L. Ron Hubbard und Karl Marx

Der berühmte Scientologe Joe Feshbach ist gestern im Alter von 55 Jahren an einem Herzanfall gestorben. Er war ein „OT8“ (die höchste „spirituelle“ Stufe, die ein Scientologe erreichen kann) und er war ein Vertreter dessen, was den gegenwärtigen Kapitalismus so hassenswert macht. Feshbach hat mit sogenannten „Leerverkäufen“ an der Börse ein Milliardenvermögen gemacht. Dabei geht es darum, durch entsprechende Spekulationen Gewinn daraus zu schöpfen, daß bestimmte Aktien nicht etwa steigen, sondern fallen. Man leiht sich dazu (als nachvollziehbares Beispiel) eine Aktie im Wert von EUR 100 für eine geringe Gebühr von EUR 2 und verkauft dann diese Aktie ebenfalls für EUR 100, braucht dann aber nach einem dramatischen Kursverfall nur EUR 60 ausgeben, um sie zurückzukaufen und dem ursprünglichen Eigentümer der Aktie zurückzugeben. Gewinn innerhalb von ein paar Tagen: EUR 38. Mit der entsprechenden Anzahl von Aktien kann man jede Menge Nullen dranhängen! Beim gewinnbringenden Kursverfall kann man natürlich mit dem streuen entsprechender Gerüchte und mafiösen Methoden nachhelfen und so das eigene Risiko minimieren. Es ist die schiere Boshaftigkeit, Niedertracht und Destruktivität – mit der Feshbach zum Milliardär wurde und die organsierte Emotionelle Pest mit Riesensummen unterstützen konnte; Scientology, wo er derartiges Verhalten gelernt hat.

Neulich war ich Zeuge, wie ein Vertreter für Büroartikel mit einem Neuling spricht: Wenn er das Produkt an den Kunden verkauft, erhält er eine Provision von gerade mal EUR 150. Wenn er dem Kunden jedoch zusätzlich noch ein „B-Scan“ (was immer das auch ist) andrehe, würde die Provision sich auf EUR 450 verdreifachen. „Die Kunden brauchen das zwar gar nicht, aber Du mußt geschickt vorgehen und ihnen sagen, Du würdest dich für sie einsetzen und dafür sorgen, daß sie zusätzlich noch einen B-Scan erhalten. Mein Gott, wir werden doch auch ständig beschissen!“

Es geht hier nicht nur um schlichten Betrug. Nein, diese Vertreter geben sogar vor einen selbstlosen Freundschaftsdienst zu leisten; sich extra für den Kunden ins Zeug zu legen, weil ihnen der Kunde ja persönlich so sympathisch sei!

Daß so die Arbeitsdemokratie im Kern ausgehöhlt wird, braucht nicht näher ausgeführt zu werden. Es ist aber auch so, daß sich diese neunmalklugen Vertreter selbst Schaden zufügen.

Das haben neulich ausgerechnet Mark Fisher und Mike Rinder beschrieben. Fisher war zeitweise Sicherheitschef der geheimen Zentrale von Scientology (ein veritables Gefangenenlager hinter Stacheldraht!) und Rinder war bis vor wenigen Jahren Sprecher von Scientology und Leiter des scientologischen Nachrichtendienstes OSA. Das „Office of Special Affairs“ ist das Nonplusultra von Emotioneller Pest.

Rinder stand an der Spitze dieses Systems und konnte sich trotzdem befreien, weil er noch nicht vollständig von seinem bioenergetischen Kern abgetrennt war. Eine Abtrennung, die die beiden anfangs erwähnten Vertreter mit Macht für sich selbst bewerkstelligen wollen! Nachdem Fisher und Rinder den Kult verlassen hatten, in dem sie ihr ganzes Leben verbracht hatten, ohne Ausbildung, ohne Beruf, fanden sie schließlich eine Beschäftigung als Autoverkäufer. Anläßlich dem öffentlichen Hype um einen scientologischen „Verkaufsguru“, der die anfangs beschriebenen Tricks der Emotionellen Pest als Verkaufsrezept für Vertreter und Verkäufer – verkauft, schreibt Fisher in einem Leserkommentar:

Es ist wahrlich nicht verwunderlich, daß dieser Typ ein Anhänger von DM ist (David Miscavige, der gegenwärtige Führer des Kults). Er paßt zum Rollenmuster für Verkäufer, die Leute dazu bringen etwas zu kaufen und Geld für etwas auszugeben, das sie gar nicht benötigen. (…)

Meiner Erfahrung als Verkäufer nach ist die Kommunikation mit dem Kunden der Schlüssel, um herauszufinden, was sie BENÖTIGEN und WOLLEN und ihnen dann das passende Produkt anzubieten, das zu ihren Bedürfnissen UND zu ihren finanziellen Möglichkeiten paßt.

Das beinhaltet auch Ehrlichkeit gegenüber dem Kunden und den Gebrauch von ARC (Scientology-Sprech für Herstellung von Kontakt) zum gegenseitigen Verständnis und daß der Kunde kauft und darüber hinaus zurückkommen wird und seine Freunde vorbeigeschickt.

Der Verkäufer muß auch selbst an das Produkt, das er verkauft, glauben und das Gefühl haben, daß er etwas verkauft, was einen guten Tausch zwischen der Firma und dem Kunden darstellt und keine Abzocke. Auch muß er das Produkt und seine Vorteile aus dem Effeff kennen.

Die Art des Verkaufens in diesem Video ist die Verkaufsart, die ich hasse.

Ich war im letzten Jahr vielleicht nicht die Nummer 1 der Verkäufer in meiner Firma, aber ich gehörte zu den Top 5 und einige jener, die besser als ich abschnitten, hatten mehr Auftragsstornierungen und Beschwerden, weil es ihnen um die schnelle Mark ging, statt das Produkt korrekt zu verkaufen und sicherzustellen, daß der Kunde zufrieden war.

Dieser Typ mag die Abschlüsse dieser Verkäufer ansteigen lassen, ich würde aber gerne entsprechende Erhebungen sehen, die zeigen, wie zufrieden ihre Kunden wirklich waren.

Ich bin nicht überrascht, daß Mike Rinder die Nummer 1 in seinem Autohaus war. Ich wette, er tat mehr von dem, was ich oben beschrieben habe und weniger von dem, was dieser Typ pusht.

Darauf Rinder:

Mark – ich stimme Dir zu 100 Prozent zu. Der gesamte scheiß Müll in der Welt, den Motivationsvortragende verbreiten, ist kein Ersatz für einen comm cycle (Scientology-Sprech für den Austausch zwischen zwei Individuen), für wirkliches Interesse und Menschen aufrichtig helfen zu wollen. Ich habe vielen Leuten gesagt, daß es von ihnen eine schlechte Entscheidung wäre einen Wagen zu kaufen, der, den sie hatten, war OK und sie hatten nicht das Geld für einen neuen. Ich würde niemandem ein Auto verkaufen, wenn ich nicht glaube, daß es die richtige Entscheidung für ihn ist. Cardone (der Typ aus dem obigen Video) und all die anderen versuchen den Leuten einzubleuen, daß du jedem etwas andrehen kannst, wenn du ihn überzeugst mit gespielter Begeisterung, zustimmendem Nicken, ihn dazu bringst mit dir übereinzustimmen (du hörst wie oft er sagt: „Sie stimmen mir zu, nicht wahr?“) und den anderen „Tricks“, die alle zum Einsatz bringen.

Auch Menschen, die bis über beide Ohren in die Organisierte Emotionelle Pest verstrickt sind, können sich wieder aus ihr befreien. Fisher und Rinder kamen buchstäblich aus der Hölle („Haß, Zerstörung und Verblendung“) und wissen deshalb „Liebe, Arbeit und Wissen“ zu schätzen. Durch den starken Kontrast haben sie ein Gefühl für die Arbeitsdemokratie, ähnlich wie Menschen, die während des Kalten Krieges dem Realsozialismus entkommen sind. Der eingangs erwähnte Vertreter, der sein Leben lang die Vorteile der Arbeitsdemokratie genossen hat, tut hingegen alles, um die Quellen unseres Lebens zu vergiften. „Es bescheißen doch alle!“ Genau diese Einstellung, die von Gleichgültigkeit, Verantwortungslosigkeit, Bitterkeit und Defätismus geprägt ist, verwandelt unsere Gesellschaft langsam aber sicher in jene Hölle, aus der Fisher und Rinder entflohen sind.

Dieses Beispiel über das Verhältnis von Arbeitsdemokratie und Emotionelle Pest zeigt dreierlei:

  1. Ideologie ist weit mächtiger als Realität. Obwohl Fisher und Rinder wie kaum jemand ermessen können, wie zerstörerisch die scientologische Ideologie ist, hängen sie ihr doch weiterhin an. Im Vergleich zu dem, was in den Köpfen der Menschen vorgeht, sind ihre tatsächlichen Lebensumstände und Erfahrungen fast bedeutungslos.
  2. Es stimmt einfach nicht, daß sich im Kapitalismus die besonders Skrupellosen durchsetzen. Jemand, der seinen Kunden übers Ohr haut, mag kurzfristig einen besonders hohen Profit aus seiner Skrupellosigkeit schlagen, aber er hat diesen Kunden und dessen Freunde für immer verloren, gleichzeitig wird er deshalb für seine Geschäftspartner zunehmend unprofitabel. Was natürlich voraussetzt, daß die Kunden nicht vollkommen verblendet sind → Punkt 1.
  3. Marxistisch verbildete Menschen reagieren auf derartige Aussagen nur mit Verachtung: Es gelte alle Umstände zu ändern, in denen der Mensch bla bla bla… Hört mit eurem pseudo-materialistischen Geschwafel auf! Wir selbst bestimmen unsere „Umstände“ → Punkt 2.

Das zeigt mal wieder wie vollkommen inkompatibel Orgonomie und Marxismus sind. Doch Reich hat sich bis zuletzt zu Marx bekannt. Man lese Menschen im Staat und die Aussage des Orgonomen Victor Sobey, daß Reich ihm in seinem letzten Gespräch vor seinem Gang ins Gefängnis bekundet habe, er, Reich, sei noch immer ein Marxist. Reichs Biograph Myron Sharaf hat einem Freund von mir berichtet, daß Reich ihm in deren letzten Gespräch genau das gleiche gesagt habe: „Remember, I am still a Marxist!“

Mich erinnert diese absurde Selbsteinschätzung an das Bekenntnis von Fisher und Rinder zu L. Ron Hubbard, dem Begründer der Scientology. Reichs Selbstverortung ist absurd, weil sie (außer ein paar sektiererischen „Reichianern“) von wirklich keinem einzigen ernstzunehmenden Marxisten bestätigt wird. Und das nicht etwa nur „wegen dem Orgon“, sondern von der Analyse der unrevidierten angeblich „Marxistischen“ Schriften Reichs her. Man siehe etwa die Marxistisch versierte Darstellung in Christiane Rothländers Buch Karl Motesiczky 1904-1943.

Reich glaubte naiv an die proto-Stalinistische Einordnung von Marx in die Geistesgeschichte, an die geschönte Marx-Biographie und manipulierte Geschichte der Arbeiterbewegung, wie man sie etwa bei dem Marx-Hagiographen Franz Mehring findet. Ideologische Märchen wie die, die sich um L. Ron Hubbard ranken!

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7 Antworten to “L. Ron Hubbard und Karl Marx”

  1. Robert (Berlin) Says:

    „2.Es stimmt einfach nicht, daß sich im Kapitalismus die besonders Skrupellosen durchsetzen.“
    So pauschal kann man das auch nicht behaupten. Der Markt ist kein Sandkasten. Man kann doch überall sehen, wie beschissen und betrogen wird, entweder in der Pharma- oder Nahrungsmittelindustrie.
    Wir werden auf Schritt und Tritt betrogen. Sonst würden wir kein Ökotest oder Stiftung Warentest benötigen.
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/niki-vogt/verbraucherschutz-wie-tchibo-und-eduscho-kaffee-strecken.html

    Wo die Machtverhältnisse dementsprechend sind, herrscht der Kapitalismus als organisiertes Verbrechen (näheres bei John Perkins).
    Kapitalismus mit neurotischen Massen ist kein Warentausch einer sexuell gesunden Gesellschaft: so wie es keine sexuell befriedigte Gesellschaft gibt so gibt es keine kapitalistisch gesunde Gesellschaft.
    Kapitalismus ist ein Symptom einer gepanzerten Gesellschaft.

    Der Missbrauch des Terminus „Arbeitsdemokratie“ für unfreie Arbeitsbedingungen ist wirklich erstaunlich und erinnert mich an die Scientologen-Sprache. Ebenso der wahllose Gebrauch des Terminus „emotionale Pest“. Da sind ja noch die Scientologen exakter.

    • Peter Nasselstein Says:

      Du hast Dich schon öfter über meine „wahllose“ Begriffswahl beschwert. Also ich meine, daß ich hier alles korrekt gebrauche. In der Orgonomie werden die Begriffe möglichst praxisnah gehandhabt. Beispielsweise gab es während der Seminare von Elsworth F. Baker immer wieder beschwerden, wie er denn zu den Diagnosen (beispielsweise „Zwangscharakter“) käme, da der Patient doch auch, beispielsweise, depressive und masochistische Symptome zeige. Diese Leute haben einfach in Bücher geschaut und nach einer Entsprechung in der Wirklichkeit gesucht, dabei aber nicht beachtet, daß in den Büchern von Reich und Baker nur abstrakte Idealgestalten beschrieben werden. Im wirklichen Leben muß man sich an das halten, was hervorsticht („Hauptwiderstand“). Das gleiche gilt etwa für pestilente Charaktere. Ich wurde sogar schon angegriffen, weil ich Mao als „Modju“ bezeichnet habe. „Ach Peter, Du immer mit Deinen maßlosen Überzeichnungen. Jetzt bezeichnest Du schon Mao als Modju! Gehts noch?!“ Also, wenn man nichtmal den größten Massenmörder der Menschheitsgeschichte, der in einem Atomkrieg mit der UdSSR sogar hunderte Millionen Chinesen opfern wollte („Es bleiben genug übrig!“), als Modju bezeichnen kann, dann macht der Begriff keinerlei Sinn. Ähnliches läßt sich über Obama sagen, der ganz offen Amerika nach dem europäischen (sozialistischen) Modell umgestalten will. Über Scientology und die Marktwirtschaft.

      Es geht hier um die Wirklichkeit, nicht um irgendein abstraktes Buchwissen. Mir selbst wurde schon zu oft in Gesprächen, in denen ich irgendwelche Phänomene vorsichtig umrissen habe („Sieht fast aus wie Melanor!“), meine Nase in die Wirklichkeit gedrückt: „Peter, das IST Melanor!“ „Das IST die Emotionelle Pest!“ „Das IST orgonotische Erstrahlung!“ „Das IST Oranur!“

      Bei dem, was ich beschrieben habe, geht es WIRKLICH um Arbeitsdemokratie und Emotionelle Pest.

    • Robert (Berlin) Says:

      Wie außer aus Büchern kann man denn wissen, was Reich mit „emotionale Pest“ und anderen Termini meinte?
      Nach meinem Eindrück werden diese Termini von dir nach emotionaler Quellenlage angewendet, ich entdecke keinen roten Faden und deswegen habe ich die Befürchtung, diese Begriffe werden immer sinnentleerter und quasi dann benutzt, wenn einem etwas nicht passt – also nicht im klinischen Sinne.
      Ich würde es schade finden, wenn Deutschlands bester Reich-Blog (der Zweitbeste war der Orgonstar) mit daran arbeitet, Reichs Werk zu verhunzen.

      • Peter Nasselstein Says:

        Du wirst bei mir keinen roten Faden entdecken, weil ich mich weigere sozusagen auf mich selbst hereinzufallen und „konsistent“ zu sein (bald dazu einen Blogeintrag). Du wirst beispielsweise überrascht sein, daß ich durchaus offen für Verschwörungstheorien bin – gleichzeitig weigere ich mich aber jeden Unsinn mitzumachen.

        Reich selbst war einer „Conspiracy“ auf der Spur und versuchte am Ende „Rockefeller“ (Pharmaindustrie, etc.) und „Moskau“ unter einen Hut zu bringen. In diesem Sinne hat auch der Orgonom Robert Dew in den 70ern im JOURNAL OF ORGONOMY Antony C. Sutton besprochen. Konia spricht heute von „corporate socialism“ ohne sich explizit auf Sutton zu beziehen – doch zeigt der Begriff, daß er ihn kennt.

        Es geht darum, daß Wall Street die russische Revolution und den russischen Staat bis 1989 finanziert hat, um sich einen möglichen Konkurenten vom Hals zu schaffen.

        Später hat er dann vermeint Skulls & Bones und insbesondere die Bush-Familie hinter der Verschwörung dingfest zu machen.

        Das wurde dann unabhängig von Sutton weitergedacht mit „9/11“, Freimaurern, Satanisten und schließlich außerirdischen Wesen, die an der Spitze der Pyramide stehen. Das Internet ist voll von dem Zeugs. Und genau dieses Zeugs vernichtet Suttons ursprünglichen Ansatz und zieht ihn ins Lächerliche. Auf ähnliche Art wird die Orgonomie vernichtet: wer an das Orgon „glaubt“, muß auch „weiterdenken“…

  2. O. Says:

    Wenn gesagt wird, Obama will Amerika nach dem europäischen Modell organisieren, wieso folgt er einem sozialistischen Plan? Er folgt dem Plan der NWO und Europa ist schon der NWO vorangeschritten. Das mag „sozialistische“ Züge haben, ist aber ebenso „kapitalistisch“, weil es wohl dasselbe ist, nach dem Plan der NWO (der nirgendwo veröffentlicht ist).
    Jetzt könnte man sagen, das ganze NWO Geschwafel sei eine Verschwö…..theorie. Das wäre es wohl auch nicht, da der Begriff seit mindestens 1919 benutzt wird und von Hitler umgesetzt werden sollte. Der ganze amerikanische Politikerclan spricht von der NWO. (Die europäischen Politiker machen da auch mit.) Ich denke es gibt keinen „besseren“ Kapitalismus (mehr – wenn es je sowas gab), das brauchen wir nicht mehr zu diskutieren. Egal welches Wirtschaftssystem, es geht real nur in die NWO Richtung, das ist das Ziel.

    Wenn dem so ist, dann müssen wir uns überlegen, was das bedeutet:
    … und dann kommen wir wohl ganz tief in ein rassistisches Esoteriksystem mit einer neuen Herrenrassentheorie. Von der Scientology können wir dafür ganz viel lernen, weil das nach gleichem Prinzip läuft.
    Die Obersten paar Tausend oder auch nur Hundert werden übrigbleiben mit einem „auserwählten Volk“. Der Rest der Welt wird (step by step) verheizt.Was die (megaschlauen) Politiker allerdings nicht wissen, ist, dass sie sicherlich auch verheizt werden. So sehe ich das Szenario, ob mir das gefällt oder nicht.
    Um es mit Roberts Worten zu sagen, geht es nicht nur um ein organisiertes Verbrechen (und Emotionelle Pest), sondern das ganze hat – nicht nur – ein System, sondern auch ein noch herauszufindendes Ziel, weswegen das System nur so aussehen kann.

    Was wir heute nur erkennen können, und vergleichen wir es durchaus mit Hitlers Plan: … sind wie in den 30/ 40-er Jahren Rassismus, Menschentransporte, Arbeitlager, Zwangsarbeit – das Ziel der Vernichtung können wir noch nicht erkennen, weil es schier zu unglaublich wäre.
    In Europa lassen wir uns Schritt für Schritt einlullen, wie schön ist die Eurowährung, das Reisen ohne den Pass zu zeigen (die hohen Mieten, Energiepreise, Lebenshaltungskosten, Multikultinachbarschaft) … In Amerika steht die Nation auf dem Spiel, Amerika wird aufhören zu existieren, wenn der Amero kommt. Nicht wir sind antiamerikanisch, sondern die dortige Regierung ist es. Da bin ich mal gespannt, wie der nationalstolze Amerikaner reagieren wird.

  3. Die autoritäre Gesellschaft 1942, die antiautoritäre Gesellschaft 2012 « Nachrichtenbrief Says:

    […] verantwortungslosen und triebhaften Gesellschaft durchdringt. Ein typisches Beispiel habe ich in L. Ron Hubbard und Karl Marx […]

  4. The Journal of Orgonomy (Vol. 32, No. 2, Fall/Winter 1998) « Nachrichtenbrief Says:

    […] Es ist deshalb alles andere als ein Widerspruch, wenn er sich dem konservativsten seiner damaligen Anhänger, Elsworth Baker, gegenüber explizit von Marx distanzierte, während er Victor Sobey, der politisch eher links stand, noch 1957 bei ihrem letzten Gespräch mit auf dem Weg gab, er, Reich, sei nach wie vor Marxist. Siehe dazu meinen Blogeintrag L. Ron Hubbard und Karl Marx. […]

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