ORANUR und Immunisierung

Das ORANUR-Experiment sollte ursprünglich zeigen, daß die Orgonenergie auch hinsichtlich radioaktiver Strahlung als heilendes Agens wirkt, d.h. den Auswirkungen der Radioaktivität, wenn nicht sogar dieser selbst, entgegenwirkt. Die unmittelbaren Resultate erwiesen das Gegenteil. Es zeigte sich, daß, beispielsweise bei Strahlenkrankheit, die Orgonenergie den Zustand des Patienten weiter verschlechtert und die Radioaktivität das Orgon selbst toxisch macht („ORANUR-Reaktion“).

Immerhin gab es nach einiger Zeit Anzeichen, daß Reichs Arbeitshypothese doch ihre Berechtigung hatte:

Zuletzt brachte das ORANUR-Experiment doch einige Hoffnungsschimmer mit sich, die Wirkung der Kernstrahlung neutralisieren zu können. Reich und seine Mitarbeiter fanden, daß nach den anfänglichen Auswirkungen das ORANUR Immunisierungseffekte hatte: sie konnten besser damit fertigwerden, wenn sie dem ORANUR erneut ausgesetzt wurden. So weist das ORANUR-Experiment in Richtung auf einen gewissen Schutz gegen Nuklearstrahlung. Bevor jedoch eine Nutzanwendung möglich wird, muß die Menschheit auf die Orgonenergie selbst und die Gefahren des ORANUR, das durch die Wechselwirkung von Kernstrahlung und dem Orgon erzeugt wird, hingewiesen werden.

Gian Luigi Russo et al. vom Italian National Research Council CNR in Pisa und Avellino haben entdeckt, daß Körperzellen als Reaktion auf eine kontinuierliche, milde Bestrahlung eine Art Immunität entwickeln können.

Bei ionisierender Strahlung, inklusive Röntgenstrahlung, galt bisher, je höher die Strahlendosis desto höher das Krebsrisiko. Nun wurden vom italienischen Forscherteam die Auswirkungen einer ständigen Exposition mit einer vergleichsweise niedrig dosierten Röntgenstrahlung getestet, wie sie insbesondere Kardiologen ständig ausgesetzt sind. Bereits Paracelsus habe die Hypothese aufgestellt, daß geringe Dosen von Giften sich positiv auf den Organismus auswirken können.

Ein Vergleich von Blutproben der Kardiologen und einer Vergleichsgruppe ergab folgendes Bild:

Das zu den reaktiven Sauerstoffspezies (ROS), bzw. „freien Radikalen“, gehörende Wasserstoffperoxid und die Caspase-3, ein Enzym, das eine Schlüsselrolle beim Auslösen des „Zellselbstmordes“ (Apoptose = bionöser Zerfall) spielt, spiegeln beide unmittelbar den Streß durch die ionisierende Strahlung wider. Das Antioxidans Glutathion schützt hingegen die Zelle vor Schäden durch Radioaktivität. Bei den Kardiologen war nun nicht nur die Konzentration des schädlichen Wasserstoffperoxids höher als bei der Vergleichsgruppe, sondern auch die des schützenden Glutathion. Außerdem war bei den Kardiologen die Caspase-3 vor allem in den Lymphozyten übermäßig aktiv. Die sich dadurch ergebende erhöhte Anfälligkeit der Lymphozyten für Apoptose, könne, so die mechanistische Denkweise, dazu dienen, Zellen mit beschädigtem Erbgut zu beseitigen und so deren „krebsige Entartung“ zu verhindern.

Funktionell betrachtet haben wir auf der einen Seite den bionösen Zerfall, d.h. nicht nur die Apoptose, sondern auch die Oxidation, eine Art „inneres Verrosten“ (= bionöser Zerfall), auf der anderen Seite das Glutathion, das diesem Zerfall entgegenwirkt.

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3 Antworten to “ORANUR und Immunisierung”

  1. O. Says:

    Die Immunisierungshypothese ist natürlich gewagt.

    Gelegentliche bis öftere Oranurexposition macht akut krank. (Alltägliche Situationen, hiergegen hilft Fleisch essen.)
    Bspw. dauerhafte Neonröhrenbestrahlung macht krank. (DOR)

    Zunächst gibt es eine Abhängigkeit von Oranur. Sucht und Steigerung der Oranurquellen.
    Dann eine chronische Erkankung nach Dauerexposition mit „geringer“ Strahlung durch Tritium (Uhren und Wecker). Diese Leute bekommen Hypertonie und sind wohl von Schlaganfall und Herzattacken bedroht. Krebs kann auch in diese Kategorie passen.

    Ein Mensch, der sich absichtlich „experimentell“ über Monate, vielleicht Jahre dem Oranur (konzentierte Orgonenergie um phosophoreszente Stoffe) ausgesetzt lebt heute noch nach ca. 15 Jahren. Er erträgt aber kein Orgon. Die Hoffnung ORUR zu erzeugen, wurde aber nicht bestätigt.

    Ein stark (todlich) kontaminierter Mensch (mit inkorbiertem Plutonium) kann sich evtl. durch das Wechselspiel von Bädern und Oracsitzungen über eine Zeit hinwegretten, darf jedoch nicht mehr in die Nähe anderer Menschen. (Hier gab es mal ein Einzelexperiment. Ohne Quelle.)

    Auch ein Orac Gerät kann bei falscher Bauweise (untaugliche Materialien) zu einem deadly Oranur Strahler werden und nicht immunisieren, sondern einen relativ raschen Tod herbeiführen.

    Selbst wenn Reich Recht hätte, dass ein radioaktiver Stoff sich in einen starken ORUR Strahler verwandeln könnte und dieser keine negativen Auswirkungen mehr hätte, heißt das nicht, dass eine dauerhafte ORANUR Exposition auf den Menschen auch zu einem Immunisierungseffekt führt.

    Ich finde bisher keinen Hinweis für eine Immunisierung im Menschen. Im Gegenteil, Menschen unter Oranur beginnen zu (sauer) stinken.

    Reich hatte auch keine Experimente mit Orur und Krebsmäusen gemacht, so dass es einen Hinweis gegeben hätte.

  2. Zeitgenosse Says:

    Nun mit ORUR wurden ja bekanntlich Experimente gemacht im Rahmen der Wüstenoperationen und vorher zur Beseitigung der DOR-Situation(en) auf Orgonom in Rangeley. Meiner Ansicht nach war ein Gutteil der DOR-Äquivalente in der Gegend des laboratoriums Resultate des ORANUR-Experimentes. Dabei folgt man auch der Logik, wenn man davon ausgeht das starke Oranurreaktionen in der Regel zu DOR führen müssen. Ob und wie weit EA dabei en detail involviert war, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Im Werk “ Das Oranur-Experiment Bd.2″ hing W.R. den Theorien an, dass Orurisieren der Atmosphäre zu zwei Resultaten folgen können:

    a. es bestünde eine gewisse Hoffnung die Atmosphäre gegenüber harter Kernstrahlung aus Nuklearexplosionen zu immunisieren und
    b. jedwede Form von DOR (ob aus Reaktionen mit nuklearem Material oder durch EA verursacht) wird innerhalb kürzester Zeit aus der Atmosphäre neutralisiert.

    • Zeitgenosse Says:

      Nachtrag: interessante Details am Rande (sofern die Beschreibungen in den Büchern auch stimmen). W.R. sprach kurz davon wie sich Orgonom zu einer Art Oase verwandelt hat, wo sogar Ende Oktober/Anfang November Erdbeeren blühten (die normale Blütezeit ist Mai oder Juni; ausgenommen es handelte sich dabei um eine remontierende Sorte). Auch die kurze, beinahe subtropische Klimawirkung unmittelbar während und nach den ORUR-Operationen ist als interessant zu befinden.

      Darüber hinaus zeigte das ORUR eindeutige und ausgesprochen radikale Wirkungen während der Wüstenoperationen. Innerhalb kürzester Zeit zeigten sich Pflanzen und es begann zu grünen.

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