The Journal of Orgonomy (Vol. 14, No. 2, November 1980)

Elsworth F. Baker zufolge sind die meisten Schizophrenen kurzsichtig und auch ansonsten seien zumindest einige Arten von Kurzsichtigkeit biopathisch. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die Kurzsichtigkeit mit chronisch geweiteten Pupillen verbunden ist. Sind die Pupillen nicht geweitet, sei die Kurzsichtigkeit wahrscheinlich nicht biopathisch und könne deshalb mit psychiatrischer Orgontherapie nicht beeinflußt werden (Der Mensch in der Falle, S. 287).

Die Orgonomin Louisa Lance weist darauf hin, daß „Kurzsichtige größere vordere Augenkammern haben als gewöhnlich“ und daß dies dadurch verursacht sei, daß die chronische Sympathikotonie im okularen Segment „den Abfluß des Kammerwassers behindert“. Den gleichen Prozeß könne man, so Lance, auch für den Grünen Star (Glaukom) verantwortlich machen („A Therapeutic Bonus: Remission of ‚Glaucoma‘ During Psychiatric Orgone Therapy“, S. 187-191).

Schon vorher hatte Richard A. Blasband in einer Fallbeschreibung die energetische Basis des Grünen Stars beschrieben. Er hatte seinem Patienten auf dessen emotionales Abgestorbensein hingewiesen und ihn aufgefordert auf der Behandlungscouch einen Wutanfall zu simulieren. Woraufhin der Patient zwei Tage später plötzlich aufgrund eines akuten Glaukoms erblindete.

Der Wutanfall hatte eine energische Expansion in Form von Wut angeregt, die [der Patient] auszudrücken nicht in der Lage war. (…) Eine Auswirkung des Expansionsprozesses für das Auge war die erhöhte Flüssigkeitssekretion im inneren des Auges. Eine Kontraktion, die den Austritt der Flüssigkeit verhinderte, trat innerhalb und in der Umgebung des Auges und in Gestalt von Muskelspannungen auf, die den normalen venösen Rückfluß vom Kopf verhinderten.

Dagegen ging Blasband an, indem er am ersten und zweiten Segment vorsichtig entpanzernd arbeitete. Er achtete dabei darauf, nicht den energetischen Druck auf die Augen zu verstärken. Zusammen mit charakteranalytischer Arbeit, die dem Patienten einige Tränen entlockte, gelang es Blasband so den Augendruck nach drei Sitzungen wieder auf Normalmaß zu reduzieren. In den folgenden Wochen lernte der Patient in den Augen Wut auszudrücken. Das Glaukom-Symptom ist danach nicht zurückgekehrt („The Significance of the Eye Block in Psychiatric Orgone Therapy“, Journal of Orgonomy, 1(1,2), November 1967, S. 156-163).

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2 Antworten to “The Journal of Orgonomy (Vol. 14, No. 2, November 1980)”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Blasband: „The Significance of the Eye Block in Psychiatric Orgone Therapy“, Journal of Orgonomy, 1(1,2), November 1967, S. 156-163

  2. The Journal of Orgonomy (Vol. 25, No. 2, November 1991) « Nachrichtenbrief Says:

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