Die Großhirnrinde als Struktur gewordene Orgonometrie

Bis vor kurzem nahm man an, daß die Großhirnrinde auf mikroskopischer Ebene vertikal organisiert ist, sozusagen in „Säulen“, d.h. vor allem übereinanderliegende Neuronen würden auf denselben Reiz reagieren, untereinander kommunizieren und so „funktionelle Einheiten“ bilden. Nun konnten Clemens Boucsein und seine Kollegen der Bernstein Center Freiburg und Berlin mit Hilfe verfeinerter Meßmethoden zeigen (die ganze Arbeit hier), daß die horizontale Kommunikation zwischen den Nervenzellen, sozusagen „über den Säulenrand hinaus“, weit wichtiger ist als bisher angenommen. Tatsächlich scheint es so zu sein, daß weniger als die Hälfte der Eingänge in ein Neuron von den Partnern innerhalb seiner „Säule“ stammt. Weit mehr Verbindungen kommen horizontal von Nervenzellen aus der näheren und weiteren Umgebung.

Zunächst einmal muß gesagt werden, daß bioenergetische Gesetzmäßigkeiten auf allen Größenebenen gleich sind. Beispielsweise haben eine Cumuluswolke am Firmament und eine Amöbe unter dem Mikroskop aus Sicht der Chemie und der Physik wenig bis nichts miteinander zu tun, doch als Orgonenergie-Einheiten sind sie in vieler Hinsicht funktionell identisch. Es macht also Sinn, die unsichtbaren bzw. nur mit extrem großen Aufwand in Speziallaboren sichtbar gemachten Vorgänge auf der zellulären Ebene der Großhirnrinde von dem her zu betrachten, was wir vom menschlichen Körper über das vertikale und horizontale Funktionieren der organismischen Orgonenergie wissen.

Von dieser bioenergetischen Warte aus betrachtet, besteht die Großhirnrinde weder aus nebeneinander liegenden „Säulen“, noch aus übereinander gestapelten „dicht gewebten Teppichen“ sondern sie hat eine funktionelle Struktur wie der menschliche Gesamtkörper, der sich bioenergetisch aus dem „energetischen Orgonom“ zusammensetzt, in dem die organismische Energie vertikal fließt, und dem mehr horizontal organisierten „orgonotischen System“ mit einer Bewegung der Energie hin zur Umwelt und zurück zum Kern.

Auf einer abstrakten Ebene findet sich diese Einheit von „Vertikalität“ und „Horizontalität“ in der Orgonometrie wieder. Sie ist in der Großhirnrinde Struktur geworden.

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Eine Antwort to “Die Großhirnrinde als Struktur gewordene Orgonometrie”

  1. O. Says:

    Wenn solche Erkenntnisse sich erst jetzt die Bahn brechen, wo die Struktur der Neuronenschichtungen (!) – eben horizontal – vor über 25 Jahren – ohne eine entsprechende bildgebende Technik (CRT) usw. – dies der Neurophysiologie und Neuropsychologie schon bekannt war. Man hat die falschen Schlüsse daraus gezogen, weil mit mystischem „Positivismus“ auf die Dinge geschaut wurde.
    Die eigenen kognitiven Modelle müssen der Natur (hier der Struktur des Hirns) angepasst werden und nicht umgekehrt. Es wird noch sehr viel Blut, die Bluthirnschranke passieren müssen bis man die Funktionenen des Gehirnes ihrer Struktur wird entlockt haben.
    Hierarchische Strukturen gibt es in der „Wissenschaft“ nicht zu sehr in der Natur und diese behindern einen Fortschritt so lange es geht.

    Nebenbei gesagt noch ein Rätzel für Neurowissenschaftler: Wozu sind die Schichten im Großhirn gut? Antwort: … (die müssen Sie schon selber erraten.).

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