The Journal of Orgonomy (Vol. 35, No. 2, Fall/Winter 2001)

„Nahostexperten“, „Islamwissenschaftler“ und ähnliche Fachleute weisen gerne darauf hin, wie naiv doch der Glaube sei, die Islamisten, etwa die Attentäter des 9. September, wären durch den Haß auf die westliche Demokratie und allgemein auf die westliche Lebensweise motiviert. Nein, dahinter stünden ganz spezifisch Kolonialismus, Neokolonialismus, daß der Westen im Nahen Osten (jedenfalls bis vor kurzem) die Gewaltherrscher unterstützt, der Genozid an den Palästinensern, etc.pp. Die armen kleinen, unterdrückten Moslems!

Das ist natürlich alles vollkommener Unsinn, d.h. es entspringt eher den Köpfen westlicher Linksintellektueller. Und was die Palästinenser betrifft: der erste „Genozid“ der Weltgeschichte, der mit einer Bevölkerungsexplosion einhergeht…

Sie hassen uns nicht wegen dem, was Mossadegh widerfahren ist und auch nicht wegen der „willkürlichen Grenzziehungen“ im Nahen Osten, sondern aus einem ganz anderen Grunde!

Anläßlich des 11. September schrieb Charles Konia in „The Global Breakthrough of the Emotional Plague“ (S. 49-68):

Ohne die Vorgehensweise der Emotionellen Pest zu begreifen, ist es nicht möglich auf eine zufriedenstellende Weise zu verstehen, warum Amerika Ziel des islamischen fanatischen Hasses ist. Es ist ein Charakteristikum der Emotionellen Pest, daß der angegebene Grund für eine destruktive Tat nie das wahre Motiv ist. Einige dieser vorgeschobenen Gründe sind die folgenden: Zorn wegen der sozialen, politischen, ökonomischen und militärischen Vorherrschaft des Westens in der Welt, Empörung wegen der Unterstützung der Vereinigten Staaten für Israel, Groll wegen der empfundenen Erniedrigung des islamischen Volkes durch den Westen, die Dekadenz der westlichen Gesellschaft und so weiter.

Der wahre Grund dafür, daß die islamischen Fanatiker dazu getrieben werden Amerika zu zerstören, ist, daß sie die freifließenden, unvermittelten und lebensbejahenden Impulse, die aus dem biologischen Kern stammen und die Teil des amerikanischen Lebens sind und mit ihm identifiziert werden, nicht tolerieren können. Im Prinzip verkörpert die amerikanische Regierung die Kernfunktionen des menschlichen Lebens (Freiheit, Verantwortung, Unabhängigkeit, Ehrlichkeit, Anständigkeit, Fairness, Großzügigkeit und so weiter). Da der pestilente Mensch nicht in der Lage ist, Lust aus dem biologischen Kern heraus zu erfahren, erzeugt das Leben in Amerika eine unerträgliche, tiefempfundene Sehnsucht im islamischen Fanatiker, das unmittelbar zu einem mörderischen Haß wird, der sich gegen die Quelle seiner emotionalen Erregung richtet. Er muß deshalb Amerikaner töten und Amerika zerstören. Um das zu erreichen, schreitet er aggressiv und siegesgewiß zur Tat. (S. 60)

Intellektuellen ist das zu einfach, zu „unhistorisch“ – außerdem sind ihre eigenen Gefühle weitgehend identisch mit den beschriebenen Gefühlen der Islamisten.

Erinnert sei auch an die Taliban, die vor kurzem im Süden Afghanistans 17 Menschen geköpft haben, weil diese bei einem Dorffest getanzt haben. Es ist beim islamistischen Terror immer das gleiche: er ist spezifisch gegen das Lebendige gerichtet, d.h. gegen alles, was die Islamisten in genuine bioenergetische Erregung versetzt. Irgendwelche „Strategien“ sind nur vorgeschoben. Westliche „Experten“ tun ein Übriges, um vom Wesentlichen, der Emotionellen Pest, abzulenken.

Hier eine der wenigen vernünftigen moslemischen Stimmen. Heimlich lachen die meisten Moslems, wenn sie all den linken, angeblich „aufklärerischen“ Unsinn hören, mit dem sich Westler bei ihnen anzubiedern versuchen!

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=qp4ESLj-bKI%5D

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7 Antworten to “The Journal of Orgonomy (Vol. 35, No. 2, Fall/Winter 2001)”

  1. Raffaello Says:

    Die amerikanische Regierung verkörpert Freiheit, Verantwortung, Unabhängigkeit, Ehrlichkeit, Anständigkeit, Fairness und Großzügigkeit?
    Da lachen ja die Hühner.

    • Robert (Berlin) Says:

      Sicherlich nur manchmal, aber selbst die Bush-Regierung hat noch Nordkorea mit Reislieferungen unterstützt. Wenn das keine Großzügigkeit ist.
      Neben unglaublichen Verbrechen, die denen der Nazis nicht nachstehen, sind sie immer eine offene Gesellschaft geblieben, in das jeder fliehen konnte. Auch noch heute, so zB Udo Ulfkotte.
      Womöglich meint Konia eine Art von Symbol, für das die USA steht (wobei Amerika immer falsch verkürzt für USA steht).

    • O. Says:

      Die amerikanische (US) Regierung verkörpert … vor allem den Rockefeller Öl-Konzern, der motorisierte Kriege wie den 1. und 2. Weltkrieg möglich machte, in dem beide Seiten stets beliefert wurden.
      Und es bedarf keiner Hellseherei, um zu mutmaßen, dass uns das Rockefeller-Konsortium auch noch Orgonenergie verkaufen wird, so wie Nestle uns das Trinkwasser verkauft. Und dann gibt es auch für Hühner nichts mehr zu lachen.

      Der Islam steht dem westlichen Interesse (Standard Oil, Shell etc.) an Öl entgegen, da er den Zugang zu Teilen des Öls verhindern kann. Die religiös-kulturellen Unterschiede stören nur nebensächlich und werden zur Legitimation von Kriegen hervorgehoben.

      Der Hass der Islamisten gegen die USA und ihre militärische Präsenz und Interventionen ist – unabhängig davon, was man von dem Islam hält – völlig rational-emotional. Für einen Apfel und ein Ei (diktierte Einkaufspreise) werden die Ressourcen geplündert.

      ________________________________________

      Konias Interpretation – und ich gehe nicht von einer „orgonomischen Wahrheit aus “ ist:
      „Im Prinzip verkörpert die amerikanische Regierung die Kernfunktionen des menschlichen Lebens (Freiheit, Verantwortung, Unabhängigkeit, Ehrlichkeit, Anständigkeit, Fairness, Großzügigkeit und so weiter).“ (s.o.) Das widerspricht Reichs charakterlicher Interpretation des homo normalis (/american homo), der strukturell keinen qualitativen echten Vorteil gegenüber einem islamischen Menschen hat. Rassistische Äußerungen wie bspw. Juden sind genitaler als Christen findet man bei Reich nicht. Wenn auch die Nazis einen sexuellen Neid gegen Juden hegten und diesen auf sie übertrugen, so wurde der Jude nicht von Reich zum „Genitalen Charakter“ hochstilisiert. (s. Massenpsychologie des Faschismus)
      Dementsprechend ist die Emotionelle Pest gleichsam in allen Kulturen verbreitet und trifft sich vis-a-vis im „Clash of Civilisations“.

  2. Raffaello Says:

    Allerdings ist die US-Regierung mit der schlimmsten Richtung des Islams, den wahabitischen Untoten, verbündet , weil die

    1. auf den grössten Ölreserven sitzen
    2. „Freiwillige“/“Freiheitskämpfer“/“Terroristen“ gegen gemeinsame Feinde stellen; in den 80ern in Afghanistan gegen die Sowjetunion, heute in Syrien gegen Assad, den Iran und Russland.

    • Raffaello Says:

      Sollte eigentlich eine Antwort an O. sein.
      Die Tatsache, dass „Taliban vor kurzem im Süden Afghanistans 17 Menschen geköpft haben, weil diese bei einem Dorffest getanzt haben“, zeigt doch zweierlei:

      1. Die traditionellen Menschen dort versuchen doch ansatzweise das Leben zu geniessen.
      2. Dies können die von den Wahabiten verdorbenen Steinzeitmoslems / Taliban nicht ertragen.

      Der Steinzeitislam ist von aussen gekommen. In den 70ern muss Afghanistan ein wunderbares Land gewesen sein, von dem viele Rucksackreisende noch heute schwärmen.

    • O. Says:

      Wenn man durch den Krieg verroht und permanent tötet, wird man keinen Blick mehr für das Leben haben und die Freude anderer. Möglich dass so der Steinzeitislam entstanden ist. Die Taliban sind keine Engel und wurden auch nicht von Engeln bewaffnet und ausgebildet.

      Auch der Irak war eines der reichsten und schönsten Länder unseres Globus bis die „Barbaren“ zur Sicherung der Ölquellen einfielen.und alles in Schutt und Asche verwandelten. Und das Ende der Gewalt ist nicht in Sicht. – Nun könnte man den Schluss wagen, dass der Krieg der Großmächte den Steinzeitislam als Reaktion schafft.

  3. Das Ekel « Nachrichtenbrief Says:

    […] Haß auf das Lebendige, d.h. auf die Funktionen des bioenergetischen Kerns. Das habe ich vor kurzem am Beispiel des islamischen Extremismus durchgespielt. Genauso wie wir das Böse hassen, hassen […]

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