Das definitive Ende der Orgonomie (Teil 1)

Das Gehirn ist nicht der Ursprung unserer Gedanken. Wie sollte auch etwas „Subjektives“ aus „objektiven“ Bauklötzen (Atomen und Elektronen) hervorgehen?! Nein, Gedanken entstehen aus den Sensationen und Emotionen des Körpers, d.h. letztendlich aus der Bewegung und Erstrahlung der organismischen Orgonenergie. Aufgabe des Gehirns ist es, diese zahllosen Einzelelemente zu einer Einheit zusammenzufassen und den „mechanischen“ Gesetzen der Logik und Sprache anzupassen. Was geschieht, wenn es dabei gestört wird, wissen wir alle aus eigener Erfahrung vom Alkohol, durch Krankheiten, etc.

Gehirnkoord

Wenn letztendlich unser Körper die Quelle unserer Gedanken ist, bedeutet das natürlich, daß sich der Zustand unseres Körpers unmittelbar in der Art unseres Denkens widerspiegelt. Gepanzerte, d.h. maschinenhaft entartete Körper, produzieren auch maschinenhafte Gedanken.

Ein treffendes Beispiel ist der technische Direktor von Google, Ray Kurzweil.

Er sagt voraus, daß man ab 2020 ganze Gehirne im Computer abspeichern wird können, ab 2045 die Gehirne der gesamten Menschheit und daß gegen Ende des Jahrhunderts unsere kompletten Körper durch Maschinen ersetzt werden, die dann von den Computern gesteuert werden, in denen unsere Gehirne (bzw. natürlich deren Inhalt) stecken. Damit wären wir theoretisch unsterblich. Auch könnten wir uns vollkommen unabhängig machen von unserer Umwelt, denn zahllose „virtuelle Realitäten“ stünden uns dann offen, die sich vom „Realitätsgefühl“ her in nichts von der „wirklichen Realität“ unterschieden.

Kurweil:

Wir werden zunehmend nicht-biologisch werden bis zu dem Punkt, wo der nicht-biologische Teil dominieren wird und der biologische Teil nicht mehr wichtig ist. Tatsächlich wird der nicht-biologische Teil – der Maschinenteil – so mächtig werden, daß er den biologischen Teil vollständig abbilden und verstehen kann. Also selbst wenn der biologische Teil abhanden käme, würde es keinen Unterschied machen.

Wir werden zusätzlich nicht-biologische Körper haben. Wir können Körper mit Nano-Technologie bauen, wir können virtuelle Körper erstellen und virtuelle Realitäten erzeugen, bei der die virtuelle Realität so realistisch sein wird wie die Realität. Die virtuellen Körper werden so differenziert und überzeugend sein wie reale Körper.

Wir brauchen einen Körper, unsere Intelligenz richtet sich nach einem Körper aus, aber es wird nicht dieser gebrechliche, biologische Körper sein, der derartig fehleranfällig ist. Ich denke, wir werden eine Auswahl an Körpern haben und werden sicherlich routinemäßig unseren Ursprungskörper ändern mittels der virtuellen Realität. Bereits heute kann man einen anderen Körper haben in so etwas wie Second Life, aber es ist nur ein Bild auf dem Bildschirm.

Untersuchungen haben gezeigt, daß Menschen tatsächlich beginnen sich subjektiv mit ihrem Avatar zu identifizieren. Aber in Zukunft wird es kein kleines Bild in einer virtuellen Umgebung sein, auf das du blickst. Du fühlst, daß dies dein Körper ist, daß du in dieser Umwelt bist, die so realistisch sein kann, wie die wirkliche Wirklichkeit, dein Körper ist dann der virtuelle Körper.

So werden wir routinemäßig in der Lage sein, sowohl unseren Körper als auch unsere Umgebung sehr schnell zu ändern. Hätten wir nur eine radikale Lebenszeitverlängerung, wären wir zutiefst gelangweilt, wüßten nicht, was wir noch tun sollten und hätten keine neuen Ideen. Darum werden wir zusätzlich zur radikalen Lebenszeitverlängerung eine radikale Erweiterung der Lebenswelt haben.

Wir werden Millionen von virtuellen Umgebungen zu entdecken haben, so daß wir buchstäblich unser Gehirn erweitern müssen. Gegenwärtig haben wir nur 300 Millionen Muster in einer großen Hierarchie organisiert, die wir uns selbst erschaffen. Aber wir könnten daraus 300 Milliarden oder 300 Billionen machen. Das letzte Mal, als wir den frontalen Cortex erweiterten, haben wir Sprache, Kunst und Wissenschaft entwickelt. Man male sich mal die qualitativen Sprünge aus, die wir uns heute nicht einmal vorstellen können, wenn wir unsere Großhirnrinde erneut erweitern.

Das Problem ist nicht etwa, daß diese Zukunftsvision aus den Anfangs dargelegten Gründen unmöglich ist, sondern vielmehr, daß sie realistisch ist. Das Lebendige hat nämlich die fatale Tendenz, sich von der Orgonenergie unabhängig zu machen. Wir können so viel mehr als amöboide Wesen, etwa Schleimpilze, die der Orgonenergie so nahe stehen, weil wir tatsächlich mechanisch Körper haben, die ganz nach den Gesetzen der Mechanik operieren. Es gibt eine ganze Disziplin, die sich damit beschäftigt, die „Biomechanik“! Schon heute bewegen sich Spitzensportler wie Bioroboter. Ähnlich ist es mit unseren Gehirnen bestellt, die ganz der mechanischen Logik folgen. Man denke nur an das Schachspiel, bei dem uns die Computer schon heute haushoch überlegen sind. Oder etwa an Programmierer, deren Gehirne zunehmend wie Computer funktionieren, – statt die Computer wie menschliche Gehirne!

Von jeher gab es Menschen, die gar nicht richtig leben. Sie haben keinerlei Innenleben. „Es ist niemand zu Hause.“ Hinter der Fassade, die sie ihren Mitmenschen präsentieren, ist nichts, jedenfalls nicht viel. Anders könnten sie ihre Existenz auch gar nicht ertragen! Das sind die Wunder der Panzerung. Die Technologie unterstützt dieses „Projekt“ – und Kurzweil könnte durchaus ein Prophet sein. Der Mensch wird sich restlos von der Orgonenergie emanzipieren und was bleibt, sind Mechanik und „Schachcomputer“.

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9 Antworten to “Das definitive Ende der Orgonomie (Teil 1)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Ich hatte gerade gestern einen Artikel über Hightech-Prothesen gelesen und war erstaunt, wie weit sie schon sind. Aber eins sollte klar sein: es wird nur eine winzige Minderheit der Menschheit betreffen, während für den Rest der Menschheit Genfraß und Plastikmüll zunehmen werden.

  2. Klaus Says:

    Konia hat hier mal seine ‚neuen Knie’ erwähnt. In meiner Verwandtschaft fangen solche Ersatzteile an selbstverständlich beansprucht zu werden. Das ist im Vergleich zum Hirn sicher noch harmlos. Doch interessiert mich schon hierbei, wie sich solche Ersatzteile auf das Orgon auswirken. Spielen da nicht wahrscheinlich die Materialien eine Rolle?

    • Peter Nasselstein Says:

      Sicherlich, ich habe beispielsweise Probleme mit dem Metall in meinem Mund und gebe gerade ein Vermögen dafür aus, es mit Keramik zu ersetzen. Aber manchmal gibt es halt keine Alternativen. Außerdem habe ich niemal was gegen „Elektronik“ im Gehirn und im Rückgrat, wenn es schlimme Krankheiten „heilt“. Das Problem ist nicht die Technik, sondern die Menschen, die die Technik verwenden und die Gefahren richtig einschätzen.

      • Klaus Says:

        Klar. Es geht allerdings oft erstaunlich schnell mit den neuen Gelenken. Und da frage ich mich, ob schon alles versucht wurde. Eine Krankengymnastin berichtete mir einmal von Patienten, die dem Röntgenbild nach sehr abgenutzte Gelenke hatten und dabei erstaunlich wenig Schmerzen, sowie von Patienten, die – gemessen am Röntgenbild – erstaunlich starke Schmerzen hatten.

      • O. Says:

        Schmerz und orthopädischer Verschleiß korrelieren nicht wie es zu erwarten wäre miteinander. Daher ist Schmerz auch psychologisch zu beeinflussen und nicht jedes Mal sollte operiert werden, sondern nur als letzte Möglichkeit. Nach spätestens 15 Jahren muss eine neue Prothese her, weil die Alte verschlissen ist und dann ist Schluss mit dem Austausch, dann „geht“ (wirklich) nichts mehr.

        • Klaus Says:

          Ja, das wird schon daran deutlich, dass derselbe Mensch nicht immer dieselbe Art und dasselbe Maß von Gelenkschmerzen hat. Offenbar ist der ’strukturelle‘ Zustand des Gelenks nicht der einzige schmerzrelevante Faktor. Mit ORAC’s kann man interessante Erfahrungen in dem Zusammenhang machen (in verschiedene Richtungen). Hier besteht also Forschungsbedarf.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Hier was von unseren verschwörungstheoretischen Freunden zu Kurzweil:

    Lafayette Ronald Hubbard, better known as L. Ron Hubbard and often referred to by his initials, LRH, was an American CIA asset, pulp fiction author, and the founder of the Church of Scientology.

    Raymond „Ray“ Kurzweil is an American author, inventor, futurist, and a director of engineering at Google, an NSA front.

    What do Google and Scientology share in common?

  4. Markus Says:

    Nur die emotionale Pest verflacht und verwässert die Orgonomie bzw. beendet sie. Was nützt einem Menschlichen Wesen, die entpanzerung durch medizinische Orgontherapie, wenn der Kern im Mutterleib geschädigt wurde. Das ganz tiefe Nein das im Kern festsitzt wurde nach Reich von niemandem Wahrgenommen, bzw verdrängt.

    Funktionelles Denken funktioniert nur durch einen gesunden Kern.

    Reich speaks of Freud, setz ich hier als Information.

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