Braune Wolken über Südasien und in europäischen Köpfen

Während des Winters hängt eine riesige, ungesunde braune Rußwolke über Südasien und dem Indischen Ozean. Örjan Gustafsson von der Stockholmer Universität und Kollegen berichten, daß der Ruß ihren Messungen zufolge zu zwei Dritteln auf verbrannte Biomasse, insbesondere Holz und getrockneten Dung, zurückgeht.

Einer Studie von 2002 zufolge sterben allein in Indien jedes Jahr fast zwei Millionen Menschen durch die Braune Wolke und ihre direkten Auswirkungen.

Politische korrekt werden natürlich „grüne Technologien“ vorgeschlagen, um Abhilfe zu schaffen. Was die Menschen in Indien und China wirklich brauchen ist jedoch billiges Erdöl. Ohne diese fossilen Brennstoffe wäre der Planet schon längst bis zum letzten Baum abgeholzt und wir könnten kaum noch atmen! Wer verflucht nicht die Sackgesichter, die ihre Gartenabfälle verbrennen und damit in ganzen Stadtteilen die Luft verpesten. Auch möchte ich an dieser Stelle der Ökonazis gedenken, die ständig lamentieren, daß dieser Planet dem Untergang geweiht ist, wenn die Inder und Chinesen (und gar die Afrikaner!) unseren Lebensstandard hätten. Das genaue Gegenteil ist der Fall!

Zum Verfeuern von Holz siehe auch das Spiegel-Online-Interview mit dem Förster Peter Wohlleben.

Wer weiß schon, daß „Rauch von brennendem Holz (…) weitaus gesundheitsschädlicher (ist) als die Abgase der meisten anderen Brennstoffe“.

Öööökos sind wirklich eine Pest!

Auch wir Westler können uns nicht sicher fühlen. Wir haben zwar bessere Öfen und weniger Rauch in den Wohnungen, aber auch hierzulande sind Holzheizungen wieder im Kommen – sind ja nachhaltig. Das Problem sind allerdings die Rauchpartikel. Die bedeutendste Fraktion dieser Partikel ist kleiner als ein Mikrometer und gelangt tief in die Atemwege. Dass diese Partikel so fein sind hat zwei zusätzliche Effekte, die uns Sorgen machen sollten. Zum einen setzen sich die Teilchen nicht ab, sondern schweben sehr lange in der Luft – entsprechend bleibt der Holzrauch gerade in Innenräumen über längere Zeit stehen, und wabert natürlich, nachdem er das Haus durch den Kamin verlassen hat, durch die Nachbarschaft. Studien zeigen, dass die feinen Rauchteilchen ohne Probleme von außen in Innenräume eindringen, so dass man sehr wohl den Rauch aus Nachbars Kamin in die eigene Bude bekommt, egal ob die Fenster geschlossen sind oder nicht.

dorueberasien

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13 Antworten to “Braune Wolken über Südasien und in europäischen Köpfen”

  1. David Says:

    Unter dem Wort „angeblich“ hast Du einen Link auf ein Buch von einem gewissen Thomas Gold.

    Buch war auch auf Deutsch erschienen; ISBN: 3-9807378-0-2

    ist jedoch http://www.buchkatalog.de zufolge vergriffen. Vielleicht weil „OIl Crash“ und „Peak Oil“ Begriffe sind, mit denen sich derzeit viele Leute – auch im Zusammenhang mit der Finanzkrise – beschäftigen und daher das Buch gekauft haben.

    Mir selber fällt es schwer, zu glauben, dass das Öl unerschöpflich sei, ich habe mir deswegen auch gewisse Dinge ausgedacht, über die ich an anderer Stelle berichten werde. Offene Frage: wie sieht es aus mit Erdgas und mit Kohle?

    David

    • Peter Nasselstein Says:

      Wie auf so vielen Gebieten haben die russischen Wissenschaftler Konzepte entwickelt, die der Wirklichkeit wahrscheinlich weit näher kommen, als all das, was uns im Westen als unumstößliches Dogma vorgesetzt wird. Siehe beispielsweise http://www.zeitenschrift.com/magazin/57-erdoel.ihtml – und überlese den verschwörungstheoretischen Schrott über die Bilderberger und ähnlichen Unsinn.

      Kohle ist unzweifelhaft organischen (fossilen) Ursprungs. Erdgas? Keine Ahnung.

  2. David Says:

    Die „Braune Wolke“ hat auch mit dem *Wintermonsun* und dem damit einher gehenden starken Hochdruck-Einfluss zu tun, also bis zu einem gewissen Grad mit dem DOR der großen Wüsten Zentralasiens.

    • Peter Nasselstein Says:

      Du hast natürlich vollkommen recht! In CONTACT WITH SPACE (Das ORANUR-Experiment II) beschreibt Reich die Wechselwirkung von „mechanischem“ Smog (Partikel in der Atmosphäre) und energetischem DOR (abgestorbene Orgonenergie). DeMeo hat diskutiert, daß der typische „Wüsten-Dunst“ nur schwer mit „Staub in der Luft“ allein erklärt werden kann, weil einfach nicht genug Aerosolpartikel feststellbar sind.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Hier nochmal einen Artikel darüber, was für eine SAUEREI es ist, ausgerechnet Holz zu verbrennen:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/klima_kater_bei_den_umwelt_und_naturschuetzern

  4. Peter Nasselstein Says:

    Ich kann gar nicht ausdrücken, wie sehr ich diese pseudo-ökologischen Drecksäcke hasse!!!!

    Leute, es ist alles viel, viel schlimmer, als oben dargestellt:

    http://www.pi-news.net/2013/12/rohrkrepierer-pelletheizung/

  5. Der Cloudbuster | Nachrichtenbrief Says:

    […] Aerosole eine zentrale Rolle. Siehe dazu auch den Blockeintrag zu der „braunen Wolke“ über Südasien. Wie Reich in Contact with Space (auf deutsch Das ORANUR-Experiment II) ausgeführt hat, ist jedoch […]

  6. Braune Wolken über der Arktis | Nachrichtenbrief Says:

    […] wurde aber, da sich kein anderes Erklärungsmodell anbot, auf die Industrie zurückgeführt. Wie in Südasien hat die Verschmutzung nach neueren Erkenntnissen jedoch einen eher „organischen“ […]

  7. Klimahysterie und Emotionelle Pest (Teil 1) | Nachrichtenbrief Says:

    […] mich bereits in zwei Blog-Einträgen über die „braunen Wolken“ ausgelassen, die die Arktis und Südasien einhüllen. Sie werden vor allem auf das Verbrennen von Vegetation zurückgeführt („Smog“). Im […]

  8. Der Mensch in der Falle: Biosprit und Fracking | Nachrichtenbrief Says:

    […] Wiederholt habe ich darauf hingewiesen, daß es für die Umwelt kaum etwas Schädlicheres gibt, als das Verbrennen von „Biomasse“. Ein schönes Beispiel ist Ethanol, das uns als „Biosprit“ verkauft wird. Tatsächlich ist es so, daß die Produktion von Ethanol nach einer Studie des International Council for Science, wenn sie sinnvoll ausgebaut wird, sowohl für die Umwelt als auch für die Nahrungsmittelproduktion weltweit verheerende Folgen zeitigen wird. Beispielsweise ist der Wasserverbrauch 70 bis 400mal höher als bei der Produktion anderer Energieträger. Konkret bedeutet das, daß bereits 2007 sechsmal mehr Wasser für „Biosprit“ vergeudet wurde, als die Menschen weltweit als Trinkwasser genutzt haben! Außerdem entläßt die Produktion von „Biosprit“ dermaßen viel des „Treibhausgases“ N2O, daß jedweder Einspareffekt bei CO2 bei weitem eingeholt wird, da N2O ein dreihundertfach potenteres „Treibhausgas“ ist als CO2. […]

  9. Peter Nasselstein Says:

    Belastung durch Feinstaub: Private Holzöfen sind gefährliche Dreckschleudern

    Viele der mehr als 14 Millionen Kamine und Öfen aus Privathaushalten in Deutschland sind gesundheitsgefährdend. Die Belastungen liegen nach SPIEGEL-Informationen teilweise über den Gesamtemissionen aus dem Straßenverkehr.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/holzoefen-und-feinstaub-oefen-und-kamine-belasten-luft-mit-feinstaub-a-986492.html

  10. Der DOR-Notstand und Saharasia | Nachrichtenbrief Says:

    […] Diese Asian Brown Cloud ist funktionell identisch mit dem was Reich als DOR-Wolken beschrieben hat. Die vermehrt auftretenden Zyklone könnte man als Versuch der Natur betrachten, dieses DOR zu sequestrieren bzw. „auszutreiben“. […]

  11. Peter Nasselstein Says:

    Wer Holz verfeuert, ist eine Umweltsau!

    https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_84671908/kachelmanns-donnerwetter-feinstaub-aus-holzoefen-die-gemuetlichen-dementoren.html

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