Die expandierende Erde

Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre habe ich aufmerksam die populärwissenschaftlichen Sendungen des Physikers Heinz Haber verfolgt. Eine der ersten wissenschaftlichen Theorien, von denen ich in meinem Leben überhaupt Kenntnis genommen habe, war Habers Theorie, daß die Erde im Laufe der Erdgeschichte gewachsen bzw. „sich aufgebläht“ habe. Vor 60 Millionen Jahren war sie weitaus kleiner als heute, weshalb auch die Erdanziehung entsprechend geringer war. Deshalb konnte es zu Urzeiten all die Riesenmonster geben: Schlangen so groß wie Gelenkbusse, Skorpione so groß wie Schafe und überhaupt die sprichwörtlichen Dinosaurier.

Das war in den 1960er Jahren schon wissenschaftliche Ketzerei und ist es heute erst recht. Dabei hat es wenig mit „Wissenschaft“ zu tun, daß eine Theorie, die so viele wissenschaftliche Rätsel auf einmal löst (urzeitlicher Riesenwuchs, Kontinentaldrift, etc.), zunächst marginalisiert und schließlich als spökenkiekerischer Unsinn hingestellt wurde. Es ist die Todesangst vor der Bewegung und der Schöpfung von Neuem. Der mechanistische, angeblich „wissenschaftliche“, Geist kann nicht akzeptieren, das sich etwas dynamisch verändert und das ständig Neues hinzukommt. Er will, daß alles starr und ewig unveränderlich bleibt, – in Übereinstimmung mit der erstarrten Charakterstruktur.

Siehe dazu die ausgezeichnete arte-Dokumentation unter dem bezeichnenden Titel Und sie bewegt sich doch!

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=pRpmboR12Hc%5D

Was orgonomisch hinter derartigen Theorien steckt, hat Robert A. Harman 2004 in seinem Aufsatz „Functional Cosmology, Part V: Lumination, Attraction and Mass“ ausgeführt (Journal of Orgonomy, 38[2]:21-42) ausgeführt. Gravitation ist das Resultat der Transformation von Zeit in Länge, was gleichzeitig mit der stetigen Zunahme von Masse einhergeht. Er beruft sich dabei auf den Astronomen Halton Arp, demzufolge die Masse der Teilchen, etwa der Protonen, nach ihrer Erschaffung kontinuierlich zunimmt. Die Welt geht auf wie ein Hefeteig.

transtl

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23 Antworten to “Die expandierende Erde”

  1. David Says:

    Die Idee, dass unsere Erde wächst und daher die Schwerkraft früher kleiner war, hatte ich auch schon.

    Sollte es wahr sein, so könnte auch das Erdöl nicht Überrest von organischem Material wie z.B. Plankton sein, sondern mit dem Wachsen der Erde würden auch gewisse Substanzen wie Erdöl und Erdgas ständig neu entstehen – siehe „Braune Wolken“.

    Wie auch das Gold, das in der Erde vorkommt nach Ansicht von Okkultisten (z.B. Crowley) und Alchemisten nicht nur Ergebnis von Supernova-Explosionen sei sondern sich in der Erde ständig bilden würde.

    Also müsse der Alchemist, wenn er Gold erhalten wolle, nur den Prozess der in der Erde statt findet, verstehen und wiederholen können.

  2. David Says:

    Selbst von der mechanistischen Theorie her muss man daran denken, dass die Erde in Folge ihrer Anziehungskraft ständig Staub und Mikrometeoriten „aufsaugt“ und daher ihre Masse zunimmt. Wieviel das seit dem Ende der Kreidezeit (Aussterben der Dinosaurier) ausmacht, ist mir allerdings nicht klar.

  3. Peter Nasselstein Says:

    Als Laie fand ich es immer seltsam, daß es archäologische Ausgrabungen gibt. Wo sollen all die Erdschichten herkommen? Meteoritenstaub aus dem Weltraum? Im ORANUR-Experiment hat Reich die Beobachtung gemacht, das gewöhnlicher Hausstaub auch durch orgon-energetische Prozesse in der Atmosphäre erzeugt werden könnte. Was natürlich wieder auf die Brown Clouds in DOR-verseuchten Gebieten verweist. Lassen wir es erstmal so weit, denn das sind schon genug Spekulationen!

  4. Sebastian Says:

    Genau diese Doku habe ich auch schonmal gesehen und mich danach immer gefragt, was davon zu halten ist!! Habe mich als Laie aber nie getraut darüber zu sprechen.

  5. Renate Says:

    Die Theorie der expandierenden Erde ist doch sehr einleuchtend, besonders wegen der so passenden Form der Kontinente.
    1999 habe ich ein perfektes Foto der Sonnenfinsternis gemacht, bin extra auf ca. 1300 m gewandert und es hat sich extrem gelohnt, denn unten im Tal sahen sie gar nichts, wegen Wolken/Nebel

    • Renate Says:

      Habe sogar die passende Swatch dazu von damals :))
      http://www.ebay.de/itm/SWATCH-SCUBA-SUN-MOON-SONNENFINSTERNIS-NEU-SUPERSELTEN-/221279093692

    • O. Says:

      Mit „glowing hands“ Funktion zum Wegwerfen!
      Radioaktivität wird freigesetzt.

      • Renate Says:

        Welche Strahlung ist das eigentlich? Betrifft das auch Leuchtpuzzles zB http://m.puzzle.de/item/33373430

        • O. Says:

          Die Leuchtstoffe werden angeregt durch gasförmig flüchtige radioaktive Elemente (welches wird nicht verraten, da Feind mithört), die vom Gehäuse der Uhren nicht zurückgehalten werden können und über die Atmung kontinuierlich aufgenommen werden.

        • O. Says:

          Das betrifft alle „glow in the dark“ Produkte (also eben auch Spielzeuge – z. B. Playmobilpiratenskelette, strahlende Sternchen, Fillyflügel usw.) und Reiseweckerziffernblätter …

          Sicherster Schutz ist das Entfernen und Wegschmeißen der Teile. Abkratzen kann das Zeug in den Raum freisetzen, insbesondere wenn es zu Staub zerfällt.

          Wenn man sich von dem Zeug nicht trennen will, ist eine luftdicht verschliessbare Blechdose (für Kekse) ein gutes Zwischenlager. Darin dürfen natürlich nicht mehr Lebensmittel aufbewahrt werden. Plastikbehälter halten den Oranureffekt nicht zurück.

          • Renate Says:

            Das ist irre. Momentan ist das bei Spielsachen leider wieder oft dabei. Warum ist sowas nicht verboten? Das braucht doch keiner. Die Leuchtpuzzles waren mir immer schon suspekt und ein geschenktes kam gleich in den Müll. Sogar Sammelsticker sind teilweise damit beschichtet, habe ich auch gleich entsorgt. Jetzt muss ich nur noch die Fillys durch kontrollieren.

          • O. Says:

            Bei den Fillys sind es die grünen Flügler. Man kann sie auch zum Spielen aus der Blechdose rausnehmen und dem Kind erklären, dass sie nach dem Spiel in die Dose gehören (vom Hersteller gibt es auch Metallboxen). Manche Kinder hängen eben an ihrer Sammlung.
            Was giftig ist, ist eben nicht verboten, weil keiner sagt, dass es so sei. (z. B. Energiesparlampen)
            Alle müssen wohl sagen, es ist ganz natürlich und nicht so schlimm … sonst würden die Leute vor der Kontamination aus Zwischenlagern, AKWs und Salzstollen (Asse) Angst bekommen.

            Und wenn es in Spielzeug ist, kann es ja schon nicht so schlimm sein, denkt man immer. Dieses Zeug muss von Oracs entfernt sein, nicht im gleichen Raum ausbewahren.
            Hinweis: Es gab letztes oder vorletztes Jahr bei Playmobil auch eine neue Geisterpiratenserie mit viel „glow in the dark“.

            • Renate Says:

              Danke, woher kennst du dich so gut mit den Fillys aus? 🙂 Leuchtfillys habe ich heute aussortiert, hoffe es fällt ihr nicht auf, sie hat ja viele. Bei der Uhr leuchten nicht die Zeiger, sondern die Sonne im Ziffernblatt, an der Umrandung des Gehäuses und die gesamte Unterseite! des Uhrbandes. Gut dass ich sie nie benutzt habe, das Gehäuse war mir zu dick. Aber weggeben mag ich sie auch nicht.
              Jedenfalls werde ich jetzt noch vorsichtiger sein, welche Spielsachen ich kaufe.

            • O. Says:

              Die Uhr unbedingt in einer Blechdose aufheben, sonst ist der ganze Raum „kontaminiert“ und akute Kopfschmerzen, Migräne Erkältungen oder spätere chronisch Erkrankungen können sich bilden, die keiner braucht. – Fast jeder hat solche Dinge irgendwo im Haushalt.
              Die moderne Psychologie unterscheidet drei Phasen der Kinderentwicklung: Orale Phase, Fillyphase und Adoleszenz. 😉

          • O. Says:

            Das Argument ist „Die natürliche Strahlung sei höher als die künstliche in den Uhren oder so, also kann es nicht Schaden.“ – Die Dauer der Exposition wird nicht bedacht und auch das Niedrigstrahlung weit höheren Schaden anrichten kann als aus dem Wissen um hohe Strahlung bekannt ist.
            Eine wissenschaftliche Erkenntnis aus der Beobachtung von Hiroshimaopfern kann man eben nicht mit der Auswirkung von Energiesparlampen oder Phosphoruhren vergleichen, dagegen wirkt Letzteres wie pure Medizin. Und wer die Orgonenergie und das ORANUR nicht spürt, wird die Gefahr nicht erkennen können. Das geht mir genauso: Was ich nicht spüre, schmecke oder rieche, nehme ich nicht als gefährlich wahr.

      • Renate Says:

        Habe dazu etwas gefunden:
        http://www.onmeda.de/strahlenmedizin/strahlenbelastung_uhren.html

        • O. Says:

          Noch nie musste man sich um seine Gesundheit Gedanken oder etwa Sorgen machen, das haben andere (Gesundheitsämter) immer abgenommen. Alle technischen Verbesserungen versprechen eine Verbesserung des vorher sicheren Standards, wozu dann die Mühe, kann man sich fragen? Weil es trotz angeblich fehlender wissenschaftlicher Erkenntnisse und gesundheitlicher Risiken, eben keine Sicherheit gibt, wenn man strahlende Materialien verwendet.

          Sehr guter technischer Erklärungsfund, jedoch mit der Standardlüge: Alles ist sicher.
          Aus meiner Sicht produziert es ORANUR und es wird aber weiter daran gearbeitet einen besseren Leuchtstoff zu finden, also ist man (aus verschwiegenen Gründen) so wie ich noch nicht zu frieden.

          • Renate Says:

            Ich glaube ein Arzt hinterfragt die ganze Gerätemedizin und Diagnostik gar nicht, das ist eben immer aktueller Stand der Medizin. Die, die sowas entwickeln, werdens schon wissen, darauf verlässt sich der Arzt. Ob da Strahlung ist, wen kümmerts, du fällst ja nicht gleich in der Ordination um, und dann kanns ja immer was anderes gewesen sein, warum jmd krank wird.

          • O. Says:

            Viele Vorsorgeuntersuchungen und diagnostische Instrumente sind eben nicht strahlenfrei: Ultraschall, MRT, Röntgen, radioaktive Kontrastmittel und Mammographie … Ist man hier übervorsichtig, kann man schneller das Problem auslösen, dass man zu vermeiden suchte. Den Ärzten sind die Patienten (auch aus Selbstschutz) völlig egal, nur wenn die eigene Frau betroffen ist, geht das dann doch sehr nah, insbesondere wenn er alles darüber weiß. Am Verhindern von Erkrankungen gibt es nichts zu verdienen, der größte Alptraum der Medizin muss daher der ORAC sein.

  6. O. Says:

    Der Wert des Beitrages von Prof. Konstatin Meyl schmälert unmittelbar auf Neutrinogröße, kennt man nur zwei seiner im Selbstverlag veröffentlichten Schriften. Auch seine Mitgliedschaften in dieversen Esoterikvereinen und seine Suche nach Publikum in diesen Kreisen lässt seine Aussagen zweifelhaft erscheinen. Seine Ableitungen und Gleichungen, die einen Sinn ergeben sollen, erschließen sich nicht schon bei oberflächlicher Betrachtung.

    Natürlich kann es sein, dass, wenn man mit hundert Thesen aufwartet, den einen oder anderen Treffer dabei hat, der aber nicht von Meyl erklärt werden kann und in abstrus erscheinende Zusammenhänge gestellt wird.

    Für einen, der gewöhnt ist in „Orgon-Power“ zu denken, ist eine „Neutrino-Power“ völlig überflüssig um den Erdball aufzublasen.

    Ob Mondfinsternisse zu Erdbeben führen, mag eine Korrelation sein, die durch dritte Variablen erklärt werden kann, ein Wissenschaftler würde eine solche These zunächst annehmen, statt kausale Zusammenhänge zu fordern.

    Bei dem, was Meyl jedoch sich über Resonanz, Informationsübertragung und antike Tempelanlagen zu formulieren gewagt hat, kann ein Sinnzusammenhang anderer Aussagen mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

    Um so peinlicher, was an Verblödung und Effekthascherei wieder ins TV kommt. Möglich ist aber vielmehr, das ein unbekannter Mensch hier etwas Interessantes gefunden hat, von dem solche Leute abschreiben und den Inhalt verfremden.

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