Kult!

Der 2007 verstorbene indische „spirituelle Meister“ Sri Chinmoy hat, wenn auch indirekt, wie kaum jemand sonst mein Leben geprägt. Anfang der 1970er Jahre war ich ein eingeschworener Fan der Jazz-Rock-Gruppe Mahavishnu Orchestra, das von einem seiner Jünger, dem Gitarristen John McLaughlin gegründet worden war. Chinmoy hatte ihm den bombastischen spirituellen Ehrennamen „Mahavishnu“ gegeben und umgekehrt sollte nun das Mahavishnu Orchestra Gott mit Musik preisen – denn Chinmoy galt unter der Hand als Avatar Gottes. (Später erfuhr ich, daß Chinmoy ein Schüler von Sri Aurobindo war, dessen „integratives Yoga“ ich damals halbherzig betrieb.)

Bei der Lektüre des Buches über diese Gruppe Power, Passion and Beauty. The greatest band that ever was ist mir beim Bekunden des Verfassers, sein Schreibstil würde auf die zwischen Chaos und strenger Ordnung changierenden Musik des Mahavishnu Orchestras zurückgehen, aufgegangen, daß auf mich genau dasselbe zutrifft. Wir „Vishnus“ fühlen, denken und schreiben anders als ihr Normalos 😉

Aber nicht nur, weil er den Kopf der greatest band that ever was inspiriert hat – ohne Chinmoy hätte es diese Musik nie gegeben – auch um ihn selbst wegen, ist es verlohnend, sich mit diesem ansonsten vollkommen unbedeutenden Guru zu befassen. Beispielsweise verlangte er von seinen Jüngern sexuelle Abstinenz… – man lese auf der von seinen klagefreudigen Jüngern zusammengestrichenen Website weiter. Seine Komplexe kompensierte er mit absurden Weltrekorden im Gewichtheben, das Zelebrieren von Katzenmusik („Friedenskonzerte“) und das Beschmieren von Papier (unendlich viele „Gedichte“ und „Malereien“).

Seine tragikomische Geschichte ist ein Lehrstück über die Massenpsychologie des Faschismus. Diese Melange aus banalem Gelaber, das als „Tiefe“ durchgeht, aus Sexualhunger, Doppelmoral, Machtbesessenheit und einer gewissen „Dämonie“ findet sich bei allen Gurus und Lamas, – wenn man etwas an der Oberfläche kratzt. Es ist immer die gleiche schmutzige Geschichte: Alkoholiker, Kinderficker, Vergewaltiger, Perverse. Siehe dazu Die Massenpsychologie des Buddhismus, sowie Swami Paramahamsa Nithyananda. Oder etwa der Fall Oliver Shanti.

Um so verwunderlicher ist es, daß diese Wichte ihre Anhänger zu insbesondere künstlerischen Höchstleistungen inspirieren können. Dazu folgender Kommentar aus YouTube zu John McLaughlins Entwicklung von der greatest band that ever was hin zum zweiten Mahavishnu Orchestra bis heute:

Ich beneide Sie wirklich, daß sie bei jenen Konzerten in den 70ern teilnehmen konnten. Was die Intensität betrifft würde ich das erste Mahavishnu Orchestra bevorzugen, aber das zweite Mahavishnu Orchestra war auch noch ziemlich intensiv im Vergleich mit der One Truth Band und den späteren Bands von John. Während der Periode des ersten Mahavishnu Orchestra war er noch ein Apostel des Gurus Chinmoy und später, als er ihn verließ, wurde er meiner Ansicht ein mehr konventioneller Jazzspieler, ein Teil seiner einzigartigen Kraft verschwand.

Offensichtlich können wir erst dann zu unserem wirklichen Potential durchdringen, wenn wir unser lächerliches anerzogenes „Ich“, unsere ach so kostbare „Persönlichkeit“ opfern. Auf diese Weise tun die diversen Kulte und Religionen etwas, was die Kämpfer für die „geistige Freiheit“ (die schöne bunte Welt der Neurosen) wohlweislich nie erwähnen: sie demaskieren unsere vorgebliche „Mündigkeit“ und „geistige Unabhängigkeit“ und machen deutlich, daß wir sterile Seelenkrüppel sind, hoffnungslos abgetrennt von den Quellen unserer Produktivität.

In gewisser Weise trifft das sogar auf die Orgonomie zu. Viele „Orgonomen“ haben nur deshalb etwas geleistet, weil sie Reich und später Baker verfallen waren. Nach dem Tod ihrer kultisch verehrten Meister (oder nachdem sie sich bereits vorher desillusioniert abgewendet hatten) waren sie auf sich selbst zurückgeworfen – unproduktive leere Säcke, die wieder ihr vermeintlich „eigenes“ Leben lebten. Was sie zuvor geleistet hatten, steht genauso da wie beispielsweise die christlichen Kathedralen oder die große Kirchenmusik. Durch Löcher, die durch „Hingabe an den Meister“ in die Panzerung gerissen wurden, fließt die schöpferische Urkraft in die Falle hinein und erschafft unsterbliche wissenschaftliche und künstlerische Werke.

In ihrem Spiel wurden John McLaughlin und Jan Hammer (der Keyboarder) entscheidend vom südindischen Vina-Spieler S. Balachander beeinflußt. Hier eine direkte Schülerin Balachanders, die zeigt, wie es sich anhört, wenn Gott selbst Musik macht:

Wir werden alltäglich mit „Spiritualität“ bombardiert. Das Problem ist nur, daß es sich dabei meist um fettreduzierte Magerformen handelt. Man denke nur mal an die unerträglich gefällige New Age Musik.

Wahre Spiritualität muß man sich mühsam erarbeiten. Sei das nun, indem man sich lange in die klassische Musik einlebt oder etwa sich langwierig mit chinesischer Tuschemalerei beschäftigt.

Es ist ein Abenteuer. Man entdeckt immer wieder neue Nuancen und macht unerwartete Erfahrungen.

Es gibt die, die auf dem Wanderweg bleiben und von einer Sehenswürdigkeit zur anderen eilen. Und jene, die sich die Mühe machen, im Gehölz und Gestein herumzukraxeln, um die Landschaft bis in die tiefsten Winkel auszukundschaften.

„Unsterblichkeit der Seele“. Das ist eine Verortung der Ewigkeit in der Zeit – denkbar „unspirituell“.

Das einzige, was zählt, ist der gelungene Augenblick, der einen absoluten Wert an und für sich hat. Spiritualität ist das Aufsuchen solcher Augenblicke.

Oder wie John McLaughlin einmal sagte: „Die einzige Botschaft ist die Musik selbst!“

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13 Antworten to “Kult!”

  1. Spiritualität und Neurose « Nachrichtenbrief Says:

    […] Das wird in den verschiedenen tantrischen Schulen evident, die darum kreisen, daß man sich vollständig mit einer Gottheit, teilweise sogar einem „Dämon“, identifiziert bis man eins mit ihr bzw. ihm wird; sein Ich opfert. So funktioniert sowohl die „satanistische“ Magie eines Aleister Crowley als auch der „göttliche“ Bhakti-Yoga eines Sri Chinmoy. […]

  2. Religiöse Erweckungserlebnisse « Nachrichtenbrief Says:

    […] bin ich beim Surfen im Internet zufällig über einem Blog mit Photos von Sri Chinmoy gestolpert. Da er eine gewisse Bedeutung in meinem Leben hatte, bin ich hängen geblieben. Als ich dann nach ein paar Minuten mit meiner Schreibarbeit weiter […]

  3. Peter Nasselstein Says:

    Es gibt noch Hoffnung für die Welt: der Vishnu-Geist lebt!

  4. Denis Roller Says:

    A pro pos Spiritualität: Kennen Sie eigentlich das Enneagramm? Ein erstaunlich realitätsnahes Konzept, dass mich persönlich sehr viel weiter gebracht hat:

    http://www.enneagramm-studio.de/

    By the way- ich bin eine Sieben, wie ich in einem kostenlosen Seminar eines Freundes herausfinden durfte. Wenn ich so Ihre Nachrichtenbrief- Artikel durchlese tippe ich bei Ihnen, Herr Nasselstein, auf Muster 5 bzw. Muster 8. Hochinteressant, kann ich nur wärmstens empfehlen!

    • O. Says:

      Was bedeutet dieses Ennegramm? Es war Lasseks Lieblingssymbol.

    • Sven Says:

      Das Seminar war nicht nur kostenlos, es war auch umsonst!

      Charakteranalyse sollte man Profis überlassen!!

      https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2012/06/19/berliner-orgonomie-zur-frage-der-laienanalyse-teil-1/

      Die Arbeit mit dem Enneagramm ist oben beschriebener New Age, und weil es von Crowl äh Gurdjeff stammt GEFÄHRLICHER New Age.

      Eine 7, 12, der Turm, die Haselnuss oder was auch immer zu sein ist scheißegal und Ausweichen vor dem Wesentlichen wenn man in solchen Schubläden denkt wie Du.

      Diagnose: z.B: masochistischer Charakter
      Therapie: Orgontherapie
      Ziel: genitaler Charakter (mit gelegentlichen Versuchungen/Tendenzen zu Stolz, Neid, etc.)

      Sei eine 7 (oder Haselnuss), aber eine genitale!

      • Denis Roller Says:

        Gurdjeff hat das Enneagramm nicht erfunden, sondern nur aufgegriffen. Die Wurzeln des Enneagramms sind umstritten und unklar, jedoch finden sich Parallelen und Ursprünge bspw. im frühen Christentum. Ob Gurdjeff ähnlich wie Crowley war, oder pestilente Charakterzüge aufwies etc. weiß ich nicht. Sind wir nicht alle in der Situation, mit bereits gedachtem, mit bereits bestehenden Ideengebäuden und Konzepten sinnvoll umzugehen und etwas neues daraus zu gestalten? So gesehen finde ich Schubladendenken besonders dann gefährlich, wenn er sich mit Personenkult und Projektion vermischt. Lieber Sven, wir kennen uns nicht- aber kennst Du Dich selbst? Und wenn ja, hast Du dabei schon festgestellt, dass es Ressourcen gibt, die jenseits Deiner Alltagswahrnehmung liegen und die man nutzen kann, wenn man bereit ist, die verschiedenen „Wie’s“ der Lebensanschauung zu verstehen? Sich in den anderen hineinzuversetzen ist gar nicht so schwer, wenn man seinen grundlegenden Aufmerksamkeitsschwerpunkt versteht. Das Enneagramm ist kein „gefährlicher New Age“ sondern ein ganz nüchternes, steinaltes Grundkonzept zum Verstehen der menschlichen Psyche. Zum Ausweichen vor dem Wesentlichen: Ich als Kopfmensch habe gelernt, dass ich im Leben zuerst in den Bauch gehen muss (Autonomie, Tat, persönlicher Raum)- und dann ins Herz (Gemeinschaft, Mitmenschen, soziale Kontakte). Meine genitale Dimension ist im Vergleich zur analen Region im Ungleichgewicht. Ich neige dazu, immer viel zu schnell vorzustoßen, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen. Auf Menschen direkt zuzugehen, mich auf alles und jeden zu stürzen, nach vorne zu „flüchten“- um bloß keinen Mangel zu erleiden… Meine Grundangst ist es, zu kurz zu kommen. Ich muss lernen, gesunden Realismus zu entwickeln- und das beinhaltet, auf vieles, vieles zu erst einmal „zu kacken“. In diesem Sinne- sei eine Sieben, aber eine tiefgegründete. Lerne „nüchtern“ zu sein. Lass Ruhe einkehren und lerne den Schmerz zu küssen, anstatt immer vor ihm wegzurennen in positive, „genitale“ Selbststimulation und angenehme Phantasien…

        Das Genital ist nicht alles. Auch ein Modju hat eine stark ausgeprägte genitale Dimension, doch ist sein Becken gepanzert. Ich finde das Enneagramm deswegen sinnvoll, weil es einem hilft, seine Panzerung „funktionell“ aufzulösen, anstatt ohne Kenntnisse der eigenen Missverständnisse über sich selbst, die Wahrnehmung der Welt und die Mitmenschen im sozialen Umfeld gleich völlig „kontaktlos“ zum Wesentlichen vorzustoßen, als ob man ein Gefährt für die Rennbahn aufmotzt und mit Vollgas auf die Piste schickt, wo überall „Geröll“ herum liegt, wie es viele Körpertherapien in der Manier des sogenannten blauen Faschismus tun.

        Therapie beginnt mit Einsichtsfähigkeit. Und die wird durch das Enneagramm vermittelt, was mir persönlich hilft. Hast Du Dir die Seite mal angeschaut? Mach das mal. Nicht gleich alles „abstempeln“. Erst prüfen- und dann das beste behalten… „Vertrauen“ ist die Tugend, die sich Kopfmenschen aneignen müssen. „Projektion“ ist ihr Grundproblem- und davon lese ich in Deiner Antwort sehr viel.

        • Sven Says:

          Das Enneagramm ist die Erweiterung der 7 Todsünden um Täuschung und Angst und ihrer entsprechenden Zuordnung zu Persönlichkeitstypen und nicht steinalt sondern ziemlich „new“. Aber wozu? Zur tiefgründigen Selbsterkenntnis oder Persönlichkeitserweiterung? Per Internetauswertung? Von Fachmännern analysiert? Und welches E. von den zig Verschiedenen? Würdest Du dir Krebs übers Internet diagnostizieren lassen, und wenn nein warum dann Deine Psyche?
          Lese Dir doch bitte Deinen Kommentar nochmal durch. Du schreibst wie von einer Schablone ab, die die Überschrift trägt: TYP 7. Ich muss dies, das, jenes.
          Hör auf dich selber in eine Schublade (Blockade) zu stecken (und erst recht nicht PN oder andere, nur aufgrund ihrer Internetpräsenz) und irgendwelchen Integrationspfeilen zu folgen um später als stabilere, gewachsenere 7 sagen zu können „ICH bin so und so und du so und so“! Es reicht vollkommen aus glücklich und gesund (genital) zu sein und das kann jeder werden, auch und vielleicht besonders ohne Selbsterkenntnis.

          Als ich vor über 10 Jahren mit dem Enneagramm gearbeitet habe wurde mir nach etwa 6 Monaten schlagartig klar das ich sowieso alles bin (1-9). Ich war plötzlich nicht mehr (übrigens auch) eine 7 sondern Schwanzus Longus d.h. heute so – morgen so, d.h. frei.
          So frei um mich wiederum nach ein paar Monaten Crowley zu widmen :(((((
          Und das meine ich auch mit gefährlich: Gurdjeff (und sein Gefolge) ist z.B. der Einstig in die Esoterik, mystisches Denken ist die Folge. Ähnliches findet sich entsprechend in der Drogenszene oder Dark Wave Szene.

          Laut der Bibel ist jeder Mensch ein Sündiger und die einzige Lösung in Frieden zu leben besteht darin Jesus Christus in sein Herz zu lassen und zu verstehen das er für unsere Sünden gestorben ist. Keine Pfeile, keine Karten, kein Hokuspokus.

          Falls Dir die christliche Version nicht schmeckt hab ich noch das: >>Einmal, im Orient, unterhielt ich mich mit einem Weisen, dessen klare und freundliche Augen für immer einen ewigen Sonnenuntergang anzustarren schienen, über Selbstmord. „Selbstmord ist keine Lösung“, versicherte er mir. „Und leben?“ fragte ich. „Leben auch nicht“, gab er zu. „Aber wer sagt denn, dass es eine Lösung gibt?“<<

          Ich rate keinem sich von einem Vollpfosten wie Gurdjeff in eine Schublade stecken zu lassen oder sich wie Sufis tausendmal im Kreis zu drehen wie Joghurtkulturen oder einem Sachsen sich wie ein Ostfriese zu benehmen.
          Du bist wie Du bist wie Du bist wie Du bist und das ist gut so!

          Was mir heute hilft sind Affekte und Gefühle, die bringen mich weiter, und wenn ich mal als Kopfgesteuerter und spirituell Suchender (Typ 08/15) aufwache, treibt es mich im Frühling (also seit 2 Monaten) zum Spazierengehen oder zur Musik. Ablenkung wird viel zu sehr unterschätzt.

          • Denis Roller Says:

            Ok. Wir verstehen uns. 🙂 Ich bin auch überzeugter Christ. Ja, die Suche nach der „Universallösung“ ist das eigentliche Problem der okularen Panzerung, völlig richtig. Es gibt sie nicht- zum Glück! Wäre ja langweilig, wenn man jedes Problem mit der Antwort „42“ lösen könnte. Da hätte das Lebendige ja gar keinen Entfaltungsraum mehr. Somit ist die Suche nach der absoluten Lösung selbst das Problem. Das Internet ist eine Scheinwelt, eine Ableitung der wirklichen Realität, mit Tendenz zum Ersatzkontakt. Aber es enthält dennoch Türen und Tore zu tieferen Ebenen der Wirklichkeit- wenn man nur nüchtern genug damit umgeht um es eben pragmatisch zu nutzen. Wenn Du in Deiner Arbeit mit dem Ennearamm erkannt hast, dass Du alle Typen, von 1-9 in Dir trägst, bist Du schon ziemlich weit fortgeschritten: das zu erkennen und umzusetzen ist m.A.n. der eigentliche Sinn des Enneagramms. Zu verstehen, dass es eben mehr als nur das EINE, fest gefahrene Muster gibt, in dem sich das eigene Leben festgefahren hat- sondern dass jede menschliche Sichtweise von Natur aus begrenzt ist und nie alle Teile des Ganzen zeigt. Es hinter dem Horizont weiter geht. Irgendwo jeder Recht hat. Der Sinn dieses Konzeptes ist es letztendlich, inneren Frieden zu erschließen. Ist doch gut. Anscheindend hast Du das Enneagramm verstanden, das Beste daraus gezogen und bist eben nicht darauf hängen geblieben, wie so viele andere, die eben auf irgendwas hängen bleiben und sich im Kreis drehen. Ansonsten bin ich ganz Deiner Meinung. Ja, spazieren gehen und Musik wirken wahrhaft Wunder, weiß ich aus eigener Erfahrung.

  5. Daniela Says:

    Hallo Herr Nasselstein!

    Solche persönlichere Blogeinträge finde ich wirklich super. Danke! Bitte mehr davon!

    Bei mir war es so, daß ich meine eigene vorgebliche „Mündigkeit“ und „geistige Unabhängigkeit“ eine Zeit lang tatsächlich bei einem “Lehrer” demaskiert bekommen habe. Dafür bin ich dankbar, weil es meine Weltsicht für immer verändert hat, Aber irgendwann zeigte der Lehrer seine faulen Seiten, wie Du sie auch erwähnst – Doppelmoral, Machtbesessenheit, etc., und ich entfernte mich.
    Heute, zurückblickend, interessieren mich solche Menschen, die sich als “Lehrer oder Meister” betiteln nicht mehr. Aber trotzdem empfinde ich die vergangene Erfahrung als lehrreich und stimme Dir zu, daß echte Hingabe wie eine Tür ist, um Löcher in die Panzerung zu reissen. Egal jetzt ob Hingabe an einen Meister oder an einen Geliebten oder an die Arbeit.

    Dir liebe Grüße und danke für die tolle Arbeit, die Du mit dem Blog leistest. Kudos.

    • O. Says:

      Viele Menschen fangen mit guten Ideen an, bilden erste Selbsterfahrungsgruppen und kommen, wenn sie die Macht über andere spüren in die schräge Verführung, dies auszunutzen oder gar sich bösartig zu entwickeln. Gurus scheinen immer ein Problem zu sein … selten, dass einer auf dem Teppich bleibt.

  6. Mit Titten ins Nirwana | Nachrichtenbrief Says:

    […] so skandalös an diesem Video ist? Ähnlich wie Sri Chinmoy, mit dem ich mich in einem anderen Blogbeitrag bereits beschäftigt habe, predigte Swami Nithyananda vollkommene Hingabe an den gottähnlichen, […]

  7. Orgonmystik | Nachrichtenbrief Says:

    […] zufällig über einem Blog mit Photos von Sri Chinmoy gestolpert. Da er eine gewisse Bedeutung in meinem Leben hatte, bin ich hängen geblieben. Als ich dann nach ein paar Minuten mit meiner Schreibarbeit weiter […]

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