Kosmisches Licht (Teil 1)

Astronauten berichten immer wieder über merkwürdige Lichterscheinungen im All, sogenannte „Phosphäne“. Der italienische Physiker Livio Narici ist dem Phänomen auf der Spur: es seien „kosmische Teilchen“, die durch das Gehirn fliegen, dort den visuellen Cortex stimulieren und dergestalt möglicherweise Halluzinationen hervorrufen. Bislang wurden Lichtblitze, die viele Astronauten auch bei geschlossenen Augen wahrnehmen, auf die Wirkung der Teilchen direkt im Auge zurückgeführt.

Die Orgonenergie kann direkt wahrgenommen werden, wie andere Alltagsphänomene auch. Etwa durch das von Reich entwickelte Orgonoskop. Sie kann die Sinneszellen aber auch durch die geschlossenen Augenlieder hindurch erregen. Ist es vielleicht so, daß sie sogar die Gehirnzellen selbst so anzuregen vermag, daß wir Leuchterscheinungen „sehen“? Es würde sich dabei um ein lückenloses Kontinuum vom Sehen mit geöffneten Augen, über die Reizung der Sehnerven bei geschlossenen Augen bis hin zur Reizung der visuellen Zentren im Gehirn handeln.

Wenn jedoch die These stimmen würde, daß kosmische Teilchenstrahlung die Ursache dessen ist, was die Astronauten wahrnehmen, stellt sich die Frage, warum dann nicht auch andere Sinne neben dem Sehvermögen davon betroffen sind?

Narici ist zwar davon überzeugt, daß „das ganze“ nicht ausschließlich im visuellen Bereich passiert, aber bis heute fehlt dafür m.W. jeder Beleg. Warum „hören“ die Astronauten keinen Krach im Gehirn und haben andere Empfindungen? Warum nur diese Leuchterscheinungen, die identisch mit dem sind, was Reich im Dunkelraum beobachtet hat?

Und selbst wenn hochenergetische Teilchenstrahlung beteiligt ist, und in der bisherigen Forschung deutet manches in diese Richtung, wäre immer noch die Frage, ob die Leuchterscheinungen nicht vielmehr Ausdruck von ORANUR sind. In Die kosmische Revolution beschreibt Jerome Eden entsprechende Erfahrungen:

Als ich mit dem Experimentieren mit verschiedenen Orgonenergie-Akkumulatoren begann, lebte ich in einer kleinen Einzimmerwohnung. Nach ein paar Monaten hatte ich in diesem Apartment zwei große dreischichtige Akkumulatoren, einen achtschichtigen kastenartigen ORAC (etwa einen Kubikfuß groß) und eine Anzahl zusätzlicher kleinerer Akkumulatoren und „Orgonenergie-Schießer“. Zu dieser Zeit wußte ich nichts von ORANUR und besaß deshalb eine Armbanduhr mit radioaktiven Leuchtzifferblättern und einige Uhren und Kompasse, ebenfalls mit Leuchtzifferblättern. Nach einiger Zeit bemerkte ich, daß die Luft in der Wohnung förmlich vor Erregung „ausrastete“. War es dunkel, konnte man aufblitzende und flimmernde verschiedenfarbige Manifestationen der Orgonenergie erkennen, die von weiß bis orange, rot und purpurn reichten.

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Eine Antwort to “Kosmisches Licht (Teil 1)”

  1. Kosmische Strahlung im Orgonraum « Nachrichtenbrief Says:

    […] Charles Konia hat sich 1972 in seinem Aufsatz „Visualisation of Cosmic Rays“ (The Journal of Orgonomy, 6(2), November 1972, S. 241-243) damit auseinandergesetzt, daß die kosmische Strahlung in der Tat nichts anderes sein könnte als – Orgonenergie. Siehe dazu auch meinen Blogeintrag Kosmische Teilchen oder kosmische Energie? […]

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