Die Sache mit dem „originalen Orgonenergie-Akkumulator“

Nach der Energiesparlampe, die u.a. eine gewaltige Quelle zusätzlichen Elektrosmogs darstellt, will uns die trügerische Ökobewegung erneut beglücken:

Bereits vor einigen Jahren hat der Elektrotechniker Bernd Halbedel eine Tapete entwickelt, die elektromagnetische Strahlen absorbiert, indem sie sie, anders als metallische Abschirmungen, die die Strahlung reflektieren, in Wärme umwandelt. Die Pigmente in der Tapete sind nanometerwinzige Teilchen aus Bariumhexaferrit, einer Mischung aus Eisen- und Boroxid sowie Bariumkarbonat. Normalerweise wird sie für magnetische Antriebe verwendet.

Einerseits ist es natürlich eine gute Nachricht, daß vielleicht bald eine einfache und praktikable Abschirmung vom Elektrosmog greifbar ist. Andererseits ist zu befürchten, daß sich dergestalt flächendeckend Wohnungen in „Orgonräume“ verwandeln, in denen lauter kleine „ORANUR-Experimente“ ablaufen.

Noch Schlimmeres kündigt sich hinsichtlich der Kleidung an. „Farabloc“-Gewebe, in dem für das Auge unsichtbar extrem feine Fäden aus einer Eisenlegierung eingewoben sind. Man stelle sich vor, derartige Gewebe würden Teil unserer Alltagskleidung!

Allein schon die Propagierung des Orgonenergie-Akkumulators berührt mich teilweise unangenehm. Es geht hier nicht nur um Extreme, wie ich sie in meiner Besprechung der Emotion Nr. 9 beschrieben habe, sondern: man stelle sich eine Gesellschaft vor, in der der Akkumulator ähnlich verbreitet wäre, wie heute etwa Trimmdichgeräte – das ORANUR wäre nicht mehr zum aushalten. Man muß erlebt haben, wie stickig und imgrunde unbenutzbar ein Raum wird, in dem seit Jahren ein Orgonenergie-Akkumulator steht, der nicht regelmäßig gelüftet und nicht regelmäßig mit einem feuchten Tuch innen abgewischt wurde. (In dem konkreten Fall, an den ich jetzt denke, war der Übeltäter ein „Engelenergie-Akkumulator“.)

Eines der Grundprobleme der Orgonomie ist, daß Amerika zunehmend zu einer Art Wüste für die Orgonomie wird: das Interesse an Reich in der breiten Bevölkerung, speziell aber bei Wissenschaftlern und Ärzten, hat in den letzten Jahren eher abgenommen. Außerdem ist es nach wie vor unmöglich, mit dem Orgonenergie-Akkumulator in Amerika zu arbeiten. Und das nicht etwa so sehr wegen der FDA (der US-Arzneimittelbehörde) bzw. nur sekundär wegen der. Direkt geht es um das Problem, daß die Haftpflichtversicherungen für Ärzte nicht mitspielen und ohne die kann man nicht praktizieren. Europa scheint empfänglicher für die Orgonomie zu sein, doch leider sitzen die von Reich und seinem Schüler Elsworth F. Baker ausgebildeten Orgonomen fast ausschließlich in den USA.

Entsprechend sollte man erwarten, daß in Europa zumindest die physikalische Orgontherapie entwickelt ist. Doch leider ist die noch weitgehend auf dem Stand vor dem ORANUR-Experiment und deshalb eher eine Gefahr für Gesundheit und Wohlergehen.

Gegen Ende seines Lebens, als sich alles um das ORANUR-Experiment und die globale DOR-Notlage drehte, hat Reich darauf gedrängt, die Akkumulatoren in Wasser zu erden. Siehe dazu die entsprechenden Ausführungen von Jerome Eden. Ich bin immer ganz erstaunt, wenn ich darüber mit altgedienten Reich-Forschern spreche und die nie davon gehört haben.

Hier die Beschreibung eines Berichts eines Agenten der FDA vom Juli 1955. Es wird etwas beschrieben, was später einfach ignoriert wurde, so als hätte Reich keine Autorität und als wäre die globale DOR-Verseuchung eine Kinderei:

Der verdeckte Ermittler behauptete gegenüber Mangravite [dem Assistenten des Orgonomen Michael Silvert], er habe vor einigen Jahren einen Akkumulator von der Wilhelm Reich Foundation gekauft, aber seit geraumer Zeit nicht mehr benutzt. Vor kurzem habe er von Dr. Silvert die Mitteilung erhalten, ob er seinen Akkumulator nicht vielleicht verbessern wolle, indem er einige Kabel anbringe. Er wolle nun versuchen, mit diesen Umbauten Probleme zu behandeln, die er mit Sinusitis, einem steifen Nacken und seinem tauben linken Ohr habe. Mangravite erklärte, daß die Kabel durch Bohrungen in den Wänden des Kastens geführt werden sollten, um dann in fließendes Wasser oder, falls das nicht möglich sei, einfach in einen Wassereimer gehalten zu werden, so daß der Akkumulator „geerdet werde“. So werde etwas von der tödlichen Orgon-Energie (DOR) abgezogen, die sich ansonsten im Akkumulator ansammeln könnte. (Christopher Turner: Adventures in the Orgasmatron, New York 2011, S. 381)

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38 Antworten to “Die Sache mit dem „originalen Orgonenergie-Akkumulator“”

  1. O. Says:

    Der ORAC-Effekt von abschirmenden Tapeten sollte keinen Oranur-Effekt hervorrufen, sondern dies (den Elektrosmog, Funkstrahlung) durch Erdung ableiten. – Man muss es ausprobieren.
    Die Anwendung ist richtig teuer, das können sich normale Menschen kaum leisten. Dennoch sollte jeder Haushalt einen solchen Raum haben, da die Tage mit heftiger gesundheitsschädigender Strahlung (was man ja angeblich nicht nachweisen kann !?) pro Jahr zunehmen. Warum dies nicht umgesetzt wird ist klar: Jeder Haushalt hätte damit auch einen fast abhörsicheren Raum. (gilt nicht fürs Militär usw.)
    Ob ein Orgonraum in einer solche Situation sinnvoll wäre, müsste wohl verneint werden. Also scheint es einen Unterschied der Materialien geben und ihrer Struktur.

    • O. Says:

      Nicht das hierdurch ein Gerücht ensteht: Hier geht es nur um Tapeten (mit einem intergrierten Gitternetz) die geerdet werden. Einen ORAC erdet man nie [!!] und gar nicht, weil das Orgon ja nicht abgeleitet werden soll. (Spezieller Hinweis für „Zeitgenosse“)

      • Peter Nasselstein Says:

        Warum sollte man einen ORAC nicht erden? Reich wollte seit 1956, daß grundsätzlich alle ORACs mit BX-Kabeln erden (bzw. natprlich „wassern“), um das DOR abzuleiten. Siehe http://www.orgonomie.net/hdorac.htm

      • O. Says:

        Erden klingt als würde man ihn geerdet benutzten, was ich mir nicht gesund vorstellen kann (da diffuser Abzug der Energie). Zum Dekontaminieren, kann man das BX-Kabel, was dann rostet und unbrauchbar wird, „wassern“ (eben auch nicht „erden“). Ob „Erden“ (wie ein Blitzableiter) Oranur oder DOR beseitigt ist fraglich – ich würde es verneinen. Dennoch niemals Erden, wenn man drinnen sitzt und es ist fraglich, was mit den Eisenplatten passiert die kürzlich geerdet wurden: Welche Wirkung haben sie? Neutralisieren und reinigen soll man sie besser (auch nach Reich) mit einem feuchten Tuch.
        Nach einer heftigen ORANUR Verseuchung, wie es Reich mit Radium tat, ist nichts mehr zu retten. Alles muss zerstört werden, alle ORACS auseinandernehmen, alles andere wäre unverantwortlich. Auch ein Orgonraum sollte von den Metallplatten befreit werden. Aber wer hat schon eine solche Ausstattung im Keller?

        Auch beim ORAC muss man immer auf eine Kontamination vorbereitet sein. Wer das nicht spürt, wird sich nichts Gutes tun und sollte auch keine anderen Leute in den ORAC einladen oder zur Benutzung verführen, schon gar nicht Erkrankte.

        Ich bin immer wieder „psychisch“ und energetisch geschockt, wenn ich Wohungen von Reich Interessierten begehe. Obwohl sie Reich gelesen haben, sind ihre Wohnungen mehrfach oranurisiert. Das Aufstellen eines ORAC wäre langsamer Selbstmord.

      • O. Says:

        Was im Internet steht ist immer Schrott, habe ich vor Kurzem geäußert, was leider auch stimmt, weil viel von Abschreibern und Märchenerzählern übernommen wird.

        Bei diesem Link schockiert mich dieser angebliche Information: „Später ging Reich zu feinem Eisendrahtgewebe über [, das auch bei den im folgenden zu beschreibenden Konstruktionen verwendet wird, PN].“ Wer damit experimentiert, sollte (wenn er sensibel ist) wissen, dass es nur dumm ist, ein Esiendrahtgewebe zu nutzen. Wo hat Reich diese behauptet 1956 und gestestet? Wenn er dies tat, zeigt es Reich im schlechten Licht (ohne orgonotische Wahrnehmung) und würde bei ihm auch eine Unsensibilität attestieren, was nach dem ORANUR-Experiment auch nicht verwunderlich wäre.

      • O. Says:

        Weitere Korrektur: „CD-Player“ seien „Energieräuber“ (Begriff wohl original von Fischer oder etwa auch abgekupfert?) ist falsch. Warum sollte ein CD-Player Oranur erzeugen? Dies ist eine Fehlinformation, hastig (von Fischer?) abgeschrieben und nicht verstanden. (Weder Eden, noch Reich haben dies behauptet – CD-Spieler waren 1984 noch immens teuer)

        • O. Says:

          Die flourenszente Anzeige eines Gerätes (CD-Player, Tapedeck, Videorekorder, Verstärker oder Radiotuner) kann eine Oranur-Wirkung haben, sie ist aber nicht generell (bei allen Geräten) spürbar und belastend. Bei besseren Geräten lässt sich dies auch ausdimmen.
          Der Laser des CD-Players verusacht außerhalb des Gehäuses kein Oranur. (Vor Lasern muss man seine Augen schützen und sollten auch nicht auf den Körper gerichtet werden.)
          Fischer geht auf CD-Player (aktuell online) nicht ein.

        • Peter Nasselstein Says:

          Selbstverständlich hat Reich Neonröhren, etc. als „Energieräuber“ bezeichnet. CD-Player arbeiten mit Laserlicht. Die Informationen bei Eden stimmen.

        • O. Says:

          Ein „freie“ Laser irritiert und zerstört die Orgonenergie und schädigt das Gewebe (auf Dauer), aber abgeschirmt im CD-Spieler (dies sind ja auch eher schwache Laser) könnten sie sogar im Orac oder daneben genutzt werden. Vom Abspielen einer CD im PC oder im CD-Player geht für ein Zimmer kein Oranur aus. Offensichtbare Disko-Laser sind natürlich absolut oranurig und können schon mal auf der Haut schmerzlich brennen.

          Wenn ich bedenke, dass Eden extreme ORANUR und DOR-Erfahrungen machte und gleichzeitig auch wohl immer wieder im Feld eines konzentrierten OR-Feldes war, kann auch die Sensibilität extrem gesteigert sein, dass auch kleinste Felder oder Quellen wahrgenommen werden könnten.
          Eva hat dies nach dem Oranur-Experiment auch geschildert.
          Beispielsweise ist eine PC-Lasermouse normalerweise gut abgeschirmt (aber nicht immer) und erst bei massiver PC-Arbeit kann sie eine schwächende Wirkung auf die sie berührenden Finger haben, was man mit dem Einsatz von Wasser (Entladung) und Shooter wieder in den Griff bekommt. Von Funkmäusen und Funktastatur ist ganz abzuraten!

  2. Klaus Says:

    Der Punkt war doch, dass die beliebten Anti-Elektrosmog-Tapeten ORAC’s sind – und daher wahrscheinlich (umso mehr, als sie viel abzuschirmen haben) womöglich ORANUR-fördernd

  3. Zeitgenosse Says:

    Hallo Peter und O.!

    Ja. Diesen Eintrag habe ich gemeint, als ich geschrieben habe, dass eine „Erdung“ (wassern natürlich) sinnvoller wäre. Ich habe mir auch den entsprechenden Eintrag von Jerome Eden auf der Mutterseite des nachrichtenbriefes durchgelesen.

    Nun eine Wasserung zur Ableitung von DOR würde natürlich sinnvoll sein. Also eine Leitung im Boden des ORAC (wie ein Ausguß) die in einem Wasserbehälter mündet. ORANUR und DOR-Effekte sind ja massiv stärker geworden.

    Zwei Überlegungen ergeben sich natürlich aus einer solchen Konstruktion:
    1. Bestünde die Gefahr, dass sich der ORAC in einem überdimensionierten „DOr-Buster“ verwandelt.
    2. OR und DOR haben eine Affinität zu Wasser. Mit einer solchen Konstruktion könnten natürlich große Quantitäten von der negentropischen OR-Energie auch ins Wasser abgeleitet werden. Beinahe wie die Zugluft in einem Abteil wenn mehrere Fenster geöffnet sind.

    Zum Thema Eisendraht: naja, besteht ja auch aus Eisen wie die originalen Platten. Grund dafür wäre wohl eher eine Gewichtsreduktion des ORACs.

    Bzgl. ORANUR kann ich nichts zu sagen. Sekundären Energien ist man ja, auch in ländlichen GEgenden, durchgehend ausgesetzt (alleine die Emissionen der allgegenwärtigen Handynetze zB).
    Das ist wohl der FLuch der Zivilisation.

    Fazit: Ich bin jetzt noch mehr verwirrt als vorher, weil in vielen Punkten die Meinungen stark differenzieren.

    Der Zeitgenosse

    • O. Says:

      Eine Verwirrung zeigt einmal mehr wie komplex doch einfach aussehende Dinge sein können.
      1. Du kommst nicht um ein sich langsam entwickelndes Gespür herum, wenn du dem nicht traust und darauf hörst, wird es schnell gefährlich (gesundheitlich).
      2. Kenne alle Oranur-Quellen und schließe sie aus und rechne damit, dass du Neue kennen lernen wirst.
      3. Habe Sicherheitsvorkehrungen getroffen, falls was schief geht.
      4. Glaube keinen Experten, außer dir und deiner Wahrnehmung.

      Peter Nasselstein hatte völlig Recht sich aussschließlich auf Eden und Reich zu beziehen, sie sind die zuverlässigsten Quellen. Dennoch muss ich dies auch teilweise kritisch sehen können, wenn ich andere Erkenntnisse habe.

      Mit Dämmplatte (außen), Stahlwolle’/ Baumwolle (100%) 4x und verzinktes Eisenblech (innen) ist jeder auf der sicheren Seite. Jede Abwandlung ist ein Risiko.

      • Sebastian Says:

        Deine To-Do-Liste enthält eine entscheidende Auslassung: Die eigene Wahrnehmung wird durch Panzerung verzerrt.

      • O. Says:

        Vermutlich gibt es einen Panzerungstyp (Charakter) der Orgon etc. deutlich besser wahrnehmen kann. Auf jeden Fall macht es Sinn eine entsprechende Therapie zu machen, bei einem guten Therapeuten. (Keine Esos u. Orgonfuzzis)

        Den ORAC kann man natürlich auch erstmal als erste Annäherung für sich benuzten, eine Therapie kann später folgen. Sie verbessert nicht die Orgonaufnahmefähigkeit und macht für mich auch nicht die Sensibilität besser. Aber das empfindet wohl jeder individuell.

        Die Wahrnehmung ist erstmal durch das Aufsaugen von Oranur udn DOR gestört. Sich in einer Umgebung aufzuhalten, die (zumindest zu Hause) frei davon ist, fällt schon schwer. Das wichtigest ist schon mal die richtige Wohnungswahl und der Platz, wo der ORAC stehen soll. (auf keinen Fall feucht! kein Keller oder Bad)

      • Zeitgenosse Says:

        Hallo Peter und O.!

        Wäre echtes Bienenwachs (unglaublich teuer :-() eine sinnvolle Ergänzung zu den anderen genannten biologischen Schichten. Also anstatt Baumwolle zB.?

        @O.: Du hast von den Konstruktionsanleitungen eines Bernd Senf gesprochen. Ich kenne Bernd Senf nur in Zusammenhang mit wirtschaftswissenschaftlichen Abhandlungen. Weichen seine Anordnungen so stark von der originalen ab?

        Bzgl. CLBs: Damit habe ich mich so gut wie gar nicht auseinandergesetzt. Ich halte Manipulationen am Wetter für zu riskant. Die Beiträge auf Youtube zu diesem Thema sind – naja – sehr seltsam. Besonders die Operateure scheinen mir nicht gerade qualifiziert zu sein. Stellenweise kam es mir wie ein Treffen durchgeknallter Satanisten vor (nur die Kerzen haben gefehlt). Du hast mal geschrieben, dass bei einer „richtigen“ CLB-Operation eine Menge Militär und sogar UFOs aufkreuzen. ALso bei der Menge die tgl. von solchen Operationen durchgeführt werden (schätzung auf Grund der youtube-Filme) müssten die Luftwaffen und „Aliens“ der einzelnen Länder ja in Dauereinsatz stehen. Weiß nicht, was ich davon halten soll. ABER von diesem Thema werde ich praktisch mich immer fernhalten – es ist unethisch das Wetter zu verändern. Die Konsequenzen könnten extrem sein. AUsgenommen man ist ECHTER Fachmann/frau; d.h. erfolgreiche Orgontherapie und mehr als profunde Kenntnisse der Technologien und auch Meteorologie.

    • Peter Nasselstein Says:

      orgonelab.org funktioniert auch bei mir nicht. Sicherlich wieder ein pestilenter Hackerangriff gegen DeMeo.

  4. Peter Nasselstein Says:

    Das mit dem Drahtgitter als innerster Schicht (die Schicht darunter ist nochmal Stahlwolle) findet sich in der offiziellen Broschüre Construction of a three-fold ORGONEENERGY ACCUMULATOR and a five-fold „SHOOTER“ (o.J.) der Wilhelm Reich Foundation.

    Das mit dem Erden (bzw. „Wassern“) des ORAC in den Gerichtsunterlagen Reichs.

    • Zeitgenosse Says:

      Hallo Peter!

      Danke. Sind die Gerichtsunterlagen in Form eines Buches oder einer Broschüre irgendwo erhältlich? Eventuell mit Kommentaren? Auf Thalia und auf Amazon finde ich nichts was mit der gerichtlichen Auseinandersetzung zu tun hat.

      Und wegen den physikalischen und medizinischen Einträgen; schade das das Interesse sehr gering ist. Für mich bieten solche Einträge einen plastischeren und besseren Zugang zur Orgonomie denn sozialwissenschaftliche Stellungnahmen.

    • O. Says:

      Danke für den Hinweis. Offensichtlich ist dies wohl von der Wilhelm Reich Foundation, Orgonon (undatiert) herausgegeben worden, scheinbar also zu Reichs Lebzeiten mit seinem Segen.

      Betreten könnte ich jetzt dazu schweigen! 😦

      Mit der Anleitung kann man sich mit Glück einen guten oder schlechten ORAC bauen. Und hiernach muss ich der pestigen FDA Recht geben. Der ORAC je nach Bauweise/ Materialanordnung taugt etwas oder taugt nichts. Das ist einer der unauffälligen Fehler in Reichs Schriften.
      Er hätte wenigstens sagen können, dass nicht alle Materialien medizinisch genutzt werden sollten, sondern physikalisch experimentell. Eine Akkumulation kommt zwar in allen Varianten zustande, aber ist nicht als gesundheitlich förderlich zu bezeichnen, bei mehrfacher Anwendung.
      Reich hat sich wohl nur auf die quantitative Konzentration fokussiert und deren Beweisbarkeit, nicht auf die Qualität. Und bis zuletzt hat er ORANUR ja auch noch eine Heilmöglichkeit zugestanden und erhofft. Bei diesen Dreckschleudern [DORAC] macht permanentes „Wassern“ auch wieder Sinn.

      • Peter Nasselstein Says:

        Der Text der WR FOUNDATION wurde auch in USA GEGEN WILHELM REICH (Frankfurt 1995, S. 462-470) veröffentlicht und mit folgendem Kommentar versehen:

        Bauanleitung und Benutzungshinweise für den Akkumulator wurden von der Wilhelm-Reich-Stiftung auf Anfrage verschickt. Diese Praxis zeigt,
        daß es der Stiftung weniger auf den eigenen Gewinn ankam als darauf, möglichst vielen Menschen die Benutzung des Akkumulators zu ermöglichen. In späteren Modellen wurden für die inneren Schichten anstelle von Stahl- und Glaswolle Metalldrahtgeflechte (kein Aluminium) und Polyethylenplatten verwendet.

        Die besagte Stelle lautet in der deutschen Übersetzung:

        Die angegebenen Materialien können, wenn notwendig, durch andere Materialien ersetzt werden; anstelle von Holzfaserdämmplatten kann man zum Beispiel Celotex oder anderes Plattenmaterial auf Holz- oder Kunststoffbasis verwenden, anstelle der Glaswolle Baumwollfilz, Steinwolle oder ähnliches, anstelle der Innenverkleidung aus Eisenblech eine Schicht Stahlwolle, mit feinem Maschendraht überspannt. Aus der Verwendung alternativer Materialien können sich Veränderungen der Rahmenmaße ergeben.

        Die Originalbroschüre wurde dann nachträglich nochmals ergänzt (jedenfalls mein Exemplar):

        We have found the use of plastic wire mesh in the inside, instead of the solid galvanized iron sheet, very effective. If the plastic wire mesh is used, it may become necessary to add some wooden cross strips to the construction of the frame to make it more sturdy. The plastic wire mesh is fastened to the frame with staples, and a thin metal strip is nailed over the stapled edge to smooth the rough edges. When plastic wire mesh is used, it is necessary to add one layer of steel wool to the inside layering, immediately beneath the plastic wire mesh. Plastic wire mesh has been found to be more practical than regular galvanized wire mesh, since it prevents the steel wool particles from sifting through to the outside. The bottom panel is always constructed with sheet iron.

      • O. Says:

        Sehr gute Recherge! Wenigstens Wilhelm Reich wusste, was er empfahl! Und irgendwelche „Schlaufüchse“ mussten in seinem Namen die DORAC „erfinden“. Diese Broschüren wurden in West-Germany für kleines Geld verkauft (bei mir ohne den obigen Absatz, jedoch mit einer hanschriftlichen engl. Zufügung zum „wire mesh“ an Stelle des Eisenbleches auf der Konstruktionsseite.
        Alle Bernd Senf Oracs basieren auf der energetisch-toxischen Variante und keiner in Berlin hat es je gemerkt, was für DORAC produziert wurden. (Und die Oronize Bewegung schmeißt diesen Müll massenweise in die Umwelt und verseucht die Umgebung.) Was für eine Energetische Pest (EP)!

  5. Peter Nasselstein Says:

    Die ORACisierung unseres Alltags:

    http://www.zuhause.de/heizkoerpernische-daemmen-viele-einfache-loesungen-taugen-nichts/id_72470084/index

  6. claus Says:

    Frage an die Erfahrenen: Wer hat mal mit DeMeos Eisenrohr-in-Wassereimer-Methode DOR in der Wohnung abgezogen? Ich fühlte mich heute so erstarrt, dass ich nicht wusste: Ist das in mir oder außerhalb? Wie lange sollte man die Vorrichtung überhaupt stehen lassen?

    • Peter Nasselstein Says:

      Was ist „DeMeos Eisenrohr-in-Wassereimer-Methode“? Worauf bezieht sich das?

      • claus Says:

        Er empfiehlt in seinem Buch über den ORAC (habe es nicht griffbereit), zum DOR-Abziehen ein Eisenrohr in einen wassergefüllten Eimer zu tun (kleiner Buster also) ; nicht am Körper, sondern in einer Ecke der Wohnung

      • Peter Nasselstein Says:

        Phhh, tatsächlich! Unter dem Begriff „Energieabsauger“. Habe ich nie gemacht und würde ich auch nie machen, einfach weil das ein Mini-Cloudbuster ist. Sowas will ich doch nicht in der eigenen Wohnung haben! Was man am eigenen Körper tun kann. hat Eden beschrieben: http://www.orgonomie.net/hdoranur.htm#bekaempfen

        Nicht schaden kann es Salz zu verbrennen, etwa mit Isopropylalkohol in einem entsprechenden Behältnis.

        • claus Says:

          Ja, gefunden. Er gibt eine ziemlich großzügige Antwort:
          “When draw tubes and buckets are allowed to work in a room for several hours or days, the room gains a softer feeling and sweeter smelling condition; stuffy or oppressive conditions generally vanish.”
          DeMeo: Orgone Accumulator Handbook S. 75-77

        • claus Says:

          Das habe ich wirklich noch nie gemacht: “ … kontrahiert fühlst, trinke zur Gefäßerweiterung ein Gläschen Schnaps“

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