Kalte Fusion und ORUR

Die „Kalte Fusion“ machte erstmals 1989 in den Medien Furore. Sie läuft heute unter der Bezeichnung low-energy nuclear reactions (LENR). 2009 wurden erstmals Belege dafür beigebracht, daß in der Kalten Fusion Neutronen auftreten. Ein Beweis dafür, daß es tatsächlich zu einer nuklearen Reaktion gekommen ist. Offenbar funktioniert das „theoretisch Unmögliche“ doch und wird schon bald unsere Energieprobleme ein für allemal lösen.

„Unsere Entdeckung ist sehr wichtig“, sagte eine Mitautorin der Studie, die analytische Chemikerin Dr. Pamela Mosier-Boss vom Space and Naval Warfare Systems Center (SPAWAR) der US-Navy in San Diego. „Unseres Wissens, ist das der erste wissenschaftliche Bericht über die Erzeugung hochenergetischer Neutronen in einer LENR-Apparatur.“

Mosier-Boss und ihre Kollegen steckten Nickel- und Goldelektroden in eine mit Deuterium („schwerem Wasser“) vermischte Palladiumdichlorid-Lösung. Elektrischer Strom führte sofort zur Kalten Fusion von Deuterium-Atomen. Die dabei freiwerdenden Neutronen wurden mit Hilfe eines speziellen Plastiks, CR-39, dingfest gemacht. Nach dem Experiment konnten unter dem Mikroskop in diesem Plastik winzige Cluster von drei benachbarten Mulden ausgemacht werden, die jeweils offenbar auf einen gemeinsamen Punkt zurückgehen. Sie entstanden, als subatomare Teilchen durch die ins Plastik eindringenden Neutronen freigesetzt wurden.

Mosier-Boss und ihre Kollegen nennen als weitere Beweise für eine Kernreaktion das Auftreten von Röntgenstrahlung, Tritium und überschüssiger Wärme.

Seit längerem wird behauptet, daß es mit Hilfe der Kalten Fusion auch gelingt, Nuklearabfälle in harmlose, nicht-strahlende Stoffe umzuwandeln. Die „unlösbaren Pobleme“ der Menschheit sind – Scheinprobleme!

In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Arbeit von Vladimir Vysotskii (Shevchenko-Universität in Kiev) von Interesse, hat er doch experimentelle Belege dafür vorgebracht, daß in Bakterien (Bione?) eine Art von Kalter Fusion abläuft, eine „Transmutation“ von einem chemischen Element ins andere, die bei der Beseitigung von Nuklearabfällen benutzt werden könnte, ähnlich wie man mit Hilfe von Bakterien chemisch verseuchte Böden reinigt.

Der Physiker Claus Rolfs (Universität Bochum) hat 2006 (ein Jahr vor seiner Emeritierung) versucht, Kernfusionsvorgänge im Inneren von Sternen in einem Teilchenbeschleuniger nachzuvollziehen. Als er leichte Atomkerne mit Protonen und Deuteronen beschoß, war die Fusionsrate (also die Einbettung dieser Teilchen in den jeweiligen Atomkern) deutlich höher, wenn die beschossenen Kerne in Metall, statt in Isolatormaterialien, eingebettet waren und nahe an den absoluten Gefrierpunkt abgekühlt wurden. In weiteren Experimenten konnte die Gruppe um Rolfs bei den beschriebenen Bedingungen eine verkürzte Halbwertszeit für radioaktive Idotope beobachten. Sie hoffen, daß man auf diese Weise in Zukunft radioaktiven Abfall entschärfen kann.

Die Rolle, die bei diesen Experimenten das Metall (im Gegensatz zu „Isolatormaterialien“) und die Einschränkung der „mechanischen“ Wärmebewegung spielt, stimmt mit den in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur erläuterten orgon-physikalischen Zusammenhängen überein und ist eine weitere unabhängige Bestätigung von Reichs ORANUR-Experiment.

Rolfs‘ Erklärung ist natürlich eine andere:

Bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt näherten sich die freien Elektronen [die sich im Metall wie ein Plasma frei bewegen] dem Atomkern an. Ihre Zugkraft beschleunigt positiv geladene Teilchen – und zwar in zwei Richtungen. Zum einen ziehen sie den Beschuß in Richtung Atomkern, was die gewünschten Fusionsreaktionen wahrscheinlicher macht. Zum anderen schien es aber auch möglich, so Rolfs, daß positiv geladene Teilchen durch die nahen Elektronen aus einem Atomkern herausgelöst werden. Dies würde die Halbwertszeit beim Alpha- und Beta+-Zerfall verkürzen.

Im ORANUR-Experiment bestrahlte Reich Radium-Nadeln mit hochkonzentrierter Orgonenergie, um das radioaktive Material „unschädlich“ zu machen. Das unmittelbare Ergebnis war ganz im Gegenteil, daß die Orgonenergie „schädlich“ wurde, d.h. übererregt (ORANUR) und schließlich sogar abstarb (DOR). Nach einigen Jahren, in denen die Radiumnadeln weiterhin einer, wenn auch schwachen, ORANUR-Reaktion ausgesetzt waren, stellte sich heraus, daß sie sich tatsächlich so verwandelt hatten, wie Reich es sich in etwa am Anfang des Experiments vorgestellt hatte.

Im ORANUR-Experiment (ORgone Against NUklear Radiation) hatte sich radioaktives Material so verwandelt, daß aus der NUR-Reaktion des Radiums eine OR-Reaktion geworden war: ORUR.

orur

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12 Antworten to “Kalte Fusion und ORUR”

  1. David Says:

    Das Problem ist hier nur, wie kann ich eine größere Zahl von Geräten bauen, in welchen sich eine Nickel- und eine Goldelektrode befinden, sowie eine Palladiumchlorid- Lösung. Denn Palladium ist noch weitaus seltener als etwa Gold, daher kann man nicht für jeden Haushalt ein Gerät bauen, mit welchem der Haushalt sich selbst mit Strom versorgt.

    Aber man kann hoffen, dass nach Entdeckung der Kalten Fusion, sollte diese sich bestätigen, noch weitaus utopischere Dinge möglich sein werden, wie z.B., ebenfalls in der Kälte, endergonische oder zumindest endotherme thermonukleare Prozesse durchzuführen.

    Findet doch bereits in der aus wechselnden Schichten aus Metall und Nichtmetall – auch genannt anorganisch und organisch – aufgebauten einfachen Kiste, auch ORAC genannt, ein endergonischer Prozess statt indem spontan die Temperatur sich um ungefähr ein Grad erhöht und gewisse elektrische Dinge anders sind. (Anmerkung: Sollte die Wirkung unter bestimmten atmosphärischen Bedingungen umgekehrt sein so wäre sie nur noch merkwürdiger aus der Sicht der herkömmlichen Thermodynamik.)

    Mittels endergonischer Thermonuklearer Prozesse könnten dann Substanzen, welche ein höheres Atomgewicht haben als Blei, hergestellt werden, wenn man vielleicht auch erst in mehreren hundert Jahren das beherrschen wird. So könnte man etwa das für o.a. Methode der Stromerzeugung mittels kalter Fusion benötigte Palladium in großen Mengen herstellen.

    Man könnte auch das Coltan (Tantal) was ja in großen Mengen für Laptops und Handys benötigt wird, so herstellen, so dass nicht länger die Menschen im Ost-Kongo dafür ausgebeutet werden und Bürgerkrieg zu erleiden haben, weil bekanntermaßen die wertvollen Substanzen unter Kriegsbedingungen viel besser außer Landes geschafft werden können als im Frieden.

    Gegenwärtig überlegt man von Tantal auf das etwas billigere Niob umzusteigen. Und wo sind von dem die größten Lagerstätten? Der deutschen Wikipedia zufolge im Ost-Kongo. Also keine ideale Lösung.

  2. Kosmische Strahlung im Orgonraum « Nachrichtenbrief Says:

    […] gesehen haben. Diese Lichtblitze wurden auf kosmische Strahlung zurückgeführt, weil entsprechende Teilchenspuren in den Plastikhelmen gefunden wurden , die die Astronauten […]

  3. O. Says:

    Nun so neu ist dieses Verfahren wohl nicht, es wurde bereits vor fast 30 Jahren von der SIEMENS AG industriereif entwickelt. Da man aber schon damals auch einer neuen Kerntechnologie mit kalter Fusion nicht vertrauen konnte und dieses Verahren als noch gefährlicher eingestuft wurde, forderte man den Leiter des Forschungsinstitutes wohl auf, diese Technik nicht anzuwenden. K. H. Beckurts ließ sich jedoch nicht davon abhalten, das tötliche Geschäft fortzusetzen und wurde darufhin erfolgreich daran gehindert, seine exklusive Forschung fortzusetzen. Er wurde laut Polizeiangaben von der RAF 1986 mit einer Bombe liquidiert. Damit war die kalte Fusion „kalt gestellt“ worden. Jetzt hat es 30 Jahre gedauert bis man diesen Mist wieder aufnimmt und uns wieder als Öko-light-Version verkaufen möchte.
    Laut Wiki wurde ein Verdächtiger 1999 von der östereichschen Polizei erschossen, so dass nach den Tätern nicht mehr gesucht wird.

    • O. Says:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Heinz_Beckurts

      • O. Says:

        Ich halte solche Aussagen von Atomphysikern für pure Propaganda. Man denke an die Märchen die zur Einführung der Atomkraft erzählt wurden und erzählt werden. Wer profitiert hiervon, wer sackt die Milliarden ein? Ich glaube chronischen Lügnern und Massenmördern nicht.
        Es geht darum mit vermeintlich neuer Technologie die Atomkraft unter neuem Namen fortzuführen. So zumindest vor 30 Jahren. Heute muss man schon etwas ökologisch rüberkommen und dann kann man dieselbe radioaktive Kontamination vorantreiben.
        Und wer macht solch tolle Entdeckung: Die „Space and Naval Warfare Systems Center (SPAWAR) der US-Navy in San Diego“. Das klingt für mich nicht nach Menschenfreunden. Hätten die etwas Gutes entdeckt, würde es keiner je erfahren. Also wird es „Mist “ sein.
        Es wäre so, als würde SIEMENS Technologien entwickeln, die kein ORANUR produzieren. Das ist ein so großer Widerspruch für eine solche Firma, dass sie vorher Pleite gehen würde, bevor ihre Produkte lebenspositiv werden.

    • Chris Says:

      Bitte eine etwas genauere Begründung: Warum ist das „Mist“? Wenn man sogar Nuklearabfälle unschädlich machen kann…
      Oder entsteht vielleicht bei dem Prozess DOR?

      • O. Says:

        Hier die im oben genannten Artikel verwendete Info ist nicht neu und steht annähernd schon bei Wiki:
        http://de.wikipedia.org/wiki/Kalte_Fusion
        Somit ist es eine wissenschaftsjournalistische Blase … das US-Militär als Forschungsinstitution in „friedlicher Mission“? Gammastrahlung soll frei werden als Beweis, also spielt hier Oranur wieder eine Rolle. Das Tritium`, das entsteht oder gespalten werden soll ist radioaktiv? – Und wie soll „kaltes schweres Wasser“ verdampfen und Elektrizität erzeugen? Also wird es hier auch um Hitzeerzeugung gehen … wie auch immer, es ist unausgereift und wird DOR letztlich erzeugen, weil die Forscher nicht anders denken können, es ist die Fortsetzung der Atompolitik. Ziel ist nicht die Neutralisierung der Radioaktivität. Daran hat nie ein Interesse bestanden.

        Nichts ist hieran schlüssig oder wird lebenspositiv erforscht werden. Physiker sind durch ihr Studium in Oranur-kontaminierten Laboren zu Oranur-Junkies geworden und können nur diese Energie denken und ihre Erzeugung erfinden.

  4. David Says:

    http://www.politaia.org/wissenschaft-forschung/technologie/das-cern-kann-die-kalte-fusion-nicht-langer-leugnen

  5. Robert (Berlin) Says:

    „Seit längerem wird behauptet, daß es mit Hilfe der Kalten Fusion auch gelingt, Nuklearabfälle in harmlose, nicht-strahlende Stoffe umzuwandeln. Die „unlösbaren Pobleme“ der Menschheit sind – Scheinprobleme!“

    Ist das nicht etwas übertrieben? Eine Behauptung ist schließlich keine Lösung, Man denke nur an die vielen Behauptungen, den Krebs geheilt zu haben.

  6. Ed Malek Says:

    LENR is currently a viable „free-energy“ source that is being marketed by a few corporations to the public and businesses using nickel as the catalyst; according to numerous studies, this fusion does exist. But the mechanistic physicists refuse to accept its existence–just as Orgone is dismissed. Instead, they believe in fission only, which is the smashing and splitting of matter, much like their much-vaulted mystical theory of „The Big Bang“. It is destruction and death (Tod) that always resonates in mechanistic science such as the eruptions of dying stars, entropy, and the annihilation of the cancer cell. Of course, this is a manifestation of their contactlessness and contempt for gentle-moving life both in the body and in the heavens.
    Since I am not a physicist, my „functional“ guess at why fusion occurs is based on the Orgonomic concepts of attraction and superimposition. As described by Reich, matter (atoms) are formed by the superimposition of multiple orgone units, and it is probable that heat and energy are also released–think of the fusion of the sperm and egg.
    There is some commentary regarding the fact that LENR is studied by the US military–automatically making this „evil“ and untrue. This is a very biased and ideologically driven view, as if the many technological inventions and improvement of everyday machinery by the military over the years are a detriment to consumers!

    Some information on LENR:
    http://lenr-canr.org/wordpress/?page_id=263
    http://www.e-cat.com/

  7. Robert (Berlin) Says:

    The ORUR
    Article by Roberto Maglione

    Nach Abschluss des Oranur-Experiments lagerte Reich die drei Nadeln Radium (jeweils ein Milligramm/mg pro Stück), die bei der Prüfung im Rahmen der schweren Bleiabschirmung verwendet wurden, an einem Ort, etwa eine Dreiviertelmeile vom Observatorium in Orgonon entfernt. Etwa ein Jahr später, am 31. März 1952, beschloss er, die radioaktiven Quellen zu entfernen und in einer Kiesgrube zu vergraben. Diese befand sich in einem Feld hundert Meter von der Straße von Oquossoc nach Rumford, Maine, 13 Meilen von Orgonon entfernt. Am 22. und 23. April 1952 führte Reich Messungen der Radioaktivität über ein großes Gebiet durch, um die Grenzen des Oranur-Feldes und die hohe atmosphärische Aktivität zu bestimmen, die nach der Entfernung der radioaktiven Quellen aus Orgonon auftrat.

    https://www.psychorgone.com/orgone-biophysics/the-orur

    • claus Says:

      Ich weiß nicht, ob Maglione sowas erwähnt: Eva Reich sagte in einem emotion-Interview, eine der Nadeln,. die sich zeitweise in ORACs befanden, habe nicht mehr gestrahlt. !?

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