Die Entdeckung des Orgons

1. 1939 beobachtete Reich, daß die dazu fähigen metallischen Instrumente in der Nähe von SAPA-Bion-Präparaten magnetisch wurden. Später entdeckte er, daß ein ORAC (Orgonenergie-Akkumulator) sein eigenes magnetisches Feld erzeugt.

2. Im gleichen Jahr entdeckte Reich, daß die Strahlung der SAPA-Bione photographische Platten schwärzt. Im Herbst 1940 gelang es ihm die SAPA-Strahlung zu photographieren. 1944 macht Reich eine Röntgen-Photographie des erregten Orgonenergie-Feldes zwischen seinen Händen. (Halte deine Handflächen so zueinander, als wolltest du Beten und bewege sie sanft gegeneinander vor und zurück, bis du das Orgonenergie-Feld zwischen deinen Händen spürst: Gott.)
Es sei auch auf die sogenannten Lichtenberg-Figuren verwiesen, die auf Film erscheinen, den man zwischen an hohe Spannung angeschlossenen Elektroden plaziert.

3. Reich beobachtete mit Hilfe des Elektroskops, daß organische Materialien elektrostatisch aufgeladen wurden.
Zwischen 1933 und 39 untersuchte der Franzose P. Cody mit dem Elektroskop die permanente Bettstelle Krebskranker und stellte dort eine deutlich schnellere Entladungsgeschwindigkeit (geringere Orgonenergie-Konzentration) fest, als an zwei Meter entfernten Kontrollpunkten. Bei über 10 000 Messungen im Laufe der Jahre fand er auch, daß zwischen 10 und 14 Uhr sich das Elektroskop am langsamsten entlud und am schnellsten in der Nacht. Entsprechendes stellte Reich in den 40er Jahren fest (vgl. Reichs Der Krebs).

4. 1940 beobachtete Reich, objektiviert mit dem „Orgonoskop“, daß das Funkeln, das er in ORACs beobachtet hatte, dem gleichen Phänomen in der Atmosphäre entspricht. Später entdeckte er dann die von West nach Ost gerichtete Strömung der atmosphärischen Orgonenergie.
Fast alle hier aufgezählten Reaktionen treten als Funktionen der Relativen Luftfeuchtigkeit (und anderer weniger einflußreicher meteorologischer Parameter) auf. (Aus dem Physikunterricht sei an den Van-de-Graaf-Generator erinnert, der ja auch bei hoher Luftfeuchtigkeit schlecht funktioniert.) Es müßte noch viel gesagt werden zur Beziehung zwischen orgonotischen Parametern und dem Wetter. Man hat es halt nicht mit abschirmbaren Elektromagnetischen Feldern und Teilchenstrahlung zu tun, sondern mit der kosmischen alles durchdringenden Urenergie.

5. Reich entdeckte, daß im ORAC ständig eine höhere Temperatur herrscht als außerhalb, also es (bei geringer Luftfeuchtigkeit) nie zu einem Temperaturausgleich kommt. (Die von Penzias und Wilson entdeckte 2.7 K-Hintergrundstrahlung ist letztlich auf das gleiche Phänomen rückführbar. Die beiden Wissenschaftler hätten also nicht den Urknall, bzw. dessen Reststrahlung, nachgewiesen, sondern die kosmische Existenz der Orgonenergie.) Reich entdeckte auch, daß sich im ORAC das Elektroskop langsamer entlädt als außerhalb.
In den frühen 70ern demonstrierte der Geowissenschaftler James DeMeo, daß Wasser im ORAC langsamer verdampft als außerhalb.
Es sei auch erwähnt, daß im ORAC im allgemeinen mit einem orgonotisch aufgeladenen Zählrohr höhere Geiger-Müller-Zählraten zu verzeichnen sind.

6. Reich baute einen Orgonenergie-Meßapparat, der hauptsächlich aus einem Induktionsgerät und zwei parallel gegeneinander angeordneten ORAC-Schichten besteht. Es sei hier an die Kirlian-Photographie erinnert (vgl. auch Punkt 2).

7. Die Orgonenergie provozierte ein Aufleuchten bei fluoreszierenden Materialien. 1944 maß Reich eine höhere Fluoreszenz bei orgonotisch aufgeladenem Wasser im Vergleich zu destilliertem.

8. Mit Orgonenergie aufgeladene evakuierte Vakuumröhren leuchteten bei Stimulierung blau auf. Da es sich hier offensichtlich um ein „Erregungsphänomen“ handelt, sei auch erwähnt, daß die Körpertemperatur ansteigt, wenn man sich in einem funktionierenden ORAC befindet. Außerdem „erblüht“ das Menschentier, bildlich gesprochen, genauso wie Orgonenergie-Felder erstrahlen, wenn sie mit einem anderen Orgonenergie-Feld oder einem elektromagnetischen Feld in erregenden (durchaus sexuell gemeint) Kontakt kommen.
Elektromagnetische Strahlung regt die Orgonenergie zur Erstrahlung an, bis hin zur „ORANUR-Reaktion“.
Deshalb sei hier auch die Theorie erwähnt, die kosmische Rotverschiebung sei auf die Wechselwirkung zwischen der elektromagnetischen Strahlung und ihrem Medium, der kosmischen Orgonenergie, zurückzuführen, womit der modernen Astronomie die Grundlagen entzogen wären. (vgl. Punkt 5).

9. Da ohne die Pulsationsfunktion der Orgonenergie das Bild schief wäre, sei erwähnt, daß Reich zufolge unter guten orgonotischen Bedingungen ein Pendel, gefüllt mit einem Gemisch aus metallischen und organischen Stoffen, in der unmittelbaren Nähe einer Metallkugel deren Orgonenergie-Feldpulsation folgt und dabei anfängt zu schwingen. Durch Beobachtung (vgl. Punkt 4) und mittels eines Oszillographen konnte Reich die orgonotische Pulsation auch in der Atmosphäre feststellen.

10. Verschiedene Quellen berichten, es würde ein kleiner Strom fließen, wenn man das vollkommen isolierte Innere des ORACs erdet. EDEN Bulletin, Jan. 1979:

(undatierter Zeitungsausschnitt verfaßt von Bruce Hertz, Skowhegan, Maine NEWS Bureau) In Ripley, Maine behauptet Neil Kaber, daß er aus Orgonenergie Energie erzeugen und Lebensmittel konservieren [vgl. Punkt 5] kann, Indem er einen 2000 Mikrofarad-Kondensator unter zwei 15 cm hohen Pyramiden aus Pappe und Stahl [d.i. ein ORAC in Pyramidenform, JE] plaziert, kann Kaber 25 Mikroampere, gemessen mit einem Multimeter, über eine halbe Stunde produzieren. Wenn dieselbe Verbindung außerhalb des ORAC hergestellt wird, wird die Energie nicht übertragen. Kaber zufolge zeigt dies, daß die Orgonenergie gesammelt und verbraucht werden kann. Er benötigt $ 7800, um einen größeren 3,7 mal 3,7 m ORAC, der 2,7 m hoch ist, zu konstruieren und so einen Motor anzutreiben oder einen Akku aufzuladen.

11. Da seit Reichs Zeiten die Meßtechnik überwältigende Fortschritte gemacht hat, wird uns die Zukunft noch viele andere Punkte (unsere Aufzählung ist natürlich nicht auch nur annähernd vollständig) bescheren, die zumindest unser Verständnis der Orgonenergie-Funktionen vertiefen werden. Beispielsweise assoziieren viele Menschen mit der Orgonenergie sogar einen bestimmten Geruch.
Bereits jetzt muß gesagt werden, daß die Existenz der Orgonenergie über jeden Zweifel erwiesen ist. Halten wir uns noch bestimmte Messungen und Beobachtungen beim ORANUR-Experiment und den Cloudbuster-Experimenten vor Augen (zusammen mit denen, die spezifisch biologisch und medizinisch sind), müssen wir kategorisch sagen, daß es einfach kaum eine zweite wissenschaftliche Theorie gibt, die eine breitere und fundiertere empirische Basis besitzt, als eben die Orgon-„Theorie“.
Dies ist besonders eindrucksvoll, wenn man dieses Faktum mit den vergleichsweise geringen wissenschaftlichen (d.h. instrumentell-organisatorischen) und finanziellen Ressourcen in Beziehung setzt, die bis jetzt der Orgonomie gedient haben. Was seit spätestens 1939 passiert, ist eine der größten Errungenschaften und gleichzeitig der größte wissenschaftliche und soziale Skandal der Menschheitsgeschichte. Wie kann sich heute jemand als ernstzunehmender Wissenschaftler betrachten, der, ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entdeckung, nichts von der Orgonenergie weiß?!

12. Nur die Orgon-„Theorie“ kann zufriedenstellend Phänomene wie die Heilwirkung von Schlammpackungen, Moorbädern etc. (Bione!) und z.B. all die parapsychologischen Phänomene (die eben nichts mit „Geist“ und dem übrigen „Übernatürlichen“ zu tun haben) erklären. Oder auch verständlich machen, warum ein bestimmtes Niveau an Radioaktiver Strahlung Lebensprozesse anregt.
Spätestens seit den 80er Jahren weiß man, daß bei geringer Strahlung Wunden schneller heilen; bestrahlte Tiere ziehen sich seltener Infektionen zu; sie wachsen schneller. (Es wäre zu fragen, ob die rätselhafte Hypertrophie, die in den industrialisierten Ländern bei den nach dem Kriege Aufgewachsenen auftritt, auf ORANUR zurückzuführen ist.) Bakterien, die von der natürlichen Hintergrundstrahlung isoliert werden, pflanzen sich langsamer fort. Die Lebensenerwartung ist bei Strahlung höher.
Diese „Erregungsfunktion der Nuklearstrahlung auf orgonotische Systeme, ist der Orgonomie natürlich seit dem ORANUR-Experiment vor fast 60 Jahren bekannt.

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27 Antworten to “Die Entdeckung des Orgons”

  1. David Says:

    .. Halte deine Handflächen so zueinander, als wolltest du Beten und bewege sie sanft gegeneinander vor und zurück, bis du das Orgonenergie-Feld zwischen deinen Händen spürst: Gott …-

    Diese Übung ist in der japanischen und chinesischen Kultur (Tai Chi Chuan, Qigong) schon lange bekannt.

    Was mit Wilhelm Reich dazu kam, ist der Zusammenhang mit der Orgastischen Entladung und mit der Sexualität generell. Im christlichen Kulturraum ist – etwa im Gegensatz zum chinesischen Kuturraum – traditionell kein Wissen über eine solche Lebensenergie vorhanden, wenn man einmal von Franz Anton Mesmer und von den wenigen Vitalisten absieht.

    Der Autor dieses Kommentars vermutet, dass – wie besagte chinesische Kultur – auch die jüdische Mystik die Lebensenergie kennt.

    • Peter Nasselstein Says:

      Die chinesischen und die indischen Kulturen sind ein einziges großes Elend. Die erstere leidet darunter, daß alles ausschließlich vom menschlichen Zusammenleben her gesehen wurde, die letztere war durchseucht von abenteuerlichen Kategorienfehlern, so daß beide nie eine Naturwissenschaft entwickelt haben. Die Orgonomie ist eine Naturwissenschaft und hat sich nur in Europa entwickeln können, wo die griechische Naturphilosophie vom christlichen „dialektischen“ (trinitären) Monotheismus befruchtet wurde. Nur so konnte das Konzept von einheitlichen aber dynamischen Naturgesetzen aufkommen.

      Symbol der minderwertigen chinesischen Kultur ist die Akupunktur: sie wirkt, aber es ist vollkommen egal wo die Nadeln gesetzt werden. Reine Willkür ohne Sinn und Verstand.

  2. David Says:

    Und in der griechischen Naturphilosophie war bekanntermaßen die „Entelechie“ noch bekannt; vermutlich ist das Wissen um die Lebensenergie erst in der frühen Neuzeit, der Zeit des Hexenwahns, verloren gegangen.

    Nicht ganz verloren, denn wie Reich schreibt und wie man es anderswo nachlesen kann, gibt es die wenigen Wissenschaftler und Philosophen welche als Vitalisten bezeichnet werden.

    Die Hauptströmung des Abendlandes aber ist eine andere: Kopf, Kopf, Kopf. So ging etwa im Spätmittelalter das Wissen um verschiedene medizinische Methoden verloren oder wurde gewaltsam ausgerottet.

    Es wurde etwa im Zusammenhang mit der Hexenverfolgung die Vollnarkose mithilfe des so genannten „Schlafschwamms“ ausgerottet, sowie das Wissen um abtreibende, und möglicherweise auch empfängnisverhütende Pflanzen.

    Gleichzeitig nahm in der Zeit das geografische, mathematische und militärische Wissen enorm zu, was beispielsweise den Bau der gotischen Kathedralen und wenig später auch die Entdeckung Amerikas und die Weltumsegelung, sowie das Schießen mit Schwarzpulver möglich machte.

    Das Schwarzpulver selbst kommt allerdings aus dem chinesisch- mongolisch- türkischen Raum.

    • Peter Nasselstein Says:

      In der christlichen Gedankenwelt findet man jede Menge Entsprechungen zur Lebensenergie. Ich erinnere nur an den Geist, der zu Beginn der Welt über den Wassern schwebte (der lebensspendende Heilige Geist). Leider ist die Lutherbibel, und im Anschluß daran die King James Bibel, falsch übersetzt. Einer der zentralen Begriffe bei Paulus ist nämlich die energeia, bei Luther wurde daraus „Kraft“. Und wenn etwa Goethe im Faust moniert, daß bei Johannes ein schwächliches „am Anfang war das Wort“ steht, verkennt er, daß im damaligen griechischen Denken Sprache als energeia verstanden wurde. Die christliche Bibel birst förmlich vor „Lebensenergie“.

  3. David Says:

    Die Idee hatte ich auch schon: dass der „Geist“, auch genannt die „Ruach“ die über den Wassern schwebt, nichts anderes als die Leben schaffende Energie ist.

  4. Manuel Says:

    Was das neue Testament angeht: an den meisten Stellen, an denen im deutschen Text „Geist“ steht, ist das entsprechende Wort des griechischen Originaltextes „Pneuma“, also wörtlich „Atem“, im antiken Verständnis war das ein und dasselbe. Es lohnt sich durchaus, den Text vor diesem Hintergrund noch einmal zu lesen.
    Meiner Meinung nach lohnt es sich auch, sich mit den asiatischen Auffassungen einer „Lebensenergie“ (Chi, Prana…) zu beschäftigen, auch wenn diese nicht „wissenschaftlich“ ist. Es gibt beispielsweise im Yoga ausserordentlich destruktive Übungen, die aber kaum ein westlicher Mensch praktiziert, weil er sich ja nicht „abtöten“ will, wie evtl. der Inder vor seinem kulturellen Hintergrund, sondern besser und gesünder Leben – dementsprechend ist (Hatha-)Yoga bei uns vor allem eine Art Stretching, bei dem man aber eine ganzheitliche Wirkung auf Körper und Geist aufgrund der zugrundeliegenden Funktion der Lebensenergie annimt. An Tai Chi und Qigong kann ich nichts destruktives erkennen. Ich habe persönlich gute Erfahrungen damit gemacht, meine Wohnung nach Feng Shui- Prinzipien einzurichten. Ich praktiziere Judo, was sicher ein effektiverer Einsatz des „Chi“ ist, als das westliche Boxen. Wenn man die Spreu vom Weizen trennt, kann man bestimmt eine Menge von diesen jahrtausendealten Praktiken lernen, das ist sicher nicht alles Mist.

    • Peter Nasselstein Says:

      Ich bin etwas voreingenommen, weil ich in meiner frühen Jugend Hatha-Yoga betrieben habe, dessen Atemkontrolle mir sehr geschadet hat. Zum Glück wurde mir nicht beigebracht, bei den Asanas den Atem anzuhalten, was gang und gäbe ist. Leider wurde mir aber beigebracht, den Atem nach dem Einatmen kurz anzuhalten, „damit der Sauerstoff ins Blut übertreten kann“! Schädlicher geht’s nicht!!! Auch habe ich das Integrative Yoga nach Sri Aurobindo ausgeübt, wo nicht, wie bei allen anderen Yoga-Arten, die Chakren von unten nach oben aktiviert werden, sondern (ähnlich wie in der Orgontherapie) von oben nach unten. Aber der Drang zur „Vergeistigung“ (orgastischen Impotenz) bleibt!

      Natürlich gibt es viel wertvolles im östlichen Denken, aber ich muß halt etwa an den Horror der daoistischen Sexual-Alchimie denken oder an die faschistische Falun Gong-Sekte, die noch destruktiver ist, als alles, was wir aus dem Westen kennen (etwa Scientology).

      Ansonsten: natürlich sehe ich beispielsweise den „gepanzerten“ westlichen Ritter hier und die „weiche Kampfkunst“ von Wudang Shan dort. Ich liebe die indische Musik und die chinesische Malerei. Einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist TIGER & DRAGON, dessen Botschaft m.E. sehr „orgonomisch“ ist.

      • Zeitgenosse Says:

        Hallo peter.

        Eine weitere kurze Frage bzgl. der Atmung: In der Orgontherapie wird immer auf das richtige Atmen hingewiesen. Wie kann man sich dieses „richtige“ atmen vorstellen. Wie eine Welle zB? Oder mit irgendwelchen Pausen dazwischen?

        • Peter Nasselstein Says:

          Ähhhh, mein Orgontherapeut würde jetzt peinlich berührt zur Seite blicken und sich dabei auf die Lippen beißen 😉 Ich soll erklären, was richtiges Atmen ist… Ich könnte antworten, daß es eine kleine Pause nach dem Ausatmen, aber auf keinen Fall nach dem dem Einatmen gibt, aber das wäre einfach daneben, eine Art pseudo-orgonomisches Yoga. Es geht einfach darum, daß eigene spontane Atmen zu aktivieren (zu befreien) und das geht nur über einen Orgontherapeuten, der ein immer wieder aus der Illusion herausreißt, man würde spontan atmen. Glücklich können sich die schätzen, die einmal sozusagen „aus Versehen, weil sie nicht aufgepaßt haben“ für eine Sekunde spontan geatmet haben. Man WEISS dann einfach, daß das das natürliche Atmen ist und hat dann zumindest einen Maßstab – macht sich keine Illusionen mehr, daß das erbärmliche Todesröcheln von uns Neurotikern irgendetwas mit wirklicher Atmung zu tun hat.

          • Zeitgenosse Says:

            Herzlichen Dank.

            Natürlich frage ich DICH. Du machst ja eine Orgontherapie also hast du mehr Informationen als ich. Mir geht es um die Vervollständigung meines Bildes über den Themenkomplex – und hier spielt das Atmen eben eine gewisse Rolle.

            Danke. 🙂

          • Klaus Says:

            In einem Yoga-Buch steht: Man sei erleuchtet, wenn man einen Tag lang jeden Atemzug bewusst mache.
            Das lässt vielleicht erahnen, wie sehr Yoga schaden kann.

          • Sven Says:

            Kann mir jemand sagen ob es einen Unterschied macht mit leicht geöffneten Mund zu atmen (was ich als Kind/Jugendlicher meist tat) oder mit geschlossenem Mund.

            Nebenbei. Mir wurde beigebracht beim Ausatmen in der Mitte kurz zu unterbrechen, was mir half Chi (bei Dahn Hak) besser zu spüren.

            • Peter Nasselstein Says:

              Erstmal gibt es „in der Orgonomie“ kein „richtiges Atmen“ oder sonst irgendetwas „richtiges Dingsbums“. Es geht darum spontan zu atmen, sich hinzugeben. Was natürlich nicht ausschließt, daß man in manchen Situationen (etwa bei Schmerzen oder wenn man aufgeregt ist und das partout im Moment nicht paßt), die eine oder andere Maxime befolgt, was das Atmen betrifft.

              In der Orgontherapie wird man immer ermahnt, durch den leicht geöffneten Mund auszuatmen. „Aaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh“ Aber das bedeutet noch lange nicht, daß „Nasenatmer“ im Alltag irgendwie ungesund oder so wären.

              Mal abgesehen von den oben erwähten „Maximen“ in Ausnahmesituationen, sollte man niemals seinen Atem anhalten bzw. unterbrechen. Weder beim Einatmen, nach dem Einatmen oder beim Ausatmen. Nach dem Ausatmen tritt natürlicherweise eine kleine Pause ein.

              Atemkontrolle ist das zentrale Element der individuellen Entstehung des Panzers. Vielleicht trifft das sogar für die „Phylogenese“ der Panzerung zu.

  5. Manuel Says:

    Ja, richtig: bei „destruktiven Yoga-Übungen“ habe ich vor allem an die Atem-Übungen gedacht. Mein Eindruck ist, das diese im westlichen Yoga eine immer geringere Rolle spielen und verstärkt Wert auf eine natürliche tiefe Atmung gelegt wird.
    Was die Gesamtbeurteilung der östlichen Gesellschaften angeht: natürlich sind sie „gepanzerter“ als unsere westliche, sind sie alle in irgendeinem Mittelalter steckengeblieben. Trotzdem haben sie einen Begriff von der Lebensenergie und eine jahrtausendelange kontinuierliche PRAXIS im Umgang damit. Wenn es gelingt Aberglauben und leere Tradition herauszufiltern, bleibt bestimmt noch eine Menge Brauchbares übrig.
    Aber westliche Studien, die „belegen“, das Akupunktur entweder wirkungslos ist, oder dass es egal ist wo die Nadeln hinkommen würde ich äusserst skeptisch betrachten: Für das Setting solcher Studien besteht das gleiche Problem wie bei der wissenschaftlichen Untersuchung der Orgonenergie – wie genormte Bedingungen herstellen ohne den Effekt zu eliminieren… ausserdem besteht das gleiche Interesse daran, eine energetische Heilmethode, die ohne den Einsatz von Wirkstoffen oder aufwendige Apparaturen auskommt, als wirkungslos erscheinen zu lassen: nämlich ein rein geschäftliches! Und das „wissenschaftliche“ Studien oft solchen Zwecken zu dienen haben, ist ja kein Geheimnis!
    Was durch Erfahrung in die Überlieferung eingeht, hat in der Regel seine Wirksamkeit bewiesen und zwar bei vielen Menschen und über lange Zeit.
    Deshalb fände ich es auch angebracht, sich mit „westlichen energetischen Traditionen“, wie zB. dem Wünschelrutengehen zu befassen.

    • Peter Nasselstein Says:

      Das mit der Akupunktur und den wirtschaftliche Interessen klingt gut und überzeugend, trifft aber nicht ganz, weil tatsächlich die Akupunktur eine große Lobby in der Ärzteschaft und sogar bei den Versicherungen hat.

      Was mich an diesem Thema immer kirre gemacht hat: all diese „heiligen Traditionen“ stimmen in so gut wie nichts überein (das betrifft sogar die Akupunktur selbst, denn es gab gar kein einheitliches Meridiansystem, sondern derer viele, die dann im 20. Jahrhundert ähnlich wie die chinesische Sprache willkürlich „vereinheitlicht“ wurden) und trotzdem sind sie alle wirksam. „Satanisten“ führen dieses Prinzip so weit, daß sie etwa „klingonische Magie“ (frei nach Star Trek) praktizieren, also ein vollkommen beliebiges Phantasieprodukt, – und die Magie wirkt.

  6. Manuel Says:

    hmm…wenn „klingonische Magie“ wirklich funktioniert, dann entsteht ein sehr ernsthaftes Weltbild-Problem. Wie soll man dann noch irgendetwas in einen vernünftigen Bezugsrahmen einordnen?

  7. Manuel Says:

    Das Problem, das ich sehe ist: wenn etwas wie zB „klingonische Magie“, das offensichtlich nichts miit der Realität zu tun hat, in dieser Realität aber die vorhergesagten Ergebnisse quasi (natur-)“gesetzmässig“ hervorbringt, – was ist dann Realität?
    Also hoffe ich, dass sie doch nicht funktioniert 😉

    • Peter Nasselstein Says:

      Soweit ich das verstanden habe, gäbe es zwei Erklärungen für „klingonische Magie“:

      1. wir sind nicht frei in dem was wir uns zusammenphantasieren, sondern sind unauflöslich in das Gewebe der Realität eingebunden (Süperdeterminismus); oder

      2. beliebige geistige Systeme dienen nur dazu, unseren Geist und seine Kräfte zu kanalisieren und zu fokussieren.

      Ich persönlich neige eher zu einer Erklärung, die versucht, diese Phänomene im weitesten Sinne „funktionell“ zu begreifen: der Beobachter und das Beobachtete bilden auf einer dritten, tieferen Ebene eine Einheit. Das bedeutet, daß in Grenzfällen nicht nur die Objekte auf uns einwirken („Ein-Druck“), sondern auch unsere Subjektivität sich in objektiven Ereignissen niederschlägt. Konkret: ich halte Astrologie für reinen Schwachsinn, glaube aber, daß sie in Einzelfällen zu unerklärlichen Voraussagen in der Lage ist. Der Punkt ist, daß dies auch der Fall wäre, wenn sich eine willkürlich zusammengeschmierte „klingonische Astrologie“ verbreiten würde.

  8. Jonas Says:

    „…all die parapsychologischen Phänomene (die eben nichts mit „Geist“ und dem übrigen „Übernatürlichen“ zu tun haben)…“

    Hier ein sehr hörenswertes Interview zum Thema Parapsychologie:

    http://www.hoaxilla.com/hoaxilla-158-parapsychologie/

    • O. Says:

      Aber irgendwie kommt immer nichts genaues bei rüber.
      Zu Hans Bender und sein nicht bekanntes und verschlossenes „Treiben“ im Nationalsozialismus, ohne dass sein Institut in Freigburg nicht existiere …:
      „Hans Bender ist zweifelsohne einer der bekanntesten und bedeutendsten Psychologen des vergangenen Jahrhunderts im deutschen Sprachraum, dessen Name sich in allen wichtigen Nachschlagewerken findet. Um so erstaunlicher ist es, dass bei den zahlreichen Darstellungen seines Gelehrtenlebens seine Straßburger Tätigkeit entweder ausgeblendet, mit wenigen Worten übergangen oder verkürzt dargestellt wird. Das mag daran liegen, dass er sich selber nur zurückhaltend dazu äußerte, sei es, dass er in den diversen Entnazifizierungsverfahren nach seiner Rückkehr aus der Internierung nicht die ganze Wahrheit gesagt hatte, sei es, dass ihm die Tätigkeit in Straßburg, einer als nationalsozialistische Musteruniversität geplanten Hochschule, im nachhinein peinlich war, sei es, daß die fünf Straßburger Semester für den späteren Parapsychologen wissenschaftlich eher unergiebig, wenngleich für die Planung einer Nachkriegskarriere unschätzbar waren.
      In vorliegendem Werk soll der Versuch unternommen werden, diese für Benders akademischen Werdegang entscheidenden Jahre, ohne deren Erfahrungen er vermutlich niemals in Freiburg im Breisgau das später weltberühmte, Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. (IGPP) hätte gründen können, so detailliert wie möglich zu rekonstruieren und ihn selber wie die Persönlichkeiten, die an seinemFortkommen in Straßburg Anteil hatten, ausführlich zu Wort kommen zu lassen.“ Zitat aus http://www.amazon.de/1907-1991-Psychologie-Klinische-Reichsuniversit%C3%A4t-Stra%C3%9Fburg/dp/389913530X/ref=sr_1_1/276-7964337-2987333?s=books&ie=UTF8&qid=1407970444&sr=1-1&keywords=9783899135305

      Hans Bender (1907-1991) und das „Institut für Psychologie und Klinische Psychologie“ an der Reichsuniversität Straßburg 1941-1944 Taschenbuch – 1. November 2006

      Nationalsozialistisches Wissen und unethische Menschenexperimente werden auch in der Medizin benutzt ohne kenntlich gemacht zu werden. Ebenso gibt es in der militärischen Forschung keine Transparenz (auch wegen möglicher Verstoße gegen die Ethik) zur Parapsychologie. Gefilterte Medienbeiträge (TV) sind auch nicht als wissenschaftlich zu nennen.

  9. Sven Says:

    Bezüglich Punkt 12.) …(Bione!)

    Was meinen Sie mit Schlammpackungen, Moorbädern?
    Ich vermute einfach mal selber das Silizium eine wichtige Rolle spielt. Ist das so? Ich verwende seit kurzem Kieselsäure innerlich wie aüßerlich. Erster Effekt war ein leicht elektrisches prikeln auf der Zunge und im Mundraum nach kurzem gurgeln.

    Ich bin bio-chemisch eine 0 und komme nicht weiter. Mir fehlt leider auch Reichs‘ Arbeit zu Bionen und ORANUR. Zum Beispiel lese ich: [Matrix-Metalloproteasen (MMP) sind eine Gruppe verwandter Enzyme, die die Spaltung von Peptidbindungen in Proteinen katalysieren (so genannte Peptidasen). Sie kommen in allen Lebewesen außer Protozoen vor. Quelle:wikipedia]
    Sorry, ich würde mich gerne genauer ausdrücken, weiß aber nicht wie. Silizium spielt mMn eine wichtige Rolle bei der Biosynthese von Anorganischen zu Bionen zu Organischen. Warum? Ergibt Silizium + Aminosäuren + Luftsauerstoff = Leben? 😦

    Man (Esoteriker) arbeitet doch permanent mit Bergkristallen usw.
    Gibt es dazu vernünftiges Material – etwa Bergkristalle in ORACs?

    weiter

    [Außerdem haben sie stets eine calciumbindende Domäne, die für die Aktivierung notwendig ist], oder unter ER (wiki)
    [Auch dient das ER (endoplasmatische Retikulum) als intrazellulärer Calcium-Speicher, womit ihm eine Schlüsselrolle in der Signaltransduktion zukommt. In Muskelzellen (dort nennt man das ER Sarkoplasmatisches Retikulum, kurz SR) ist die Freisetzung von Calcium der Mediator einer Kontraktion.]

    Könnte auch Siliziumbindende Domäne lauten nennen wenn man weit in der Evolution zurückgeht (bis zu großen Massenvernichtung vor 250 Millionen Jahren oder Silizium-Speicher auch heute noch wenn man kalte Fusion in Betracht zieht.

    Könnte auch den Übergang von Or in Melanor oder Orene erklären.

    Könnte, könnte, popönnte …

  10. Sven Says:

    kleiner Nachtrag:

    Silizum (Funktionsträger / kann auch Methan oder Andere sein) als Kieselsäure verbunden mit Sauerstoff und Wasser + Aminosäuren (Mikrosphären/Bione) + Wärme = Leben

    Da Lebewesen zum größerem Teil aus Bindegewebe (Kollagen) als aus Muskeln besteht, müßte doch es auch so etwas wie eine Gewebepanzerung geben. Verfalle in meiner Unkenntnis den ein oder anderen vielleicht in Unmut. Als Entschädigung:

    • O. Says:

      Reich hat sich mehr auf die Muskeln bezogen; dennoch ist das Bindegewebe davon auch betroffen und verbindet sich mit der Muskelpanzerung zu einer Einheit.

  11. claus Says:

    Ich finde es faszinierend, wie sich die Wirkung des Kastens von der Wirkung von Decken/Kissen subjektiv unterscheidet. Beim Kasten: Erwärmung in Händen, Beinen und Füßen gleichermaßen bei schnell auftretenden Magen/Darm-Geräuschen. Kissen/kleine Decken: lokal schmerzlindernd.
    Aber bei bestimmten Schmerzen bringen nur lokale Decken/Kissenanwendungen etwas, der Kasten nichts. Das Gefühl der Wärmeausdehnung im ganzen Körper leistet hingegen nur der Kasten (bei mir nur vier zusammen- und auseinanderschiebbare Wände).

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