Jerome Eden: Franz Anton Mesmer (Teil 2)

EDEN BULLETIN (Vol. 7, No. 1, Jan. 1980, S. 20)

Jerome Eden: Animal Magnetism and Life Energy, Exposition Press, Hicksville, NY, 1974

Dieses Buch beschreibt die Entdeckung von Dr. Franz Anton Mesmer, der oft fälschlicherweise als „Vater der Hypnose“ bezeichnet wird. Es beweist, daß Dr. Mesmer vor etwa zwei Jahrhunderten tatsächlich mit der Lebensenergie gearbeitet hat. Es präsentiert Mesmers tatsächliche Grundsätze und Verfahren, die das Lebensenergie-Feld des „Magnetiseurs“ anwenden – ein natürliches Verfahren, ohne Einsatz von Medikamenten, das in vielen bemerkenswerten Fällen, einschließlich bei Tieren und bei jungen, nicht der Sprache mächtigen Kindern, erfolgreich angewandt wurde. Dreiundzwanzig medizinische Fallgeschichten erscheinen hier, von Epilepsie bis hin zu Geisteskrankheit.

Eine geschichtlich Darstellung von Dr. Mesmer Leben, Arbeit und seinem Konflikt mit der Emotionellen Pest ist enthalten, sowie Edens komplette Übersetzung von Mesmers Aphorismen und große Teile von Mesmers Memoir of 1799.

Wir haben persönlich gesehen, wie der tierische Magnetismus bei Schmerzlinderung funktioniert, bei der Stärkung der Felder von lebenden Organismen im Kampf gegen Krankheit. Der tierische Magnetismus ist ein mächtiges Mittel und Dr. Mesmers Methoden verdienen eine ernsthafte Untersuchung. Wir haben erfahren, daß diverse Pflegeschulen dieses Buch als Ergänzung zu den regulären medizinischen Verfahren benutzt haben.

Erst vor kurzem, verbrannte eine junge Frau, eine Bekannte des Herausgebers, versehentlich ihr Auge mit einer angezündeten Zigarette. Die Verbrennung war schwerwiegend und die behandelnden Ärzte gaben zu verstehen, daß das Auge entfernt werden müßte. Mesmers Verfahren wurden sofort eingeleitet und zweimal täglich über etwa zwei Wochen hinweg fortgeführt. Nach der zweiten Anwendung des animalischen Magnetismus war die Frau in der Lage ohne Schmerzen zu schlafen; schmerzstillende Medikamente waren nicht mehr erforderlich. Nach einer Woche zeigte sich der Augenarzt erstaunt über die phänomenale Erholung des tief verbrannten Augengewebes und die teilweise Rückkehr des Augenlichts.

Aus Angst vor Mißbrauch von Mesmers Arbeit haben wir dieses Buch nie aktiv beworben. Jedoch gibt es eine eingebaute „Sicherung“ im animalischen Magnetismus: wenn der Behandelte gesundet, wird er weniger anfällig für den Einfluß des animalischen Magnetismus. Mit anderen Worten ist seine Anwendung selbstregulierend, genauso wie die Verwendung des Orgonenergie-Akkumulators selbstregulierend ist.

Soweit Edens Besprechung seines eigenen Buches. Hier weitere Falldarstellungen durch Eden:

Die folgenden Beispiele für die Anwendung von Mesmers Methode werden als weitere Belege für eine natürliche Heilungsweise vorgebracht, die der Menschheit schon immer zugänglich war, aber die durch Ignoranz und Angst über Jahrtausende mißverstanden oder umgangen wurde. Ich glaube, daß die unten vorgestellten Fälle auf der Grundlage der Funktionen der organismischen Lebensenergie (dem Orgon) hinreichend erklärt werden. Der expansive, vagotone Effekt der Orgonenergie wurde von Reich und anderen beschrieben. Soweit ich weiß, steht eine Untersuchung des natürlichen und „kritischen“ Schlafs sowie eine Untersuchung der natürlichen Anästhesie auf orgonomischer Grundlage noch aus.

Ich will hervorheben, daß ich weder Mediziner bin, noch je vorgegeben habe einer zu sein, und daß die folgenden Fälle nur das Ergebnis von Erster Hilfe sind, die größtenteils in einer kleinen Stadt an der Küste Alaskas gegeben wurde, wo der nächste Arzt ungefähr 200 Kilometer entfernt war. Ich war über vier Jahre lang Sanitäter bei der Navy und ich war Lehrer für Erste Hilfe. Vor diesem Hintergrund benutzte ich meine Kenntnisse über den tierischen Magnetismus ausschließlich, wenn es dringlich war und mit einiger Skepsis. Die Resultate übertrafen alle Erwartungen. Ich hoffe, daß diese Worte andere, die besser qualifiziert sind als ich, bewegen werden, diese Prozesse weiter zu untersuchen.

Fall 1: Eine Frau, Mitte 50, hatte seit mehreren Wochen unter quälenden Schmerzen in der linken Schulter und im linken Arm gelitten. Die Diagnose war Arthritis und in einem Krankenhaus waren ihr Medikamente und Körperübungen verschrieben worden, jedoch ohne Erfolg. Die Frau konnte ihren Arm nicht über die Höhe der Taille heben und sie benötigte fürs Ankleiden und Waschen Hilfe. Sie wurde auf einen Stuhl gesetzt, wobei ihre Handflächen auf ihren Knien ruhten. In Übereinstimmung mit Mesmers Methode wurde mit der Hand sanft und langsam von den Schultern bis zu den Fingerspitzen gefahren, wobei für 15 bis 30 Sekunden über dem Ort des größten Schmerzes innegehalten wurde. Nach 15 Minuten wurde die Frau gefragt, wie sie sich fühle. Zögernd hob sie den Arm. Ihr Gesicht drückte Überraschung aus, als ihr Arm bis über ihren Kopf reichte. Jeder Schmerz war verschwunden. Die Frau erklärte es als „ein Wunder“ und lief zum Telefon, um ihre Bekannten anzurufen. Bis heute, etwa zwei Jahre später, sind keine Symptome mehr aufgetreten.

Fall 2: Ein 12jähriges Mädchen fiel auf einer Treppe hin und verletzte ihren rechten Ellbogen. Sofort kam es zu einer Schwellung, die sich zusammen mit einer schmerzhaften Rötung am ganzen Ellbogen entwickelte. Der Vater des Mädchens war sehr beunruhigt, da in der Familie Fälle von Osteomyelitis aufgetreten waren. Widrige Witterungsbedingungen machten es unmöglich, an diesem Abend das Mädchen über die schneebedeckten Landstraßen Alaskas zu fahren. Ich gab dem Vater ein Exemplar von Mesmers Maxims on Animal Magnetism zusammen mit einer Belehrung über Mesmers Methode, um zu versuchen, die Schmerzen des Mädchens zu lindern. Es wurden Vorkehrungen getroffen, sie am nächsten Morgen ins Krankenhaus zu fahren, wenn es das Wetter erlauben würde. Am nächsten Tag erzählte mir der Vater, daß er Zeuge von etwas gewesen sei, was er immer noch nicht glauben könne, obwohl er es selbst getan hatte! Nachdem seine Tochter am vorangegangenen Abend eingeschlafen war, hatte er sich neben ihr Bett gesetzt. Er nahm ihre Hand in die seine und strich mit der anderen sanft über ihren verletzten Ellbogen, wobei er ihre Haut kaum berührte und die Länge der Bewegung von ihrer Schulter bis zu ihren Fingern ausweitete. Nach wenigen Augenblicken sah er überrascht, wie der gerötete Bereich vom Ellbogen zu ihrer Hand „hinabgezogen“ wurde und dann „hinaus aus ihren Fingern“. Er bemerkte, daß seine Handfläche heiß wurde, was er als „eine glühende Wärme“ beschrieb. Nach 30 Minuten waren alle Spuren der Schwellung und Rötung verschwunden. Und als sie am nächsten Morgen erwachte, zeigte das Mädchen keinerlei Anzeichen einer Verletzung.

Fall 3: Ein Tischler, Mitte 40, bekam starke Zahnschmerzen in einem Backenzahn rechts unten. Es war kein Zahnarzt verfügbar und wieder machte es das schlechte Wetter unmöglich, ihn ins Inland zur sofortigen Behandlung zu fahren. In Übereinstimmung mit Mesmers Methode wurde eine Menschenkette gebildet – einer hinter dem anderen reihten sich vier Menschen auf, wobei die Hände jeweils auf den Schultern des Vordermanns ruhten. Der erste Mann setzte sich vor den schmerzgepeinigten Tischler und legte einfach seine Handflächen auf beide Seiten des Unterkiefers. Es wurde kein Wort gesprochen. Nach 20 Minuten war der Mann vollkommen schmerzfrei. Eine Woche später zog ein Zahnarzt in Anchorage den schlimmen Zahn.

Fall 4: Ein 35jähriger Mann wurde von einer „Kniegelenkblockierung“ vollkommen lahmgelegt, die sich durch eine acht Kilometer lange Wanderung im hüfttiefen Schnee verschlimmert hatte. Der Mann war zwei Tage lang unfähig, sein Bett zu verlassen. Er konnte sein Bein nicht bewegen oder sein Knie beugen, ohne extreme Schmerzen zu verspüren. Eine Behandlung mit tierischem Magnetismus wurde eingeleitet. Nach einer Stunde langsamen, sanften Bestreichens von der Hüfte bis zu den Zehen löste sich der Schmerz vom Knie und nahm langsam ab, als er sich das Bein hinab bewegte. In weiteren 15 Minuten waren alle Schmerzen verschwunden. Der Mann war in der Lage sein Bett zu verlassen und seine Arbeit wiederaufzunehmen. Übrigens war dieser Mann der Verfasser selbst.

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=CoHtkGNv4y8%5D

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2 Antworten to “Jerome Eden: Franz Anton Mesmer (Teil 2)”

  1. O. Says:

    Es gibt unzählige Falldarstellung, alle doch sehr kurz gehalten, die den Effekt darstellen wollen, meist aber keinen Fokus auf die Methode legen. Wo die Hände plaziert wurden, gibt ein Bild – eine Art Foto – vom geschehen, sagt aber doch nichts über die Technik.
    Die gesamte Diskussion darum, ob es wirkt und dass es wirkt, kann man sich schenken. Es kommt alleine darauf an, wie es gemacht wird. Die Gefahr der neuen Medien ist natürlich, dass Esoteriker ihren Methodenmix zum Magnetismus erklären und jeder Idiot zum Wunderheiler wird. (watch at youtube)

    Jeder kann es selbst ausprobieren, was passiert, wenn er die Hand auflegt; in der Regel passiert gar nichts oder es wird warm. Ergo: so einfach ist es nicht.

  2. Diskussionsforum 2011: eine Nachlese (Teil 4) | Nachrichtenbrief Says:

    […] Peter: Jerome Eden hat 1974 in Animal Magnetism and the Life Energy 23 Fallberichte von Dr. John Elliotson, Dr. James Esdaille (Mesmeric Hospital of Calcutta, India) und anderen aus dem 19. Jahrhundert abgedruckt. Auch hat er die Methode selbst beispielsweise in Alaska angewandt, wenn kein Arzt zur Stelle war. https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2014/08/22/jerome-eden-franz-anton-mesmer-teil-2/ […]

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