Ein Blick 60 Jahre zurück in die Zukunft

1939 gelang es dem aus Österreich stammenden, damals an seinem Forschungsinstitut in Norwegen tätigen, Arzt und Naturforscher Dr. Wilhelm Reich, an „Bion“-Präparaten eine organisches Material aufladende Energieform nachzuweisen. Nachdem Reich in die USA übergesiedelt war, glückt ihm 1940 der Nachweis derselben Energie in der Atmosphäre. Diese von ihm entdeckte Energie nannte Reich „Orgon“, sie entspricht in etwa der von Biologen schon immer postulierten Lebens- oder Bioenergie und dem von der klassischen Physik angenommenen Weltäther.

Die Entdeckung der Orgonenergie und die Möglichkeiten, das Orgon objektiv nachzuweisen, werden in Reichs Werk Der Krebs beschrieben. Unter anderen Wissenschaftlern bestätigte zum Beispiel auch Albert Einstein Reichs Versuchsergebnisse.

In Der Krebs hat Reich den Bau und die Funktionsweise des „Orgonenergie-Akkumulators“ beschrieben, mit dem es ihm, aufgrund einer besonderen Eigenschaft der Orgonenergie, gelang, diese zu konzentrieren. Die Orgonenergie funktioniert nämlich nicht nach dem im Zweiten Thermodynamischen Gesetz, einem der Grundpfeiler der klassischen und modernen Physik, beschriebenen Funktionsprinzipien. Das Orgon bewirkt also nicht etwa, wie alle anderen Energiearten, eine Zunahme der Entropie, sondern eine Abnahme derselben, d.h. Orgonenergie fließt vom niedrigeren zum höheren Energie- und Organisationsniveau.

Aufgrund dieser Gesetzmäßigkeit, die Reich als „Orgnomisches Potential“ bezeichnet hat, gelang es ihm Anfang der 1950er Jahre, die Orgonenergie aus der Atmosphäre abzuziehen und in Wasser zu leiten, da das Orgon in der Atmosphäre in einer niedrigeren Konzentration vorliegt als im Wasser und eine spezielle Affinität zwischen Orgon und Wasser besteht.

Im Jahre 1954 machte Reich die Beobachtung, daß einige „Sterne“ am Nachthimmel erloschen oder „davonschwebten“, wenn er einen „Cloudbuster“, so nannte er das Gerät, mit dem er die atmosphärische Orgonenergie abzog, auf sie richtete. Reich war aufgrund dieser und anderer Beobachtungen und Experimente und wegen theoretischer Überlegungen über die physikalischen Eigenschaften des Orgons davon überzeugt, daß es sich bei diesen „Sternen“ um Objekte handelt, die allgemein hin als „UFOs“ bezeichnet werden.

Er informierte die US-Behörden über seine Beobachtungen und Experimentalergebnisse und machte ihnen später seine theoretischen Überlegungen und mathematischen Berechnungen zugänglich. Ein enger Mitarbeiter Reichs traf im Air Technical Intelligence Command (ATIC) in Dayton, Ohio mit hohen Vertretern der US-Luftwaffe und des CIA zusammen und informierte sie über die Arbeiten Reichs.

Ende 1954 machte Reich eine Forschungsexpedition in die Wüste von Arizona, um die Beziehung zwischen der Wüstenentwicklung und der atmosphärischen DOR-Verseuchung zu untersuchen. „DOR“ ist eine Form der Orgonenergie, die Reich im sogenannten „ORANUR-Experiment“ entdeckt hatte, das im gleichnamigen Buch ausführlich beschrieben wird.

Hier sei erwähnt, daß DOR entstand, als Reich eine kleine Menge an nuklearem Material einer hochkonzentrierten Orgonenergie-Strahlung ausgesetzt hatte. DOR ist das Endpunkt der daraus resultierenden sogenannten „ORANUR-Reaktion“.

Reichs Forschungen in der Wüste von Arizona zeigten nun, daß „UFOs“ die kosmische Orgonenergie in ihren Antriebssystemen benutzen und als „Abgas“ das in DOR metabolisierte Orgon wieder ausstoßen. Durch die Wirkung des DORs auf den atmosphärischen Wasserhaushalt sind die „UFOs“ zu einem großen Teil für die zunehmende Wüstenentwicklung und die Versteppung weiter Landstriche auf diesem Planeten verantwortlich. Außerdem verursacht DOR die sogenannte DOR-Krankheit.

Da, wie am Anfang erwähnt, organismisches und atmosphärisches Orgon „funktionell identisch“ sind, hat die DOR-Verseuchung so auch einen direkten Einfluß auf unser physisches und psychisches Funktionieren und unsere Gesundheit.

Reichs Cloudbuster erlaubt nun zweierlei: Erstens kann man mit dem Cloudbuster das DOR aus der Atmosphäre abziehen und so den atmosphärischen Energiemetabolismus und Wasserhaushalt wieder normalisieren. Zweitens hat sich bei der praktischen Feldarbeit gezeigt, daß es möglich ist, direkt Energie von den UFOs abzuziehen und sie so an ihren, für die Atmosphäre und ihre Lebensformen schädlichen, Manövern zu hindern. Es scheint auch ein gewisser DOR-Gehalt der Atmosphäre für das Funktionieren der fremden Raumschiffe nötig zu sein.

Hier die UFOs, die Reich Mitte der 1950er Jahre beschrieben hat (Das ORANUR-Experiment II [Contact with Space]), aus dem Weltraum aufgenommen (Space Shuttle Columbia, Nov. 1996). Wie der Kommentator sagt: es sieht wirklich so aus, als würden sie die atmosphärische Orgonenergie aufnehmen und der den Strömen der Orgonenergie in der Atmosphäre folgen:

Mit den restlichen 9 Videos dieser YouTube-Reihe möchte ich nichts zu tun haben! Ich hätte lieber das LiveStreak-Video gebracht, aber da wird Reich nicht erwähnt.

YouTube regt zu neuen Überlegungen hinsichtlich dessen an, was Jerome Eden in Die kosmische Revolution beschrieben hat. Man gebe das Stichwort „Whitley Strieber“ ein und hangele sich so weiter.

Beispielsweise deutet die verwirrende Vielfalt der UFO-Erscheinungen darauf hin, daß es viele verschiedene Formen von Außerirdischen gibt. Und was ihr unsinniges, jeder offensichtlichen Logik widersprechendes Verhalten betrifft, könnte das teilweise mit den Wechselwirkungen zwischen diesen „Rassen“ zusammenhängen. Es könnte Hierarchien von Abhängigkeiten geben, sich widersprechende Agenden oder richtiggehende Kriege. Auch könnten sich diese Konflikte auf die „Astralebene“, das „Jenseits“ oder „was auch immer“ erstrecken.

Das meiste, was uns in dieser Hinsicht präsentiert wird, unterscheidet sich kaum von dem, was Psychiater alltäglich in geschlossenen Anstalten zu hören bekommen, aber aus dem Spintisieren über „Exopolitik“ und Botschaften aus „feinstofflichen Welten“ könnte man vielleicht die Wahrheit herausschälen, solange man kühlen Kopf bewahrt und nie vergißt, daß jeder Mystizismus von primitiven mechanistischen Vorstellungen durchzogen ist. „Dinge“ wie „die Seele“, die „Astralebene“ und Szenarien wie aus „Raumschiff Enterprise“ werden den energetischen Phänomen einfach nicht gerecht. Nicht von ungefähr spricht Reich von „Ea“, was sowohl für „Energie alpha“ (die primordiale kosmische Orgonenergie) als auch für „Enigma“ steht.

Der vielleicht wichtigste Aspekt dieses Themas ist die eigene Charakterstruktur: es ist nichts für Leute, die selbst einen Hang zur schizophrenen Spaltung und eine Tendenz zum Mystizismus haben.

Reichs Auseinandersetzung mit dem UFO-Phänomen war eng mit dem ORANUR-Experiment und seiner daran anschließenden Beschäftigung mit dem globalen „DOR-Notstand“ verbunden. In mancher Hinsicht ist der Schriftsteller Whitley Strieber eine zeitgenössische Entsprechung Reichs. Den meisten werden seine Theorien (oder besser gesagt Spekulationen) zu mystisch und „wirr“ sein, doch Strieber ist ein sehr guter Beobachter und anregender Denker. (Und m.E. einer der ganz wenigen Schriftsteller, der wirklich erzählen kann.) Er beschäftigt sich auf seine Weise genau mit jenen Themen, die auch Reich in seinen letzten Jahren umgetrieben haben: Ea („UFOs“), das Rätsel des menschlichen Bewußtseins, die Klimakatastrophe, den geheimen Projekte der US-Regierung, etc. Siehe www.unknowncountry.com und natürlich Ea und die Wellenfunktion.

Ich bin davon überzeugt, daß Reich zwischen 1954 und 1955 (vielleicht sogar früher) ähnliche Erlebnisse hatte, wie Strieber sie beschreibt. Beispielsweise berichtet Reich, daß auf Orgonon nach dem ORANUR-Experiment immer wieder Dinge verschwanden, umgestellt und verschoben waren, so als wären „Kobolde“ am Werke gewesen. Manche spekulierten über eine „hysterische“ Ilse Ollendorff, doch es könnten tatsächlich „Kobolde“ gewesen sein.

Nachdem ich mich neuerdings erneut wieder etwas mit Strieber beschäftigt habe, bin ich in meiner Überzeugung bestärkt, daß die „Greys“ genau das sind, wovon Reich und später Jerome Eden gesprochen haben: DOR-Wesen, die seit Jahrtausenden wie Parasiten von uns leben. Siehe auch Jerome Edens Die kosmische Revolution: 16. Die Kinder der Finsternis .

In Das ORANUR-Experiment II (Contact with Space) frägt sich Reich schließlich, ob die Außerirdischen „geisteskrank“ sind, weil ihr Verhalten, bzw. das Verhalten der Fliegenden Untertassen, keinerlei logischen Sinn macht. Strieber war mit weitaus absurderen Dingen konfrontiert, über die er ohne Angst sich lächerlich zu machen offen berichtete. Entsprechend wurde er zu einem Paria, der beispielsweise auf Flughäfen von vorbeigehenden Fluggästen angespuckt wurde.

Ein Beispiel für die ganze Absurdität ist beispielsweise, daß Strieber, ein passionierter Nichtraucher, die Anwesenheit der Besucher stets mit „Zigarettenqualm“ aussoziierte – und dann sogar beobachtete, wie einer der „Greys“ Kettenraucher war. Entsprechend halte ich beispielsweise das folgende vollkommen abwegige Video für möglicherweise authentisch:

Das ganze ist extrem heikel, weil damit, d.h. mit dem Versuch die außerirdische Invasion zu verstehen, einerseits immer die Gefahr des Mystizismus einhergeht – und andererseits genau dieser Mystizismus die vielleicht schärfste Waffe der Außerirdischen ist, weil sie die Erdenbewohner lähmt.

Reich hat die Mystik nicht rationalistisch wegerklärt, sondern ernst genommen, um ihr desto effektiver entgegentreten zu können. Sie beruht auf der verzerrten Wahrnehmung realer Energieströme im Körper.

Der Okkultismus, z.B. die Astrologie, ist in dieser Hinsicht weitaus problematischer, da man nicht nur mit subjektiven Befindlichkeiten, sondern immer wieder mit objektiven „Belegen“ konfrontiert wird, denen man Rechnung tragen muß, will man „wissenschaftlich unvoreingenommen“ vorgehen.

Ganze Kulturen haben sich unrettbar in der sich immer wieder bestätigenden Astrologie verfangen. Etwa die hochentwickelten Inka, die sich nicht gegen die Spanier wehrten, weil ihr Untergang in den Sternen vorgezeichnet war. In Sternkonstellationen und dunklen Flecken in der Milchstraße machten die Inka Tiergestalten aus, denen bestimmte Eigenschaften zugeordnet waren, so daß die Himmelsmechanik einen tiefgründigen Sinnzusammenhang nach dem anderen generierte.

Es scheint, daß wir heute auf breiter Front wieder auf dem Weg in solch ein wahnhaftes und im wahrsten Sinne des Wortes verhängnis-volles Weltbild sind. Man denke nur an den vom Maya-Kalender inspirierten malignen Schwachsinn, der mit dem Jahr 2012 getrieben wurde!

Geblendet durch immer neue „Bestätigungen in der Wirklichkeit“ wird nicht gesehen, daß Systemen wie der Astrologie, Numerologie, Kartenlegen, etc. jede Grundlage abgeht. Selbst wenn sie teilweise funktionieren, d.h. anekdotische Überzeugungskraft besitzen und vielleicht sogar hier und da statistische Überraschungen auftreten: jedes beliebige andere System, irgendeine willkürlich und künstlich erschaffene …ologie, würde ähnliche Ergebnisse zeitigen. Offenbar „erzeugen“ (?) derartige Systeme spontan und unkontrollierbar sinnvolle Zusammenhänge („Serialität“, „Synchronizität“). Sogenannte „Satanisten“ nutzen dies aus, um mit Hilfe von Magie Macht auszuüben und letztendlich zu einem Gott zu werden. (Ein „Satanist“ hat beispielsweise keinerlei Probleme damit die „klingonische“ Götter aus Star Trek anzurufen und sich davon reale Effekte zu versprechen!)

Ich würde niemals ein Horoskop lesen oder mir aus der Hand lesen lassen. Nicht nur, daß ich Angst vor sich selbst erfüllenden Prophezeiungen habe. Darüber hinaus habe ich Angst etwas „heraufzubeschwören“. Ich teile die Auffassung echter Christen, daß diese „Techniken“ durchweg dämonisch sind.

Magisches Denken kommt dem psychotischen und hochneurotischen Denken sehr nahe. Sich dem auszusetzen, verstärkt und verfestigt die eigene Neurose. Man hält sich davon fern, genauso wie man von sexuellen Perversionen Abstand hält. Es zieht einen hinunter! Nicht von ungefähr haben Esoteriker und Okkultisten eine dunkle Aura, sind unglücklich, übellaunig und von abstrusen Krankheiten geplagt.

Aber zurück zur Erklärung „okkulter“ bzw. „parapsychologischer“ Phänomene: sie scheinen eine makroskopische Entsprechung quantenphysikalischer Vorgänge zu sein. Der Schlüssel hat sicherlich mit dem Orgonomischen Potential zu tun, das entsprechend auf atomarer Ebene der statistisch-mechanischen Zufallsverteilung entgegenwirkt und so die Quantenphänomene hervorruft. Siehe dazu die beiden Aufsätze Ea und die Wellenfunktion und Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur.

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7 Antworten to “Ein Blick 60 Jahre zurück in die Zukunft”

  1. David Says:

    Man hat den Eindruck, der Hintergrund kocht, er ist ständig in Bewegung. So als ob die Kamera leicht defekt wäre, was vermutlich nicht der Fall ist.

  2. Peter Nasselstein Says:

    Es sind ganz gewöhnliche „Nachsichtgeräte“, mit denen das aufgenommen wurde. Ich habe beim Bund selbst Restlichtverstärker benutzen dürfen – und die Atmosphäre hat genauso „gebrodelt“. Sieht tatsächlich so aus wie das atmosphärische Flimmern der Orgonenergie.

  3. Klaus Says:

    Aber warum machen sich die Filmer dann – vor allem im letzten – noch die Mühe, das Ganze so in Szene zu setzen – mit lächerlicher Schauermusik, lächerlichen Schnitten, so dass es insgesamt lächerlich wirken muss?

  4. O. Says:

    „Der Schlüssel hat sicherlich mit dem Orgonomischen Potential zu tun, das entsprechend auf atomarer Ebene der statistisch-mechanischen Zufallsverteilung entgegenwirkt und so die Quantenphänomene hervorruft. Siehe dazu die beiden Aufsätze …“
    Der „Schlüssel“ scheint hier noch gut versteckt zu sein und welchen Sinn würde es machen, diesen zu überreichen – keinen.

  5. O. Says:

    Die CIA – gerade, den 3.1.15 ca. 2:50 Uhr, auf Pro 7 (natürlich mitten in der Nacht) – erkläre die Ufo-Sichtungen mit ihren U2 Spionage Flügen; sie lügt dreist ohne rot zu werden; – was ja seit ihrer Existenz zu erwarten ist.

  6. Islamophilie (Teil 2) | Nachrichtenbrief Says:

    […] Als Anthropologe sollte er wissen, daß diese „Toleranz“ der Sache der Moslems nicht dienlich ist, denn alle großen Kulturen sind an derartigen „spirituellen Praktiken“ zugrunde gegangen. Man denke nur an die Azteken und die Inka. […]

  7. Die DOR-Menschen (Teil 2) | Nachrichtenbrief Says:

    […] eine alles Leben erstickende DOR-Atmosphäre und durch die Kontrolle unserer Gefühle und Gedanken. Whitley Strieber beschreibt folgende DOR-Effekte nach einer Begegnung mit ihnen: Untertemperatur, Schwächegefühl, […]

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