Der Rote Faden: Reich und Stalin

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

d. Reich und Trotzki

e. Reich und Stalin

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9 Antworten to “Der Rote Faden: Reich und Stalin”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Hier noch etwas, wie Linke über Sexualität schreiben:

    Ficken im Kapitalismus
    Zitat: „Wilhelm Reich, österreichisch-deutscher Kommunist und Sexualforscher, verfasste mit seinem Buch „Die sexuelle Revolution“ eine Kritik der reaktionären Sexualpolitik des Stalinismus. Er versuchte eine Verbindung von Psychoanalyse und Marxismus und gründete ein Sexualpolitik-Institut. Er betonte, dass die Sexfrage keine Ablenkung vom Klassenkampf und auch nicht privat sei, sondern politisch und der „Kern“ der kulturellen Revolution. Es sei eine Erziehung zur Sexbejahung nötig, wobei sich das nur auf Heterosexualität bezog. Zu Homosexualität, die Reich – in mangelnder Abgrenzung zu den konservativen Vorurteilen seiner Zeit – als unnatürlich betrachtete, hatte er ein therapeutisches Verhältnis.. Im späteren US-Exil entwickelte er ausgesprochen esoterische Theorien.“

    http://www.sozialismus.net//content/view/1546/1/

  2. Peter Nasselstein Says:

    Reich war zwischen 1928 bis 1933 beinharter KPler, näherte sich zwischen 1933 und 1936 den Linkssozialisten a la Neu Beginnen und SAP sowie den Trotzkisten an. Danach begann die Umorientierung zur Arbeitsdemokratie, die anfangs noch Anarchosyndikalistische Züge trug und mit einer grundsätzlichen Abkehr von der Politik einherging. Trotzdem blieb er auch nach der Trennung von allen Sozialisten in seinem Umfeld, man denke nur an seine Assistentin Gaasland, die SAP-Funktionärin, natürlich Sympathisant: Roosevelt war sein Held und Linksliberale, etwa sein Anwalt Arthur Garfield Hays, seine Ansprechpartner, „konservativ“ ein Schimpfwort. Das änderte sich, als von Beginn der Brady-Affäre an Reich von den Organen der Linken nicht etwa in Schutz genommen, sondern auf das übelste angegriffen wurde. Deshalb auch die Spaltung zwischen Europa und Amerika, denn bis 1947 waren alle wichtigen Bücher schon geschrieben und vermitteln ein eher „liberales“ Bild für die Nachgeborenen, während erst ab 1946 die amerikanischen Orgonomen zu Reich stießen und entsprechend „konservativ“ von ihm geprägt wurden. Die eine Gruppe versteht deshalb die andere Gruppe nicht.

  3. Pierre Says:

    Peter Nasselstein schrieb:

    Reich … sah sich … bis etwa 1947, trotz aller grundsätzlichen Abkehr von der Politik (die nie die selbstverständliche Teilnahme an Wahlen ausschloß!), sicherlich im weitesten Sinne als „Sozialdemokrat“.

    Das klingt so, als sei die Teilnahme an Wahlen ein politischer Akt. Es gibt aber, auch für einen politischen Menschen, keinen rationalen Grund, seine x-millionstel Stimme abzugeben (selbst wenn es nicht um die üblichen Parteien geht, sondern meinetwegen um die eigene Kandidatur zum Präsidenten). — Der Wahlakt ist nur die Erfüllung einer Art säkularisierter heiliger Pflicht desjenigen, der die Staatsform der parlamentarischen Demokratie bejaht. Die wenigsten Wahlteilnehmer dürften aber sich dessen bewusst sein.

    Es wäre aufgrund dieser einfachen Überlegung interessant zu wissen, wieviel % der Millionen, die Sarrazins Buch gekauft und wohl selten inhaltlich ablehnend gelesen haben, zur Wahl gehen. Bei der kurz nach dem Sarrazin-Boom stattfindenden Wahl in BW fuhren jedenfalls ausgerechnet die Grünen ihren größten Erfolg ein.

  4. claus Says:

    Kann jemand erklären, warum Hannah Arendt so viel Aufmerksamkeit zuteil wird?
    Ist es wirklich das, was sie mit dem Begriff „totalitär“ verbindet? Oder sind es nicht intellektuelle Attitüden, derentwegen sie so gern gezeigt und zitiert wird? Ich mag etwas an der Art, die sie im Gaus-Interview hat; aber ich habe nie umwerfende Erkenntnisse gelesen, die auf sie zurückgehen (schon gar nicht philosophische).

    • Robert (Berlin) Says:

      Aus meiner Sicht: das Böse ist keine besondere Eigenschaft, gehört zum gepanzerten Individuum und kann praktisch in jedem aktiviert werden. Also wie in der Mps. beschrieben.

  5. O. Says:

    „Übrigens: als Panjuschkin Botschafter und Leiter des KGB in den USA war, orderte die russische Botschaft die Literatur zur Orgonenergie.“
    Und wer hatte geliefert?

    • Robert (Berlin) Says:

      Den KGB gibt es erst seit 1954. Der Vorläufer war der MGB (Ministerium für Staatssicherheit).

    • Tzindaro Says:

      All embassies routinely subscribe to a wide variety of scientific journals of the country they are stationed in just in case one of their scientists might be interested at some future date. These journals end up on a shelf in a library in their capital at home, and most of them never get read by anybody. The request for Reich’s journal by the Soviet Embassy does not mean anyone in the SU took his work seriously. Reich made a big deal out of a normal activity of an embassy.

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