ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, a. Die frühe Bindung

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ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, a. Die frühe Bindung

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7 Antworten to “ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, a. Die frühe Bindung”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Die Rückschritte in den Erkenntniswissenschaften betreffen inzwischen die gesamte Psychologie und Pädagogik. In den siebziger Jahren war man beträchtlich weiter als heutzutage, wo größtenteils primitivster Behaviorismus (NLP etc) und Chemismus (Pharmaka, bes. bei Kindern) als alleinige Mittel die Bühne beherrschen. Dies hat viel mit den gesellschaftlichen Änderungen der Globalisierung und dem Demokratieabbau zu tun.

  2. aka Says:

    Es gibt auch eine Therapie für Schreibabys, die von dem Bremer Psychologen Thomas Harms entwickelt wurde: Emotionelle Erste Hilfe.
    Er integriert Massagetechniken von Eva Reich, theoretische Erkenntnisse von Wilhelm Reich mit neueren neurobiologischen Forschungsergebnissen. Natürlich sollte man Babys trösten! Auch die Schreibaby-Problematik sollte man ernst nehmen, da viele Eltern in der Zuspitzung einer solchen Krise Gewaltphantasien bekommen.

  3. Thordis Says:

    Das Schreien kann allerdings wirklich zum Problem werden, wie aka schon angemerkt hat. Ein Kind schreien zu lassen ist sicherlich nicht das Ideal, aber kontrolliert und mit der Prämisse dem Kind zu zeigen, dass man grundsätzlich da ist, kann schon eine Möglichkeit sein.

  4. Robert (Berlin) Says:

    Experten streiten über Stillzeit

    Wie lange ein Säugling idealerweise zu stillen ist, gehört zu den Kernfragen bei der Geburt eines Kindes. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt einen Zeitraum von sechs Monaten. Davor warnen jetzt britische Forscher – und stürzen Mütter in Verwirrung.
    Wie lange soll ich mein Kind stillen? Schwangere, die nicht sofort zu Milchpulver und Fläschchen greifen wollen, stehen unweigerlich vor dieser Frage – in Deutschland sind das gut 90 Prozent aller werdenden Mütter.
    Wer sich mit dieser Frage an die Weltgesundheitsorganisation WHO wendet, erhält von ihr eine Empfehlung: Sechs Monate soll man das Neugeborene ausschließlich stillen, also auf jeglichen Brei und Pulvermilch verzichten. Das sei das Beste für das Kind, beuge Infektionsrisiken und Wachstumsproblemen vor. Dieser Empfehlung folgen 65 Prozent der EU-Staaten.
    Britische Forscher stellen diese Empfehlung jetzt in Zweifel. Im „British Medical Journal“ haben Mary Fewtrell vom University College in London und ihre Kollegen eine Analyse veröffentlicht, der zufolge die bisherige Beweislage für die Empfehlung nicht ausreicht. Es sei an der Zeit, die derzeit gültige Empfehlung neu zu bewerten, schreiben die Kinderärzte.
    Stattdessen empfehlen die Forscher nach Auswertung der bekannten Daten, dass zumindest in den Industriestaaten Babys vom vierten Monat an neben der Muttermilch mit anderen Nahrungsmitteln gefüttert werden sollen. Das Forscherteam analysierte eine Reihe aktueller Studien zu dem Thema und kommt zu dem Schluss: Babys, die länger voll gestillt werden, könnten unter Allergien und Eisenmangel leiden. Ein weiteres Argument der Autoren ist, dass die frühere Beikost und damit die Erfahrung neuer Geschmacksrichtungen Babys besser auf Lebensmittel wie etwa Gemüse vorbereiten könne.
    Nur in wenig entwickelten Ländern ist Muttermilch alternativlos –
    Für weniger entwickelte Länder gelte die Empfehlung dagegen nicht, schreiben die Wissenschaftler. Denn dort biete die Nahrung mit Muttermilch die beste Vorsorge, um Krankheiten aus verunreinigtem Wasser und Lebensmitteln vorzubeugen.
    (…)
    Profit der Babynahrungsindustrie?
    Andere Experten hegen gehörige Zweifel an der Studie und den Schlussfolgerungen der Mediziner. Janet Fyle von der britischen Hebammen-Vereinigung etwa sagte dem Sender BBC, die Stillempfehlung auf vier Monate zu beschränken, wäre ein „Rückschritt“ – und spielte den „Herstellern von Babynahrung in die Hände“ – drei der vier Studienautoren haben bereits als Berater für die Babynahrungsmittelindustrie gearbeitet oder Forschungsgelder von ihr erhalten. Auch das britische Gesundheitsministerium bekräftigte, Babys bis zum sechsten Monat erhielten alle für sie notwendigen Nährstoffe aus der Muttermilch.
    Ähnlich sieht das auch die deutsche Stillkommission. Sie folgt der sechsmonatigen Empfehlung der WHO nicht ganz stringent. In einem Beitrag aus dem Fachblatt „Kinderheilkunde“ aus dem Jahr 2010, an dem die Stillkommission beteiligt war heißt es: „Im ersten Lebenshalbjahr sollten Säuglinge gestillt werden, mindestens bis zum Beginn des fünften Monats ausschließlich. Das gilt auch für Kinder mit erhöhtem Allergierisiko.“ Wohl gemerkt, geht es um Zufütterung und nicht um das Abstillen, also eine langsame Verminderung der Muttermilchmengen. Weiter, schreiben die Autoren: „Auch nach Einführung der Beikost – spätestens mit Beginn des zweiten Lebenshalbjahres – sollten Säuglinge weiter gestillt werden. Die Stilldauer insgesamt bestimmen Mutter und Kind.“

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,739537,00.html

    Kommentar:
    Irgendwann wird die EU den Müttern vorschreiben, so früh wie möglich mit dem Muttermilchersatz zu beginnen.

    —–

    Menopause: Stillen hilft langfristig gegen Übergewicht

    http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/schwangerschaft-und-stillen-beeinflussen-koerpergewicht-nach-menopause-a-843597.html

  5. Peter Nasselstein Says:

    Hier ein weiterer fetter, unappetitlicher Modju. Diesmal geht es um den Drill und die Zurichtung von Kindern für Pädophile.

    http://www.breitbart.com/Breitbart-TV/2012/03/23/LifetimeTV-Sexualizes-Topless-8-Year-Old-Girls#disqus_thread

    —–

    Die „sexy Kleidung“ zerstört das Leben der Mädchen, da sie sich als Objekte fühlen, selbstunsicher werden und ein schlechtes Körpergefühl entwickeln: ihre Sexualität wird zerstört.

    http://www.livescience.com/19259-sexualized-childrens-clothing-perception.html

  6. LizzyGun Says:

    Echt schlimm, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt. Ich bin Vater von zwillingen, die mittlerweile 15 Monate alt sind.

    Beide schlafen nach wie vor nicht „durch“. Wobei per Definition 6h am Stück ja als durchschlafen gelten. Das tun sie doch manchmal… Zwangsläufig kamen wir an einen Punkt, an dem wir zu Hilfsmitteln griefen mussten, weil wir einfach nicht mehr konnten.

    NIEMALS hätten wir aber unsere Jungs schreien lassen. Stattdessen haben wir Sleepy gefunden (www.thesleepyhelp.com). Das hat uns wenigstens ein paar Stunden herumtragen und schuckeln pro Nacht erspart.

    An alle da draußen: unsere Kinder brauchen uns Eltern! Auch Nachts. Lasst sie nicht schreien. Bringt ihnen nicht bei, aufzugeben… Seid für sie da 😀

  7. Sebastian Says:

    Wieder die BILD mit einer neuen Studie:

    http://m.bild.de/ratgeber/kind-familie/kindererziehung/studie-lassen-sie-ihr-baby-ruhig-schreien-45978866.bildMobile.html

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