ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, d. Schläge machen dumm und fett

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ZUKUNFTSKINDER:

5. Säuglingspflege und Kindererziehung, d. Schläge machen dumm und fett

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7 Antworten to “ZUKUNFTSKINDER: 5. Säuglingspflege und Kindererziehung, d. Schläge machen dumm und fett”

  1. Sabine Kalitzkus Says:

    Peter,

    schön, daß Du hier auf diese Studie aufmerksam machst. Ich spielte auch schon mit dem Gedanken, einen eigenen Blogbeitrag zu verfassen, als ich sie entdeckte – habe es aber aus Zeitgründen bleiben lassen.

    David,

    die Verdrängung bleibt so lange bestehen, bis einem alles, was man in der Kindheit verdrängen mußte, bewußt geworden ist. Das kann bis ins hohe Alter dauern. Wenn ich mich so umsehe, habe ich den Eindruck, daß die allermeisten Mitmenschen nie aus ihren Verdrängungen herauskommen.

    Ich schrieb in jenem Blogbeitrag auch, daß es sich bei den Zeugen Jehovas lediglich um ein Beispiel handelt.

    Wenn man einen wissenden Zeugen an seiner Seite hat und auf diese Weise die eigenen Gefühle und Schmerzen bewußt erleben und das Verdrängte erinnern kann, wozu braucht man dann noch einen Therapeuten? Zumal ja hinlänglich bekannt ist, daß 99,99% aller Therapeuten genau dies nicht leisten können, sondern geradezu reflexartig stets und ständig die Täter in Schutz nehmen.

    Davon mal ganz abgesehen ist es ein ausgesprochen angenehmes und immer noch sehr ungewohntes Gefühl, mich zitiert zu sehen. Kann gerne öfter passieren. Danke!

    —–

    Warum das so ist … eine gute Frage!

    Die Antwort wird klar, wenn man die Bücher von Alice Miller liest. Sie schreibt ja seit dreißig Jahren darüber, welche Folgen Kindesmißhandlung und sexueller Mißbrauch im späteren Leben haben.

    Mit Institutionen hat das meiner Ansicht nach eher wenig bis gar nichts zu tun. Fähige Therapeuten, also solche, die diese Bezeichnung überhaupt erst verdienen, wissende Zeugen findet man nicht in Institutionen. Solche Menschen würde es dort gar nicht aushalten.

    Angefangen hat alles mit dem Vierten Gebot, das da lautet: Du sollst deine Kinder lieben und ehren, auf daß es dir wohlergehe und du lange lebest auf Erden!

    Oder war es andersrum?

    1897 hatte Freud in einer Abhandlung über die „Ätiologie der Hysterie“ geschrieben, daß alle seine 18 Patientinnen und Patienten in der Kindheit von eigenen männlichen Verwandten (meist vom Vater) sexuell mißbraucht worden sind.

    Diese Erkenntnisse wurden von ausnahmslos allen Menschen, mit denen Freud zu tun hatte, abgelehnt – insbesondere auch von seinem besten Freund Wilhelm Fließ. Letzteres auch kein Wunder, weil dieser Kerl gerade selbst damit beschäftigt war, seinen Sohn sexuell zu mißbrauchen. Dieser Sohn – Robert Fließ – ist dann später auch Analytiker geworden.

    Freud konnte diese Einsamkeit nicht ertragen und hat dann nach 1897 seine absurden Theorien von Ödipus-, Elektra- und was weiß ich welchen Komplexen noch erfunden und hat behauptet, das sei alles gar nicht wahr, seine Patienten hätten nur phantasiert.

    Analytiker sagen ja heute noch zu ihren Klienten, „für ihre Phantasien bräuchten sie sich nicht zu schämen, die hätten alle Menschen“. Wie tröstlich! Und wie unverschämt!

    Da ist ein Mensch unter entsetzlichen Qualen endlich einmal soweit gekommen, diese Katastrophe zumindest in die Nähe seines Bewußtseins zu rücken, und dann behauptet der Mensch, dem der Klient vertraut, er phantasiere nur. Das ist ja nichts anderes als eine Re-Traumatisierung. Wie schon in der Kindheit nicht, wird der Klient dann auch von seinem Therapeuten nicht ernstgenommen.

    Therapeuten müßten sich über ihre eigene Kindheit bewußt werden, bevor sie sich an Klienten heranmachen. Sie müßten also bei sich selbst schonungslos aufdecken, wer damals was gemacht hat. Das tun sie so gut wie nie, weil das nämlich eine Zeitlang ziemlich weh tut. Sich hinter intellektuellen Theorien zu verstecken ist einfacher. Deshalb können sie auch nicht ertragen, wenn Klienten aufdecken, was ihnen in der Kindheit geschehen ist, und werden alles tun, um diesen Bewußtwerdungsprozeß beim Klienten zu verhindern.

    Cui bono?

    Den Tätern. Immer nur den Tätern.

  2. Johannes Says:

    Schläge und Gewalt können leider alles Mögliche kaputtmachen, bzw. abpanzern, abspalten.
    Man lädt sich quasi das volle Programm, wenn sie in den Körper fahren. Harte Schläge und Würgen kann man auch mit einer Vergewaltigung vergleichen. Da geht es ja auch nicht um Sex, sondern darum, ein Wesen zu zerstören. Das ist dann gewesen und niemanden interessiert es. PTBS, „gespaltene“ Persönlichkeiten (DIS, MPS) werden in den meisten Fällen nicht erkannt und fehldiagnostiziert, bzw. falsch, weiterhin missbräuchlich „behandelt“.
    Bei Frauen ist es genauso möglich, dass sie dünn, infantil und/oder triebhaft (Lolitas z.B.) werden, ebenso bei Männern. Dumm muss man von Schlägen nicht unbedingt werden. Ich würde es eher als dumpf bezeichnen.
    Den Zusammenhang mit Herzerkrankungen finde ich interessant.
    Negative Emotionen in sich hinein zu fressen ist genauso verbreitet in unserer „Kultur“.
    Möglicherweise gibt es inzwischen einen Markt für Federungen mit besonders starken Federkonstanten (:

  3. Klaus Says:

    „[…] was Reich als „Kontinuität der Funktion“ bezeichnet hat: ein Kind wird geschlagen → es panzert sich entsprechend → es kommt daraufhin zu Veränderungen auf psychischer und somatischer Ebene.“ Ja ja, da setzt man immer hübsch voraus, was es zu zeigen gilt. Jargon eben.

  4. David Says:

    Andere stopfen das Essen in sich hinein, um auf diese Weise die sexuellen Regungen („die Schmetterlinge im Bauch“) zu ersticken.

    Oder auch: um – wie auch die Magersüchtigen – unattraktiv zu sein!

  5. Robert (Berlin) Says:

    Bei zwanghaften Überessern ist auch das Sättigungsgefühl nicht mehr richtig vorhanden. Manche sind erst dann satt, wenn sie Magenschmerzen haben. Außerdem macht das Überessen träge und man wird müde (immobil). Bei allen Essgestörten existiert eine Fehlwahrnehmung des Körperschemas, Vormittags fühlt man sich viel zu dick, Nachmittags zu dünn. Essstörungen sind immer Folge der gestörten Sexualität, im weiteren von Beziehungsstörungen.
    Die Ersatzbefriedigungern können von Essen zu Drogensucht wechseln oder umgekehrt.

    —–

    Killerspeck: Fettzellen zerstören schädliche Erreger

    Unterhautspeck hat offenbar zu Unrecht ein schlechtes Image. Forscher fanden in Versuchen mit Mäusen heraus, dass Fettzellen eine entscheidende Rolle in der Immunabwehr spielen.

    „Bisher dachten wir, dass vor allem weiße Blutkörperchen uns davor schützen, Infektionen zu bekommen“, so Gallo. „Aber es dauert, bis diese Zellen an der Angriffsstelle sind.“ Die aktuellen Ergebnisse zeigen nun, dass Fettstammzellen in der ersten Immunantwort eine entscheidende Rolle spielen. „Das war total überraschend.“

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/immunsystem-fettzellen-zerstoeren-bakterien-a-1010991.html

  6. Renate Says:

    Wie funktioniert das beim Solar plexus, wie funktioniert der Energiegenerator? Wie kann man hier den Zusammenhang mit der Orgonenergie verstehen?

  7. O. Says:

    „Es besteht eine signifikante Beziehung: je dicker desto depressiver, wobei bei Mädchen auch die Untergewichtigen verstärkt depressionsgefährdet sind.“
    Mädchen in dem Alter definieren sich über ihr Aussehen und das korreliert mit dem Gewicht. Wer fett ist mag sich nicht sonderlich und bekommt auch nur ablehnende Kommentare …
    Mädchen, die adipös sind, haben wenig soziale Kontakte, bewegen sich weniger, werden antriebslos, interessenloser, haben weniger Kontakte zu Jungs usw.
    Es wäre eine Meisterleistung hier keine Korrelation zu finden.

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