Der verdrängte Christus: 16. Das Evangelium nach Thomas

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

16. Das Evangelium nach Thomas

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3 Antworten to “Der verdrängte Christus: 16. Das Evangelium nach Thomas”

  1. Manuel Says:

    Wirklich schade, daß wir keine Evangelien der „Jüngerinnen“ Jesu haben!
    In den Texten der Jünger ist immer wieder ihre Irritation über die Haltung Jesu den Frauen gegenüber spürbar. Über die Rolle der Frauen im Umfeld Jesu wird offensichtlich nur das gesagt, was man eh nicht verschweigen konnte. Interressant aber auch, wie sich die Jünger selbst in ihren Texten als machtgierig, dumm und feige (ungläubig sowieso) demontieren… es scheint, als hätten sich alle folgenden Männer der Kirche ein Beispiel an den Aposteln genommen und nicht an Jesus.
    Vielleicht war Jesu Haltung gegenüber Kindern eine noch größere Herausforderung für seine patriarchalischen Jünger. Die Jünger wollten die Kinder verscheuchen, doch Jesus „herzte“ und segnete sie und forderte seine Jünger als Krönung sogar noch auf, selbst so zu werden, wie diese Kinder, „denn solchen gehört das Reich Gottes“ (Mk 10,14). Ja, er treibt es sogar noch weiter, als seine Jünger ihn ernsthaft fragen, wer denn „der Größte“ im Himmelreich sei: „Jesus rief ein Kind zu sich und stellte es mitten unter sie und sprach: (…) Wer nun sich selbst erniedrigt und wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich.“ (Mt 18, 2-4).
    Stattdessen haben Priester jahrhundertelang Kinder erniedrigt, haben diesen „Größten im Himmelreich“ keinerlei Achtung gezeigt.

  2. David Says:

    Lk 11,20 Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.

    Lk 11,21 Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
    Lk 11,22 wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.

    nimmt ihm all seine Waffen weg.

    Zusammenhang mit dem „Austreiben“??

    Energie-Entzug?

    —–

    Wenn ich aber mit Gottes Finger die Dämonen austreibe, dann ist also die Herrschaft Gottes über euch gekommen. (Lk 11,20)

    Finger?

    Abziehen von toxischer Energie durch Behandlungen, wie sie ein bis zwei Jahrtausende später von Franz Anton Mesmer an Patienten ausgeführt wurden mit seinen „Passes“ genannten Bewegungen der Hände?

    Oder eher etwas Sexuelles?

    Oder irgend ein – damals – geheimes Behandlungs-Gerät?

    • Renate Says:

      Hier, nicht aus dem Zusammenhang gerissene:

      Jesus trieb einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.

      Lk 11,15 Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.
      Lk 11,16 Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
      Lk 11,17 Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden und ein Haus ums andere stürzt ein.
      Lk 11,18 Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.
      Lk 11,19 Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.

      Lk 11,20 Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.

      Lk 11,21 Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
      Lk 11,22 wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.
      Lk 11,23 Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

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