Die bioenergetische Struktur von Horrorfilmen

Alle klassischen Horrorfilme, etwa Eye of the Devil oder The House of Usher, haben die gleiche Struktur: die Protagonistin bzw. der Protagonist heiratet in eine Familie ein (oder irgendwas entsprechendes geschieht), stolpert über ein grausiges Familiengeheimnis, dieses wird mit harmlosen Erklärungen weggewischt (sie oder er leide unter einer zu großen Phantasie, sei naiv, etc.) und am Ende stellt sich dann heraus, daß tatsächlich alles in Wirklichkeit noch weitaus schrecklicher ist, als ursprünglich angenommen. Im Grunde gibt diese dramaturgische Grundstruktur von Horrorfilmen die Grundstruktur einer von der Emotionellen Pest beherrschten Welt wider! Aus unserem Kerngefühl heraus ahnen wir, daß etwas mit dieser Gesellschaft auf fundamentale Weise nicht stimmt, die soziale Fassade der liberalen Konventionen springt ein und beruhigt uns (intellektuelle Abwehr), nur damit wir am Ende vor dem absoluten Grauen stehen, weil wir nicht unserem Herzen gefolgt sind.

Horrorfilme beschreiben exakt, was in der Wirklichkeit sich abspielt, etwa im heutigen Deutschland. Wir spüren das Grauen, werden von den Medien eingelullt, nur um schließlich beispielsweise bei einem europaweiten von der Merkelschen „Energiewende“ hervorgerufenen Blackout elendig zu verrecken! Ohne Strom kein Wasser, kein Benzin, keine Nahrung, keine Kommunikation… NICHTS wird funktionieren, ALLES irreparabel kaputtgehen, niemand wird dir zur Hilfe kommen, weder Polizei, noch Feuerwehr oder gar die Armee, und zig Millionen Menschen werden sterben.

Du lebst in einem Horrorfilm. Warte, bis die Abenddämmerung kommt… Was wirklich vor sich geht, den roten Faden, kann nur der Student der Orgonomie erfassen:

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10 Antworten to “Die bioenergetische Struktur von Horrorfilmen”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Wir leben schon längst in einem Horrorfilm. Milliarden für hereingeholte Verbrecher und Abzocker, aber keinen Pfennig für unsere Alten:
    (Aus einem Facebook-Eintrag)
    „Heute erreichte mich eine anonyme Email aus Thüringen von Udo. Er ist/war Dauernachtwache in einem Pflegeheim und Altenpfleger seit 20 Jahren:

    „Lieber grauer Star (Ja, ich mag diesen „Spitznamen“ bei Ihnen, auch wenn Sie ihn wohl nicht mehr gebrauchen),

    Mein Name ist Udo, ich bin Altenpfleger seit nunmehr 20 Jahren und arbeite in einem Seniorenheim als Dauernachtwache. Unser Heim in dem ich arbeite, wurde vor 3 Jahren innerhalb der privaten Träger verkauft, da es sich für den vorherigen Träger nicht mehr finanziell lohnte und die negative Presse zu groß geworden war.

    Unser neuer Träger begann auch nicht mehr zu tun als der vorherige. Wir haben aktuell 12 offene Stellen für Fachkräfte. Und das für ein Seniorenheim mit fast 170 Betten. Jeder Dienst ist natürlich chronisch unterbesetzt. Der Krankenstand ist hoch und wir überleben momentan nur noch durch die Zeitarbeit, welche uns oftmals „den Arsch rettet“ (Entschuldigung für den Ausdruck). Wir haben zumindest das Glück, dass es eines der wenigen Seniorenheime ist, welches noch keinen Demenzbereich hat.

    In der Nacht sind häufig mein Kollege und ich im Einsatz für das komplette Haus. Insgesamt haben mein Kollege und ich zusammen fast 370 Überstunden aufgebaut. Auf Nachfragen ob wir diese Stunden ausbezahlt bekommen oder als Freizeit nehmen dürfen wurden und werden wir immer noch von der PDL und EL vertröstet. Wir beiden Festangestellten gehen mehr als auf dem Zahnfleisch.

    Vor kurzem als mein Kollege und ich im Nachtdienst waren, kam es zu zwei Notfällen. Wir waren die ganze Nacht damit beschäftigt, die übliche Routine abzuarbeiten. So gut es möglich ist. Irgendwann gegen 4 Uhr schafften wir es einen Kontrollgang zu beginnen und teilten uns im Heim auf. Ich begann im EG, mein Kollege im 2. Stock. Wir wollten uns bei den Pflegefällen im 1. Stock treffen um dort gemeinsam uns auszuhelfen.

    Als mein Kollege im 2. Stock unterwegs war, fand er in einem Bewohnerzimmer einen Bewohner im Bett liegend vor, welcher wohl vor kurzem gestürzt war, sich wieder ins Bett geschleppt hatte und dort nun leblos lag. Im Bett um ihn herum eine Blutlache aus einer Kopfwunde, überall Blut im Zimmer. Er hatte keinen Puls mehr. Mein Kollege startete mit der Wiederbelebung und rief mich zeitgleich über unser internes Telefon an und schaltete den Lautsprecher an, damit ich mithören und anleiten konnte.

    Ich rannte so schnell ich konnte vom EG in den 2. Stock über die Treppe. Im 1. Stock bemerkte ich dann, dass dort jemand im Speiseraum auf dem Boden lag, man sah nur zwei Füße von der Tür aus. Natürlich musste ich dort nachschauen und rannte hin. Es lag eine Bewohnerin nach einem Sturz am Wasserspender auf dem Boden. Bei ihr ebenfalls eine Blutlache, da sie unglücklich mit einem Glas gestürzt war und sich dieses beim Sturz wohl vor die Brust gehalten hatte. Überall Splitter und Blut am Körper. Sie hatten ebenfalls keinen Puls mehr. Ich musste hier sofort damit beginnen die Blutung irgendwie zu stillen (Geschirrtücher als Druckverband) und dann auch hier mit der Wiederbelebung beginnen.

    So standen wir dann in der Nacht da. Zwei Notfälle. Zwei Leute. Keine Abläufe und Struktur mehr möglich. Ich informierte schnell meinen Kollegen darüber per Lautsprecher, legte auf und informierte den Rettungsdienst. Jeder von uns war mit seinem Notfall dann beschäftigt. Ich schaffte es einen Puls zu bekommen. Legte die Bewohnerin in die stabile Seitenlage. Ich öffnete dem Rettungsdienst die Tür, lotste sie zu meiner Bewohnerin, danach schnell zum Kollegen und half dort aus. Danach wieder runter, den anderen Rettungsdienst reinlassen, die Papiere ausdrucken. Nie in meinem Leben habe ich mich so hilflos und überfordert gefühlt.

    Beide wurden ins Krankenhaus gebracht. Wir waren fix und fertig. Wir zitterten und keine Tasse Kaffee oder Zigarette konnte es ändern in dieser Nacht. Es war unser Limit gewesen.

    Als wir beide in der nächsten Nacht wieder kamen erfuhren wir, dass es beide Notfälle aus dieser Nacht nicht überlebt hatten. Meine Bewohnerin war auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben, der Bewohner meines Kollegen am Nachmittag.

    Natürlich kann man nun sagen, es waren alte Menschen, sie hatten ihr Leben gelebt usw. Aber es belastet uns beide sehr. Wir machen uns Vorwürfe, was wir hätten besser machen können.

    Wir sind wütend auf alle die dieses System mit zu verantworten haben und es zu dem gemacht haben, was wir jetzt sehen.

    Mein Kollege hat vor 4 Wochen gekündigt, ich werde ihm folgen. Er geht aus der Pflege raus, einen Aushilfsjob hat er gefunden. Ich werde in einem Sanitätshaus anfangen.

    Dieses System macht die Leute krank. Es ist unverantwortlich, es ist unmenschlich und kennt keine Gnade.

    Danke, dass Sie noch kämpfen und nicht aufgeben.

    Grüße
    Udo“

    • claus Says:

      Man sollte allerdings bemerken, dass zu dieser Misere nicht nur Fachkräftemangel in Pflegeheimen gehört, sondern erst einmal: dass es normal geworden ist, die Alten aus der Familie herauszunehmen und in ein Heim zu bringen. Und dazu hat vor allem beigetragen, dass jeder sich u.a. durch Berufstätigkeit ‚verwirklichen‘ will. Das ist also haugemacht, durch hier etablierte Mentalitäten und ein ganz bestimmtes Verständnis von ‚Gleichstellung‘.

      • Robert (Berlin) Says:

        Von Kleinfamilien oder Alleinstehenden ist es faktisch unmöglich, pflegebedürftige Elter zu betreuen.

        • claus Says:

          Das betrifft am ehesten Einzelkinder. Dass da ein Mentalitätswandel eine Rolle spielt, dürfte recht sicher sein. Er umfasst das Verhältnis von Geschwistern untereinander und deren Verhältnis zu ihren Eltern. Jedenfalls hat sich unter Deutschen etwas verändert, was ihnen selbst zuzuschreiben ist und nicht irgendwelchen Machthabern.

  2. Kim Says:

    numbing – betäubend
    so empfinde ich Horrorfilme

  3. Peter Nasselstein Says:

    Eine Alternative zum Horror?

  4. Peter Nasselstein Says:

    Die neuen Annals. Ein Anhänger von Gurdieff erklärt uns den Faschismus….

    https://www.magcloud.com/browse/issue/1667631

    • Peter Nasselstein Says:

      Wilhelm Reich, in his book „The Mass Psychology of Fascism,“ developed a unique theory as to the cause of the rise of fascism in Europe in the 1930’s and, more generally, what causes it to arise in other places and times as well. Dr. Brahinsky will discuss Reich’s theory and how it compares with other theories, such as those of the Frankfort School, Marxism and psychoanalysis. The talk will also discuss Reich’s theory’s relevance to today’s political/social situation.

      Dr. David M. Brahinsky is a professor of philosophy and comparative religion at Bucks County community College in Newtown, Pa. He has been teaching for 50 years and he also gives lectures outside of the academic world to groups on various subjects of contemporary interest related to social and political philosophy and religion. He lives in Princeton N.J. with his wife Naomi.

    • Robert (Berlin) Says:

      Das Buchcover sagt schon alles

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