Orgonomie und Metaphysik (Teil 5)

Es gibt 8 Milliarden einzelne Menschen und es gibt „den Menschen“ (z.B. reagieren alle Menschen auf ein Lächeln gleich), aber dieser „Mensch“ wird uns nie entgegentreten können. In diesem Sinne gibt es „den Menschen“ eben nicht. Genauso ist es mit dem „Sein“. Die Dinge „sind“, haben „ein Sein“, aber „das Sein“ an sich gibt es natürlich nicht.

Was „Metaphysiker“ zum Ausdruck bringen wollen, wenn sie von „dem Menschen“ oder, wie Heidegger, vom „Sein“ sprechen und für den „Humanismus“, gegen die „Seinsvergessenheit“ etc. sprechen, ist in Wirklichkeit Tiefe, die sie auf eine mystisch verzerrte Weise wahrnehmen.

Der Humanismus ist eine vage Vorstellung vom genitalen Charakter, der ohne Fremdkonditionierung aus seinem bioenergetischen Kern heraus lebt: Ecce homo – Christus. Und „die Seinsvergessenheit“ deutet schlichtweg darauf, daß der Raum nicht leer ist: die kosmische Orgonenergie.

Der Humanist übersieht, daß sein Appell ins Leere zielt, solange nicht die Emotionelle Pest und ganz allgemein die menschliche Panzerung angegangen werden. Und Metaphysiker wie Freud, der Reich gegenüber sagte, „der Eros werde eine Anstrengung machen“, verkennen, daß jedwede „Seinsgeschichte“ durch die menschliche Panzerung modelliert wird.

2 Antworten to “Orgonomie und Metaphysik (Teil 5)”

  1. Camanzi Eugenio Says:

    Hi,
    what do you think of „The dynamic ether of cosmic space“ by James DeMeo Naturalenergyworks 2019
    Best regards
    Eugenio Camanzi

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