Podcast: Wilhelm Reich und die Orgonomie

3. November 1957

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Bernd A. Laska & Hermann Schmitz

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, j. Geschlechtsverkehr und Gesundheit

2. Juli 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, j. Geschlechtsverkehr und Gesundheit

Horrorclown weiche von mir!

1. Juli 2026

Reichs Biopsychologie zufolge teilen sich die „bösen Triebe“ und das „gute Über-Ich“ ein und denselben Ort: die verDORte mittlere bzw. „sekundäre“ Charakterschicht, die zwischen den bioenergetischen Kern und die soziale Fassade ähnlich geschoben ist, wie das Mesoderm zwischen Endo- und Ektoderm.

Von orgonomischer Warte aus sind „das Böse“ und die Moral weitgehend gleichwertig, eben DOR. Moral gibt es nur, weil es das Böse gibt – und das Böse wird durch die Moral, d.h. die Einschränkung der primären Triebe (OR), hervorgerufen. Gewisserweise sind demnach „Gott“ und „Teufel“ ein und dasselbe!

Das zeigt sich allein schon am ganzen Wahnsinn des sogenannten „Satanismus“, der ja für „das Böse“ und die destruktiv-anarchistische Auflehnung gegen „Gott“ steht. Aber wenn wir das Alte Testament und aus dessen Blickwinkel sogar die Evangelien lesen, stellt sich heraus, daß „Satan“ der linientreuste und fanatischste Diener Gottes ist.

Satan ist der Ankläger im Dienste Jahwes, sozusagen sein Großinquisitor. Er ist der Versucher, der prüft, ob man Jahwe wirklich treu ist. Sei es, daß er die Gottestreue von Hiob prüft oder das gleiche bei Jesus in der Wüste leistet. Ohnehin, welchen Sinn sollte sonst die Hölle machen, in der die Sünder wider Jahwe ewig gefoltert werden. Satan bestraft die Sünder! Wenn er wirklich der Gegenspieler Gottes wäre, müßte er den Sündern, also seinen Leuten, doch ein paradiesisches Jenseits bereiten!

Rational ist dieser ganze religiöse Dreck nicht nachvollziehbar, einfach weil jedwede Religion eine Massenpsychose ist, die bis ins Detail unsere gepanzerte Struktur widerspiegelt.

Das macht „Satanisten“ ja auch so verachtenswert, daß sie sozusagen „Mielke“ als Revoluzzer anbeten, der „Honecker“ stürzen will. Sie sind einfach nur Clowns. Genauso wie die Clowns in Priesterroben, die uns vor „dem Bösen“ bewahren wollen, das sie selbst ständig produzieren: Horrorclowns.

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, i. Fickende Gehirne

30. Juni 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, i. Fickende Gehirne

Bewußtsein und Orgasmusfunktion

29. Juni 2026

Das profane Alltagsbewußtsein ist, frei nach Konrad Lorenz und Hans Hass, kaum mehr als „Probehandeln“. Unsere Vorfahren mußten jeweils „abschätzen“, bevor sie von einem Ast zum anderen sprangen! Allein von daher ist es abwegig zu glauben, daß das Bewußtsein in irgendeiner Weise etwas „Höheres“ sei. Wenn wir schon tiefer ins „Geheimnis Bewußtsein“ tauchen wollen, nähern wir uns seinem eigentlichen Wesen am besten anhand des Träumens, einfach weil das etwas Autonomes ist, was sich unserer Kontrolle entzieht. Hier herrscht das Vegetativum, nicht der „Wille“!

Der Traum ist, frei nach Freud, immer eine animalische Wunscherfüllung. In ihm leben wir uns unwillkürlich aus. Er hat etwas „Sexualökonomisches“ und wir sind in diesem Bereich Tier, ganz Tier. Aus dem Bewußtsein etwas „Überweltliches“ zu machen, ist auch von daher einfach lächerlich. Bewußtsein ist wie der Traum seinem Wesen nach „triebhaft“ und all unsere hehren „hochgeistigen“ Vorstellungen über Gott, das Jenseits, ein Leben nach dem Tode, „höhere Welten“ etc. sind eine Funktion davon. Unsere Imagination ist eine minderwertige Ausformung der Orgasmusfunktion. Man betrachte doch bitte alle Paradiesvorstellungen und alle Vorstellungen einer „geistigen Welt“: die Welt der Glückseligen…

Grundlegend anders als jedes „Computerprogramm“, das seine Daten konsolidieren und die Festplatte „reinigen“ muß, geht es im Traum vor allem um Emotionen. Es ist eine bioenergetische Entladung, die im Schlafen ähnlichen Prozessen im Wachen entspricht, insbesondere der Sexualität. Der Traum ist, frei nach Charles Konia, sozusagen der Orgasmus im Funktionsbereich der koexistenten Wirkung. Da wir im Schlaf körperlich paralysiert sind, entladen wir uns in der Imagination = Bewußtsein!

Wichtig für das Thema „Traum und Bewußtsein“ ist vor allem die Assoziationsleistung. Denkbar separate Dinge werden miteinander verknüpft. Das ist die Grundlage von aller Kreativität und Imagination. Das mag in der mechanistischen Schlafforschung unter „Gedächtniskonsolidierung“ verbucht werden, aber es ist eindeutig mehr. Es ist eine direkte Entsprechung der genitalen Überlagerung. Zwei Funktionsvariationen vereinigen sich und schaffen etwas Drittes.

Daß das Träumen eine Vorform des Tagesbewußtseins ist, sieht man eben daran, daß es nicht nur um die Vergangenheit („Gedächtniskonsolidierung“) geht, sondern vor allem auch um die Zukunft. Nach der Threat Simulation Theory ist auch der Traum von „Probehandlungen“ geprägt, d.h. es werden mögliche Gefahrenlagen für den Tag durchgespielt.

Charakteristisch für die heutige Traumforschung ist die vollständige Fixierung auf Hirnleistungen, d.h. das ZNS, während tatsächlich im Schlaf das Vegetative Nervensystem den Organismus dominiert. Der Tiefschlaf wird durch einen Überhang des Parasympathikus geprägt („Aufladung“), im Traumschlaf tritt der Sympathikus hinzu („Entladung“) – genauso wie der Orgasmus sympathisch innerviert ist. Während sich dergestalt das Vegetativum austobt, ist – zeitgleich mit unserem Wachbewußtsein – die Kontrolle des ZNS über die Skelettmuskulatur abgeschaltet (Schlafparalyse).

Im Traum hören wir nichts und wir sprechen nicht, sondern wir werden zu „Telepathen“. Entsprechend muß unser Wachbewußtsein etwas mit unserem Sprechapparat, der vollständig zur Skelettmuskulatur gehört, zu tun haben. Bewußtsein ist folglich, wenn zur koexistenten Wirkung (traumhafte Imagination) und Pulsation (Vegetativum) die relative Bewegung (Skelettmuskulatur) und die KRW hinzutritt.

Das wird in der Darstellung des Erregungsverlaufs im energetischen Orgonom unten beschrieben. Dazu paßt auch, wie etwa der schizophrene Geisterseher Rudolf Steiner zeitlebens sexuelle Erfüllung in der „geistigen Welt“ suchte und davon überzeugt war, daß eines Tages der Mensch sich nicht mehr mittels der Genital- sondern der Sprachorgane fortpflanzen werde.

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, h. Die Orgasmusformel

28. Juni 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, h. Orgasmusformel

Der Überdegoutant

27. Juni 2026

Reich hat den von den Nationalsozialisten so benannten „Untermenschen“ mit dem Begriff „Unterleibsmensch“ kenntlich gemacht. Das ganze „Übermenschen“-Getue ist demnach nichts weiter als Ausdruck von Sexualangst und Sexualverachtung. Ein „Übermensch“ ist einfach derjenige, der „sich im Griff hat“. Er ist schlicht und ergreifend die Verkörperung des Über-Ich! Ein impotentes Arschloch!

Ein solches, Nietzsches Renfield Peter Gast, schrieb 1899 in einem Brief an Nietzsches Freund Overbeck:

Von Hoheit (!) entdecke ich in Stirner äußerst wenig. Seine Denkweise wirkt bei der Niedrigkeit (!) der Interessensphäre, in der sich seine Selbstsucht bewegt, oft widerlich. Wie anders Nietzsches Betonung des Selbst! Sie gilt nur für Leute wie Beethoven, Rubens, Alexander – für andere nicht. Bei Stirner dagegen bewegen wir uns auf dem flachsten Terrain alltäglicher Interessen: Bürger, Ehegatte, Konkurrenz, tausend Taler, Bratengeruch, Präsident, Provinzialrechte usw.

Stirner, ein Unterleibsmensch. Die tragikomische Großmannssucht des Nietzscheaners kann uns gleichgültig lassen, was man nicht ignorieren sollte, ist die Bioenergetik hinter diesem Affekt weg vom Niedrigen zum Hohen. Wie der Stoiker steht der „Übermensch“ gottgleich weit über den Dingen und „beherrscht sich“ und andere. Er will alles sein, nur kein Tier, d.h. kein sexuelles Tier.

Ja, natürlich verleugnet er (man ist ja schließlich aufgeklärt!) nicht das Sexuelle oder „verdrängt“ es, sondern er nutzt es, „sublimiert“ es, verwendet es für „Höheres“, instrumentalisiert es, wie die Nutte ihre Genitalien instrumentalisiert. An die Stelle „bloßen Vergnügens“ tritt die Überwindung des Menschentiers. Es ist Freud mit seiner „Verurteilung“ dessen, was nicht der Kultur dient. Wobei der „Übermensch“ allen Ernstes meint, er sei nicht Produkt der Kultur, sondern deren Überwinder bzw. der souveräne Schöpfer einer neuen Kultur.

Wessen Geistes Kind er wirklich ist, sieht man daran, daß diesem „aristokratischen“ Volldegoutanten nicht aufgeht, daß jede Kultur, die von der Natur getrennt ist bzw. nicht organisch aus ihr gewachsen ist, gar keine Kultur ist, sondern deren pervertierte Travestie, impotente Unkultur.

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, g. Libido und Orgasmus

26. Juni 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, g. Libido und Orgasmus

Im Nietzscheanischen Fleischwolf

25. Juni 2026

Manche Menschen aalen sich in ihrer vermeintlichen „Biologie“: Männlichkeitskult, Lust am Töten, Negation des ausgelagerten Magens (d.h. des Kochens) durch blutiger, möglichst noch körperwarmer Rohkost, Rücksichtslosigkeit, Lust am „Bösen“. Man läßt die Sau raus! Sie glauben tatsächlich, daß sie sich als einer Karikatur von „Conan, dem Barbaren“ ihrer „primären Natur“ nähern. Tatsächlich sind es aber schlicht und ergreifend schwarze Faschisten, die entsprechend es kaum ertragen können, wenn man sie auf ihre verdrängte tatsächlich primäre Natur verweist, zu der Hingabefähigkeit gehört. Es treibt sie in Raserei, Zynismus und Verachtung. Phallische Abwehr gegen Analität.

Bei Linken ist es vollkommen anders. Sie zelebrieren ihre Analität und sehen auch so aus, als würden sie so riechen! Sie sind nur und ausschließlich Fassade bis hin zu toxischen Warnfarben wie etwa Blau in den Haaren, die signalisieren, daß hier eben keine „Biologie“ vorliegt, sondern Abwehr aller natürlichen Lebensäußerungen: Biohazard. Man denke nur an das garstige Auftreten von denkbar unweiblichen „Feministen“. Jede primäre Regung wird im Keim erstickt und das schon bei Kindern. Man denke nur mal an „Drag Queens“ in Kindergärten! Mit der Natur versöhnen sich diese nekrophilen „Naturschützer“ erst, wenn auch die letzte Naturlandschaft mittels Vogelschreddern in einen Industriepark verwandelt wurde.

Zusammen dominieren diese beiden Fraktionen des Antilebens, die schwarzen und roten Faschisten, den öffentlichen Diskurs abseits des grauen Schlaftablettenhauptstroms. Für die Orgonomie bleibt nicht mal ein schmaler Streifen zum Überleben. Die beiden Fraktionen der Lebensfeindlichkeit haben sogar den gleichen Helden: Nietzsche. Bei den Rechten brauche ich das nicht weiter auszuführen – und die Linken: allein schon der Bolschewismus wurde vollkommen zu recht als „Nietzscheanischer Marxismus“ gekennzeichnet. Als er noch radikaler Sozialist und Genosse Lenins war, äußerte Mussolini 1908 die Hoffnung, daß Nietzsche die Menschheit von der „Nächstenliebe erlösen“ werde.

Man darf auch nicht vergessen, daß Nietzsches Chaosgott Dionysos u.a. bei Herbert Marcuse als Heros der befreiten prägenitalen, vor allem analen Triebe und Gegenentwurf zur kapitalistischen Leistungsgesellschaft und deren „instrumenteller Vernunft“ galt. Die von Drogen und Alkohol geprägten Mysterienkulte dieses Gottes feierten die Sklaven und die anderen Außenseiter der antiken Gesellschaft gemeinsam, was ihn zu einem antiken Sinnbild für den Klassenkampf machte.

Für die Linken, Nietzscheaner im Kern, gibt es keine „ewigen Wahrheiten“, sondern die Moral wird „genealogisch“ zersetzt, d.h. nicht auf einen einheitlichen Ursprung zurückgeführt, sondern ihre zahllose Ursprünge verlieren sich im sich immer weiter aufspaltenden Wurzelgeflecht. In dieser Weltsicht ist alles Wille zur Macht, also Klassenkampf bzw. Kampf zwischen oben und unten mit der jeweiligen machtpolitischen Perspektive, die „die“ Wahrheit bzw. das definiert, was „gut“ und was „böse“ ist. Willkommen in der woken bunten Welt! Wir alle kennen das Zitat des Kinderfreundes: „Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, sie ist von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.“ Später ergänzt von einer SPD-Türkin: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“ Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein heiße, „daß sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“. Willkommen in der Barbarei unter dem gemeinsamen Banner von Marx und Nietzsche!

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, f. Der orgasmische Affe

24. Juni 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, f. Der orgasmische Affe

Email (Der Fall Heisig) 2010

23. Juni 2026

Email (Der Fall Heisig) 2010