Warum haben die linksliberalen Eliten so eine Todesangst vor Leuten wie Alex Jones?

3. November 1957

Peter Nasselstein: Warum haben die linksliberalen Eliten so eine Todesangst vor Leuten wie Alex Jones?

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„Katechon“ und „Anarch“

Die Krokodile der Orgonomie: Das Verschwinden der Orgonomie

15. Juni 2026

Wie in Die Massenpsychologie des Buddhismus dargelegt, beruht unsere gegenwärtige Kultur auf zwei funktionellen Transformationen: die von Emotion in Sensation und die von Erregung in Wahrnehmung. Oder mit anderen Worten Sensationen treten an die Stelle von Emotionen und beginnen entsprechend die kulturelle Atmosphäre zu prägen. Das gleiche gilt für Wahrnehmung und Erregung. Da die Massen unfähig sind funktionell zu denken, wird dieses bioenergetische Geschehen als zunehmende „Spiritualität“ mißinterpretiert. Die „kontemplative Stille“ und die „geistigen Welten“, die sich neu erschließen, gehen auf eine grundlegende Störung der bioenergetischen Struktur zurück: das im Zentralen Nervensystem Struktur gewordene energetische Orgonom dominiert vollständig das im Autonomen Nervensystem Struktur gewordene und im Solar Plexus zentrierte orgonotische System. Entsprechend verlagert sich die Energie vom Bauch auf den Kopf. Das bedingt gleichzeitig, daß diese „neue Spiritualität“ im krassen Gegensatz zur „alten Spiritualität“ (insbesondere die des Christentums) politisch eher links orientiert ist.

Problem ist, daß die Orgonomie in einer solchen Kultur nicht überleben kann. In der Orgontherapie geht es nicht um die „Psyche“, sondern um die Emotionen, es geht nicht um „Beurteilung“ (die, im Sinne der alten Psychoanalyse, kaum mehr ist als Verurteilung), sondern um die Befreiung blockierter Erregung. Heute hingegen tendieren die Menschen eher dazu, alles Bioenergetische kurzschlüssig in haltlose Phantasiewelten umzusetzen. Man braucht nur den Fernseher anzumachen, ins Kino zu gehen oder in einem Buchladen stöbern: „Fantasy“ wohin man schaut. Von Computerspielen will ich gar nicht erst anfangen!

Die Orgontherapeutin und Leiterin eines „Wilhelm Reich Instituts“ Dorothea Fuckert hat diesen grundlegenden Wandel seit Reichs Zeiten erfaßt – und setzt sich an die Speerspitze dieser „bioenergetischen Entwicklung“. 2014 zog ich folgendes aus dem Netz:

Wir haben die meisten Projekte eingestellt, sowohl die physikalische Forschungsarbeit als auch die Herausgabe unserer Zeitschrift [für Orgonomie]. Die Orgontherapie kommt nur noch selten zum Einsatz. (…) Wir bieten weiterhin Seminare an, nicht zu Themen der Orgonomie im engeren Sinne, sondern im weiteren Sinne zu Themen eines funktionellen Gesundheitsverständnisses, energetisch-spiritueller Therapiekonzepte, einer kosmischen Weltsicht und einer gemeinsamen, geistig-energetischen Schöpfungsquelle.

(…) Was die Orgontherapie anbelangt, so ist festzustellen, daß sich die innere Struktur des Menschen heute im Vergleich zu Reichs Zeiten ziemlich verändert hat. Die spezielle bioenergetische, neurotische Dreischichten-Struktur taucht kaum mehr in der Psychotherapiepraxis auf. Vielmehr haben wir es vorwiegend mit dissoziativen Strukturen und vielen Persönlichkeitsanteilen zu tun. Dies erfordert ganz andere Techniken. Hinzu kommt die Tatsache, daß sich viele Menschen in einer tiefgreifenden spirituellen Suche und Entwicklung befinden. Wir selbst haben uns bewußtseinsmäßig verändert. Unsere Behandlungsangebote entwickelten sich mit unserer eigenen Entwicklung. (…)

Einen weiteren Aspekt dieser Entwicklung finden wir beim „Wissensmanager“ Bernhard Harrer. Bei ihm fand sich 2014 folgendes:

[Harrer] dachte, wenn Reich Recht hatte und es wirklich eine Lebensenergie gab, die geschädigt und wieder geheilt werden konnte, dann müßte dieses Wissen doch einen Einfluß auf das Denken der Menschen haben. Es galt also, die Experimente von Reich nachzuvollziehen, und so nahm er zu allen Menschen Kontakt auf, die über Reich forschten. (…) Während seinem Meteorologiestudium saß Harrer stundenlang vor dem Lesegerät und vertiefte sich in das Reichsche Werk. Als ordentlicher Reichianer absolvierte er zudem eine körperorientierte Psychotherapie. 1989 (…) konnte Bernhard Harrer eine Projektgruppe zum Thema „Orgonbiophysik – kritische Evaluation der biophysikalischen Arbeiten von Wilhelm Reich“ aufbauen. (…) Je genauer seine Experimentaldaten wurden, je mehr Störgrößen ausgeschaltet werden konnten, desto weniger konnten die Erscheinungen auf solche Vorgänge zurückgeführt werden. Eine physikalische Lebensenergie schien auf diese Weise nicht nachweisbar.

Bernhard Harrer ging nun mit der Hartnäckigkeit eines Naturwissenschaftlers an die Texte Reichs heran und unterzog die gesamte Literatur einer nochmaligen kritischen Analyse. Es wurde immer deutlicher: Reich hatte zum Beispiel Temperaturunterschiede auf seinen experimentellen Anordnungen nur deshalb messen können, weil die Sonne auf unterschiedliche Oberflächen fiel. Selbst Elektrosmog wurde von Reich als Lebensenergie interpretiert. Auch der Besuch im Reichmuseum in den USA brachte nur noch die letzte Bestätigung: Die Versuchsanordnungen Reichs waren zu simpel. Die Geräte waren nicht stabilisiert, und einfache Spannungsschwankungen im Stromnetz erklärten das von Reich als Pulsieren von Lebensenergie bezeichnete Flackern in Vakuumröhren. Reich war es nicht gelungen, Lebensenergie physikalisch nachzuweisen.

In der Folge war es die Beschäftigung mit den Theorien von Burkhard Heim und John Eccles, die Harrer halfen, zu verstehen, daß Lebensenergie nicht physikalisch in Erscheinung tritt. „Damals begann ich zu erahnen, daß Lebensenergie aus anderen Bereichen der Wirklichkeit kommt – Bewußtsein steuert das Leben.“ Anhand der Psychosomatik machte er sich deutlich: Das biologische Funktionieren wird von bewußten oder unbewußten seelischen Entscheidungen beeinflußt. So stand für ihn bald fest, daß sich die Arbeit mit dem Cloudbuster von Wilhelm Reich nicht von der eines traditionellen Schamanen unterscheidet.

Wie mit dieser Entwicklung umgehen? Das ganze ist alles andere als neu für die Orgonomie. Sie ist aus der Erforschung und der Therapie von „triebhaften Charakteren“ hervorgegangen, bzw. wurde so von Reich die Charakteranalyse entwickelt (und entscheidende Impulse für die Formulierung der Orgasmustheorie gewonnen). Kurz gesagt ging es um Menschen, die praktisch in jeder Hinsicht das Gegenteil des damaligen triebgehemmten und angepaßten Homo normalis waren. In der Therapie mußte man sie eingrenzen, d.h. davon abhalten „Blödsinn zu machen“; man mußte Kontakt herstellen, also psychoanalytische Deutungen unterlassen, sondern charakteranalytisch vorgehen: mit dem arbeiten, was die Patienten tatsächlich (und unbewußt) im Hier und Jetzt kommunizieren. Auf diese Weise wurde Ordnung ins Chaos gebracht und die Charakterschichten nach und nach aufgedeckt. Durch dieses geordnete Vorgehen („Funktionalismus“) gelang schließlich der „Einbruch ins biologische Fundament“, die Entdeckung der Orgonenergie und ihre praktische Nutzung.

Die oben kurz angedeuteten „alternativen Ansätze“, um mit ähnlichen Phänomenen heute umzugehen, bedeuten das diametrale Gegenteil: das Chaos wird ausgeweitet, der Zugang zur Orgonenergie systematisch verbaut und es geschieht in mancher Hinsicht genau dasselbe wie in der damaligen Psychoanalyse, in der sich zunehmend alles „vergeistigte“ und mit dem „Dritten Ohr“ gehört wurde.

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, a. Die Mär vom „natürlichen Gleichgewicht“

14. Juni 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, a. Die Mär vom „natürlichen Gleichgewicht“

Krokodile der Orgonomie: Östliche Weisheitslehren aus Sicht der Orgonomie

13. Juni 2026

Fünf Beispiele:

Am bekanntesten ist Hatha-Yoga, d.h. Atemkontrolle und das Einnehmen von bestimmten Körperhaltungen für eine gewisse Zeit, bei denen die Muskeln teilweise extrem gestreckt werden. Diese Praxis beruht auf einer dualistischen Philosophie, derzufolge der Geist den Körper und seine Triebe unterwerfen muß, um schließlich unabhängig von ihm zu werden.

Einerseits ist das praktisch identisch mit dem Panzerungsprozeß aller Individuen in kranken Gesellschaften. Kleinkinder betreiben regelrecht „Yoga“, insbesondere Atemkontrolle, um mit den inneren Erregungen fertigzuwerden, die ihnen Probleme schaffen. Andererseits weist das Bewußtwerden der körperlichen Verspannungen den Weg heraus aus der Falle. In der Praxis werden jedoch nur die Folgen der Panzerung gelindert, indem künstlich eine Parasympathikotonie hervorgerufen wird, ohne daß die zugrundeliegende Sympathikotonie aufgehoben wird. Deshalb wirken Yogi so aufgesetzt, gekünstelt und merkwürdig kränklich!

Im Karma-Yoga geht es darum, sich in seinem Tun ganz der göttlichen Ordnung anzupassen und die eigensinnigen Regungen zu überwinden. Wir haben es hier mit dem zu tun, was Freud als „Über-Ich“ bezeichnet hat: die Verinnerlichung der gesellschaftlichen Normen, so daß sie zur Stimme des Gewissens werden – etwas absolut Heiliges. Beispielsweise lehrt die ach so grandiose Bhagavad Gita den Karma-Yoga: erfülle dort deine Pflicht, wo Gott dich hingesetzt hat!

Im Bhakti-Yoga geht es letztendlich darum, die gesamte Libido auf Gott umzuleiten. Reich hat sich dazu ausführlich in Massenpsychologie des Faschismus in Bezug auf den katholischen Marienkult ausgelassen (Reich 1946).

Wenden wir uns vom Hinduismus dem Buddhismus zu:

Der japanische Shingon (Mudra/Mantra/Mandala): durch Handstellungen, das Singen bestimmter Silben und die Visualisierung bestimmter Formen, die zusammen für eine Gottheit stehen, wird man eins mit diesem Ich-Ideal. Und fünftens: In Tibet wird das durch den tantrischen „inneren Yoga“ ergänzt, d.h. die Bewußtwerdung und Manipulation der inneren energetischen Strömungen durch Willenskraft.

Mit Hilfe des Ich-Ideals (OR) versuchen wir unsere sekundären Triebe (DOR) einzuschränken und schließlich zu isolieren und auszumerzen, auf daß die Genitalität triumphieren kann. Das ist Aufgabe dessen, was man „Kultur“ nennt: wir fühlen uns „erhoben“. Das Ideal des Buddhismus ist jedoch die Überwindung der Sexualität an sich! Ähnlich ist es beim Umgang mit den inneren orgonotischen Strömen bestellt, etwa den „Schmetterlingen im Bauch“, wenn man verliebt ist. Sie werden vom Genital weg und zum Gehirn hingeleitet.

Ich muß einräumen, daß ich vollkommen verwirrt bin, wenn „Reichianer“ diesen ultra-reaktionären lebensfeindlichen Müll ausgraben und damit ihren „Reichianismus“ ausgestalten! Wunderliche Gestalten.

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 1. Wilhelm Reich, e. Todestrieb und DOR-Energie

12. Juni 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 1. Wilhelm Reich, e. Todestrieb und DOR-Energie

Die Krokodile der Orgonomie

11. Juni 2026

Es sind unreine Geister, Dämonen aus der Hölle, die Reich und die Genitalität nicht ertragen können, aber sich auf perverse Weise doch unwiderstehlich zu Reich hingezogen fühlen. Ihre Kompromißbildung besteht darin, Reich mit sich in die Schlammfluten des Okkultismus zu reißen. Belassen wir die Beschreibung bei fünf Gruppen – es gibt mehr:

1. Spiritisten, die selbst Medien sind, Medien folgen oder gar, etwa durch Rückführung in „Vorleben“, gar „Zwischenleben“ (sic!), ihre „Patienten“ selbst zu Medien machen. Was diese „spirituellen“ Menschen ausgerechnet zu Reich brachte, gehört sicherlich zu den absurdesten Kapiteln in den Annalen der Psychopathologie. Reich hat am Ende der Charakteranalyse ein ganzes Kapitel über diese schizophrenen Geisterseher geschrieben, die das Orgon durch ein ganz bestimmtes Prisma wahrnehmen: die Spaltung von Erregung und Wahrnehmung.

2. Magier im Sinne von Aleister Crowley, die weniger spirituell-ätherisch sind wie die erste Gruppe, d.h. mehr in der pervertierten Sexualität verankert sind. Es sind moderne Alchimisten und Tantriker, die als typische emotionell pestkranke Charaktere, die „Sexualenergien“ zu Machtzwecken kanalisieren wollen. In diese Gruppe fallen auch alle „Satanisten“.

3. Eine erstaunlich große Gruppe bilden die Anhänger von Gurdjieff, einem typischen Okkultbetrüger, auf den nur imgrunde schwache Menschen hereinfallen können. Je wirrer das Gestammel ist, desto mehr Tiefe sehen sie, je absurder die Lügengeschichten, desto faszinierter sind sie, je größer der Gruppenzwang, desto freier fühlen sie sich. Die Massenpsychologie des Faschismus!

4. Noch absurdere Menschen sind jene, die Reich ausgerechnet mit Rudolf Steiner und der Anthroposophie verbinden wollen. Steiner verbindet alle Charakteristika der ersten drei Absurditäten: schizophrener Geisterseher, gemeingefährlicher Okkultist und kompletter Wirrkopf, dem komplette Idioten hinterherlaufen.

5. Apropos Wirrköpfe: Man lese C.G. Jung! Dieser Mann hat kaum einen geraden Satz schreiben können, bei dem man sich nicht fragt, was dieser unsägliche Quatsch eigentlich zu bedeuten hat. Es ist die induzierte Verblödung! Wer Reich und Jung irgendwie miteinander verbinden will… Es macht mich sprachlos! Wie blööööde kann man eigentlich sein?

Ich kann hier unmöglich Beispiele für diese fünf Perversionen des „Reichianismus“ präsentieren, von wegen persönlicher Herabsetzung, übler Nachrede. Man lese doch bitte meine Ausführungen in „Reichianische“ Bücher. Immerhin sind hier wirtschaftliche Interessen betroffen und natürlich das unwiderruflich verlorene Investment einer Lebenszeit, in der sich diese Schweine im Dreck suhlten und sich nun vollkommen mit der okkulten Jauche identifizieren, die ihre Seele bedeckt. Es sind schlichtweg ekelhafte Kreaturen, echte Emotionelle Pest-Charaktere. Krokodile, die im okkulten Schlamm darauf lauern, die Orgonomie mit sich in den stinkenden Dreck zu ziehen.

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 1. Wilhelm Reich, d. Freuds Kampf gegen Reich

10. Juni 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 1. Wilhelm Reich, d. Freuds Kampf gegen Reich

Der Bad Apple Effect

9. Juni 2026

Reich hat die Wirkung Modjus (des emotionell pestkranken Charakters) auf Gruppen mit dem sprichwörtlichen Apfel verglichen: Legst du einen frischen Apfel in einen Korb mit verfaulten Äpfeln, wird dessen Gesundheit die kranken Äpfel nicht beeinflussen, sondern er wird ebenfalls schnell verfaulen. Legst du umgekehrt einen faulen Apfel zwischen frische Äpfel, breitet sich die Fäulnis des Einzelnen rasend schnell auf die Gruppe aus. Diese Parabel erklärt das Schicksal der Menschheit: warum sich die Panzerung und die Emotionelle Pest überhaupt ausbreiten konnte, warum weltweit das Kranke (DOR) über das Gesunde (OR) triumphierte.

Dazu paßt ein Phänomen aus dem alltäglichen Arbeitsleben, das die gängige Sozialpsychologie als „Bad Apple Effect“ beschreibt (William Felps, Terence R. Mitchell und Eliza Byington 2006). Bei einem Team kann eine einzige negativ agierende Person die Leistungsfähigkeit, Kreativität und Zusammenarbeit aller Gruppenmitglieder signifikant in Mitleidenschaft ziehen. Die Stimmung kippt, die Arbeitsatmosphäre wird unerträglich und die Zufriedenheit der Einzelnen sinkt.

Es kristallisierten sich drei toxische Verhaltensmuster heraus, die die Effektivität des Teams beeinträchtigten: Erstens sind da die „Verweigerer“, die ihre eigenen Arbeitspflichten vernachlässigen und auf andere abwälzen. Sodann die Nörgler, die für schlechte Stimmung sorgen, indem sie ständig destruktive Kritik an der Arbeit anderer anbringen. Und drittens schließlich die Störenfriede, die nichts besseres zu tun hat, als andere zu provozieren, herablassend zu behandeln und aggressiv aufzutreten. Generell wird eine drückende maligne Stimmung erzeugt: DOR, das alles Lebendige erstickt! Es ist, als wenn diese Leute Energievampire sind, die alle in ihrer Umgebung immobilisieren.

Teams mit einer Person in ihrer Mitte, die diese Charakterzüge zeigte, wiesen 50 Prozent mehr Konflikte auf. Sie hatten in Folge etwa 30 bis 40 Prozent weniger Arbeitserfolge vorzuweisen. Die Qualität ihrer Arbeit sank um 25 Prozent. Was Kreativität und die Problemlösungskapazität betraf, lag der Einbruch sogar bei 50 Prozent.

Die moderne Sozialpsychologie empfiehlt das gleiche, was Reich im Umgang mit Modju vorschlug: die Sequestration des Störenfrieds. Man trennt sich einfach von solchen Mitarbeitern. Sie sind wie Träger einer hochansteckenden Seuche, die bei den restlichen Teammitgliedern zu diversen Störungen führt, wie „innere Immigration“, Abwendung der Aufmerksamkeit von der Arbeitsaufgabe und stattdessen Auseinandersetzung mit Modju und den Konflikten, die er ständig provoziert, wenn nicht selbst unmittelbar hervorruft.

Solche Leute sind die menschgewordene Pest! Sie stechen hervor, weil sie viel Energie und Talent haben, aber nichts damit anfangen können und deshalb chronisch unbefriedigt sind. Andere müssen das dann ausbaden.

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 1. Wilhelm Reich, c. Reich, der Unzeitgemäße

8. Juni 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 1. Wilhelm Reich, c. Reich, der Unzeigemäße

Das Gegenmittel gegen Peters Vergeßlichkeit und seine Idiotenkinder

7. Juni 2026

Ich war schon immer schrecklich vergeßlich. „Ach ja, stimmt, Tschuldigung!“ Um diesen ewigen Peinlichkeiten und dem sich selbst ein Bein Stellen zu entgehen, habe ich zu dem Trick gegriffen, den Satz, die Zahl, das Wort oder was auch immer aufzuschreiben, wobei es nicht etwa primär darum geht den Zettel aufzubewahren. Es reicht aus, es mit dem Finger in die Luft zu schreiben. Es ist nämlich ein Ammenmärchen, daß der losgelöste „Geist“ irgendetwas speichert. Vielmehr ist es der gesamte Organismus, der sich erinnert. Genau das rechtfertigte die Weiterentwicklung der Psychoanalyse zur „charakteranalytischen Vegetotherapie“!

Entsprechend gehen übrigens auch Erinnerungskünstler vor. Sie speichern nicht etwa willkürliche Zahlenfolgen ab, wie ein Computer es machen würde, sondern haben beispielsweise bestimmten Plätzen in ihrer Wohnung Zahlen zugewiesen und um sich an diese Zahlen zu erinnern, gehen sie in ihrer Vorstellung entsprechend die Wohnung ab. Aus einer willkürlichen wird eine sozusagen „organische“ Zahlenfolge! Auch wenn sie sich dabei nicht physisch bewegen, macht doch ihr Körper gewisserweise mit, ähnlich wie wir im Kinosessel ganz körperlich mit dem Helden leiden. Die Mnemotiker tun, wenn auch nur im Geiste, genau das, was der erinnerungsschwache Peter tut: sie bewegen ihren Körper. Zwar nur in der Imagination, aber, wie gesagt, der Körper geht automatisch mit.

Diese Zusammenhänge werden von der  norwegische Hirnforscherin Audrey van der Meer (Norwegische Universität für Wissenschaft und Technik, NTNU) in Trondheim erforscht. Sie konnte nachweisen, daß das Schreiben mit der Hand, also genau das, was gerade den Kindern an den Schulen offiziell ausgetrieben wird, das Gehirn ganz anders, nämlich weitaus besser aktiviert als das stupide unterschiedslose Tippen auf irgendwelchen Tastaturen. Die EEG-Untersuchungen der Forscherin zeigten dramatische Unterschiede der beiden Schreibmodi, was das Ausmaß der Gehirnaktivität betrifft. Beispielsweise wurden den Probanden Wörter gezeigt, die sie schreiben sollten. Wenn sie mit der Hand schrieben, leuchtete das Gehirn überall gleichzeitig auf. Alle möglichen Hirnregionen feuerten gemeinsam in einem koordinierten Muster, das sich über die gesamte Großhirnrinde ausbreitete. Beim bloßen tippen des gleichen Wortes, brach dieses Muster fast vollständig zusammen, so als wäre eine Lobotomie vorgenommen worden.

Das diffizile, fast künstlerische formen der einzelnen Buchstaben, das synchron verlaufende feine Zusammenspiel von Sensorik und Motorik, aktiviert alle möglichen Hirnareale, insbesondere auch die, die für das Hören zuständig sind, und hinterläßt entsprechend einen bleibenden Eindruck. Entgegen hat das Tippen nicht annähernd diesen Effekt, stumpft ab und die Information verpufft ohne Erinnerung. Das erste ist eine wunderbare Symphonie, das letztere mechanisches Klicken. Das eine kurbelt unsere kreative Denkfähigkeit an, das andere lobotomisiert unsere Kinder.

Wir benötigen einen physischen Widerstand, den Widerstand der Materie, um wirklich energetische Wesen sein zu können und nicht sozusagen ins Nichts zu verpuffen. Letztendlich steht die Materie mit ihrem elastischen Gegendruck für das Orgonenergie-Substrat selbst. Die Welt ist nicht leer, sondern antwortet gemäß Actio und Reactio. Kontakt! Letztendlich hat das etwas mit der orgonotischen Pulsation zu tun: Druck (Kontraktion) und Gegendruck (Expansion). Ich habe das in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen (9.d. Der funktionelle Raum) ausgeführt. Der zweite Aspekt betrifft die Kreiselwelle: in der Schreibschrift werden wir eins mit ihr. Schreiben mit der Hand ist nicht nur etwas Körperliches, sondern in zweifacher Hinsicht etwas zutiefst Bio-Kosmisches. Versuch das mal einem dieser lobotomisierten, leeren Volldeppen nahezubringen!

Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 1. Wilhelm Reich, b. Wer war Wilhelm Reich?

6. Juni 2026

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 1. Wilhelm Reich, b. Wer war Wilhelm Reich