Podcast Episode: Orgonomie, Spiritualität und Philosophie
3. November 1957DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 4. Orgonomie und Spiritualität, h. Zwei Welten: Buddhismus und Islam gegen die Orgonomie
5. November 2026Die Wärme und die Kälte des Lebendigen
4. November 2026Jedwedes Leben ist dem „perspektivischen Blick“ verbunden. Der Tisch ist dir nahe und das Fenster fern. Wäre es anders, würdest du am Informationsüberfluß zugrundegehen – wie der Schizophrene, der die Perspektive buchstäblich verloren hat. Ganz genauso ist es mit dem Gefühlsleben: der Verkehrsunfall vor deinem Haus läßt dich nicht schlafen, da dich das Leid der Opfer, die du gesehen hast, mitnimmt, aber wenn gleichzeitig berichtet wird Tausende Indonesier seien bei verheerenden Waldbränden zugrundegegangen, drehst du dich um und schläfst weiter. Anders kann man gar nicht leben oder man wird zum „guten Menschen“, den moralistischen halbpsychotischen Spinner, der an der Welt zerbricht und das ganze Leben ob seiner Grausamkeit verflucht. Typischerweise ist er kalt und distanziert, was das direkte Leid um ihn herum angeht. Je fremder und weiter entfernt das Opfer ist, desto emotional involvierter ist er. Tatsächlich ist er kontaktlos und seine emotionale Reaktion ist nur hohle Sentimentalität – während er DICH als kalt und unmenschlich abtut.
Seine Sentimentalität ist nur eine selbstgefällige Ersatzemotion, die dazu führt, daß er sich gut fühlt, weil er ja so „mitfühlend“ sei. Du hilfst gerne, wenn es deine unmittelbare Umgebung betrifft, allein schon, weil du emotional auf die unmittelbare Realität reagierst und sie verarbeitest. Die linke rührselige Drecksau hingegen lebt in einer Scheinwelt aus „Idealen“, insbesondere was seine eigene „Feinfühligkeit“ betrifft.
Du akzeptierst die Perspektivität, d.h. die TIEFE der Welt und deren Komplexität, die bei einiger „Entfernung“ nicht mehr rational beeinflußbar ist. Aber du hilfst gerne, wo du konkret eingreifen kannst, weil es „nah und überschaubar ist“ und überhaupt Sinn macht. Für den kitschigen Idealisten bist du deshalb „kalt“, obwohl er selbst passiv sitzen bleibt und über die Schlechtigkeit der Welt redet. Oder noch schlimmer: er zwingt dich dazu Käfer zu fressen und deine Wäsche um 3 Uhr nachts zu waschen, um das Klima in Indonesien zu retten. Er ist nichts weiter als eine dreckige linke Pestratte, die all deinen Haß und all deine Verachtung verdient!
DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 4. Orgonomie und Spiritualität, g. Der Dalai Lama im Dschungelcamp
3. November 2026Kosmische Überlagerung und konvergente Evolution
2. November 2026Ich möchte zwei Dinge anführen, die zunächst wenig zu verbinden scheint:
1. Ein ungemeines Problem für die Evolutionstheorie ist die unabhängige parallele Entwicklung von fast identischen hochkomplizierten Organen in so weit entfernten Gattungen wie Haien, Wassersauriern, Walen oder Flugsaueriern, Vögeln und Fledermäusen, etc. Man denke auch an die sich so ähnelnden Augen beim Menschen und beim – Tintenfisch! All die unzähligen konvergenten Entwicklungen wurden bislang mit der gleichen Umwelt erklärt, denen sich die Organismen anpassen mußten. Aber wieso ist es dann immer zu den gleichen Lösungen der Problemstellung gekommen? Die verheerendste Erfahrung wird die jetzige Evolutionstheorie wohl machen, wenn sie mit extraterrestrischen Organismen konfrontiert sein wird.
2. Neben der Auffassung Erbinformationen würden durch Gene über die Generationen hinweg weitergetragen, gibt es die Theorie des „morphogenetischen Feldes“, wie sie von Rupert Sheldrake in seinem Buch Das schöpferische Universum (München 1983) dargelegt wird. Danach entspricht jedem Organismus ein Feld, das für seine Struktur verantwortlich ist und das durch „morphische Resonanz“ weitergetragen wird. Vergangene Systeme beeinflussen die Gestaltbildung folgender ähnlicher Systeme durch einen Mitschwingungseffekt über Raum und Zeit hinweg, wobei die formbildenden Felder erworbene Informationen weitertragen. Die Theorie hat mehr für sich, als der skeptische Blick zunächst zu akzeptieren willig ist.
In Die kosmische Überlagerung führt Reich die in der Tierwelt auffällig dominierende „Bohnenform“, das „Orgonom“, auf die Kreiselwellen-Bewegung der kosmischen Orgonenergie zurück. Es ist schlichtweg Unsinn zu glauben, daß die vom Embryo über das Ohr bis zur Niere wirklich alles bestimmende Bohnenform, die sich dergestalt nicht nur beim Menschen, sondern bei schlichtweg allen Tieren findet, irgendetwas mit Genen zu tun haben sollte. Würden die alles bestimmen, wäre die Tierwelt ein Horrorkabinett, wie wir es bei menschengemachten Robotern vorfinden. Was praktisch ist, setzt sich durch! Vielmehr scheint es in der Natur einen alles durchdringenden „morphogenetischen Faktor“ zu geben, der die in Punkt 1 beschriebenen konvergenten Entwicklungen erklären würde, ohne auf Sheldrakes mystische „Wirkstrukturen“ zurückgreifen zu müssen, die mehr an Platonistische oder Aristotelische Naturphilosophie erinnern als an Naturwissenschaft.
Franz Alexander: Our Age of Unreason (1942) Philadelphia and New York, 2. Auflage 1951
31. Oktober 2026Schopenhauer, Nietzsche, Heidegger und die orgastische Impotenz
30. Oktober 2026Die gesamte „Willensphilosophie“ bei Schopenhauer (Lebenswille), Nietzsche (Machtwille), Heidegger („Willenwille“) ist nichts anderes als der pseudophilosophische Ausdruck des Energiestaus aufgrund von orgastischer Impotenz. Bei Schopenhauer lebt das Leben nicht einfach, sondern beruht auf einem unheilvollen Zwang, eben „dem Wollen“. Bei Nietzsche will sich dieser Wille ständig steigern und „übersteigern“. Die Blase ist bis zum Platzen gespannt, von daher die ganze Exaltiertheit, der Sadomasochismus und der ganze Krampf um den „Übermenschen“.
„Der Wille, der sich selbst will“, Heideggers „Wille zum Willen“, ist Ausdruck einer permanenten Unbefriedigung und des damit einhergehenden „existentiellen“ Drucks. Die Libidostauung bringt mit sich, daß „der Wille“ zwanghaft um sich selbst kreist, weil es keine Entladung gibt. Auf diese Weise wird der Wille zum Selbstzweck. Heidegger bringt das unverhohlen in seiner Nietzsche-Vorlesung zum Ausdruck:
Wie und auf Grund wovon gehören im Wollen zum Wollen das Gewollte und der Wollende? Antwort: Auf Grund des Wollens und durch das Wollen. Das Wollen will den Wollenden als einen solchen, und das Wollen setzt das Gewollte als ein solches. Wollen ist Entschlossenheit zu sich, aber zu sich als zu dem, was das im Wollen als Gewolltes Gesetzte will. (Gesamtausgabe 6.1, S. 37f)
Das Wollen reproduziert sich selbst, indem es den Wollenden in einem Zustand des Begehrens erhält. Der Wille erschafft seinen eigenen Grund, d.h. erst durch den Akt des Wollens existiert das begehrte Objekt überhaupt als „Gegenstand der Begierde“, um das Subjekt hungrig zu erhalten, d.h. den Willen als Überwindung eines Mangels zu erhalten. Befriedigung wird dergestalt eine uneinholbare Illusion.
Diese gesamte schwule Afterphilosophie Schopenhauers, Nietzsches und Heideggers ist neurotische Pathologie und nichts außerdem. Die orgastische Impotenz der Massen garantiert ihr Fortbestehen. Das undurchdringliche schlechte „Deutsch“, das selbst selbstbezügliche Wortgeklingel, das mehr verbirgt als zu offenbaren, soll nur verbergen, worum es wirklich geht: den perversen, neurotische Sumpf aus unbefriedigbarer, kranker Sexualität, die Unfähigkeit zur Hingabe.
DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 4. Orgonomie und Spiritualität, d. Folter, e. Ekstase, sexuelle Zwangsmoral und Gott
29. Oktober 2026Drei Eckpunkte der kosmischen (orgonomischen) Perspektive des Christentums
28. Oktober 20261. Die alttestamentarischen Juden betrachteten die Sünde bzw. die „Schuld“ als eine Art belastender „Substanz“, die auf magische Weise auf ein davon vollkommen freies, d.h. unschuldiges „Opferlamm“ übertragen wird, das dann stellvertretend durch die Opferung bestraft wird, so daß die Schuld aus der Welt verschwindet. Christus ist das endgültige, überzeitliche Opferlamm, das die gesamte Welt von der Schuld befreit. Auf magische Weise versucht die Emotionelle Pest DAS Weltproblem zu lösen: das Über-Ich bzw. die Panzerung zu beseitigen – die „Erlösung“.
2. Das Christus ganz, d.h. zu 100%, Gott und gleichzeitig ganz, d.h. zu 100%, Mensch ist, bedeutet, daß der genitale Charakter ganz und gar die Funktionsgesetze der kosmischen Orgonenergie verkörpert und gleichzeitig genau deshalb ganz und gar eigen ist, unverwechselbar, unwiederholbar.
3. Die Dreieinigkeit bedeutet, daß Gott durch Christus die Welt im Heiligen Geist erschaffen hat. Entsprechend erschafft der Mensch in der Arbeit etwas im Geiste: im Geiste der Liebe, der Freundschaft, der Nation, des Rechts, der Wissenschaft etc. Tut er das nicht, ist es kein Arbeiten, kein menschliches Handeln, sondern nur tierisches Verhalten. Alles, was wir erschaffen, ist vom „Geist“ durchdrungen.


















