Podcast Episode: Orgonomie und Reichs Werk

3. November 1957

Die trans Pest (Teil 1)

20. August 2026

Ist von der Geburt die Rede, z.B. in Werbespots, wird fast immer der Mann als derjenige dargestellt, der buchstäblich unter „Wehen“ zu leiden hat. Der Mann zieht alle Aufmerksamkeit auf sich. James DeMeo setzt sich eingehend mit diesem kulturellen Phänomen des „Männerkindbettes“ (Couvade) auseinander (Saharasia, S. 151f).

DeMeo führt aus:

Die Couvade ist ein kulturelles Phänomen, bei dem der Ehemann während der Schwangerschaft und Geburt seiner Frau die Wehen und/oder die Erschöpfung und Erholung nach der Geburt miterlebt. Für die hier geführte Diskussion wird Couvade weiter gefaßt definiert und umfaßt alle kulturellen Praktiken, bei denen sich der Fokus der Geburt vom Säugling und der Mutter sowie deren biologischen Bedürfnissen auf den Ehemann und seine psychologischen Bedürfnisse verlagert oder bei denen die „Kultur“ auf andere Weise in die emotionale Bindung zwischen Mutter und Säugling eingreift, diese stört oder beeinträchtigt. Tatsächlich wird dort, wo Couvade (im hier definierten Sinne) praktiziert wird, der Ehemann oder ein anderer Mann zu einem aufdringlichen, bedürfnisbeeinträchtigenden „Mutter“-Ersatz und kann die primäre Versorgung des Säuglings so weit stören, daß er nach der Geburt sogar das Stillen nachahmt. In extremen Fällen von Couvade leidet der Ehemann unter den Wehen, windet sich auf dem Boden und erhält sogar noch mehr Trost und Aufmerksamkeit als die gebärende Mutter. Nach der Geburt des Kindes verlangt der Ehemann möglicherweise eine längere Bettruhe, verwöhnende Pflege und spezielle Speisen. Unterdessen wird die Mutter, die sich kaum erholt hat, möglicherweise nach draußen in eine Isolationshütte geschickt, um rituelle Reinigungsrituale zu vollziehen, oder sie wird dazu angehalten, ihre häuslichen oder landwirtschaftlichen Aufgaben wieder aufzunehmen. Sie muß sich im Grunde genommen ganz auf sich allein verlassen, um sich zu erholen, während der Ehemann das Kind in Besitz nimmt und „sein“ Gebären feiert. (…) unter den Bedingungen eines zunehmenden Patriarchats und wachsender Ängste im Zusammenhang mit der Geburt, als Tabus bezüglich des vaginalen Blutes und verschiedene Arten von postpartalen Tabus Einzug hielten, könnte die Rolle des Mannes automatisch an Bedeutung gewonnen haben, bedingt durch die „Notwendigkeit“, das Kind rituell von den „giftigen“ Einflüssen des Kontakts mit Vaginalblut bei der Geburt und der Frau „reinigen“ zu müssen, und aufgrund der Beteiligung der Mutter an verschiedenen Reinigungsritualen, während denen das Kind jemand anderem übergeben werden mußte. Unter solchen Umständen wird die Mutter unrein und tabu, und das Kind muß zu seinem eigenen Schutz von ihr weggenommen werden.

Noch heute fänden sich Spuren davon in den Praktiken von Entbindungsstationen („Hygiene“).

In der gepanzerten Gesellschaft wird die Frau untergründig dämonisiert, marginalisiert, enteignet, ihr ihr eigenes Reich genommen. Man nehme nur den vermeintlichen „Feminismus“, der seit über 100 Jahren die Emanzipation der Frau darin sieht, ihr alles Feminine zu nehmen. Man denke nur an „feministische“ Hosenanzüge oder das „feministische“ unverschämte Verhalten, was nur funktioniert, weil diese Wesen absurderweise davon ausgehen, „daß man keine Frauen schlägt“.

Neuerdings wird den Frauen sogar ihre Sexualität streitig gemacht, von der gewöhnlichen Tunte mit Schenkel- oder Analverkehr bis hin zur künstlichen Vagina aus eingestülpter Penis- und Hodenhaut, Dickdarmabschnitten oder Bauchfellgewebe. Es gibt intensive Forschungsarbeiten, um durch Uterustransplantation trans Frauen eine Schwangerschaft zu ermöglichen!

Was bei allem draußen vorbleibt, ist die bioemotionale Ebene, d.h. die Emotionelle Pest des Mannes, der sozusagen durch ein „autoerotisches Rollenspiel“ seine pornographischen Phantasien am eigenen Körper auslebt. Wie heißt es doch in dem Spruch: „Wenn ich Titten hätte, würde ich den ganzen Tag mit ihnen spielen!“ Die Angst vor der Frau, der Haß auf die Frau und das Beneiden der Frau – alles in einem abstoßenden Syndrom.

Wer auf diese Emotionelle Pest und den biosozialen Frauenmord hinweist, steht in dieser nichtswürdigen Staatssimulation bereits mit einem Bein im Gefängnis. Mit 100%ger Wahrscheinlichkeit, werden die Staatsanwältin und die Richterin sich als „Feministinnen“ betrachten.

Was bedeuten hier die Worte „bioemotional“ und „biosozial“? Gemeinhin geht es im trans Bereich darum, daß die Betroffenen unter Depressionen leiden und diese durch die Geschlechtsumwandlung bewältigen wollen. Außerdem seien nicht sie pervers, sondern die Gesellschaft, die sie unterdrückt und daß man für mehr Toleranz kämpfen müsse. Diese beiden Diskurse, die sehr grob gesprochen, auf die Psychoanalyse (emotional) und den Marxismus (sozial) zurückgehen, sind sehr oberflächlich, d.h. gehen nicht in die biologische Tiefe. Sie unterstützen den Status quo, indem sie sich auf die Seite der trans Menschen stellen, statt die Psychologie und Soziologie von Außerhalb, d.h. von der Biologie (bzw. sexualökonomischen Bioenergetik) her zu betrachten.

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, f. Meeresleuchten

19. August 2026

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, f. Meeresleuchten

Der Charakter-Adel

18. August 2026

Dir wird Angst gemacht, du kontrahierst und verlierst die Kontrolle, dann fängst du dich und findest wieder zu deiner „Statur“ durch die Kontraktion der Muskulatur und spielst den Coolen. Also erst Anorgonie (das Gegenteil von Panzerung), die vom „Willen zur Macht“ überwunden wird. Deshalb hat Panzerung immer mit „Vornehmheit“ zu tun!

Alle Deformationen Saharasia, Schädelverformungen, Produkte der Inzucht (z.B. die berühmte hängende Unterlippe der Habsburger), Beschneidung und andere Verstümmelungen, wurden später Zeichen des Adels. Der Adel ist gepanzert, siehe z.B. Malinowskis Trobriander, wo, Reich zufolge, die Panzerung in der Häuptlingsfamilie anfängt. „Der Fisch stinkt vom Kopf her.“

Bei Angstpsychosen, Soziopathen, Manikern und Drogenabhängigen hat die Panzerung versagt, d.h. sie leiden unter zu wenig Panzerung! Also nochmals: Panzerung ist immer mit Vornehmheit korreliert! Beim Pöbel versagt entweder die Panzerung (z.B. Freuds „Perverse“ als Gegensatz zu den Neurotikern, Bakers „unsatisfied blocks“ und Reichs „triebhafter Charakter“ aus dem Bodensatz der Gesellschaft) oder er ist gar nicht gepanzert, wie die indischen Ureinwohner (Parias). Überhaupt das Kastensystem in Indien und Europa. Wobei sich letzteres bis heute in Rudimenten erhalten hat: man ist „vornehm“, egal was dieser Krampf persönlich an Lebensqualität kostet. Der Status muß signalisiert und damit erhalten bleiben!

Das Zeichen des Adels ist die Selbstbeherrschung, d.h. die intakte wohlfunktionierende Panzerung. Ist diese Struktur gestört, wie beim unbefriedigten oralen Block, kommt es zur unvornehmen peinlichen Triebhaftigkeit, z.B. Freßsucht. Der genitale Charakter, z.B. der für uns befremdend peinlich offene Eskimo, ist ebenfalls durch seinen Mangel an (Zurück-) Haltung unvornehm. Panzerung ist deshalb immer mit Vornehmheit verbunden und umgekehrt. Wenn Reich irgendetwas auszeichnete, dann war es, daß er Bauarbeiter etc. ohne jedwede Herablassung als ihm ebenbürtig behandelte. Hochnäsigkeit und Hochmut entsprechen der bioenergetischen Bewegung weg vom Genital – sie sind der „höchste“ Ausdruck von Panzerung.

Email (Martin Walser und LaMettrie) 2004

17. August 2026

Email (Martin Walser und LaMettrie) 2004

Der biologische Rechenfehler der „Spiritualität“

16. August 2026

Spiritualität bedeutet, wie der Name schon sagt, schlichtweg, daß der „Geist“ unabhängig vom Körper existieren kann und über dem Körper steht. Das wird generell mit einer „ethischen“ Weltsicht verbunden. Da Menschen eine „unsterbliche Seele“ haben, behandeln wir den Körper entsprechend als den Träger von etwas unendlich Kostbarem und nicht nur als rein materiellen Fleischhaufen. Der Körper als heiliger Tempel der Seele! Materialisten seien entsprechend die geborenen Unmenschen.

Mutter Theresa ist der perfekte Gegenbeweis. Sie leitete den reichsten Orden der Weltgeschichte mit Einnahmen von vielleicht jährlich 50 Millionen Dollar Spendengeldern, doch ihre indischen Sterbehospize und ihre Waisenhäuser hatten praktisch null Fachpersonal und medizinische Einrichtungen. Trotzdem überlebten 50% der Patienten das Sterbehospiz. Ein Arzt, der dort arbeitete, um dann angewidert eine eigene Hilfsorganisation aufzubauen, meinte, daß bei richtiger Behandlung mindestens 75% überlebt hätten. Aber Mutter Theresa ging es explizit gar nicht um die Armen, sondern um den „spirituellen Dienst“ an Jesus, der sich in den Armen offenbare. Warum da Geld für Schmerzmittel, Medikamente, Ärzte und andere schnöde materielle Dinge verschwenden? Diese sadistische Kreatur hat natürlich selbst die moderne Medizin genutzt, um möglichst schmerzfrei ihre elende Existenz zu verlängern. Auch in den vom Orden betriebenen Waisenhäusern vegetierten die Opfer christlicher „Liebe“, da für die Ordensschwestern die Seele schon fertig da ist und man sich deshalb nur um das körperliche Überleben der Kinder kümmern muß. Daß dabei emotional und geistig gestörte Menschen heranwachsen, interessierte nicht.

Wirkliche Liebe kann nur etwas Bioenergetisches sein. Wirkliche Mitmenschlichkeit, Fürsorge und Mitleid ist eine unmittelbare Funktion der kosmischen Orgonenergie – oder eine sadistische Lüge. Ohne die Orgonomie haben wir nur unmenschliche Barbarei.

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, e. Erdrotation und Orgonenergie

15. August 2026

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, e. Erdrotation und Orgonenergie

Sprachliche Geschliffenheit

14. August 2026

Ich glaube, daß sprachliche Geschliffenheit zwei Quellen haben kann:

1. kann sie Ausdruck eines ungepanzerten okularen Segments sein, das nicht nur mit einem dreidimensionalen Sehen, sondern auch mit einem „dreidimensionalen, perspektivisch geordneten“ Denken einhergeht; und

2. kann sprachliche Geschliffenheit eine Reaktion auf die okulare Panzerung sein, ähnlich wie nach außen hin körperliche Schönheit sowohl Ausdruck fehlender Panzerung als auch „reaktiver“ Sportlichkeit extrem gepanzerter Menschen sein kann. Der eine betreibt Bodybuilding und imitiert so genitale Schönheit bis zur Karikatur, während der andere seinen Intellekt ausfeilt – ebenfalls bis hin zur Karikatur geordneten Denkens.

Bei so kurzen Blogeinträgen verlohnt etwas Kunst im digitalen Raum: Bild 21

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, d. Fliegende Untertassen?

13. August 2026

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, d. Fliegende Untertassen?

Orgonenergie-Akkumulator und Neurose

12. August 2026

In seiner Rückschau von 1942 beschreibt Reich seine Weiterentwicklung der Freudschen Libidotheorie Mitte der 1920er Jahre wie folgt: die auf seelischen Konflikten beruhende Neurose (Ödipuskomplex, Kastrationsangst) hat einen körperlichen aktual- bzw. stauungsneurotischen Kern (sexuelle Frustration). Die Sexualstörung beruht wiederum auf seelischen Bedrängnissen.

Die Sexualerregung ist ein ausgesprochen körperlicher Vorgang. Die Konflikte der Neurose sind seelischer Art. Es kann nicht anders sein, als daß ein geringer Konflikt, an sich normal, eine kleine Störung des sexuellen Energieausgleichs herbeiführt. Diese kleine Stauung verstärkt den Konflikt, und dieser wieder die Stauung. Derart heben psychischer Konflikt und körperliche Erregungsstauung einander gegenseitig in die Höhe. (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 88f)

Stauung und Konflikt schaukeln sich gegenseitig hoch.

Ähnlich beschreibt Reich zwei Jahrzehnte später die Wirkung des Orgonenergie-Akkumulators: die Energiefelder der beiden Orgonsysteme (Akkumulator und Akkumulatorbenutzer) schaukeln sich durch orgonotische Erstrahlung, die Reich bei der Beobachtung von Bionen entdeckt hatte, wechselseitig hoch.

Genauso wie der Kontakt zweier Bione in eine orgonotische Erstrahlung ausläuft, erstrahlt auch das Blut und das Zellsystem im Kontakt mit dem Orgonfeld des Akkumulators. Dieser Kontakt der beiden Orgonsysteme [Akkumulator und Akkumulatorbenutzer] führt zu einer Steigerung des Orgonenergiewechsels im Organismus, dem nun die belebende Wirkung der Orgon[akkumulator]therapie zugeschrieben werden muß. (…) Wir haben es also im Falle der Orgontherapie mit sexualenergetischen Vorgängen im strengen biophysikalischen Sinne des Wortes zu tun. Nur so wird verständlich, daß so viele Kranke, die an Stillstand der biologischen Energieumsetzungen leiden, [durch die Behandlung mit dem Akkumulator] sexuelle Erregungen und eine Sexualstauung entwickeln. (Der Krebs, Fischer TB, S. 322f)

Der Krebskranke ist typischerweise „buddha-artig“ milde und entspannt, stoisch, frei von Sexualstauung und deshalb „unneurotisch“. Umgekehrt ist die Neurose so etwas wie der Versuch einer Selbstheilung, eine, wenn man so will, „autonome Akkumulatorbehandlung“: die seelische Bedrängung aktiviert das körperliche Energieniveau und der wachsende Energiepegel „macht aus jeder Fliege (jeder psychischen Irritation) einen Elefanten“. Am Ende dieses energetischen Hochschaukelns steht typischerweise der „Herzkasper“ oder ein ähnliches dramatisches Symptom der wachsenden Sexualstauung – als habe man viel zu lang im Orgonenergie-Akkumulator gesessen und leide unter einer Überladung.

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, c. Oh Shrek, „offensichtlicher Unsinn“!

11. August 2026

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, c. Oh Shrek, „offensichtlicher Unsinn“!