Ergänzung zu: Peter im Netz (Teil 2): Fickt sich Peter selbst ins Knie?

18. Dezember 2018

Es widert mich an über Sex zu reden. Der Student der Orgonomie denkt an Überlagerung, Pulsation, Anziehung und Erstrahlung, an Bione und Galaxien, an den Duft von Heu und samtene Mitsommernächte. Was ihm entgegenschlägt, ist krankhaftes Gerede über „Gender“, „Sexarbeiter“ (sic!) und die Abgründe des Darknet. Das, was allenfalls in den Behandlungsraum eines Psychiaters oder den Besprechungsraum eines Landeskriminalamtes gehört, wird in die Öffentlichkeit gerissen, während das Lebendige, etwa die sexualökonomischen Probleme der Jugend, schlichtweg nicht vorkommt:

Es widert mich an über Politik zu reden. Statt sich mit Elsworth F. Bakers soziopolitischer Charakterologie zu beschäftigen, die mittlerweile durch schier zahllose wissenschaftliche Studien vollauf bestätigt wurde, wird Politik behandelt als ginge es bei ihr um rationale Entscheidungsprozesse. Die mit Lehrern, Beamten, Rechtsanwälten und berufslosen Studienabbrechern gefüllten Parlamente sind zu sadomasochistische Arenen verkommen, wo Halbirre sich gegenseitig mit ihrer soziopolitischen Charakterpathologie quälen. Arbeit hat in diesen Quasselbuden keinen Platz mehr. Was die Liebe betrifft… – siehe oben! Das Wissen, die Wissenschaft, wurde durch Ideologie verdrängt:

Es widert mich an über Religion zu reden. Zunächst möchte ich Leute erwähnen, die in ihren Büchern und auf ihren Websites Reich als eine Art „mystischer Naturphilosoph“ hinstellen und eine „orgonomische Theologie“ (sic!) ausbreiten. Von wirklicher Tiefe findet sich da nichts, sondern nur krankhaftes Geschwafel. Das Lebendige wird zerredet. Es ist nichts anderes als eine Art von unappetitlicher PORNOGRAPHIE. Und was den gesellschaftlichen Diskurs betrifft: hier denke ich an Rudi Dutschke, Die Grünen und die Merkel-CDU die, da sie jedwede persönliche Beziehung zu „Christus“, dem bioenergetischen Kern, verloren haben, d.h. nicht „erlöst“ sind, ihre Seele durch pharisäerhaften Aktionismus retten wollen, indem sie der Welt mit schierem Terror ihren vermeintlich „christlichen“ Hypermoralismus aufzwingen:

Bione

17. Dezember 2018

https://www.youtube.com/channel/UCCKGmIvcrOdn1t_8V-d7QSA

Musik ist Orgon zum Hören:

Peter im Netz (Teil 2): Fickt sich Peter selbst ins Knie?

17. Dezember 2018

Ist es nicht selbstschädigend alles zu vermengen? Warum einen Linksliberalen mit rechter Politik verprellen, wenn der wertvolle Beiträge meinetwegen zur orgonomischen Astronomie leisten könnte? Warum immer diese Anspielungen auf das Christentum, was Leute abschrecken könnte, die gegen so etwas allergisch sind? Allein schon was ich Buddhisten antue! Warum wirklich jeden Reichianer davontreiben, der kein Fan von Elsworth F. Baker, Paul Mathews und Charles Konia ist?

Dazu ist zweierlei zu sagen. Erstens ist dieser Blog kein Geschäft. Das Unangenehme am Kapitalismus ist nicht etwa, daß man hart und rücksichtslos sein muß, sondern vielmehr daß man jedermanns Freund sein muß. Geschäftspartner, Kunden, Beamte, relevante Politiker – allen muß man ständig Honig um den Bart schmieren. Doch ich will niemandem etwas verkaufen, bin von niemandem abhängig und genieße es, mich deshalb hier nicht verbiegen zu müssen! Außerdem schafft man sich keine Freunde, man findet sie!

Zweitens liegt das besagte „unglückliche Vermengen“ im Wesen der Orgonomie. Der Charakter formt alles, insbesondere aber die drei zentralen Tabubereiche: Sex, Politik und Religion. Der Meister des Small Talk segelt elegant an diesen drei Untiefen vorbei, an denen das Gespräch zu stranden droht. Eine orgonomische Seite, die aber am Wesentlichen vorbeigeht, statt penetrant drauf zuzusteuern, wäre eine vollständige Absurdität.

Reich ist mit schlafwandlerischer Sicherheit in die drei Fettnäpfchen getreten und hat schließlich in ihnen getanzt, als er nacheinander Die Funktion des Orgasmus (Sex), Die Massenpsychologie des Faschismus (Politik) und sein Buch über die Schöpfung, Die Bione (Religion), schrieb. Wenn du als Leser nicht von einem Herzinfarkt in den anderen taumelst, ist es keine Orgonomie, sondern bloß schwules Gesülze. Gott wird die Lauwarmen angewidert ausspucken! Entweder brennst du orgonotisch oder du bist bereits am Verwesen, ohne selbst davon zu wissen. Ein übelriechender Furz (ein Gespenst), kein Mensch!

Peter im Netz (Teil 1): Peter will keine Schwäche zeigen!

16. Dezember 2018

Seit Beginn dieses Blogs waren die Leserkommentare stets mein Hauptproblem, wenn nicht sogar das einzige Problem. Zunächst einmal zeigen die Klickzahlen, sozusagen „die Auflage“, wenig. Daß ich wirklich gelesen werde, wird erst durch Leserkommentare evident. Begegnet man einem Blog ohne Kommentare, kann man ihn getrost vergessen, denn er existiert in Wirklichkeit gar nicht.

Ein zweites Element der Stärke ist ein offenes Forum. Ein Blog, in dem nur genehme und (vermeintlich) „konstruktive“ Beiträge zugelassen werden, zeugt von mangelnder Souveränität. Außerdem verliert er schnell an Lesern, da am Ende nur mediokere Speichellecker übrigbleiben. Ich denke da etwa an das Schicksal des einst großen und einflußreichen Blogs „Little Green Footballs“. Der Macher wollte sich offensichtlich eine Wohlfühlzone schaffen, nur um schließlich in Isolation und Frust zu enden. Zensur mündet immer in einem Desaster für den Zensoren, da er sich selbst isoliert und sich der lebenserhaltenden Korrektive beraubt. Man denke nur an das Schicksal von Hitler oder das von Honecker!

Ich fühle mich aber auch schwach, wenn ich wirklich jeden Mist durchlasse, insbesondere die Spielchen von pestilenten Charakteren: „Peter, wie kannst du das zulassen!“ Ich kann dazu nur auf das erste und zweite Problem verweisen: ich BRAUCHE Leserbriefe und ich kann und will „gegnerische“ Stimmen nicht unterbinden. Außerdem stellte sich der Sachverhalt ja anfangs nicht so klar und eindeutig dar… Das ist halt die Pest: sie paralysiert einen, da sämtliche Handlungsoptionen ihr gegenüber extrem unattraktiv sind. Schließt man Modju aus, fühlt man sich scheiße, läßt man ihn da, aber erst recht!

Es bleibt natürlich stets die verführerische Option alles strengstens zu moderieren „und zum Wohle der Orgonomie“ nur noch „Konstruktives“ durchzulassen, aber das wäre genauso selbstmörderisch wie Modju ein Forum zu bieten. In einer Hinsicht habe ich mir ohnehin von Anfang an den Luxus gegönnt, absolut erbarmungslos zu sein, ohne jedwedes Wenn und Aber: „Reichianische“ Körperpsychotherapie.

Blogeinträge Juli/August 2015

15. Dezember 2018

Charles Konia über den roten Faschismus:

Juli/August 2015

  • Griechenlands Finanzkrise
  • Die Rolle der Musikindustrie bei der anti-autoritären Transformation
  • Das Identifizieren von moslemischen Terroristen durch Erstellen eines Charakterprofils
  • Umweltschutz: Die mystische Übereinkunft zwischen der Linken und der Rechten
  • Die Umkehr der Geschlechtsrollen in der anti-autoritären Gesellschaft
  • Was ist die anti-autoritäre Gesellschaft?

Im Würgegriff des Roten Faschismus

14. Dezember 2018

Die Grünen sind die Bolschewisten von heute. Von Beginn an wurden sie vom Kommunistischen Bund Westdeutschlands und ähnlichen Marxistischen Gruppen systematisch unterwandert und alle konservativen Elemente weggebissen. Schon früh etablierten diese kommunistischen Kader zunächst bei den Grünen und von dort aus in der gesamten Gesellschaft einen Stalinistischen Meinungsterror, der immer mehr mit der glaubwürdigen Drohung der Existenzvernichtung einhergeht. Das „Grüne“ bei den Grünen war schnell bloße Fassade. Kaum eine andere Gruppierung hat direkt und indirekt (Merkel schielt auf die Grünen als Koalitionspartner) der Umwelt mehr geschadet. Biogasanlagen verwandeln die Landschaf in eine giftige Agrarwüste. Vogelschredder („Windkraftanlagen“) verwandeln unberührte Landschaften in Industriegebiete und hinterlassen im Boden jeweils gigantische Betonfundamente, die faktisch unrückholbar sind, also auf ewig den Boden versiegeln werden. Auf Druck der „Grünen“ werden Brachflächen und sogar Landschaftsschutzgebiete mit Wohnanlagen für eine wachsende Be-Völkerung versiegelt. Völker werden ins Land geholt, die keinerlei Verhältnis zur Natur haben und für die Naturschutz auch nicht ansatzweise ein Thema ist.

Wenn man genauer hinschaut, setzen sie das „Stalinistische“ Programm des Kommunistischen Manifests von Marx und Engels um. Daß die Sozialdemokraten und alle anderen Systemparteien Rote Faschisten sind, sieht man allein schon an der enthusiastischen Unterstützung, die sie den Mörderbanden der Antifa angedeihen lassen. Für das wache Auge ist die generelle „Rotverschiebung“ (Konia) unverkennbar und daß die Grünen der Kern dieser Bewegung sind, deren (teilweise EXPLIZITES) Ziel die endgültige Vernichtung der natürlichen und geistigen Grundlagen des deutschen Volkskörpers sind.

„Die multikulturelle Utopie stellt jeden kommunistischen bzw. faschistischen Wahnsinn in den Schatten: Sie ist die ultimative Idiotie der Menschheitsgeschichte“ (Michael Ley: Hitlers Kinder. Die Generation der Achtundsechziger, Marburg: Basilisken-Presse, 2018).

Mehr darüber morgen bei Charles Konia.

Orgonotische Erregungseffekte II (1958) (Teil 8)

13. Dezember 2018

von David Boadella

6. Die Pulsation der Elektroskop-Blätter (Fortsetzung)

Bisher wurde die Erregung der Blätter durch einen Isolator beschrieben. Sehr geringe Erregung durch meine Hand wurde beobachtet, da die Blätter mit nur geringer Bewegung reagierten, wenn meine Hand sich der Scheibe näherte. Wenn man jedoch einen geladenen Isolator die Elektroskopscheibe bedecken ließe (z.B. man sie mit einem weichen Gummihandschuh drapierte), war die Konvergenz der Blätter viel stärker ausgeprägt. Das heißt die Hand, die ein ungeladenes Elektroskop an der Scheibe nicht beeinflussen kann, kann eine beträchtliche Bewegung der geladenen Blätter erzeugen, wenn sie etwa 6 Zoll über der Scheibe bewegt wird, nur vorausgesetzt, daß die Metallscheibe durch den Isolator bedeckt ist. Der Isolator scheint den Feldeffekt der Hand zu „verstärken“. Reich war früh mit der Tatsache konfrontiert, daß das Elektroskop nicht direkt durch Aufladung auf eine Orgon-Konzentration reagierte. Es wurde nur geladen, wenn das Orgon absorbiert worden war und anschließend von einem guten Isolator emittiert wurde. Eine ähnliche Indirektheit scheint den Aufladungseffekt der Hände zu bestimmen. Die Hände können kein Elektroskop an der Scheibe laden, aber sie werden Gummi oder Glas oder andere Isolatoren erregen, die wiederum eine starke Wirkung auf das Elektroskop haben.

Diese indirekte Einwirkung der Hände auf die Goldblätter ist am deutlichsten zu sehen, wenn die Blätter durch Streichen des Glases der Flasche geladen sind. Wenn ich meine Hände von der Flasche nahm, begannen die Blätter zuerst langsam zu konvergieren und sich dann langsam wieder zu spreizen. Mit anderen Worten, die bereits erwähnte Pulsation, die durch Isolatoren hervorgerufen wird, tritt auch als Reaktion auf die Hände auf. Das gleiche Phänomen der Langsamkeit, wenn die Aufladung über einen Isolator erfolgte, im Vergleich mit der direkten metallischen Leitung, wurde von Reich beobachtet (siehe 5, S.119).

Wenn sich meine Hände wieder dem Flaschenhals näherten, gab es eine sehr starke Bewegung der Blätter. Sowohl die Konvergenz bei Annäherung als auch das Abspreizen bei Annäherung wurden beobachtet, und beide traten immer noch auf, selbst wenn alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen worden waren, um sicherzustellen, daß die Art des Streichens identisch war. Es war möglich, zwei Elektroskope auf die gleiche Weise zu laden und eine Abspreizung in der einen und eine Konvergenz in der anderen durch die gleiche Hand zu erhalten, die auf die gleiche Weise angenähert wurde.

Zwei weitere ungewöhnliche Beobachtungen wurden mit dem auf diese Weise aufgeladenen Elektroskop gemacht. Wenn ich meinen Finger auf die Scheibe legte, bevor die bereits beschriebene langsame erneute Abspreizung stattgefunden hatte und die langsame Konvergenz beim Entfernen der Hand vom Glas noch immer vor sich ging, gab es bei den Blättern einen sehr plötzlichen ‚Stoß‘ nach außen. Mit anderen Worten, die normalerweise langsame Reaktion auf die Erregung durch die Hand durch das Glas hindurch wurde stark beschleunigt. Es war tatsächlich möglich, die Blätter um einen Winkel von ungefähr 30º von der vertikalen Position abzulenken, indem ich meinen Finger auf die Scheibe legte. Die Hand, die normalerweise das Elektroskop an der Scheibe entlädt, ist hier in der Lage, das Elektroskop an der Scheibe aufzuladen. Nicht nur kann gezeigt werden, daß eine ‚Erdung‘ manchmal keinen Effekt auf das Entladen des Elektroskops hat, vielmehr wird die bloße Prozedur des ‚Erdens‘ unter diesen Bedingungen sogar genau das Gegenteil dessen ergeben, was normalerweise daraus resultiert. So ist es nicht überraschend, wenn man findet, daß Metall, wenn es auf die Scheibe gebracht wird, die gleiche Reaktion hervorbringt.

Auch wenn das Elektroskop durch Streichen des Glases teilweise geladen und dann vom Tisch hochgehoben wurde, wurde eine deutliche Zunahme der Spreizung der Blätter bemerkt. Dies war nicht in Form eines ‚Stoßes‘, sondern einer ziemlich schnellen stetigen Erweiterung der Blätter. Das verwirrte mich eine ganze Weile, da die Ablenkung nur mit einer Aufwärtsbewegung erfolgte, aber wenn ich das Elektroskop im freien Raum hielt und es nach oben oder unten bewegte, trat keine Veränderung ein. Dann wurde klar, daß diese scheinbar bizarre Ablenkung nur erzeugt wurde, als der Kontakt zwischen dem Glas und der Tischplatte unterbrochen wurde. Dies konnte keine bloße Frage der Trennung von Oberflächen sein, da die Reaktion nur auftrat, wenn der Elektroskopkolben zuerst gestreichelt worden war. Es war die Dissoziation der beiden Energiefelder, das die Blätter anregte: das Streichen der Glasschale regt auch die Tischplatte an, ob diese nun aus glattem Holz besteht oder ob sie mit einer Metallplatte oder Plastiktischdecke bedeckt ist – alles Varianten, die versucht wurden und bei denen die Reaktion erfolgte.

Wenn statt des Flaschenhalses der Flaschenbauch gestreichelt wurde, reagierten die Blätter mit starker Erregung. Es war möglich, die Wirkung einer starken Brise innerhalb der luftdichten Flasche zu simulieren und ein vollständiges Zucken der Blätter mit einer Ablenkung um 90 Grad oder mehr zu erhalten. Wenn dieses Streicheln langsam auf einer Seite des Flaschenbauches durchgeführt wurde, wobei die Flasche in der anderen Hand horizontal gehalten wurde, konnte das nahe Blatt dazu gebracht werden, sich zu meiner Hand hin auszudehnen. Wieder wurde der Vergleich mit einer biologischen Bewegung – einer Erektion – von mehreren Beobachtern des Phänomens empfunden. Die ‚Erektion‘ des Blattgoldes folgte einem Muster, das nunmehr allmählich typisch zu sein scheint: es geschah manchmal als Reaktion auf die Annäherung meiner Hand (mit Zusammenfall beim Entfernen) und manchmal auf die Entfernung meiner Hand (mit dem Zusammenfall beim Annähern).

Der stärkste Feldeffekt wurde gefunden, als das Elektroskop von meinen Händen geladen wurde und ein Gummihandschuh, der auch von meinen Händen geladen worden war, neben dem Glas hin und her bewegt wurde. Die Erdung der Scheibe beseitigte die Reaktion jetzt genausowenig wie sie es zuvor getan hatte. Die Blätter reagierten auf die Bewegung des Handschuhs mit einer eigenen Bewegung, die mit zunehmender Entfernung des Handschuhs geringer wurde. Eine winzige aber unmißverständliche Zunahme der Ablenkung der Blätter konnte in einer Entfernung von zweieinhalb Fuß beobachtet werden. Mit dem Ethilon-Streifen konnte dieser Abstand um etwa einen weiteren Fuß überschritten werden.

Das Elektroskop zuckt als Reaktion auf „etwas“ im angeregten Gummihandschuh über einen Abstand von 2 oder 3 Fuß. Es ist wenig gewonnen, wenn dieses „Etwas“ als ein elektrostatisches Feld bezeichnet wird. Wir haben gesehen, daß dies ohne Reibung hervorgerufen werden kann. Es kann zu Rötung und Prickeln der Haut führen. Es kann Erstrahlung in Neonlampen erzeugen, wie auch in Glühbirnen. Es regt Holzstücke an, die mit hellstrahlenden Lichtpunkten leuchten. Es kann aus dem Kontakt mit dem Haar oder mit der Haut erhalten werden. „Das Elektroskop ist nicht mit Strom geladen, sondern mit Orgon. Das Orgon dringt in alles ein; Leiter und Nichtleiter, nur mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Der Isolator leitet keine Elektrizität, aber er leitet Orgon. Aus diesem Grund kannst du ein Elektroskop mit einem orgonotisch geladenen Isolator aufladen, genauso wie du das Elektroskop durch einen Isolator entladen kannst“ (5, S. 120).

Es ist leicht zu verstehen, warum das Elektroskop für Arbeiter auf dem Gebiet der Elektrizität von nur geringem Nutzen ist, hingegen ein grundlegendes Instrument der Orgonomie darstellt. Das war es, was Reich dazu brachte, das Instrument umzubenennen und es passender als „Orgonometer“ zu bezeichnen. Nur die Annahme, daß es sich um Orgon und nicht um Elektrizität handelt, die die Isolatoren und die Goldblätter anregt, macht es möglich, die funktionellen Beziehungen zwischen Licht hier und Ladung dort zu verstehen; zwischen der offensichtlichen vegetativen Reaktion auf der einen und der subtilen emotionalen Reaktion auf der anderen Seite. Wir können diese Beziehungen bei der Anregung, die durch das Orgonenergie-Feldmeßgerät induziert wird, weiter untersuchen.

(Fortsetzung folgt) [eine etwaige Fortsetzung liegt mir nicht vor, PN]

 

Literatur

5. Reich, Wilhelm: „Orgonotic Pulsation: the differentiation of orgone energy from electro-magnetism. Presented in talks with an electro-physicist“ (insbesondere Part II: The orgonotic excitation of insulators. Questionable points in the concept of static electricity), International Journal of Sex-Economy and Orgone Research, Vol. 4, 1945

9. Ritter, Paul: „Bio-functional planning, Part IV Enclosure“, Orgonomic Functionalism, Vol. IV. 1957 [Im gesamten Text von Boadella gibt es keinen Verweis auf diesen Artikel. PN]

 

Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgonotic Excitation Effects II“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 5 (1958), No. 4, S. 211-232.

Migration und die bizarr-perverse Wahnwelt der Linken

12. Dezember 2018

Mir liegt hier die Einladung zu einem Fortbildungsseminar über „Aggression und Gewalt im medizinischen Alltag“ vor. Merkwürdig, denn vor wenigen Jahren war das schlichtweg kein Thema! In dem Schreiben wird auf eine Resolution der Bundesärztekammer Bezug genommen: „Jegliche Gewalt gegen Angehörige der Gesundheitsberufe sei gesamtgesellschaftlich zu ächten.“ Früher hätte man einfach „gesellschaftlich zu ächten“ geschrieben. Was soll das sinnlose „gesamt-“? Denn „-gesellschaftlich“ impliziert doch bereits eine „Gesamtheit“! Linksliberale zerstören durch Migration (Be-Völkerung) die Gesellschaft (die Volksgemeinschaft), was zu einem ständigen Bürgerkrieg führt, in dem die offiziellen Vertreter des Staates („Hoheitsträger“ wie Ärzte und Krankenschwestern) von den Besatzern a priori als Feinde angesehen werden, und versuchen das dann im Nachhinein wieder zu kitten. Vor allem dadurch, daß UNS (also den DEUTSCHEN) „zivilgesellschaftlich“ ins Gewissen geredet wird: WIR sollen die Gewalt ächten. Friedenserziehung! Linke sind derartig irre, daß es einem die Sprache verschlägt!

Und sie sind pervers! Sie versuchen die einheitlich funktionierende hochproduktive (d.h. entladungsfähige) Gesamtgesellschaft durch Parallelgesellschaften und eine multikriminelle Gesellschaft zu zerstören. 1927 schrieb Reich in Die Funktion des Orgasmus (S. 17), daß Neurose vorliegt, wenn sich die prägenitalen Strebungen nicht mehr in den genitalen Primat unterordnen (d.h. orgonomisch sich nicht in das einheitliche bzw. ganzheitliche „gesamtorganismische“ Funktionieren einfügen). Neurose beruhe, so Reich, darauf, „daß die unbefriedigten und unsublimierten libidinösen Ansprüche, da sie sich in das Gesamtstreben nicht einfügen lassen, mit der Zeit immer mehr Interesse an sich ziehen und dadurch die Einheitlichkeit des sexuellen Erlebens stören; auch sonst kann nichts mehr voll erlebt werden. Das mag die sozialen Leistungen zunächst wenig beeinträchtigen, weil die meisten von ihnen dem persönlichen Erleben fernstehen. Im Bereiche sexuellen Erlebens, dessen Höhepunkt psychisch und physisch der Orgasmus ist, bedarf es hingegen der Fähigkeit zur Vereinheitlichung der sexuellen und der kulturellen Strebungen. Davon hängt die [libido-]ökonomische Zweckdienlichkeit des Orgasmus ab.“

Orgonotische Erregungseffekte II (1958) (Teil 7)

11. Dezember 2018

von David Boadella

6. Die Pulsation der Elektroskop-Blätter

Bisher wurden verschiedene Wege zum Laden und Entladen des Elektroskops beschrieben. Was folgt, ist ein Bericht über das Verhalten des Elektroskops, nachdem es geladen worden ist: Als ich das Material entfernte, welches das Elektroskop an der Scheibe geladen hatte (entweder durch direkten Kontakt oder durch Induktion), begannen die Blätter zuerst zu konvergieren, dann sich aber fast sofort wieder abzuspreizen; manchmal war das Ausmaß der Wiederabspreizung größer als das der anfänglichen Abspreizung. Oft war es etwas weniger. Und zu anderen Zeiten war sie geringfügig oder erschien gar nicht. Im letzteren Fall konnte das Elektroskop die auf es übertragene Ladung nicht aufrechterhalten. Interessant ist, daß, wenn das Elektroskop seine anfängliche Ladung beibehalten oder sogar erhöht hat, dies sich niemals direkt nach der Entfernung des Ladungsmaterials zutrug. Immer gab es eine dazwischenliegende Phase partieller Konvergenz der Blätter. Je schneller ich den Isolator entfernte, desto schneller zuckten die Blätter zusammen und wieder auseinander. Es war sogar möglich, die Reaktion zu verpassen, wenn man nicht gezielt danach schaute, genauso wie man sich nicht bewußt ist, wie oft eine Person mit ihren Augenlidern blinzelt, es sei denn, das Blinzeln ist sehr offensichtlich, oder man ist danach aus, genau dies zu bemerken. Die Analogie zum Blinzeln mag weit hergeholt klingen, aber es ist eine faszinierende Tatsache, daß die erregten Goldblätter sich in vieler Hinsicht so verhalten, als ob sie ‚lebendig‘ wären. Reich beobachtete eine ähnliche Anziehung und Abstoßung in angeregten Seidenfäden. Er schrieb, daß „die Reaktion mich an kontrahierende Froschschenkel erinnert. Zuerst wollte ich diesen Vergleich von mir weisen“ (5, S. 134). Der Übersetzer des Artikels, Theodor Wolfe, fügte eine interessante Fußnote hinzu:

Es erscheint mir eigentümlich, daß die Bewegung eines Paares von Seidenfäden an eine biologische Bewegung erinnern sollte. Ich erinnere mich gut an mein Erstaunen, als ich dieses Experiment zum ersten Mal sah. Mein unmittelbarer Eindruck war tatsächlich der von sich bewegenden Froschschenkeln. Zeuge solcher Experimente zu sein, die immer wieder das Funktionieren einer einheitlichen Energie sowohl im physischen als auch im biologischen Bereich demonstrieren, ist eine der beeindruckendsten Erfahrungen. (5, S. 134)

Das Phänomen der alternierenden Bewegung als Reaktion auf die Anregung eines geladenen Elektroskops tritt nicht nur beim Entfernen des Isolators auf, sondern auch bei der erneuten Annäherung desselben Isolators. Das heißt, wenn man ein Stück geladenen Gummis in die Nähe eines Elektroskops bringt, das schon von demselben Stück Gummi erregt worden ist und seine Ladung behalten hat, beginnen die Blätter zu konvergieren, wenn das Gummi sich nähert, aber ab einem bestimmten Punkt spreizen sie sich wieder und bleiben gespreizt, wenn sich das Gummi auf der Scheibe befindet. Indem ich also zwei Bewegungen mit dem geladenen Isolator (zur Elektroskopscheibe und von ihr weg) vollführte, erzeugte ich vier abwechselnde Bewegungen in den Blättern: Konvergenz, Abspreizung, Konvergenz, Abspreizung. Es war die Beobachtung dieser Art von Bewegung, hier und in anderen Kontexten, die Reich dazu brachte, den Begriff „Pulsation“ als Beschreibung für das zu verwenden, was stattgefunden hat. Reich wies darauf hin, daß die Pulsation in den Blättern „nur dann erfolgt, wenn der Kontakt des Energiefeldes mit der angeregten Substanz hergestellt und wenn es unterbrochen wird“ (5, S. 133). Das gleiche Phänomen wird gefunden, wenn eine Glühbirne durch einen geladenen Isolator in einer Entfernung angeregt wird. Reich beschrieb, wie das Flackern einer durch einen geladenen Stab angeregten Leuchtstofflampe einer Abfolge von „Kontakt und Kontaktunterbrechung“ entspricht. Es scheint auch wahrscheinlich zu sein, daß dies passiert, wenn wir eine Glühbirne mit unseren Händen streicheln. Harveys Betonung der „Trennung von Oberflächen“ als eine Erklärung der Lumineszenz von Rollpflaster, etc., kann jetzt als ein spezieller Fall von „Kontaktunterbrechung“ angesehen werden. Der Kontakt von Oberflächen ist nicht wesentlich, da die Anziehung und Dissoziation von Energiefeldern sowohl zu Erstrahlungseffekten bei Glühbirnen und Isolatoren führt als auch zu Pulsationseffekten bei Elektroskopblättern.

Die Phänomene sind weit davon entfernt, sich einer starren bzw. harten und schnellen Schematisierung zu unterwerfen. Die zweifache Bewegung der Pulsation (Konvergenz-Abspreizung) ist keineswegs die einzige Reaktion auf die Erregung an der Scheibe. Jede Art von Bewegung tritt auch isoliert auf. Manchmal gibt es nur Konvergenz, manchmal nur eine stärkere Abspreizung. Daß diese Unterschiede nicht mit „positiver und negativer Elektrizität“ erklärt werden können, ergibt sich daraus, daß die Annäherung ein und desselben geladenen Materials an ein identisch geladenes Elektroskop zu einer dieser gegensätzlichen Bewegungen führen kann. Die Annahme von Anziehung und Dissoziation als gegensätzliche Funktionen einer einheitlichen Energie macht hier, angesichts der Fakten, einen besseren Sinn, wie sich an den Effekten von Isolatoren aufeinander gezeigt hat.

 

Literatur

5. Reich, Wilhelm: „Orgonotic Pulsation: the differentiation of orgone energy from electro-magnetism. Presented in talks with an electro-physicist“ (insbesondere Part II: The orgonotic excitation of insulators. Questionable points in the concept of static electricity), International Journal of Sex-Economy and Orgone Research, Vol. 4, 1945

 

Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgonotic Excitation Effects II“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 5 (1958), No. 4, S. 211-232.

Was bleibt von uns?

10. Dezember 2018

Das Leben ist sinnlos, da wir ohnehin sterben werden. Gleichermaßen wird alles vergehen, was wir lieben. Nach der gängigen Kosmologie steuert das Universum auf einen Endzustand einer lichtlose Schwärze zu, durch die vereinzelt absolut tote Eisenkugeln driften. Frei nach Samuel Beckett gebären uns unsere Mütter mit gespreizten Beinen über Särgen stehend: Sekundenbruchteile sehen wir Licht, um wieder ins ewige Nichts einzutauchen. Das beste ist, nie geboren worden zu sein, um nichts von diesem Elend mitzubekommen, das zweitbeste ist, diesem Elend so schnell wie möglich ein Ende zu machen! NICHTS wird bleiben, alles ist leer und vollständig ohne Sinn und Hoffnung!

Ich halte diese nihilistische Weltsicht für eine unreife Kinderei.

  1. Das Universum ist nicht leer, nicht tot, nicht „dunkel“, sondern es funkelt von der wohligen kosmischen Lebensenergie.
  2. Das Universum ist keine Anhäufung von Materie, die sich chaotisch bewegt mit vereinzelten Inseln von Ordnung, sondern es ist eine Erzählung, in der alles mit allem verbunden ist und nichts verlorengehen kann. Das ist kein poetischer Eskapismus, sondern etwas, auf das die auf wundersame Weise aufeinander abgestimmten Grundkonstanten der Physik (das „anthropische Prinzip“) und die „Verschränkung“ der Quantenmechanik verweisen.
  3. In all seinem Streben, insbesondere in seinem künstlerischen, versucht der Mensch die Funktionsgesetz zu reproduzieren, die der Schöpfung zugrundeliegen, sei es nun in der Musik von Bach und Mozart oder in den großen Werken der Architektur. Der Mensch hat damit Anteil an der Ewigkeit und Unsterblichkeit.

Du flüchtest dich in die Nebelbänke der Melancholie, weil dich das überbordende Glück der nackten unverstellten (ungepanzerten) Wirklichkeit zerreißen und seine unauslotbare Tiefe straucheln lassen würde: