Zu den Konflikten Ukraine und Taiwan

Ich bin nicht bereit, irgendetwas von meinem persönlichen Wohlbefinden für die Ukraine oder Taiwan zu opfern. Wir hatten diese Situation schon einmal. Anfang der 1960er Jahre zeigte der US-Präsidentschaftskandidat Kennedy, ein nichtsnutziger Playboy, in Bezug auf Taiwan Schwäche, ganz im Gegensatz zum erfahrenen Politiker Nixon, und weil Kennedy als schwach eingeschätzt wurde, kam es nachdem er die Wahl von Nixon gestohlen hatte zur Kuba-Krise, die beinahe zu einem Atomkrieg eskalierte. Und heute: Wenn die Wahl nicht vom erfahrenen Geschäftsmann Trump gestohlen worden wäre, würden die Chinesen es nicht wagen, Taiwan zu bedrohen. Ebenso wäre Putin mit Trump im Weißen Haus niemals in die Ukraine einmarschiert.

Die Amerikaner haben in ihrer idiotischen „liberalen“ Schwäche China überhaupt erst stark gemacht, wovor Trump schon vor Jahrzehnten warnte. „Die USA zahlen den Preis dafür“, so Patrick Buchanan, ein ehemaliger Mitarbeiter Nixons,

daß sie vor Jahrzehnten eine Politik des Aufbaus Chinas betrieben haben, in der Hoffnung und Erwartung, daß sich Peking zu einem gutartigen und freundlichen Rivalen und Konkurrenten der Vereinigten Staaten entwickeln würde. Durch die Gewährung des Meistbegünstigungsstatus durch die USA, die das Land auch in die Welthandelsorganisation einführten, hat sich China seit der Jahrhundertwende von einem Land, dessen Wirtschaft kleiner als die Italiens ist, zu einem Produktionsmonolithen entwickelt, der mit den Vereinigten Staaten rivalisiert. (https://www.heraldextra.com/news/opinion/editorial/2022/jul/27/buchanan-china-calls-pelosi-trip-to-taiwan-a-provocation/).

Der Leser weiß, daß die USA die Sowjetunion kurz vor dem Kalten Krieg aufgebaut haben?! Beispielsweise wird in keinem Kriegsfilm wird gezeigt, daß die Deutschen an der Ostfront es auch mit Sherman-Panzern zu tun hatten.

Die Geschichte wiederholt sich. Was heute Taiwan ist, war einst die ostpreußische Enklave, die durch den polnischen Korridor vom Rest Deutschlands getrennt war. Sozusagen das damalige „West-Berlin“! (Von der heutigen Enklave Kaliningrad will ich gar nicht erst anfangen!) Gestützt auf „Garantien“ Frankreichs und Englands verweigerte Polen Verhandlungen über einen vernünftigen Transitverkehr, den Ausbau der Straßen- und Bahnverbindungen etc., isolierte Ostpreußen weiter und setzte seine brutale „Polisierungspolitik“ gegen die große deutsche Minderheit im Land fort. Nachdem Deutschland Polen angegriffen und kaum einen Soldaten zum Schutz des deutschen Territoriums zurückgelassen hatte, unternahm der Westen nichts, außer Deutschland den Krieg zu erklären. Warum keine sinnvollen Verhandlungen vor dem Krieg? Warum keine sinnvolle militärische Aktion, als sie angebracht war? Während des Polenfeldzugs war, wie gesagt, kaum ein Wehrmachtssoldat im Reichsgebiet zurückgeblieben, um es verteidigen zu können, und unmittelbar danach hatte die Wehrmacht buchstäblich ihre gesamte Munition verbraucht. Diplomatie, um Schlimmeres zu verhüten, militärische Intervention, wenn der Erfolg garantiert ist? Nein, das liberale Gesindel des Westens mußte sinnfrei einen Schlamassel anrichten, der später durch ihre groteske Überreaktion in einem Meer aus Blut mündete!

Man erzähle mir nicht, daß diese Biden-Trottel in Washington nicht sowohl die Debakel in der Ukraine als auch um Taiwan provoziert hätten. Das alles wird, vielleicht unbewußt, von der Emotionellen Pest (neurotische Destruktivität, die sich auf der Weltbühne austobt) inszeniert, damit Tod und unsägliches Leid siegen. Außerdem sind die Russen und Chinesen alles andere als natürliche Verbündete. Welches lobotomierte Genie in Washington hatte die großartige Idee, systematisch gleichzeitig beide zu Amerikas Feinden zu machen? Im Gegensatz dazu verweise ich auf Nixon in Peking. Das war rationale, unneurotische Machtpolitik.

Die beiden folgenden Zitate von einem englischen Historiker illustrieren, was ich hier zum Ausdruck bringen will:

Vermutlich bleibt das Kalkül im Weißen Haus wie bei der Wahl 2020, daß eine harte Haltung gegenüber China Stimmen bringt – oder, anders ausgedrückt, daß alles, was die Republikaner als „Schwäche gegenüber China“ darstellen können, Stimmen kostet. Es ist jedoch schwer zu glauben, daß diese Rechnung aufgehen wird, wenn das Ergebnis eine neue internationale Krise mit all ihren möglichen wirtschaftlichen Folgen ist.

Man spielt mit einem Dritten Weltkrieg und einem weltweiten ökonomischen Kollaps mit Abermillionen Hungertoten, Aufständen, dem Zusammenbruch der Zivilisation! Und weiter:

Das letzte Geheimnis der Taiwanstraße ist, daß sich eine demokratische [US-]Administration auf einen Kollisionskurs begibt, den ihre Vorgängerin nie riskiert hätte. Es stimmt, daß Trumps Regierung vieles getan hat, was Peking verärgert hat, nicht zuletzt die Einführung der Zölle, die die Regierung Biden nicht aufheben kann. Aber wäre Trump wegen Taiwan an den Rand eines Krieges gegangen? Laut den Memoiren des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton zeigte Trump gerne auf die Spitze eines seiner Permanentmarker und sagte: „Das ist Taiwan“, dann zeigte er auf den Präsidenten-Schreibtisch im Oval Office und sagte: „Das ist China“. „Taiwan ist etwa zwei Fußbreit von China entfernt“, sagte Trump zu einem republikanischen Senator. „Wir sind 8 000 Meilen entfernt. Wenn sie einmarschieren, gibt es nichts, was wir dagegen tun können.“

Im März führte Trump ein Telefongespräch mit dem Profigolfer John Daly, das künftige Historiker zitieren werden, unabhängig davon, ob sie ihm ein Wort glauben oder nicht. „Es ist, als ob sie Angst vor ihm hätten“, sagte Trump in Bezug auf Putin. „Wissen Sie, er war ein Freund von mir. Ich habe mich gut mit ihm verstanden. Ich habe gesagt: ‚Wladimir, wenn du das tust [die Ukraine angreifen], schlagen wir in Moskau zu’… und er hat mir irgendwie geglaubt, so 5 %, 10 %, das ist alles, was man braucht. Zu meiner Zeit hat er das nie getan, John, wissen Sie … Warum hat er das nicht in den letzten vier Jahren getan? … Xi hat mich auch nicht gestört. Ich habe ihm das gleiche gesagt.“ Und Trump fügte hinzu: „Taiwan wird das nächste sein. Sie werden keine Computerchips mehr haben. Sie werden sie vom Angesicht der Erde wegblasen.“ [Taiwan ist der bei weitem größte Computerchip-Hersteller in der Welt!] (https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2022-07-29/pelosi-s-taiwan-trip-would-anger-china-and-may-trigger-trump-prophecy)

Genauso begann der Zweite Weltkrieg: zunächst Schwäche gegenüber Hitler zeigen, gefolgt von einer grotesken Überreaktion auf Hitler. Das ist die Neurose auf der Weltbühne. Trump ist der einzige Politiker, der nicht neurotisch ist. Seine Devise lautet: freundlich aber hart und bestimmt sein, um dann später nicht überreagieren zu müssen.

Für mich ist dies der Schlüssel zu einem orgonomischen Verständnis der Weltpolitik. Neurotiker (gepanzerte Menschen) sind schwach und unsicher und versuchen später, dies zu kompensieren, was in einem blutigen Desaster mündet. Relativ ungepanzerte Menschen wie Trump sind stark und sicher und müssen ihre Ohnmacht später nicht überkompensieren. Politik ist die Fortführung der persönlichen Neurose mit anderen Mitteln.

Wenn wir Churchill, Kennedy oder gar Biden vergöttern, während wir Nixon und Trump verteufeln, feiern wir nur unsere eigene neurotische, ungelenke und brandgefährliche Verkorkstheit. Man schaue sich doch diese hilflosen Politikerdarsteller im Fernsehen an! Gestalten wie Scholz, Habeck und Baerbock, einstige Pazifisten und Kriegsdienstverweigerer und nunmehr bluttrunkene Kriegshetzer. Atomkraftgegner, die kindlich grinsend den Atomkrieg verharmlosen! Daß diese Leute gewählt wurden und beliebter werden, je weiter sie uns in die Scheiße reiten, ist ein massenpsychologisches Problem – DAS EIGENTLICHE PROBLEM!

5 Antworten to “Zu den Konflikten Ukraine und Taiwan”

  1. Robert (Berlin) Says:

    „nachdem er die Wahl von Nixon gestohlen hatte“

    Hast du dazu irgendwelche Quellen?

  2. Robert (Berlin) Says:

    “ Beispielsweise wird in keinem Kriegsfilm wird gezeigt, daß die Deutschen an der Ostfront es auch mit Sherman-Panzern zu tun hatten.“

    Dabei ist die große Zahl von 4000 Einheiten nicht zu übersehen.

    „Im Rahmen von Lend-Lease wurden 4.102 mittlere M4A2-Panzer in die Sowjetunion geschickt.“

    https://en.wikipedia.org/wiki/Lend-Lease_Sherman_tanks#Soviet_Union

  3. Robert (Berlin) Says:

    Ich finde schon, dass es große Unterschiede zwischen Taiwan und Ukraine gibt. Taiwan wird von den roten Faschisten bedroht, weil sie es nicht ertragen können, dass andere Chinesen frei leben können.
    Selensky-Ukraine ist ein Versuch der USA, Russland zu Fall zu bringen, mit Marionetten-Präsident, vom CIA aufgebauter Armee und Massenmord an der in den Ostteilen russischsprachigen Bevölkerung als Lockmittel für den Einmarsch.

    • Peter Nasselstein Says:

      Jede, wirklich jede chinesische Regierung würde Separatismus nicht tolerieren. Daß das die Amerikaner, die schließlich einen verheerenden Bürgerkrieg deswegen ausgefochten haben, das nicht verstehen, verstehe ich nicht. Außerdem, die USA verbieten uns, mit den Russen zusammenzugehen. Die Russen verbieten den Ukrainern, mit den Amerikanern zusammenzugehen. Punkt. Wobei – ich schau jetzt mal lieber nicht auf den Globus und die Entfernungen 😉

      Mit „Demokratie“ und „Emotioneller Pest“ hat das ganze erstmal gar nichts zu tun! (Auf einer tiefern Ebene natürlich schon, aber nicht so, wie uns das die oberflächlichen Medien weismachen wollen.)

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