Zuchtprogramme im Menschentierzoo

Zu Reichs Zeiten, d.h. in der autoritären Gesellschaft von vor 80 Jahren, war Wissen um Empfängnis und mögliche Empfängnisverhütung in weiten Kreisen der Bevölkerung nur marginal vorhanden. Und selbst wenn: Empfängnisverhütungsmittel waren teuer und schwer zu beschaffen. Für junge Menschen sogar so gut wie unerschwinglich und unerreichbar. Teilweise wurde ihr Vertrieb, wenn nicht sogar die bloße Werbung für sie, als „Anstiftung zur Unmoral“ hart bestraft. Ein erfülltes Sexualleben war so gut wie ausgeschlossen und reihenweise kamen Kinder auf die Welt, die nur mit Haß und Verachtung behandelt wurden, – weil sie aus einem Akt hervorgegangen waren, der von diesen Gefühlen bestimmt gewesen war. Am Horizont zeichnete sich eine eugenische Katastrophe ab. Siehe dazu die Überlegungen des Sozialisten Otto Mainzer.

Unter diesen Bedingungen, die Reich in Schriften wie Die sexuelle Revolution eindringlich beschreibt, war es nur folgerichtig, alle Hoffnung in den Sozialismus zu setzen. Sexualökonomie und eine „sozialistische Ökonomie“ schienen für einander bestimmt.

Wie bereits an anderer Stelle angeschnitten, stellen sich die Verhältnisse heute, d.h. in der antiautoritären Gesellschaft drastisch anders dar, nämlich diametral entgegengesetzt. Heute führt die Hilfe des Staates für die „Armen und Benachteiligten“ geradezu zum Verzicht auf Verhütungsmittel, sind doch Kinder bares Geld wert und ein gutes Argument für weitere staatliche Unterstützung. Das ist keine bloße Theorie! Wenn man nach Amerika schaut, war das imgrunde zutiefst rassistische Argument der weißen Liberalen stets, daß schwarze Welfare Queens mit Verhütungsmitteln nicht umgehen könnten und deshalb der Staat für die Folgen ihres offensichtlich unkontrollierbaren Trieblebens aufkommen müsse. Nachdem die asozialen Wohlfahrtsprogramme von den Republikanern während der 1990er Jahre im Congress zusammengestrichen wurden: oh Wunder, urplötzlich wußten die jungen Damen mit Verhütungsmitteln umzugehen! Inzwischen hatten die durch staatliche Hilfe in vaterlosen „Familien“ herangewachsenen Kinder die Innenstädte Amerikas in veritable Höllen verwandelt. Es waren vom Sozialismus ungefähr jene Zustände erzeugt worden, wie Reich sie aus den Armenvierteln Wiens nach dem Ersten Weltkrieg kennengelernt hatte.

Nicht nur, daß der Asozialstaat dort Kinder „erzeugt“, wo sie nicht hingehören, nämlich in Schichten, die sich nicht fortpflanzen sollten, verhindert er gleichzeitig durch seine verbrecherische Enteignungspolitik (genannt „Steuerpolitik“) die Erzeugung von Kindern bei Facharbeitern, Angestellten und dem „Bürgertum“, muß er doch für eine Verbreiterung seiner Steuerbasis durch Einbindung der Frau in den Arbeitsprozeß sorgen. Da sind mehr als ein Kind, allerhöchstens zwei Kinder nicht tragbar! Schließlich sollen die Frauen Karriere machen und entsprechend Steuern zahlen!

Der sozialistische Staat zerstört wirklich alles, wofür der Name „Wilhelm Reich“ steht. Er nimmt in Gestalt von Kinderkrippen den Kindern ihre Mütter und schädigt die Kinder damit auf eine nicht wieder einholbare Weise. Da die Mütter kaum noch Zeit für die Kinder haben, kommt es beispielsweise zu einer Epidemie an Sprachentwicklungsstörungen. Bereits jedes dritte Kind soll betroffen sein. Und man erzähle mir nicht, daß die von ihren Kindern befreiten „Karrierefrauen“ wirklich glücklicher sind. Zumal „Karriere“ für die meisten bedeutet, öde Tage im Büro oder gar an der Supermarktkasse zu verbringen.

Das schlagende Gegenargument ist dann natürlich „Unabhängigkeit“. Die „Karriere“ mache die Frauen unabhängig vom Mann. Das wird aber durch eine Abhängigkeit vom Staat erkauft, der die Kinder ganztägig „betreuen“ soll. Verzichtet sie ganz auf Kinder, kann man ihr nur viel Spaß am einsamen und sinnleeren Lebensabend wünschen!

Die Frau sucht die Gene aus, mit deren Hilfe sie ihre Keimbahn fortsetzen will. Wenn sie vom Mann abhängig ist, wählt sie diesen und damit die Gene desto sorgfältiger. Jeder „soziale“ Eingriff unterminiert dergestalt die Höherzüchtung der Menschheit: er zerstört das, was seit zig Millionen Jahren die Evolution vorantreibt

Sozialismus ist kurz gesagt gleichbedeutend mit der Vermittlung falscher Signale und Anreize, so daß Menschen die falschen Entscheidungen treffen und Ressourcen falsch verteilt werden. Im Bereich der Ökonomie ist das offensichtlich. Warum sollte es im Bereich der Sexualökonomie so viel anders sein? Haben die Sozialisten von der SPD, den Grünen und der CDU/CSU auch nur den blassesten Schimmer davon, was sie da regulieren wollen? Auch nur einen Funken Demut angesichts der Natur des Menschen? Haben sie, mit Verlaub, noch alle Tassen im Schrank?

Zum Abschluß eine Gruppe, die sich ebenfalls nicht fortpflanzen sollte – und unter normalen Umständen dazu auch keine Chance hätte:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=G_EMaEWUx0Q%5D

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3 Antworten to “Zuchtprogramme im Menschentierzoo”

  1. Avatar von Klaus Klaus Says:

    Der ‚Autist’ am Ende des Films … man kann wieder nur allerlei vermuten. Und auch er wird zu einer Art zukunftsträchtiger ‚höherer’ Spezies erklärt (typisches Eso-Muster).
    Einer der Samenspender beruft sich auf seinen Wunsch nach ‚Selbstbestätigung’, und ein anderer sagt: „Mir ist es wichtig, meine Gene weiterzugeben.“ Letzterer sei eine Koryphäe der Genforschung. Aber auch er hängt derjenigen Verwechslung an, die man bei Schülern schon in der Schule zu korrigieren versucht: der Verwechslung zwischen gewollter Fitness und vererbbarer Fitness. Hinzu kommt der dämliche Fehlschluss darauf, wie etwas sein SOLL. Der Herr mag ein noch so toller Hecht sein. Es braucht ihm nicht wichtig zu sein, tolle Hechte zu zeugen. Das ist tatsächlich dem Nazi-Rassismus sehr nahe.

    • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

      Apropos Nazi-Rassismus: Ich wollte noch ein Video im Artikel bringen, doch dann wäre er noch mehr „assoziativ gelockert“ gewesen und bei tumben Lesern… – „jetzt verbreitet Nasselstein auch noch NPD-Propaganda“!

      Anyway, es ist ein sehr bezeichnendes Dokument, denn hier trifft ein Nazi (kein „Neo-Nazi“ – Rieger war ein Nazi, Punkt!) auf einen „Mischling“ – und gerät vollkommen aus dem Konzept, denn die beiden Menschen finden sich offensichtlich gegenseitig sexuell anziehend und würden wunderbare Kinder hervorbringen. Es hat was Tragikomisches, daß Menschen sich freiwillig in die Fänge von Ideologien begeben, statt einfach ihrem Herzen und anderen Körperteilen zu folgen.

  2. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Marc Doll von DIE FREIHEIT auf seiner Gesichtsbuch-Seite:

    Meine Idee wäre es (…) die Steuern auf 5% zu senken, damit jeder das dreifache verdient und so sich und seine Familie lockerst selbst versorgen könnte, aber zu so viel Eigenverantwortung sind die Bürger Europas nicht mehr fähig.

    Wehrt euch! Zerschlagt den Sozialismus und den „Sozialstaatsgedanken“! Fast alle Menschen können für sich selbst sorgen, solange die GRÜNEN und anderes Politgeschmeiß ihnen nicht ständig ein Bein stellen.

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