Einstein und die Orgonphysik

Wilhelm Reich, Physiker: 4. Der Raum und das Orgon, b. Die Relativitätstheorie

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2 Antworten to “Einstein und die Orgonphysik”

  1. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Albert Einstein (Beck’sche Reihe)
    Hubert Goenner
    Verlag: C.H.Beck; (11. März 2015)

    Zitat:
    „Auch der Begründer einer körperorientierten Psychotherapie, Wilhelm Reich, der mit Sigmund Freud über Kreuz lag, wollte Einstein für seine Zwecke gewinnen. Dass der gegenüber der Psychoanalyse äußerst reservierte Einstein sich darauf eingelassen hat, Reich im Januar 1941 zu einem fünfstündigen Gespräch zu empfangen und seinen Orgon-Akkumulator zu testen, ist erstaunlich. Reich glaubte, eine neue Energieart, das Orgon, entdeckt zu haben, dessen Wesen «biologisch» oder «primordial kosmisch» sein sollte. Zum Nachweis baute er den Orgon-Akkumulator, einen metallischen (Faraday-)Käfig, umgeben von einer Schicht aus Papier oder Holz, das Ganze auch mehrschichtig. Er sollte Orgon-Energie sammeln können, wobei der Nachweis als gelungen galt, wenn die Temperatur innerhalb des Akkumulators konstant höher blieb als die Umgebungstemperatur. Einstein stellte das Gerät auf einen Tisch, führte das Experiment durch und fand im Sinne von Reich eine positive Temperaturdifferenz in seinem Arbeitszimmer während einer Woche. Anscheinend überzeugte ihn sein Assistent Infeld, dass das Phänomen als Folge von thermischer Konvektion (Luftströmungen oberhalb und unterhalb der Tischplatte) verstanden werden könne. Ohne eine physikalische Erklärung hätte sich ein Widerspruch zum zweiten Hauptsatz der Thermodynamik ergeben können. Einsteins lakonische Antwort an Reich: «Ich hoffe, dass dies Ihre Skepsis entwickeln wird, dass Sie sich nicht durch eine an sich verständliche Illusion trügen lassen.»“

    ebook 218,2 / 273

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