Posts Tagged ‘Äther’

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 38

30. November 2019

orgonometrieteil12

38. Orgonphysik und Orgontherapie

nachrichtenbrief141

23. November 2019

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 24

11. Juli 2019

orgonometrieteil12

24. Un-Umkehrbarkeit

nachrichtenbrief131

30. Mai 2019

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 10

20. März 2019

orgonometrieteil12

10. Orgonkitsch

Die Begegnung Wilhelm Reich – Albert Einstein (Teil 3)

1. März 2019

von Bernd Laska

 

Reich war sich lange Zeit nicht im Klaren, warum sich Einstein auf solche Art und Weise zurückgezogen haben mag, wo er doch anfangs großes Verständnis und Interesse gezeigt und auch kooperiert habe. Im Kreise seiner Mitarbeiter gab es eine Reihe von Theorien darüber, die natürlich alle nicht überprüfbar waren. Als dann am 17.3.1950 in der New York Times eine Meldung erschien, nach der Einsteins früherer Assistent Leopold Infeld – aus Polen gebürtig und 1936 emigriert – in seine Heimat zurückkehrte, glaubte Reich das Rätsel um Einsteins Verhalten gelöst: als Teil einer kommunistisch gelenkten Kampagne gegen ihn. Das war nun keineswegs eine Wahnidee aus heiterem Himmel. Wer Reichs Dokumentensammlung /3/ zu diesem Komplex gelesen hat und sich bewußt ist, daß das Dokumentierbare nur die Spitze eines Eisbergs sein mag, findet diese Einordnung des Falles Infeld nicht so absonderlich. Daß Infeld Marxist war, geht schon aus der Tatsache hervor, daß er in das stalinistische Polen ging; aber auch in seiner Autobiographie /4/ bezeichnet er sich als „undogmatischen Marxisten“, der von den Taten der Stalin-Ära erst nach dem XX. Kongreß der KPdSU erfuhr (S. 194 und 170). Allerdings hat er, nachdem er von 1936-38 Einsteins Assistent war, bis zum Ende des 2. Weltkrieges an der Universität Toronto Mathematik gelehrt und Einstein in dieser Zeit („soweit ich mich erinnere“) nicht gesehen.

Die Sache ist nie weiter aufgeklärt worden. Man sollte vielleicht auch mal versuchen, sich die Atmosphäre unter Amerikas Physikern (davon viele deutsche Emigranten) vorzustellen, als in Deutschland Otto Hahn die erste Uran-Atomkernspaltung gelang. Auch Einstein, der zwar nicht zur engeren Kreis der Physiker des (Atombomben-) Projektes „Manhattan“ gehörte, war hier sehr engagiert. Außerdem war er von der jungen Physikergeneration theoretisch isoliert, weil er sich weigerte, die von Heisenberg und anderen begründete Quantenmechanik voll anzuerkennen („Gott würfelt nicht!“). Er arbeitete an einer Theorie, die auf seiner ursprünglichen aufbaute und der Quantenmechanik überlegen werden sollte. In dieser Situation kam ihm die Reich-Sache sicher nicht gelegen, zumal Reichs Theorie, wie sich später herausstellte, die Annahme eines Äthers erforderte. Einstein mag diese Konsequenz geahnt und sich deshalb zurückgezogen haben, denn sein Lebenswerk ruhte nun mal auf der Abschaffung des Ätherkonzeptes. (/5/)

Wie dem auch gewesen sein mag: ob kommunistisch gelenkte Kampagne, ob ein einzelner marxistisch oder sonst feindselig gesinnter Assistent, ob Gerüchte aus Psychoanalytikerkreisen oder ob Einsteins eigener Entschluß es war, für uns bleibt wichtig:

  1. Einstein hat die Temperaturdifferenz zwischen Akku und umgebender Luft als „Bombe“ für die Physik bezeichnet.
  2. Einstein hat die Temperaturdifferenz durch eigene Messungen bestätigt, sie dann aber auf konventionelle Art gedeutet.
  3. Reich hat weitere Experimente unter Ausschaltung der Möglichkeit von Konvektion gemacht und den gleichen, im Freien noch deutlicher auftretenden Effekt erzielt und dies Einstein mitgeteilt.
  4. Einstein hat sich auf merkwürdige Art aus der Affäre gezogen.

Die Temperaturdifferenz wurde später von Reich und anderen ungezählte Male bestätigt und war Grundlage für Reichs weitere Arbeit. Von der etablierten Wissenschaft sind Reichs Arbeiten aber nie mehr ernst genommen und überprüft worden.

 

Literatur:

/3/ Conspiracy – An Emotional Chain Reaction, Rangeley USA 1954
/4/ Leopold Infeld, Leben mit Einstein, Zürich 1969
/5/ Ronald Clark, Einstein – Leben und Werk, Essligen 1974

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 2/76N.

Die 13. Version der BIBLIOGRAPHIE DER ORGONOMIE, Teil 3

4. Februar 2019

BibliographiederOrgonomie - Kopie

Bibliography of Orgonomy, PART THREE: Orgonomy after Reich, thirteenth version

Chronik der Orgonomie (Teil 2)

12. Januar 2019

ChronikderOrgonomie

Ich habe den zweiten Teil meiner 414seitigen Reich-Biographie überarbeitet:

CHRONIK DER ORGONOMIE 1940-1957

Nicht metaphysisch, sondern kosmisch!

7. Dezember 2018

In Die kosmische Überlagerung erschließt Reich, daß die Ausdruckssprache des Orgasmusreflexes zwar überindividuell sei, „doch nicht metaphysisch oder mystisch, sondern kosmisch“ (S. 51).

Wenn der Naturwissenschaftler das Wort „kosmisch“ in solchen Zusammenhängen hört, entsichert er sofort seinen Revolver… Was meint hier also Reich konkret mit „kosmisch“? Eine „kosmische“ Betrachtung im Reichschen Sinnen impliziert, das bestimmte Prozesse auf allen Größenebenen identisch funktionieren, d.h. auf der Mikro-, Meso- und Makroebene, desgleichen in allen Funktionsbereichen (beispielsweise im Organismus und bei der Galaxie, im Lebendigen und im Bereich der toten Materie, etc.). Sie sind „kosmisch“, im Sinne von invariant. Reich hat das in Die kosmische Überlagerung durchexerziert.

Diese „invariante“ Betrachtungsweise kann leicht metaphysisch (mystisch) fehlgedeutet werden, d.h. Hinterwelten werden postuliert, die kurzschlußartig unmittelbar (mechanisch!) auf alles einwirken: Gott, der „Äther“, „geistige Wirkstrukturen“, etc. Reich hat sich mit dieser „absoluten“ Betrachtungsweise in Äther, Gott und Teufel kritisch auseinandergesetzt.

ÄTHER, GOTT UND TEUFEL: Übersetzung des Klappentexts und der Inhaltsangabe des Originals von 1949

25. November 2018

In diesem Buch beschreibt Wilhelm Reich den Prozeß des funktionellen Denkens und wie die innere Logik dieses objektiven Denkprozesses ihn zur Entdeckung der kosmischen Orgonenergie und anderer grundlegender orgonomischer Entdeckungen der letzten drei Jahrzehnte führte. Funktionelles Denken und Organempfindungen sind wesentliche Werkzeuge der naturwissenschaftlichen Forschung und entscheidend für die Bewältigung der Probleme des Lebendigen. Der Unterschied zwischen der Denkweise des orgonomischen Funktionalismus und der mechanistischen und mystischen Denkweise wird deutlich durch die Darstellung der Beziehung der kosmischen Orgonenergie zu den beiden Grundpfeilern des menschlichen Denkens: „Gott“ und „Äther“. Reich zeigt, wie der „Teufel“ in Religion und Volksglauben eine Verzerrung des menschlichen Körpergefühls darstellt und wie die Orgonomie jenseits des Reiches des Teufels geht.

I. DIE WERKSTÄTTE DES ORKONOMISCHEN FUNKTIONALISMUS
Das „zu viel auf einmal“ der Orgonomie; die Funktion des Orgasmus – der einzige Zugang zu den kosmischen Orgonenergie-Funktionen; außerhalb des Rahmens von Mechanismus und Mystizismus; der Funktionalismus als Forschungsinstrument; die wissenschaftliche Ordnung der Freiheit; der biophysikalische Standpunkt; Grundlagenforschung auf unbekanntem Gebiet.

II. DIE ZWEI GRUNDPFEILER MENSCHLICHEN DENKENS: „GOTT“ UND „ÄTHER“
Der Standpunkt der Lebendigen; das Irren des Menschentiers; irrationale Fehler; die Logik des Irrens; das „GÖTTLICHE“, das „ABSOLUTE“, das „STATISCHE“; die Suche nach Schutzmaßnahmen gegen Fehler; die Frage der „SCHULD“ im Bereich des Wissens; naive Fragen und ausweichende Antworten; das Gemeinsame von Gott und Äther; Unterschiede zwischen Gott und Äther; die „Nichtexistenz des Äthers“; die Selbstkontrolle der Forschung; das gemeinsame Prinzip irrationaler Fehler; die biophysikalische Panzerung.

III. DIE ORGANEMPFINDUNG ALS WERKZEUG DER NATURFORSCHUNG
Die Rationalität der primären biophysikalischen Emotionen; Wahrnehmung – unterschiedlich bei gepanzerten und ungepanzerten Organismen; das Lebendige als Bezugsrahmen; das Kind als Lebewesen und als Bürger; biosexuelle Energiestauung; gepanzertes und ungepanzertes Leben; Reaktionen der Gepanzerten auf die Orgonomie.

IV. ANIMISMUS, MYSTIZISMUS UND MECHANISMUS
Das Verbot gegen die Untersuchung des Lebendigen; die Charakteranalyse öffnet das Tor zur Einsicht in die Empfindungen; Weltbild und Struktur des Forschers; die Natur ist unexakt; Angst vor der Organempfindung und Angst vor der Orgonforschung; Animismus und Mystizismus; Mystizismus und Erforschung des Mystizismus; die Panzerung des Mystikers; die pulsierende Welt des orgonomischen Funktionalismus; die Reinhaltung von Sinneswerkzeuge; die Lebensfunktion als Modell grundlegender Naturvorgänge; die Natur ist im Fluß; grundlegende Natur und abgeänderte Natur; funktionelle Krebsforschung; das Gemeinsame und das Trennende; der Funktionalismus löst Widersprüche auf; funktionelle Verbindungen, keine Zauberei; mechanistische, mystische und funktionelle Vorstellungen vom Organismus.

V. DAS REICH DES TEUFELS
Religion und die kosmische Erfahrung des Menschen; Gott und Teufel; das Übersehen des Wesentlichen; Hauptmerkmale des gepanzerten Menschen; die Logik der Moral; der gemeinsame Nenner des gesellschaftlichen Versagens des Menschen; Ereignisse aus Sicht der Lebenden beurteilen; Orgasmusangst als Hindernis für ein rationales Leben; Orgonomie geht über den Teufel hinaus.

VI. KOSMISCHE ORGONE ENERGIE UND „ÄTHER“
Die Existenz einer alles durchdringenden und nachweisbaren Energie; kein „leerer Raum“; Allgegenwart; orgonomisches Potential; Orgon-Metabolismus; Pulsation; Pulse und Wellen; West→Ost-Bewegung; Sichtbarkeit; Erstrahlung; Wärmeerzeugung; die orgonotische Sensibilität des Beobachters; die Eigenschaften der Orgonenergie und des Äthers; Zusammenfassung.