Archive for the ‘Wissenschaft’ Category

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 29

6. September 2019

orgonometrieteil12

29. Funktion und Funktionsträger sind voneinander unabhängig

Orgonomform und Kreiselwelle (Teil 2)

29. August 2019

von Bernd Laska

 

Für diejenigen, die ein tieferes Interesse für derartige Untersuchungen haben, möchte ich noch einige weitere Hinweise geben:

1) Wenn man die Eiform aus dem Hyperbeltrichter zB nicht so ableitet, daß man den Winkel Α durch die Verbindung der Punkte 1 und 2 der Einheitshyperbel bildet (Oktave), sondern ein anderes Zahlenverhältnis wählt, erhält man eine andere Orgonomform, zB die des Roggenkorns bei größerem Α.

2) An dem dargestelIten HyperbeItrichter lassen sich eine Reihe mathematischer Beziehungen herstellen, die u.a. auch viele Gesetze der Harmonielehre geometrisch deuten (vgl. hierzu die Theorien von Kayser und Rudolf Haase).

3) Im Zusammenhang mit den mathematischen Harmoniegesetzen die an den genannten geometrischen Figuren darstellbar sind, ist zu überlegen, ob die Projektion der Kreiselwelle auf die Grundrißebene des Hyperbeltrichters tatsächlich die harmonikale Spirale sein muß, sondern nicht vielmehr eine Klotoide. Dies ist eine Kurve, die wie der Kreis durch nur einen Parameter A bestimmt ist. Ihr Bildungsgesetz lautet dann R × L = A (s.a. Skizze). Denn nach einer Meldung in der sowjetischen Zeitschrift Biofisika XIX/2, S. 364f (1974) ergab die exakte Vermessung der spiraligen Struktur des Innenohrs (wo die Sinneszellen liegen) des Menschen und einiger Säugetiere, daß diese allesamt die Form der Klotoide haben.

Obwohl ich im Moment nicht sehe, inwiefern die dargestellten und angedeuteten Zusammenhänge zum tieferen Verständnis der von Reich beschriebenen Naturfunktionen beitragen können, hielt ich sie doch für mitteilenswert und für die Leser der WRB interessant.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 6/76.

Orgonomform und Kreiselwelle (Teil 1)

28. August 2019

von Bernd Laska

 

In seinem Buch Cosmic Superimposition, von dem die hier interessierenden Teile jetzt auch in den gerade erschienenen Ausgewählten Schriften (AS) in deutscher Übersetzung vorliegen, versucht Reich, grundIegende geometrische Figuren, die in vielen Naturprozessen zu beobachten sind, zu beschreiben. Er geht dabei u.a. von zwei experimentellen Beobachtungen aus:

1) Im verdunkelten Orgonraum, d.i. ein alIseitig mit Stahlblech ausgeschlagener Raum von etwa Zimmergröße, kann man nach einiger Zeit der Eingewöhnung mit dem bloßen Auge leuchtende Orgonenergieeinheiten beobachten, die sich auf einer Schraubenlinie (Reich nannte sie Kreiselwelle KRW) durch den Raum bewegen. (Reich schließt daran einige hypothetische Überlegungen zur Entstehung träger Masse aus dem massefreien Orgonenergieozean an, die hier aber nicht weiter interessieren (AS: 322f).)

2) Aus Beobachtungen beim Experiment XX kommt Reich generalisierend zu dem Schluß, daß es eine Grundform des Lebendigen gibt, die sich mit keiner bekannten Form der klassischen Geometrie deckt (AS: 342), die Orgonomform, wie er sie nennt. In ihrer reinsten Ausprägung sei diese Form durch das Hühnerei repräsentiert (AS: 345). „Sämtliche Formen des Lebensbereiches lassen sich ohne Zwang auf die Eiform zurückführen.“ (AS: 344)

Ohne auf die verschiedenen geometrischen (Reich schreibt eigenartigerweise auch ‚trigonometrischen‘) Zusammenhänge zwischen der Eiform und der Kreiselwelle, die Reich in diesem Abschnitt seines Buches herzustellen versucht, im einzelnen einzugehen, möchte ich hier nur feststellen, daß sie mir großteils schwer bis überhaupt nicht nachvollziehbar erschienen.

Im Anschluß an diese Ausführungen über grundsätzliche Formen macht Reich noch mehr oder weniger hypothetische Aussagen über makroskopische Vorgänge wie zB die Entstehung von Wirbelstürmen und sogar die Bildung von galaktischen Strukturen. Deswegen erscheint es mir interessant, auf Querverbindungen zu den Theorien einer anderen Gruppe wissenschaftlicher Außenseiter hinzuweisen, die auf den Erkenntnissen des 1958 verstorbenen Viktor Schauberger aufbauen. In diesen Theorien nimmt die Funktion der einrollenden Spiralbewegung (Wirbel) eine zentrale Stellung ein. Obwohl zwischen der Theorie Schaubergers und der physikalischen Orgonomie noch eine Reihe gut miteinander verträglicher Aussagen bestehen, soll darauf an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden. Eine ausführliche Darstellung ist für eine spätere Ausgabe der WRB vorgesehen. Für unsere gegenwärtigen Betrachtungen interessant ist vor allem die in den Heften V/2 und VI/1-4 der Zeitschrift Kosmische Evolution der Schauberger-Gruppe veröffentlichte formelmäßige Erfassung der Eiform, die ich bisher noch in keinem Mathematikbuch fand, sowie deren geometrische Ableitung aus der Form des (Wirbel-) Trichters. Die von Reich so genannte Raumkurve der Kreiselwelle wiederum wird ebenfalls an diesem Trichter dargestellt, und zwar als Projektion der ebenen harmonikalen Spirale auf dessen Mantelfläche.

 

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 6/76.

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 28

27. August 2019

orgonometrieteil12

28. Was bedeutet der Begriff „Funktion“?

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 24

11. Juli 2019

orgonometrieteil12

24. Un-Umkehrbarkeit

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 23

9. Juli 2019

orgonometrieteil12

23. Was ist Wissenschaft?

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 22

25. Juni 2019

orgonometrieteil12

22. Induktion und Deduktion

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 21

21. Juni 2019

orgonometrieteil12

21. Wissenschaft und Subjektivität

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 18

28. Mai 2019

orgonometrieteil12

18. Der Gordische Knoten der Orgonometrie

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 15

30. April 2019

orgonometrieteil12

15. Ist die Gesellschaft ein Organismus?