DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, g. Begonien, Orgon und Mikrolaser

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Eine Antwort to “DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 1. Orgonbiophysik, g. Begonien, Orgon und Mikrolaser”

  1. Avatar von Renate Renate Says:

    Strukturfarben entstehen nicht aufgrund von lichtabsorbierenden Pigmenten, sondern aufgrund von zellulären Strukturen, die das Licht streuen (nicht-schillernde Strukturfarben) oder reflektieren (schillernde Strukturfarben, Schillerfarben). Schillerfarben entstehen genauer gesagt durch die Überlagerung der reflektierten Lichtwellen. Dieses Phänomen nennt man Interferenz.

    http://www.simplyscience.ch/teens-liesnach-archiv/articles/strukturfarben-die-schillernde-farbenwelt-des-tier-und-pflanzenreichs.html

    Pollia condensata ist eine Pflanze, die in den Wäldern Afrikas wächst und bis zu einem Meter gross werden kann. Für die Wissenschaft besonders interessant sind die farbigen Beeren der Pollia. Obwohl die Pflanze eher im Unterholz wächst und daher keine guten Lichtbedingungen hat, leuchten die Beeren auffallend metallisch-blau. Die Beere hat dünne, parallelverlaufende Zellulosefasern in den Zellwänden, die für diesen Farbeffekt verantwortlich sind. Diese Strukturen sind etwa zehntausendmal dünner als ein menschliches Haar. Die Beere behält den metallischen Farbton auch wenn sie bereits am Vertrocknen ist. Die Farbe der Beeren bietet der Pflanze einen biologischen Vorteil. Vögel werden durch die auffällige Färbung auf die Beeren aufmerksam und nutzen diese als Nahrungsquelle. Mit dem Kot werden die Samen ausgeschieden und neue Pflanzen können heranwachsen.

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