Was ist Tantra?

Der dänische Lama Ole Nydahl hat einmal den „tibetischen Weg zur Buddhaschaft“ wie folgt umrissen: man ziehe die Maske Buddhas so lange über sein Gesicht, bis man schließlich identisch mit der Maske und damit selbst zum Buddha wird. Oder anders ausgedrückt: das authentische, eigene Ich wird durch verinnerlichte „Hierarchien“, d.h. durch das „Über-Ich“ verdrängt (vgl. Die Massenpsychologie des Buddhismus). Jede spontane Regung wird durch Schauspielerei erstickt. Das ist der Kern des Tantrismus.

Wenn sich dies sogar auf die genitale Umarmung ausweitet, – grundsätzlicher kann man die Orgonomie gar nicht negieren. Diese Ausweitung geschieht durch die bewußte Kontrolle der inneren orgonotischen Strömungen. Die stärkste Erregung überhaupt, d.h. die Sexualität, wird gezielt vom Genital weggeleitet und dem Gehirn zugeleitet. Liebe wird in Macht überführt. Crowleys „Magick“.

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3 Antworten to “Was ist Tantra?”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Joachim Trettin auf Facebook:

    „Neue Orgon-Therapie-Tage in Berlin
    Auf vielfacher Nachfrage aus Berlin starten wir im Herbst wieder die Orgontherapie, zusätzlich mit Karma-Reinigungspraktiken. (…) Zu Reichs Zeiten, also bis 1957 waren die inneren Kanäle der Akupunktur, die 3 Hauptnadis und die 72.000 Kanäle im Westen unbekannt. Ich selber lernte diese Theorie erst 1974. Ab 1983 praktizierte ich Tummo, den Yoga der inneren Hitze und stellte fest, dass das funktionierte! (…) Es wuchs in mir die Erkenntnis der „energetischen Funktionalität von orgonotischem Wind (Strömung) und tantrischem Feuer der Reinigung“. Genau wie die Orgonwelle neurotische Ablagerungen aufschwemmt und beseitigt, verbrennt Tummo ältere geistige Ablagerungen. Ich nannte diese Dialektik: DzogOrg.
    Der Orgasmusreflex beseitigt nur neurotische Ansammlungen, die in diesem Leben seit der Geburt gespeichert wurden. (…) Orgonomie und Tantra haben gemeinsam die Methode der „Selbstbefreiung“. Nichts wird neu hergestellt. Nur Unliebsames, Unnatürliches wird man los.
    Es war also nur eine Frage der Zeit, bis Reich „zu Ende gedacht“ wurde. Dies hat nichts mit einer Mystifizierung des Natürlichen zu tun.
    (…)
    Beide Methoden, Orgonomie und Tantra sind original und vermischen sich so nicht. Jeder Teil für sich bleibt für sich gültig.
    Mit der Zeit kamen von Teilnehmern der Orgontherapie immer öfter der Wunsch nach tantrischen Reinigungspraktiken. Selbst so konservative Reichtherapeuten, wie Dr. Barbara Koopman vom ACO waren Sympathisanten solcher Praktiken.“

    „Ich selber durchlief erfolgreich eine Orgontherapie bei einem originalen Reichschüler und er lernte die tantrische Praxis von einem authentischen und hochgeschätzten Meister aus Nepal. Zum Ende meiner Ausbildung gab er mir einen Lehrauftrag mit dem ich mich sehr lange Zeit zurückgehalten habe.“

    Das ist mir neu, dass Walter Hoppe Tantra gemacht hätte. Und Barbara Koopman war bei einem Geistheiler (Levashov).

    Quelle:

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