Archive for the ‘Religion’ Category

Die funktionelle Sicht des Bösen und der Sünde

15. August 2019

Dr. Charles Konia beschreibt die biophysische Dimension des Reiches des Teufels:

Die funktionelle Sicht des Bösen und der Sünde

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 25

15. Juli 2019

orgonometrieteil12

25. Kabbala und Überlagerung

DAS PFINGSTWUNDER 2019: Peter ist Euer Erlöser! (Das Nasselsteinistische Manifest) (Teil 1)

10. Juni 2019

Seit frühster Jugend sind Kulte und Sekten mein Leib- und Magenthema. Wenn ich selber eine Sekte gründen würde, wäre, jetzt spontan erfunden, beispielsweise die folgende Übung zentral für meine devoten Jünger: „Stehe vom Stuhl auf und verlasse durch die Tür den Raum. Tue das solange, bis du WIRKLICH den Raum verlassen hast.“ Ich garantiere, daß diese Übung (und zahllose andere, die ich mir vollkommen willkürlich und sinnfrei ausdenken könnte), auf meine Jünger eine lebensverändernde Wirkung hätte. Das absolut Perfide dabei ist, daß ich diese Übung als einen Initiationsakt der persönlichen Befreiung verkaufen würde („indem du den Raum verläßt, wirst du frei!“), tatsächlich aber meine Opfer dadurch hypnotisiere und zu willenlosen Robotern mache.

Da wäre zunächst einmal das eklatante Machtgefälle, die Grundlage jedweder Hypnose: Ich bringe dich dazu etwas Sinnloses und damit Erniedrigendes zu tun! Aus einem Menschen mache ich eine willenlose Maschine! Zweitens betreibe ich etwas, was man, Adorno paraphrasierend, als „Terror der Eigentlichkeit“ bezeichnen könnte. Du verläßt nicht einfach den Raum, sondern du verläßt den Raum WIRKLICH. Das entfremdet dich von der WIRKLICHkeit, du gehst in den Augen weg und es wird dergestalt künstlich ein schizophrenieartiger Zustand induziert (Spaltung zwischen Erregung und Wahrnehmung). „Ist das WIRKLICH nur der Postbote oder nicht eigentlich in Wirklichkeit ein CIA-Agent?“

schizoghost

Das wird dadurch verstärkt, daß praktisch alle derartige Sekten, in diesem Fall die Nasselsteinity, ein zentrales Paradigma haben: „Mind over matter!“ Wenn du mir folgst, bist du nicht mehr wehrloses Opfer der Umstände, der Materie, des Raumes und der Zeit, sondern du bist frei, weil du GEIST bist. Um zu wissen, was „Geist“ ist, muß man wissen, wie er funktioniert. Er ist frei von Materie, Raum und Zeit und operiert deshalb ausschließlich durch Intention, durch Postulate, durch „Willenskraft“. Darauf beruht die gesamte vermeintliche „Esoterik“, wie man sie aus den billigen Taschenbüchern lernt, die etwa in Bahnhofsbuchhandlungen an impotente Männer und frigide Frauen verramscht werden. Du gewinnst im Lotto, indem du den Lottogewinn „beim Universum bestellst“. Du wirst gesund, reich, schön, etc., wenn du WIRKLICH gesund, reich, schön, etc. sein willst. Oder mit anderen Worten: ich reduziere dich zu einem Fünfjährigen mit dessen magischem Denken und gewinne damit absolute Macht über dich, so als wärst du ein dummes kleines Kind, dem man jeden Schwachsinn vormachen kann!

Wie schon Marx wußte, ist die menschliche Arbeit und damit die menschliche Existenz schlechthin nur möglich, wenn du im Kopf einen Plan hast, sozusagen ein „Postulat“, den du dann mit deinen Händen abarbeitest. Du werkelst nicht einfach vor dich hin, sondern du hast die Vorstellung etwa von einem Hocker und schneidest und setzt entsprechend Holz zusammen, bist du einen Hocker materiell vor dir hast. Kultführer wie ich, also sozusagen Marx‘ „Kapitalisten“, versklaven die Menschen, indem sie Kopf und Hand voneinander trennen („Arbeitsteilung“). Der Lohnsklave hat keine Vorstellung davon, was er da tagtäglich tut, er werkelt sinnlos vor sich hin („Entfremdung“). Gleichzeitig ist, wie Lenin unterstrichen hat, die Gesellschaft, in der er leben muß, aber von einer „idealistischen“ Ideologie geprägt, derzufolge die Welt von genialen „Machern“ bestimmt wird.

Die soziale Revolution soll diese Entfremdung aufheben, das heißt „Hand und Kopf“ wieder vereinigen. Die ARBEIT (= „Kopf plus Hand“) soll die Gesellschaft bestimmen! Nicht ohne Grund hat der ehemalige Marxist Reich das, was er vorher als Sozialismus bzw. Kommunismus bezeichnet hat, später „Arbeitsdemokratie“ genannt Diese Arbeitsdemokratie ist funktionell identisch mit Genitalität, d.h. in der Orgontherapie passiert das genaue Gegenteil wie in einer typischen Sekte. Der Kopf und die Hände werden miteinander verbunden, damit du die Wirklichkeit selbstbestimmt verändern kannst. Höre auf ein Opfer, ein Sklave, ein Depp zu sein und verändere zusammen mit den anderen ARBEITERN, deinen Brüdern und Schwestern, diese Welt so, daß niemals mehr irgendwelche „Erlöser“ die Gesellschaft kollektiv ins Unglück stürzen können.

Kultführer sind bloß der Abschaum bzw. das Destillat der ausbeuterischen und entfremdeten (gepanzerten) Gesellschaft. Ihre schwachsinnigen „Lehren“ sind nichts weiter als die überzeichnete Karikatur dieser kranken Gesellschaft!

nachrichtenbrief131

30. Mai 2019

Orgonomie und Christentum: Der Tod, das Christentum und die Emotionelle Pest

5. April 2019

Vorbemerkung: Der folgende Blogeintrag lag seit Wochen zur Veröffentlichung bereit. Ich schalte ihn jetzt frei auch als Reaktion auf den Tod von Dr. Richard Blasband und wie mit diesem umgegangen wird.

Ein beliebtes Argument gegen das Christentum sind Beerdigungen. Warum trauern die Leute am Grab, wenn sie doch so sicher sind, daß die Toten nunmehr im Himmel sind und glücklich ewig Party machen?!

Nein, so empfindet und denkt der Antichrist, nicht der Christ. Man schaue sich nur die Totenfeier des Satanisten L. Ron Hubbard an:

Trauern ist hier verpönt, geradezu verboten, denn die Seele ist ewig und nun endlich frei von den Beschränkungen des Körpers. Der Antichrist haßt Gottes Schöpfung und liebt deshalb den Tod. Für radikale Moslems beispielsweise ist das irdische Leben nur ein unwirklicher Traum, das wirkliche Leben beginnt erst mit dem Ablegen des Körpers, an dem so gut wie alles „haram“ ist.

Für Christen hingegen ist alles um uns herum die heilige Schöpfung Gottes und insbesondere unser Körper sein Tempel. Krankheit und Tod sind (ähnlich wie für den Animisten) nichts Gottgewolltes, nichts „Natürliches“, nicht „Teil des Lebens“, kein Teil des ursprünglichen Schöpfungsplans, sondern Frucht der Sünde.

Der Glaube an Jesus wischt die Sünde von uns und damit den Tod. Gott ist der Gott der Lebenden, nicht der Toten, weshalb er die Seinen körperlich auferstehen läßt. – Ich könnte hier ellenlang den christlichen Mystizismus weiter ausbreiten, doch für uns ist nur eins wichtig: daß das Christentum Raum für die natürliche Emotion Trauer läßt und dabei gleichzeitig verhindert, daß die Menschen der Hoffnungslosigkeit anheimfallen, etwa angesichts des sinnlosen Unfalltodes eines unendlich geliebten Kindes.

Alle anderen Religionen tun so, als gäbe es den Tod nicht und als sei er keine Tragödie (neurotische Verdrängung). Und der mechanistische Materialismus tut so, als wäre alles tot und das Leben eine Art anentropische Anomalie in einem entropischen nirwanischen Meer. Beides ist gleichermaßen Ausdruck der Emotionellen Pest der Menschheit.

Die orgonomische Religion

16. Januar 2019

Es gibt vier Elemente, die jede Art von Religion zerstören:

1. Die Evolutionstheorie: Die Evolution ist derartig wirr und „ungeplant“ verlaufen, daß das schon allein jeden „Gott“ ausschließt. „Wer hat das gemacht!“ Wenn das jemand gemacht hat, dann ein armer Irrer, der ständig besoffen gewesen sein muß!

2. Die sexualökonomische Geschichtsforschung: Fortschrittliche und gutmeinende Imame weisen darauf hin, daß die gewaltverherrlichenden und frauenverachtenden Passagen des Korans interpretationsbedürftig seien. Das ganze reduziert sich also auf einen Akt der Hirngymnastik, wie man das theologisch so hinbiegt, daß es genehm wird. (Dabei kennt der Islam keine „Theologie“, sondern ausschließlich die Rechtswissenschaft!) Wenn man das ganze aber vor dem „statistischen Instrumentarium“ betrachtet, das James DeMeos Saharasia-Theorie zugrundeliegt, sieht man sehr schnell, daß diese unangenehmen Elemente Ausdruck der Entwicklung des Patriarchats sind – Ausdruck der Verpanzerung des Menschen.

3. Die Biopsychiatrie: Religionen sind Ausdruck der bioenergetischen Struktur der Religionsgründer und ihrer Anhänger. Ich habe das am Beispiel des Buddhismus durchexerziert.

4. Die Kosmologie: Wir stehen nicht im Zentrum des Universums, sondern sind Mikroben auf einem Sandkorn das durch Weiten driftet, die wir uns in ihren unermeßlichen Tiefen nicht im allerentferntesten ausmalen können. Angesichts dessen wird aus jedweder Religion eine lächerliche Farce.

Und was ist nun die „orgonomische Religion“? Ich habe sie soeben beschrieben! Unser Gott ist ein ungepanzertes Baby: unschuldig, ungepanzert, „nichts als“ ein in einem Membransack eingeschlossener Teil des kosmischen Orgonenergie-Ozeans: das Christkind.

vieleigenheit

Der verdrängte Christus: 33. Der Ursprung des Abendmahls

22. Dezember 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

33. Der Ursprung des Abendmahls

Was bleibt von uns?

10. Dezember 2018

Das Leben ist sinnlos, da wir ohnehin sterben werden. Gleichermaßen wird alles vergehen, was wir lieben. Nach der gängigen Kosmologie steuert das Universum auf einen Endzustand einer lichtlose Schwärze zu, durch die vereinzelt absolut tote Eisenkugeln driften. Frei nach Samuel Beckett gebären uns unsere Mütter mit gespreizten Beinen über Särgen stehend: Sekundenbruchteile sehen wir Licht, um wieder ins ewige Nichts einzutauchen. Das beste ist, nie geboren worden zu sein, um nichts von diesem Elend mitzubekommen, das zweitbeste ist, diesem Elend so schnell wie möglich ein Ende zu machen! NICHTS wird bleiben, alles ist leer und vollständig ohne Sinn und Hoffnung!

Ich halte diese nihilistische Weltsicht für eine unreife Kinderei.

  1. Das Universum ist nicht leer, nicht tot, nicht „dunkel“, sondern es funkelt von der wohligen kosmischen Lebensenergie.
  2. Das Universum ist keine Anhäufung von Materie, die sich chaotisch bewegt mit vereinzelten Inseln von Ordnung, sondern es ist eine Erzählung, in der alles mit allem verbunden ist und nichts verlorengehen kann. Das ist kein poetischer Eskapismus, sondern etwas, auf das die auf wundersame Weise aufeinander abgestimmten Grundkonstanten der Physik (das „anthropische Prinzip“) und die „Verschränkung“ der Quantenmechanik verweisen.
  3. In all seinem Streben, insbesondere in seinem künstlerischen, versucht der Mensch die Funktionsgesetz zu reproduzieren, die der Schöpfung zugrundeliegen, sei es nun in der Musik von Bach und Mozart oder in den großen Werken der Architektur. Der Mensch hat damit Anteil an der Ewigkeit und Unsterblichkeit.

Du flüchtest dich in die Nebelbänke der Melancholie, weil dich das überbordende Glück der nackten unverstellten (ungepanzerten) Wirklichkeit zerreißen und seine unauslotbare Tiefe straucheln lassen würde:

Der verdrängte Christus: 32. Maria, die Himmelskönigen

8. Dezember 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

32. Maria, die Himmelskönigen

Der verdrängte Christus: 31. Die Heilige Hochzeit

24. November 2018

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DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

31. Die Heilige Hochzeit