Die Sexualökonomie der Betroffenheit

Sentimentalität bedeutet, daß man Emotionen an Nichtigkeiten hängt, die derartige Gefühlsausbrüche gar nicht verdienen. Der Nationalsozialismus mit seinem unerträglichen hohlen Papmasche-Bombastpathos war eine derartige tränenreiche Angelegenheit und die Willkommenskultur der teddybärchenschmeißenden multikulturalistischen Merkelisten ist heute eine solche. Reich hat das sexualökonomisch erklärt: wer sexuell befriedigt ist bzw. in einer sexualpositiven Umgebung entspannt leben kann, lassen solche Inszenierungen vollkommen kalt. Befriedigte Menschen können nicht so leicht „getriggert“ werden, d.h. sie reagieren nicht vollkommen unangemessen.

Reichs Analyse in Die Massenpsychologie des Faschismus (1933) kann man heute direkt auf die deutsche Linke übertragen. „Männer“, die keinerlei „territoriales Imperativ“ ausstrahlen, d.h. die nicht ihren Mann stehen und deshalb keinerlei Faszination auf Frauen ausüben. Feministisch verbiesterte Frauen, die das Frausein emotional ablehnen und deshalb vollkommen uninteressant sind für Männer, die mehr wollen als einen schnellen Fick. Der gesamte Genderwahnsinn, die multikulturelle Ideologie (die nur mit Kastraten funktioniert, d.h. mit „Männern“ ohne „territoriales Imperativ“) und die Emanzipation (die nichts anderes ist als Vermännlichung der Frauen) haben, zusammen mit der zunehmenden Mechanisierung bzw. Digitalisierung unseres Alltags, zu einer sexuellen Frustration geführt, die die Menschen an den Rand des kollektiven Wahnsinns bringt. Bei nichtigsten Anlässen werden sie sentimental, „fühlen sich betroffen“ oder flippen aggressiv aus. Und genauso wie im Faschismus handeln sie zwanghaft entgegen ihren eigenen Interessen.

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6 Antworten to “Die Sexualökonomie der Betroffenheit”

  1. Tzindaro Says:

    Reich said „Nationalism is the result of an unresolved maternal tie“. That is in conflict with the „territorial imperative“ concept.

    • Peter Nasselstein Says:

      Man muß zwischen der natürlichen Liebe zum Vaterland und dem sentimentalen Nationalismus unterscheiden. Reich in der Massenpsychologie über ein Beispiel für den „Sowjetpatriotismus“:

      This is the political emotional plague. It has nothing to do with natural love for one’s country. It is the trashy sentimentality of a writer who knows no objective means of kindling people’s enthusiasm. It is comparable to the sexual erection in an impotent individual, brought about forcibly by an aphrodisiac. The social effects of such a patriotism are comparable to the reaction of a healthy woman to a sexual embrace made possible by an aphrodisiac.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Sehr guter Artikel zum Klientel der Grünen

    https://www.compact-online.de/die-gruene-parallelgesellschaft/

  3. Sven Says:

    SPD Mitglied Michaela Engelmeier behauptete am Wahlabend: AfD plane Fackelzug zum Reichstag u. heult

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