Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 27)

Ohne Preise und Zinsen ist eine Wirtschaft nicht zu „planen“. Steigen die Preise eines bestimmten Gutes, signalisiert das, daß es knapper wird. Reaktion: die Konsumenten halten sich beim Kauf zurück und die Produzenten produzieren mehr. Die Preise sinken wieder. Steigen die Zinsen, deutet das auf bevorstehende Gefahren hin, für die man Kapital ansparen sollte. Es kann infolge mehr investiert werden, die Wirtschaft boomt wieder und damit sinken auch wieder die Zinsen.

Sozialisten machen das alles kaputt, indem sie Preise willkürlich festlegen, so daß vollkommenes Chaos entsteht. In realsozialistischen Ländern war es beispielsweise für die Kolchosen rentabler Brot statt das dazu verwendete Getreide an das Vieh zu verfüttern! Gegenwärtig wird versucht mit Nullzinsen oder gar Minuszinsen (a la Silvio Gesell) in der Wirtschaft einen künstlichen Boom zu erzeugen, d.h. es wird kein Kapital mehr gebildet, was nur in einer vollständigen Katastrophe münden kann. Es ist etwa so, wie beim verpeilten Eichhörnchen, daß im herrlich goldenen Herbst chillt und darüber vergißt für den Winter Vorräte anzulegen.

Sozialismus in all seinen Ausprägungen ist nichts weiter als Emotionelle Pest (ich verweise dabei noch mal ausdrücklich auf Teil 24!). Das reicht vom christlichen, über den Marxistischen, den Keynesianistischen bis hin zum „Gesellianischen“ Sozialismus. Sein Umgang mit den Preis- und Zinssignalen ist ungefähr so, als würde ein Psychopath in einer Stadt aus purer Boshaftigkeit sämtliche Wegweiser und Straßenschilder umstellen. Der Austausch zwischen den Menschen kommt zum Erliegen und die Stadt stirbt. Warum tut der Psychopath das? Er kann das Leben, die Bewegung, die Pulsation nicht ertragen. Genauso ist es mit dem sozialistischen Abschaum jedweder Couleur bestellt, sie mögen „humanistisch“ rumseiern, wie immer sie wollen!

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4 Antworten to “Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 27)”

  1. Peter Nasselstein Says:

    Wenn man die Gesetze des Marktes willkürlich manipuliert, kommt nur noch mehr Ungerechtigkeit dabei raus:

    https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/mietendeckel/

    • Robert (Berlin) Says:

      „Besonders hart betroffen sind auch die Berliner Wohnungsgenossenschaften,“

      Diese haben keine Erwerbsmiete, sondern eine Nutzmiete. Da sie die Miete nicht erhöhen können, fehlt das Geld für Sanierungen. Die Fassaden sehen inzwischen schon aus wie in der ehem. DDR. Ganz zu schweigen für neue Bauvorhaben. Dabei wäre es bei den niedrigen Zinsen besonders günstig, Geld zu leihen.
      Typisch, dass die Pseudo-Liberalen gerade die treffen, die sie angeben, schützen zu wollen.

  2. Peter Nasselstein Says:

    Wenn die Marktsignale wegfallen, fällt alles zusammen:

    https://www.mmnews.de/wirtschaft/160249-diw-mietendeckel-hat-wohnungsangebot-verknappt

  3. Peter Nasselstein Says:

    Das ganze vor dem aktuellen Hintergrund:

    http://www.pi-news.net/2021/02/max-otte-die-krise-haelt-sich-nicht-an-regeln-2/

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