Posts Tagged ‘Wirtschaft’

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 27)

20. Februar 2021

Ohne Preise und Zinsen ist eine Wirtschaft nicht zu „planen“. Steigen die Preise eines bestimmten Gutes, signalisiert das, daß es knapper wird. Reaktion: die Konsumenten halten sich beim Kauf zurück und die Produzenten produzieren mehr. Die Preise sinken wieder. Steigen die Zinsen, deutet das auf bevorstehende Gefahren hin, für die man Kapital ansparen sollte. Es kann infolge mehr investiert werden, die Wirtschaft boomt wieder und damit sinken auch wieder die Zinsen.

Sozialisten machen das alles kaputt, indem sie Preise willkürlich festlegen, so daß vollkommenes Chaos entsteht. In realsozialistischen Ländern war es beispielsweise für die Kolchosen rentabler Brot statt das dazu verwendete Getreide an das Vieh zu verfüttern! Gegenwärtig wird versucht mit Nullzinsen oder gar Minuszinsen (a la Silvio Gesell) in der Wirtschaft einen künstlichen Boom zu erzeugen, d.h. es wird kein Kapital mehr gebildet, was nur in einer vollständigen Katastrophe münden kann. Es ist etwa so, wie beim verpeilten Eichhörnchen, daß im herrlich goldenen Herbst chillt und darüber vergißt für den Winter Vorräte anzulegen.

Sozialismus in all seinen Ausprägungen ist nichts weiter als Emotionelle Pest (ich verweise dabei noch mal ausdrücklich auf Teil 24!). Das reicht vom christlichen, über den Marxistischen, den Keynesianistischen bis hin zum „Gesellianischen“ Sozialismus. Sein Umgang mit den Preis- und Zinssignalen ist ungefähr so, als würde ein Psychopath in einer Stadt aus purer Boshaftigkeit sämtliche Wegweiser und Straßenschilder umstellen. Der Austausch zwischen den Menschen kommt zum Erliegen und die Stadt stirbt. Warum tut der Psychopath das? Er kann das Leben, die Bewegung, die Pulsation nicht ertragen. Genauso ist es mit dem sozialistischen Abschaum jedweder Couleur bestellt, sie mögen „humanistisch“ rumseiern, wie immer sie wollen!

Die politische Agenda der extremen Linken

2. Januar 2021


Die Orgonomie ist der TODFEIND des Kommunismus.

Die politische Agenda der extremen Linken

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 9)

30. Oktober 2020

Was die wirtschaftliche Seite der Arbeitsdemokratie betrifft, so ist der beste Ansatz jenseits der Wiedergabe bloßer pseudo-orgonomischer Platitüden das Problem des Geldes. Und auch hier gibt es drei Schichten. Nur diesmal ähnlich der drei Schichten der Charakterstruktur. (Die Namen in Klammern stehen für meine ökonomischen „Lehrer“.)

Die KERNfunktion ist „Geld = Gold“ (Murray Rothbard, Roland Baader). Gold einfach aus historischen Gründen: es war in den letzten 5000 Jahren das einzige, was weltweit allgemein als Geld akzeptiert wurde. Es ist selten, es korrodiert nicht, ist mit Hausmitteln unzerstörbar und kann in immer kleinere Einheiten aufgeteilt werden, ohne seiner strukturellen Integrität verlustig zu gehen. Was ist seine Funktion? Es „verflüssigt“ den Austausch. Der Mann am Meer hat Fisch, der Mann im Wald hat Wildbret, sodaß sie ihre Waren austauschen. Dies kann schließlich ziemlich unpraktisch werden und Gold wird als dritter Faktor zur Erleichterung des Austauschs eingesetzt. Aber es gibt zwei Probleme: 1. Das „Fließen“ von Waren und Dienstleistungen, das durch Gold erleichtert wird, ist keine wirkliche Wirtschaft. Es ist ein Gleichgewicht wie ein Teich, in den Wasser fließt und aus dem die gleiche Menge Wasser abgelassen wird: kein Gewinn, kein „Profit“, kein Wachstum, keine Zusammenarbeit, keine gegenseitigen Verpflichtungen, keine Dynamik, kein nichts. Aber dennoch stellt Gold die Kernfunktion jeder Wirtschaft dar. Es ist eine Art „orgonotisches Strömen“, ohne das nichts richtig funktionieren kann und die Wirtschaft stirbt. Nixon versetzte dem Westen den Todesstoß, als er den Goldstandard aufgab! 2. Im Gegensatz zu dem, was Murray Rothbard sagt, ist eine ausschließlich auf Gold basierende Wirtschaft unmöglich, weil „reines“ Gold Fiktion ist, bald Papier eingeführt wird, das von Gold angeblich „gedeckt“ ist, und Geld wird ohnehin ständig durch Kredite erzeugt, die völlig unabhängig von Gold sind, was uns zum nächsten Absatz führt. Aber nichtsdestotrotz ist Gold die Grundlage von allem: es ist die eigentliche Grundlage des wirtschaftlichen Pulsierens. Alles ist mit dem „Goldstandard“ wie mit flexiblen Gummibändern verbunden.

Die Funktion der MITTLEREN SCHICHT ist „Geld = Kredit“ (Johann Philipp von Bethmann, Robert Harman). „Charakter“ (die mittlere oder sekundäre Schicht) bedeutet konsistente Verhaltensmuster im Laufe der Zeit. In wirtschaftlicher Hinsicht bedeutet es Versprechen und Vertrauen: Ich vertraue darauf, daß du deine Verpflichtung irgendwann in der Zukunft erfüllen wirst – oder irgendjemand an deiner Stelle. In diesem Sinne ist Geld nichts anderes als ein Schuldschein. Diesen Zustand der Wirtschaft finden wir bereits auf den Trobriand-Inseln und bei jedem primitiven Volk, wo die Gesellschaften durch Geschenke und Gegengeschenke (Verpflichtungen) im Raum, vor allem aber auf der Zeitachse zusammengehalten werden. Aber im Gegensatz zu dem, was Harman sagt, ist dies immer noch keine richtige Wirtschaft. Diese Stammeswirtschaften können über Tausende und sogar Millionen von Jahren bestehenbleiben und dennoch gibt es keine wirtschaftliche Dynamik, kein Wachstum, keine Innovation, kein nichts. Es ist sicherlich eine Arbeitsdemokratie, und das „Geld = Kredit“ gewährleistet ein kompliziertes Netz von Wechselbeziehungen und Garantien, eine Kontinuität vor allem über die Zeit hinweg, aber dennoch ist es eher eine „Ökologie“ (wie das voneinander abhängige Leben in, sagen wir, einem Wald), aber es ist alles andere als das, was man eine „Wirtschaft“ im modernen westlichen Sinne nennen könnte!

Die FASSADE ist „Geld = Aktie“ (Heinrich Färber, Gunnar Heinsohn). Um eine richtige Wirtschaft zu haben, muß man den Faktor „Persönlichkeit“ (Fassade) einführen. Das bedeutet ganz einfach, daß man individuelles Eigentum („ein Gesicht“!) auf der Grundlage des kodifizierten Rechts haben muß. Um den Kapitalismus in dieser Hinsicht zu verstehen, muß man sich merkwürdigerweise die Russische Revolution ansehen, in der die Bauern zum ersten Mal überhaupt Land bekamen, das sie ihr Eigen nennen konnten. Nach arbeitsdemokratischen/sozialistischen Prinzipien erhält jeder seinen Anteil am gesellschaftlichen Gemeingut. Erst jetzt kann sich eine wirtschaftliche Dynamik entwickeln. (Das alles wurde natürlich von Stalin während der blutigen Kollektivierung rückgängig gemacht!) Ausgehend von ihrem Egoismus versuchen die Eigentümer, ihren Anteil zu festigen und zu vergrößern. (Die berühmten „Kulaken“!) Weil das Gesetz des Landes Sicherheit garantiert und sie aus dem „arbeitsdemokratischen Netz“ befreit, kommt es zu Wachstum, Erfindungen und allen Wundern des Kapitalismus. Aber all dies hat ein „sozialistisches“ Fundament: es beruht auf der Vorstellung, daß unabhängig von Traditionen und Abhängigkeiten alle gleich sind und das Leben eine Art Spiel ist, bei dem die einen gewinnen und die anderen verlieren. Buchstäblich Monopoly! Natürlich endet dieses Spiel von Zeit zu Zeit, weil zu viel Geld in den Händen einiger weniger Gewinner und zu wenig Geld in den Händen der 99% Verlierer ist. (Marx hatte in dieser Hinsicht recht!) Dann ist eine „sozialistische“ Revolution notwendig, und wieder bekommt jeder seinen gerechten Anteil am Geld. Praktisch bedeutet dies, daß das Finanzministerium, ganz im Einklang etwa mit der US-Verfassung, einfach alle Schulden streicht, „Fiatgeld“ verbietet und eine Goldwährung ausgibt. Jeder bekommt seinen „Anteil vom Land“ und das Spiel beginnt von neuem. (Dies geschah, mit großen Einschränkungen, eigentlich schon zu Beginn der Bundesrepublik mit der Währungsunion: nur wenige Jahre später war Deutschland die führende Wirtschaftsnation der Welt!) Gerade jetzt haben wir diesen Punkt in der Geschichte erreicht. Die Welt befindet sich in einer „Schuldenkrise“, und wir haben zwei Optionen: einen Neustart des Kapitalismus oder eine weltweite Diktatur a la Stalin. Entweder Trump (die US-Verfassung) oder Biden (Globalismus)!

Unsere einzige Überlebensoption ist „Geld = Aktie“! Basierend natürlich auf Gold = die funktionelle Identität von Kern und Fassade! Gold gibt dem Geld Substanz. Man kann nicht einfach Geld „erschaffen“ oder es manipulieren, eben weil Gold eine Gegebenheit ist wie Luft, Wasser oder irgendein anderes natürliches Gut. Und Gold braucht keine „Deckung“, weil jeder es akzeptiert. Die Hölle auf Erden oder ein neues Goldenes Zeitalter. Wir müssen uns entscheiden!

Die Wirtschaft ist das Lebensblut der Nation

20. Oktober 2020


Corona ist gesellschaftlicher Krebs.

Die Wirtschaft ist das Lebensblut der Nation

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 6)

6. Oktober 2020

Man kann der Marxschen Wertlehre nur gerecht werden, wenn man das berücksichtigt, was ich als „funktionellen Raum“ bezeichnet habe. Wichtiger als der Raum, den man mit mechanischen Instrumenten mißt, ist der „Raum“ deiner Beziehungen: deine Familie, deine Kollegen, deine Freunde, die allgemeine Arbeitsdemokratie usw. Einiges davon ist nicht einmal physischer, sondern immaterieller Natur wie Bräuche, Meme, Regeln, mathematische Fähigkeiten, was auch immer. Auch die meisten deiner „Organe“ befinden sich tatsächlich außerhalb des „Raumes deines Körpers“: dein Ofen (Eingeweide), dein Auto (Beine), deine Seife (Immunsystem), dein Büro (Energie- [Geld-] Produktion) usw. All dies bildet den Funktionsraum, in dem du lebst. Selbst die rechteckigen „kartesischen“ Räume in denen du lebst: primär ist, daß sie „Funktionsräume“ sind, d.h. deine externe Haut, die dich vor Sonne, Kälte, Wind und Regen schützt. (Siehe dazu meine Ausführungen in Hans Hass und der energetische Funktionalismus.)

Wir sehen unsere Umwelt als die Bühne, auf der all dies geschieht, und betrachten diese Bühne als das Wesentliche. Das kartesische Koordinatensystem ist unser Bezugssystem. Es ist so, als würden wir die Bühne für wichtiger nehmen als das eigentliche Drama von, sagen wir, Shakespeare, das auf dieser Bühne gespielt wird. Orgonometrisch gesehen ist aber der funktionelle Raum der primäre Bezugsrahmen, nicht der materielle Raum aus Beton und Holz! Man schaue sich die Landschaft Deutschlands an: Es stimmt, daß irgendwann zu Urzeiten unsere Urväter einen bestimmten geographischen Raum besiedelten, aber inzwischen, im Jahr 2020, ist alles, jeder Baum und jeder Stein, wegen der menschlichen „Terraformung“ dort, wo er ist. Deutschland ist zuallererst ein funktioneller Raum und nicht einfach nur ein Siedlungsraum („Landstrich“). „Deutschland“ macht nur Sinn im Hinblick auf Geschichte, Wirtschaft, Soziologie und sogar Psychologie! Die tatsächlichen („mechanischen“) Raumkoordinaten sind nicht mehr so wichtig. Oder wie Reich betonte: die Biologie ist fundamentaler als die Physik!

Nun, die Marx’sche Werttheorie kann nur im Sinne dieses funktionellen Raumes verstanden werden, weil Arbeit eine soziale Funktion ist, die nicht richtig verstanden werden kann, wenn man sie auf eine einfache mechanische Tätigkeit reduziert. Arbeit ist immer Teil eines grenzenlos komplizierten Gefüges gesellschaftlicher Zusammenhänge (Arbeitsdemokratie!), so daß die Zeit nicht die „individuelle Arbeit“ (ein Begriff, der überhaupt keinen Sinn macht), sondern den Querschnitt des funktionellen Raumes mißt. Wie mißt man den Funktionsraum eines beliebigen Arbeiters, etwa eines psychotherapeutisch tätigen Psychiaters? Oder besser gesagt: wie kann man einen Querschnitt durch den Funktionsraum, den wir „Orgontherapeut“ nennen, erstellen? Die einzige Möglichkeit, die wir haben, ist, sagen wir, „45 Minuten Orgontherapeut Dr. xyz“, also ein Zeitmaß zu nehmen, genau wie es seine Patienten ja ohnehin tun! Aber wie ich bereits gezeigt habe, ist selbst dieser Ansatz fehlerhaft, wenn man seine Arbeit isoliert betrachtet und von der Gesellschaft trennt (Infrastruktur, all die Menschen, die für ihn direkt und vor allem indirekt arbeiten, usw.).

Die Arbeitswertlehre hantiert also nicht einfach mit „Arbeitszeiten“, sondern mit sozusagen „Querschnitten“ durch einen kollektiven Funktionsraum. Dazu ein Bild – das man nicht überstrapazieren sollte: Wenn ich (beispielsweise) von Hamburg nach Bremen fahre und dazu eine Stunde benötige, spiegelt dieser Wert den Straßenverkehr wider, ist also Ausdruck des kollektiven Verhaltens aller Verkehrsteilnehmer. Was im Einzelnen auf meinem Tacho passiert ist, d.h. wie schnell ich jeweils in kleineren Zeitabschnitten gefahren bin, wie ich gebremst und beschleunigt habe, etc. ist dabei vollkommen gleichgültig. Oberflächlich betrachtet wäre es zwar eine „qualitativere“ Betrachtungsweise, aber tatsächlich gibt der scheinbar rein quantitative Wert „1 Stunde“ die Qualität dieses letztendlich kollektiven Ereignisses weitaus besser wider: dieser Wert hängt nicht so sehr von mir, als von der „Verkehrslage“ ab. Die „Verkehrslage“ wird aber am besten wiedergegeben, wenn man die durchschnittliche Reisezeit aller Verkehrsteilnehmer betrachtet.

David Holbrook, M.D.: ARBEITSDEMOKRATIE

2. Februar 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Arbeitsdemokratie

 

Die lebendige Produktivkraft, Arbeitskraft. Wider die heutigen „Stalinisten“!

20. Juni 2018

Propaganda für eine vermeintlich „natürliche Wirtschaftsordnung“, Zinskritik, „Geldreform“, die Forderung nach „Vollgeld“, etc. geistern seit geraumer Zeit am abwegigen Rand der Orgonomie herum. Da werden alle möglichen wirtschaftspolitischen Forderungen aufgestellt und das dann irgendwie als „orgonomisch“ hingestellt. Was diesen Leuten nicht bewußt zu sein scheint, ist, daß sich Reich selbst schon vor langem mit ihnen beschäftigt und sie radikal von sich gewiesen hat. Sie sind nämlich funktionell identisch mit den diversen Marxisten der alten Schule, die konsequent bei Marx den einen alles entscheidenden Faktor übersehen haben: die lebendige Produktivkraft, Arbeitskraft. Sie gelte es, so Reich, von ihren Fesseln zu befreien und sich selbst regulieren zu lassen. Siehe dazu das entsprechende Kapitel über Karl Marx in Reichs Buch Menschen im Staat von 1953.

Sehen wir uns eine heutige Entsprechung des damaligen Konflikts zwischen den Vulgär-Marxisten und Reich an, beispielsweise diesen Filmbeitrag:

Auf den ersten Blick sieht das alles folgerichtig aus, kein rationales Gegenargument bietet sich an! Doch tatsächlich werden hier nach alter vulgärmarxistischer Manier nur mechanistische Eingriffe propagiert, ohne jede tiefe Einsicht in die bioenergetischen bzw. biosozialen Zusammenhänge. Folge der angeregten Reformen wird deshalb höchstwahrscheinlich noch mehr menschliches Elend sein! Im Zentrum des Geldproblems steht nämlich nicht die Frage nach „vernünftigen“ oder gar „gerechten“ Mechanismen der Geldschöpfung, sondern einzig und allein die bioenergetisch (charakterologisch) determinierte Arbeitsfähigkeit der Massen und ihre Fähigkeit Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Ohne wahrscheinlich je von Wilhelm Reich und dem Orgonomen Robert A. Harman gehört zu haben, faßt einer der Kommentatoren unter dem obigen Video diese lebendige (orgonomische) Sichtweise sehr schön zusammen:

Die Aussagen in diesem und ähnlichen Beiträgen haben einen großen Mangel: sie erklären nicht was Geld eigentlich ist. Geld ist nichts Mythisches. Es gehört zur realen Wirtschaft (somit zu deren drei Hauptbereichen: Waren, Dienstleistungen und Rechte). Da Geld keinen Wert „an sic“ hat und sich deren Wert ableitet von der realen Wirtschaft, ist Geld also ein Ableitung (Derivat) die dem Inhaber die Möglichkeit (Option) gibt dies oder das damit zu machen. Somit gehört Geld zu den Rechten, konkret, Vertragsrechten – wie Arbeitsverträge, Mietverträge, Patente, Lizenzen etc. Geld ist somit nichts anderes als ein Vertrag zwischen Gläubiger und Schuldner, der sich Kredit nennt und als Zwischentauschmittel (Geld, Zahlungsmittel) funktioniert. Geld entsteht indem Vertragspartner einen entsprechenden Vertrag schließen. Die Bank alleine kann nichts schöpfen (und drucken darf sie ja nicht). Somit ist alles immer in Butter – es sei denn die Vertragsparteien agieren unseriös. Damit Geld, also der Vertrag funktioniert, müssen die Vertragsparteien auch wirklich vertragsfähig sein. Vertragsfähigkeit bedeutet letztlich realwirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Geld ist also immer gedeckt durch die Vertragsfähigkeit der Vertragspartner. Ist die gegeben ist es egal welche Knöpfe gedrückt wurden, ist sie nicht gegeben wären auch verliehene Goldmünzen futsch.

Es geht bei der „realwirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“ um die die lebendige Produktivkraft, Arbeitskraft, d.h. es geht letztendlich um die Frage der Panzerung des Massenindividuums, also um jene Probleme mit denen sich Reich, Elsworth F. Baker und Charles Konia in ihren epochemachenden Werken auseinandergesetzt haben. Die großen pseudo-orgonomischen „Wirtschafstheoretiker“, die uns mit immer neuen weltbewegenden Reformkonzepten behelligen, sind die funktionelle Entsprechung der Stalinisten, mit denen Reich seit Anfang der 1930er Jahre rang.

Arbeitsdemokratie (Teil 2)

21. April 2018

http://orgonomie.net/holbrook1.htm#arbeit

Was passiert mit Präsident Trump?

2. August 2017

Ein Trump-kritischer Text von Dr. Charles Konia:

Was passiert mit Präsident Trump?


Währenddessen hat Dr. Morton Herskowitz
eine Breitseite gegen Dr. Konia, Dr. Elsworth F. Baker und Jerome Eden losgelassen. Ich bin auf die Links-„Orgonomen“ und ihre Kritik am ACO bereits öfter eingegangen. Und was Herskowitz selbst betrifft: siehe „Annals of the Institute for Orgonomic Science (1984)“ ab S. 253 meiner Buchbesprechungen „Reichianische“ Bücher (Teil 3).

Die Krebsbiopathie der Wirtschaft

27. September 2016

Kommunismus ist vor allem eins: die Krebsschrumpfungs-Biopathie auf dem sozialen Schauplatz. Die Gesellschaft hört damit auf Orgonenergie in Gestalt von Dienstleistungen und Waren zu produzieren, kollabiert und reorganisiert sich auf primitiverer Ebene. Sie kann in den Anfangsstadien weiter vegetieren, so als wäre alles in Ordnung, ähnlich einem Krebskrankem, der weiterlebt, etwa Körperwärme erzeugt, sich bewegen kann, verdauen, sogar sich fortpflanzen etc., doch das Reich-Blutbild zeigt bereits den allgemeinen Zerfall, der schließlich in der Tumorbildung plastisch wird, wo sich der Organismus auf unterster Ebene reorganisiert. Letztendlich zerfällt das Metazoon in Protozoen („Krebszellen“), die wiederum zu einer amorphen Masse von T-Bazillen werden. Der Mensch verfault bei lebendigem Leibe. Ähnliches beobachten wir heute in den Scheinmarktwirtschaften des Westens, besonders deutlich aber im kommunistischen China, das „Kapitalismus“ spielt.

Reich definierte Biopathien als Pulsationsstörungen. Alles Lebendige pulsiert, nicht zuletzt auch die Wirtschaft. Politiker und die wirtschaftliche „Elite“ versuchen dies zu verhindern, da der periodisch auftredende Abwärtstrend der Wirtschaftsdaten schlecht für die Politik und fürs Geschäft ist. In einem kommunistischen Land wie China ist es vollkommen undenkbar, daß die Wirtschaft stagniert oder gar schrumpft. Um dies zu verhindern, wird gegen jeden wirtschaftlichen Sachverstand billiges Geld ins System gedrückt, obwohl es nicht sinnvoll investiert werden kann. Es entstehen beispielsweise „Immobilienblasen“.

Stellen wir nun die Frage, wer eigentlich der letztendliche Gläubiger ist. Wem schulden wir die Abertrillionen, mit dem dieser Planet verschuldet ist? Die gängige Antwort lautet beispielsweise „die Rothschilds“, doch das ist nur ein Teil der Antwort, denn enteigneten wir alle Superreichen, könnten vielleicht für ein halbes Jahr sämtliche Staatsausgaben bestritten werden, wir würden dann aber vor dem Nichts stehen, weil der Kapitalismus mittlerweile kollabiert wäre. (Damit will ich nicht ungerechtfertigte Megavermögen rechtfertigen!) Tatsächlich endet jeder Ökonom in vollständiger Konfusion, wenn er jenseits klassenkämpferischer Polemik erklären soll, bei welchen Leuten oder Stellen wir denn nun in letzter Konsequenz mit solchen astronomischen Summen verschuldet sind! Für wen arbeiten wir? Des Rätsels Lösung bietet Reichs Konzept der Arbeitsdemokratie. Wir sind alle netzartig voneinander abhängig, was sich ökonomisch u.a. als Schuld ausdrückt. Geld ist letztendlich eine Anweisung für menschliche Arbeit, d.h. die Verrichtung einer Dienstleistung (wozu man auch die Produktion eines Gutes zählen kann). Auf diese Weise basiert die gesamte Ökonomie in letzter Konsequenz auf der organismischen Orgonenergie („Arbeitsenergie“). Entsprechend bedeutet eine „Schuldenkrise“ nichts anderes als ein Wegbrechen der Energieproduktion analog dem, was beim Individuum in der Krebsschrumpfungsbiopathie geschieht.

Eine Ökonomie kollabiert, wenn (a) die Arbeitsfunktion der Massen wegbricht, wie es gegenwärtig in der anti-autoritären Gesellschaft geschieht, und (b) die hilflosen Massen mit einer Finanzpolitik ruhiggestellt werden müssen, bei der Geld (= Schulden) in die Wirtschaft gepumpt wird, das immer weniger durch Arbeit gedeckt werden kann. Die Arbeit, d.h. die besagte ominöse „Energieproktuktion“, wird (a) absolut immer kleiner und spielt (b) relativ eine immer geringere Rolle.

Die „Sowjetunion“ geht ein zweites Mal unter. Der diesmal weltweite Magakollaps wird höchstwahrscheinlich und bezeichnenderweise im kommunistischen China anfangen. Und niemand in der Welt wird wissen, was geschieht (Krebs!) und warum es geschieht (Emotionelle Pest)!