DIE SITUATIONISTISCHE INTERNATIONALE: Die drei Grundlügen der Linken

Der Linken zufolge, wird das Paradies auf Erden ausbrechen, wenn nur die Unterschiede zwischen den Menschen verschwinden. Das Gegenteil ist der Fall!

Fangen wir mit der „Klassengesellschaft“ an, die es abzuschaffen gelte. Marx führte sie, und damit die Ausbeutung des einen Menschen durch den anderen, letztendlich auf die Arbeitsteilung zurück, die man in einer klassenlosen kommunistischen Gesellschaft schließlich aufheben müsse, wo jeder nach Lust und Laune alles machen kann. Ist das wirklich ein Weg zum gesellschaftlichen Frieden, wenn jeder in die Arbeit jedes anderen reinquatscht?! Das erleben wir doch schon heute im irrealen Sozialismus unserer Tage, mit all den Gender- und neuerdings Klimabeauftragten und anderen Kommissaren irgendwelcher „Räte“. Schließlich leben wir in Zeiten, wo sich die Wissenschaft nach der Politik richtet statt umgekehrt.

Neuerdings hat die Linke den „demokratischen“ Gleichheitsgrundsatz von der Sphäre der Arbeit auf die der Sexualität ausgeweitet: die Geschlechtsunterschiede werden sogar im Bereich des Sexus aufgehoben. Eine paradiesische Fabelwelt, in der dank „Pegging“ sich Männer in Frauen und Frauen in Männer hineinversetzen können. Nur, dieses Universum voller bunter Herzchen, Schmetterlinge und Einhörner – ist ein denkbar brutaler Alptraum. Man schaue sich nur das Leben der Schnecke an; ein Zwitterwesen, bei dem jedesmal brutal ausgefochten werden muß, wer das Männlein spielen darf. Ich weiß, ich sollte nicht alle Tabus brechen: aber so sah schon immer die reale Welt der Schwulen und Lesben aus. Ein einziger Horrorstreifen aus brutaler Erniedrigung und frustrierter Gehässigkeit. Es ist das Gegenteil einer befriedeten und gleichen („homo“) Welt!

Und dann natürlich der Multikulturalismus. Warum sind monokulturelle Gesellschaften wie etwa Japan oder „die gute alte Zeit“ praktisch überall auf der Welt so friedlich und praktisch kriminalitätsfrei? Einfach, weil die Menschen das Gegenüber einschätzen können. Alle stehen auf der gleichen kulturellen (und auch biologischen) Grundlage, etwa was den Testosterongehalt des Blutes betrifft. Der Multikulturalismus wird nicht zu Friede, Freude, Eierkuchen führen, sondern wird, nach Kinderfreund Daniel Cohn-Bendits berühmten Worten, „hart, schnell, grausam und wenig solidarisch“ sein. Die ach so schön bunte multikulturelle Welt sei „von beträchtlichen sozialen Ungleichgewichten geprägt und kennt Wanderungsgewinner ebenso wie Modernisierungsverlierer; sie hat die Tendenz, in eine Vielfalt von Gruppen und Gemeinschaften auseinanderzustreben und ihren Zusammenhalt sowie die Verbindlichkeit ihrer Werte einzubüßen.“ Toll, Dany!

Hört mal, werte Rot-Grüne*Innen: euren „anti-Stalinistischen“ Rätekommunismus und eure arschoffene Weltoffenheit, könnt ihr… Ihr seid weitaus schlimmere Rote Faschist*Innen, als es die Stalinist*Innen jemals waren. Aber – das trifft es nicht ganz: ihr seid der Todestrieb in der Geschichte, die Sehnsucht nach dem Nichtsein, praktizierter Nihilismus.

Übertreibe ich nicht? Nein. Es reicht ein Blick ins Universum 25! Viel Spaß im Paradies auf Erden mit Grundeinkommen und allen Schikanen ihr Kommunisten-Spakos!

Zum Abschluß möchte ich darauf hinweisen, daß das eine Serie war, DIE SITUATIONISCHE INTERNATIONALE, und das die anderen beiden Teile (hier und hier) zusammengehören! Wenn man sich die heutige dem Untergang bzw. der Barbarei entgegentaumelnde Clownwelt ansieht, kann man nur sagen: DIE SITUATIONISCHE INTERNATIONALE hat gesiegt! Konzelmann und Co. – ich pisse auf eure Gräber!

15 Antworten to “DIE SITUATIONISTISCHE INTERNATIONALE: Die drei Grundlügen der Linken”

  1. David Mörike Says:

    Ausbeutung.

    In letzter Zeit habe ich viel darüber nachgedacht.

    Im Menschen scheint generell der Drang drin zu sein, andere Menschen auszubeuten.

    Vermutlich ist das ein sekundärer Trieb.

    Und wenn ich Kapital oder Geld besitze, kann ich dieses benutzen, um andere Menschen auszubeuten, um also Arme noch ärmer zu machen.

    Das geschieht aber keinesfalls automatisch und immer.

    Genau so wie ich eine Schusswaffe für Kriminalität, zum Beispiel Mord, verwenden kann.

    Ich kann sie auch für Raub verwenden, beispielsweise gewaltsam einer Person die ärmer ist als ich, das wenige was sie hat noch wegnehmen. Also auch wieder Ausbeutung der Armen.

    Auch dieses passiert nicht immer und automatisch.

    In vielen Ländern der Welt besitzt die Mehrheit der Bevölkerung eine Knarre aber hat so etwas noch nie getan.

    • Peter Nasselstein Says:

      Zweifellos sind wir von „egoistischen Genen“ geprägt, aber es gibt einen umfassenderen Funktionsbereich, den Reich erstmals aufgetan hat und der vorher ausschließlich den Religionen, insbesondere aber dem Christentum, zugänglich war. Heute spielt das grünrote Gesindel mit der entsprechenden Sehnsucht, so wie es bisher alle Faschisten getan haben.

  2. Camanzi Eugenio Says:

    Hi,
    I don‘ t find Orgontherapie (Teil II) of Konia Charles.
    Kind regards
    Eugenio Camanzi

  3. Peter Nasselstein Says:

    Hier, warum ich die Linke heute ABGRUNDTIEF hasse und warum ich sie für schlimmer halte als die Stalinisten:

    https://www.achgut.com/artikel/der_hund_auf_den_der_deutsche_geist_gekommen_ist

  4. Kim Says:

    Hmm, durch entsprechende „harte, schnelle“ finanzielle Strafen würde zwar auch die Klassengesellschaft reproduziert werden, aber was anderes fällt mir nicht als Lösung ein…

  5. Kim Says:

    Bezüglich Universum 25: schon einmal darüber nachgedacht, dass Mäuse vielleicht wissen, dass sie wiedergeboren werden und dass sie einfach auf kleinstem Raum den naja Gefängnisaufenthalt genießen.

  6. Peter Nasselstein Says:

    Wir werden von den Situationisten regiert!

    Blutige Clowns!

  7. Peter Nasselstein Says:

    Die endgültige Zerstörung der gesamten linken Weltanschauung:

    https://www.bitchute.com/video/7hnZOG9ou5aG/

  8. Peter Nasselstein Says:

    Gerade auf Facebook erschienen:

    Achgut.com – Die Achse des Guten
    ·
    +++NEWSLETTER+++

    Liebe Leserin, lieber Leser!

    Es gibt abendfüllende Talkshows über ihn. Das Empörungspotential seiner skandalösen Existenz ist enorm. Junge Menschen finden ihn abstoßend, seine Ansichten scheiße; er ist der Paria der Jetztzeit, ein unwertes Mitglied einer erwachenden Gesellschaft, die ihn wie Gewölle herauswürgen muss, um endlich vom Ballast seiner überkommenen Weltbilder befreit zu sein. Nun ist er längst das Objekt eines irgendwie geläuterten, auch anerkannten Hasses, der ausnahmsweise erlaubt ist, weil es hier „eindeutig“ um Selbstverteidigung geht. Denn der Verfemte ist es nicht wert, nachsichtig behandelt zu werden im Angesicht all der Opfer, die er hinterlassen wird. Er ist DER Täter, der auserkorene Verräter, der Antichrist des ungezügelten Modernismus, Märchenerzähler des ökonomischen Wachstums, die Inkarnation des Machbarkeitswahns und das Hindernis auf dem Weg nach Utopia. Er gehört endlich verboten, oder beseitigt. Er ist alt, weiß und ekelig und soll endlich abtreten.

    Genau so klingt Faschismus, oder die Ankündigung einer wie auch immer ideologisch gearteten Säuberungsaktion. Wer so denkt, ist schon selbst mittendrin im Gefüge eines steinzeitlichen Hasses, der sich aufgemacht hat, mit gesellschaftlicher Anerkennung und unter der Schirmherrschaft mancher Parteiapparate, „richtiger“ Gesinnung endlich zur Verwirklichung zu verhelfen. „Wie könnt ihr es wagen? … Ich will, dass ihr in Panik geratet!“ Sünde und Strafe, darum geht es in der Auseinandersetzung. Zwei Worte einer berühmten Klimaaktivistin, die die Route und das Schritttempo vorgeben. Die Reihen fest geschlossen, marschieren sie, nur unter anderen Fahnen, bunteren.

    „Zuerst kommen die Worte, dann die Taten“. Ist das nicht auch der Subtext jener woken Aktivistenkirche, die sich um die Weltenrettung verdient machen will? Man wollte uns immer weismachen, dieser Vorwurf richte sich exklusiv gegen provinzielle Dumpfbacken, die sich immer mehr radikalisieren, weil sie aus dem Strudel des Hasses nicht mehr herauskommen – außer durch den Abfluss, hinein in die Gosse des Nazitums. Es scheint aber so, als sei diese Gosse für jedermann und jedefrau da: „Aktivist_innen“ müssen aufpassen, dass sie nicht landen, wo sie selbst andere gern hin befördern.
    Auch die subalternen Strukturen dieser neuen Jugendbewegung „Hass gegen die Alten“ üben sich gern in verrohter, dümmlicher Sprache. Ein mulmiges Gefühl beschleicht einen, wenn sich diese Soziophobie weiter bahnbricht, deren verbale Entgleisungen gegen Anderslebende und -denkende als Mittel zum Zweck geheiligt werden. Denn dieses Bessermenschen-Ethos hat das Paradigma freier Selbstentfaltung einfach aufgekündigt. Das große Ziel ist die Zwangskollektivierung des Individuums im Erziehungslager der ökologischen Fußabdrücke.

    Eigentlich geht es noch weiter. Mit einer Art kindischer Selbstermächtigung wollen die Pseudo-Wunderkinder des Klimaaufstands Anführer einer Sekte sein, die die Verachtung gegen die eigene Spezies zum Mittelpunkt ihrer Daseinsphilosophie gemacht hat – mit allem, was dazu gehört: Weltuntergangs-Prophetentum, Endzeit-Sehnsucht, Verzichts- und Bestrafungs-Rituale, Drohung und Aufforderung zur Abbitte, Unterwerfung und Heilsversprechen. Dabei frönen sie einer selbstgerechten, nihilistischen Verschwörungstheorie, deren Postulat menschenfeindlicher nicht sein könnte: Der (alte, weiße) Mensch ist ein geborener Schädling. Die daraus sich ergebenden Folgeschlüsse liegen klar auf der Hand.

    Ihnen ein schönes Wochenende!

    Ihr Fabian Nicolay

    Herausgeber

  9. Peter Nasselstein Says:

    Hervorragende Marxistische (sic!) Analyse einer deplazierten genuin reaktionären Klasse:

    https://www.anonymousnews.org/2021/10/20/claudia-roth-aus-dem-leben-eines-taugenichts/

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