Wider Eurozentrismus, Patriarchat und Heteronormität

Die Ideologie des Westens ist dermaßen von Eurozentrismus, „Männer-Zentrismus“ und „Genital-Zentrismus“ durchwirkt, daß sich niemand in die Muselmanen, Weiber und Schwuchteln wirklich reinversetzen kann!

Hier drei Beispiele, wie man diese ideologische Verblendung überwinden kann:

1. Unsere Freunde aus dem Morgenland sind nicht etwa undankbar, ganz im Gegenteil danken sie ihrem grausamen Wüstendämon Allah dafür, daß er sie ins gelobte Land gebracht hat und hier ständig reich beschenkt. Sie danken ihm, indem sie das ungläubige Gesindel bekämpfen, das widerrechtlich das Land bevölkert, das Allah seinen Sklaven, den Mohammedanern, geschenkt hat.

2. Die sogenannte „Frauenemanzipation“ ist nichts anderes als der Versuch des Patriarchats, die Frau den Stereotypen der Männlichkeit anzugleichen. Es wird das „Mannweib“ propagiert, das ihre Erfüllung darin sieht, sich von Kapitalisten ausbeuten zu lassen und auf dem Altar einer vermeintlichen „Karriere“ ihr ureigenstes Frausein zu opfern. Dazu soll sie sich kleiden und verhalten wie ein Mann und männertypische Krankheiten wie etwa Haarausfall und Herzerkrankungen zum Opfer fallen.

3. Jeder, der nicht der heterosexuellen Norm entspricht, wird durch die Ideologie der normativen Heterosexualität in eine obszöne Karikatur derselben hineingezwungen. Homosexuelle werden durch die heteronormative gesellschaftliche Ideologie Verhaltensweisen und sogar Sexualpraktiken aufgezwungen, die eine genaue Entsprechung der Heterosexualität sind bis hin zur „Heirat“. Es ist von „Zärtlichkeit“, „Treue“, „Liebe“, gar von „Orgasmus“ die Rede, statt den Sexus, die gesamte Biologie, die immer mit einem Speziesismus einhergehen wird, ganz hinter sich zu lassen und mit dem vermeintlich „Nichtlebenden“ eins zu werden. Nicht nur den Fortpflanzungszwang, sei es auch nur als Travestie, gilt es zu überwinden, sondern den zutiefst faschistischen Biozismus an sich, der sich imperialistisch gegen die „unbelebte“ Natur und die Robotik richtet.

Das ist Funktionalismus, d.h. etwas zu Ende denken. Linke sind dazu grundsätzlich nicht in der Lage. Das sieht man beispielweise auch am neusten Gedöns um den fehlenden Wohnraum. Exakt die gleichen Leute, die nach ihm rufen, trauern untröstlich um jeden Teichmolch und sehen nicht, daß das eine das andere ausschließt. Mein geliebtes Diekmoor wird in einen neuen öden Stadtteil voller Moslems verwandelt, weil Wohnraum wichtiger ist als alle Liebe zur Natur:

Oder wie ein geistig normaler und bedeutender orgonomischer Denker auf diesem Blog neulich sagte: linke Trottel!

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10 Antworten to “Wider Eurozentrismus, Patriarchat und Heteronormität”

  1. Christian Abrelia Says:

    Paroxysmen der Fassungslosigkeit, oder implodierende Thymuskataklysmen? Danke, sehr amsüsant, das erspart mir das „Wettern“ am Abendbrotstisch resp. die grollende Nietzsche-Leltüre im Armsessel. Gruß,
    Abrelia

    https://www.directupload.net/file/d/6163/cgooptx5_jpg.htm

  2. Peter Nasselstein Says:

    Dieser Artikel von Akif paßt zu meinen Ausführungen wie die Faust aufs Auge!

    http://www.pi-news.net/2021/04/akif-pirincci-der-neue-jude/

    • Frank Says:

      Die ersten Absätze von Akif sind recht schwach und uninformiert.
      „es gibt wohl in der westlichen Welt kaum einen Erwachsenen, der zumindest den Film nicht gesehen hat.“. Solchen (immer manipulativen, auch wenn es nicht um Nazis geht) US-Kram tue ich mir nicht an. Schließlich will man ja, im Sinne von Peters Beitrag, beim halbwegs unabhängigen Denken bleiben.

      • Frank Says:

        Ein Kommentar zum Artikel von Akif: „Inzwischen wurden diese Filme in ihren Stereotypen immer grotesker und teilweise unfreiwillig komisch.
        Für mich kaum noch vorstellbar, dass irgendjemand, ausser irgendwelchen Hinterwäldlern, solche zum Teil absurden Streifen noch für bare Münze nimmt.“

  3. Frank Says:

    Kannst Du folgenden Gedanken bitte noch etwas ausführen, ich kann nicht ganz folgen? „Es ist von „Zärtlichkeit“, „Treue“, „Liebe“, gar von „Orgasmus“ die Rede, statt den Sexus, die gesamte Biologie, die immer mit einem Speziesismus einhergehen wird, ganz hinter sich zu lassen und mit dem vermeintlich „Nichtlebenden“ eins zu werden. Nicht nur den Fortpflanzungszwang, sei es auch nur als Travestie, gilt es zu überwinden, sondern den zutiefst faschistischen Biozismus an sich, der sich imperialistisch gegen die „unbelebte“ Natur und die Robotik richtet.“

    • Peter Nasselstein Says:

      Homosexualität überhaupt als Sexualität zu bezeichnen, ist absurd. Alles, wirklich alles, was die treiben, ist eine Karikatur der Heterosexualität. Wenn man „Homo’sexualität‘“ wirklich ernstnehmen würde, würde man auf alles Biologische ganz verzichten und (konsequent sein!!!) den Tod bzw. die unbelebte Natur feiern. Das habe ich in einem etwas anderen Zusammenhang hier ausgeführt: https://nachrichtenbrief.com/2018/07/19/das-tor-zur-hoelle-oeffnet-sich-teil-3/

      „habe ich an anderer Stelle ausgeführt“ – klingt unsäglich wichtigtuerisch. Ist mir peinlich!

      • Frank Says:

        Danke.
        „habe ich an anderer Stelle ausgeführt“ – klingt für mich wie eine normale Ausdrucksweise.

  4. Peter Nasselstein Says:

    Der kapitalistisch/kommunistische Generalplan:

  5. O. Says:

    Wohnraum einmal anders gedacht.

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