Peter auf dem Weg zur Orgonomie (Teil 6)

Das ist von der ersten LP, die ich je gekauft habe:

Ich liebe diese Scheibe von Kraan seit einem halben Jahrhundert und sie ist objektiv wirklich ein Wunder, denn das war kaum mehr als eine Schülerband – und aus dem Stand absolute Weltklasse und vor allem vollkommen originell – und man kann es sich noch heute anhören, zumal es eh alles in den Schatten stellt, was heute produziert wird.

Ich habe „Arabia“ ausgewählt, weil dieses Stück Teil meiner politischen Indoktrination war. Vor dem Hintergrund der Tagesschau und der generellen öffentlich-rechtlichen Rotbestrahlung…: man wird in eine PLO-Romantik verwickelt. Das war absolut abartig, denn die Shoa war noch nicht lange vorbei. Im Hochhaus nebenan lebten die Familien „Levin“ und „Cohn“ – im entsprechenden Alter. Das wäre auf heute übertragen, als wäre der Zweite Weltkrieg 1995 zu Ende gegangen Und was tat die deutsche Jugend? Sie schwärmte vom Nationalsozialisten (sic!) Arafat, wie es auf Wikipedia heißt „Verwandter, Lehrer und Förderer“ des Großmufti von Jerusalem, der Hitler geradezu angefleht hatte, die Juden zu vernichten.

Wenn ich heute höre, die damalige Jugend habe erstmals die deutsche Schuld blablabla – kann ich nur bitter lachen!

Hier ein Produkt dieser Zeit.

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7 Antworten to “Peter auf dem Weg zur Orgonomie (Teil 6)”

  1. Peter Töpfer Says:

    Was hat denn die „Shoa“ mit dem Bevölkerungsaustausch nach 48 zu tun? Was Sie „Indoktrination“ nennen, war vielleicht ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden?

  2. Peter Nasselstein Says:

    Bin ich gerade drüber gestolpert. Kommentar: die heutigen „Kommunisten“ haben nichts, aber auch rein gar nichts mit den Kommunisten zu Reichs Berliner Zeiten gemein!

  3. Peter Nasselstein Says:

    Der verbrecherische Wahnsinn der Herrschenden kann ganz schnell losgetreten werden:

    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/hausdurchsuchungen-paul-brandenburg-und-stefan-hockertz/amp

  4. (((o))) Says:

    Hab mir das Album heute morgen (das erste Mal in meinem) Leben angehört. Ja, das taugt! Ich staune, dass Kraan trotz „Rauch einen Joint“ einen Platz in deinem Herzen gefunden haben? Aber sowieso sauge ich jede deiner Musikempfehlungen auf!

    • (((o))) Says:

      Und beim Satzbau sind sie mir entglitten..

    • Frank Says:

      Ich wäre da sehr vorsichtig, intellektuelle Musik ohne Feeling. Hat natürlich auch eine Berechtigung, aber… Ein Spiegel der Persönlichkeit (oder der Probleme) des Liebhabers dieser Musik. Ich hatte das Glück, beim Thema Musik relativ frühzeitig unter den richtigen Einfluß zu geraten. Insofern traue ich mir doch tatsächlich eine Beurteilung zu… Liebe Grüße

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