Mut ist Leben, Feigheit perpetuiert Panzerung

Versteht Ihr Kind Englisch? Dann zeigen Sie ihm das folgende Video! Dieser Mann hat wahre innere Stärke und er ist stark genug, um ein wirklich soziales Wesen zu sein, eine Kraft des Guten in dieser Welt:

Wir selbst sollten uns in Grund und Boden schämen, wenn wir mal wieder mit Gott oder „dem Schicksal“ hadern. Siehe auch das Buch Im Canyon von Aron Ralston.

Bei einer Bergwanderung wurde die rechte Hand Ralstons von einem tonnenschweren Felsbrocken eingeklemmt. Nach fünf Tagen und Nächten faßte er den Entschluß, die Hebelwirkung des Felsens auszunutzen und seinen Arm durchzubrechen! Danach amputierte er sich in einer Stunden währenden „Operation“ mit einem Campingmesser den Unterarm, legte sich einen Preßverband an und machte sich auf eine vierstündige Suche nach Rettung.

Mittlerweile hat er mittels einer Spezialprothese alle 59 Viertausender in Colorado im Winter und im Alleingang bestiegen.

Es gibt keine Entschuldigung: nicht „die Umstände“, „die Gesellschaft“, „eine schlimme Kindheit“, „Ungerechtigkeit“ oder gar „Panzerung“. Es gibt keinen größeren Verrat am Leben als Wehleidigkeit und Jammerei.

Wie Elsworth F. Baker mal in einem Editorial sagte: wenn ein Fuchs in einer Falle gefangen ist, dann beißt er sich das eingeklemmte Bein ab und humpelt weiter. Körperliche Stärke und Schönheit, selbst die körperliche Unversehrtheit, sind sekundär, die innere (energetische) Stärke ist primär: es gilt den inneren Schweinehund zu überwinden. „Du kannst alles schaffen!“ Klar, das sagt imgrunde jeder Motivationstrainer, doch geht es darum, daß wirklich vorgelebt zu haben und mit Seele zu füllen, wie etwa Thomas Gast:

Thomas Gast über den Mut: nach einer mutigen Tat fühlt man sich erleichtert, als würde eine zentnerschwere Last von einem genommen und man weiß, daß, wenn man feige sitzen geblieben wäre, man es den Rest seines Lebens bedauern würde. Man nimmt den befristeten Horror auf sich, um einer lebenslangen Qual zu entgehen, die die Menschen nur im Suff, unter Marihuana und mit Tabletten ertragen können. Imgrunde beschreibt er hier das Geheimnis der Panzerung. Entweder wirst du zum Alptraum deiner Panzerung (des besagten inneren Schweinehundes) oder sie macht dein Leben zum Alptraum. Das ist der letztendliche energetische Kern der Phänomene Mut und Feigheit!

Es ist eine Art „Todestrieb“, Lebenshaß, der sich in diesem Land in Interessenverbänden, politischen Parteien, im sogenannten „Sozialstaat“ organisiert. Die Orgonomie zu diesen Zwecken heranzuziehen, ist schlichtweg ungeheuerlich!

Ausgangspunkt und Zentrum der Orgonomie ist die Theorie, daß die genitale Umarmung das zentrale „Ventil“ des organismischen Energiehaushaltes ist.

Aber was ist mit jenen Menschen, die als Hermaphroditen oder mit anderen Defekten geboren werden, so daß eine genitale Umarmung unmöglich ist. Was mit jenen, die durch Unfälle oder Krankheiten entstellt werden und deshalb beispielsweise keinen Penis mehr besitzen?

Hat solchen Menschen die Orgonomie irgendetwas zu sagen?

Nun orgastische Potenz kann selbst der (im konventionellen Sinne) Gesündeste und „Intakteste“ kaum erreichen. Nichtsdestoweniger wird er ein einigermaßen befriedigendes Leben leben können. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, aus dem Gegebenen das Beste zu machen.

Im hier diskutierten Fall denke man nur an Mönche, die ein glückliches und produktives Leben geführt haben; ein fast „orgonomisches“ Leben. Ein beliebiges Beispiel ist der funktionalistische Denker Nikolaus von Kues.

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7 Antworten to “Mut ist Leben, Feigheit perpetuiert Panzerung”

  1. David Says:

    Bei einem Menschen mit zerstörtem Geschlechtsorgan – man denke auch an afrikanische Frauen bei denen die Klitoris verstümmelt worden ist – kann wie ich glaube dennoch energetisch gesundes Funktionieren vorkommen, allerdings wie ich glaube nur bis zu einem gewissen Grad.

  2. Klaus Says:

    Hmm, nun interssiert mich Folgendes: Bei welcher Gelegenheit werden

    „Mönche, die ein glückliches und produktives Leben geführt haben; ein fast „orgonomisches“ Leben“

    vom Orgasmusreflex heimgesucht?

    Und damit hängt zusammen: Betrifft die ‚Spannungs-Ladungs-Formel‘ auch Pflanzen?

    • Peter Nasselstein Says:

      Leben ist Pulsieren der kosmischen Orgonenergie in einer Membran. Deshalb ist dem Leben die Sehnsucht inhärent, diese Membran wieder zu verlassen. Im gepanzerten Leben ist diese Sehnsucht manchmal sogar größer als im ungepanzerten Leben. Man höre sich eine Symphonie des hochneurotischen, zölibatär lebenden Bruckner an!

  3. Klaus Says:

    OK, aber inwiefern ist das eine Antwort auf die Fragen? Soll damit nur gesagt sein, dass jener ‚glückliche Mensch mit seinem fast orgonomischen Leben‘ einfach neurotisch ist wie Herr Meier nebenan mit seinem Traum vom sexuellen Glück oder meinetwegen ich? Ich dachte, der Punkt jener Formulierung war: Es gibt zölibatäre Mönche, die besonders nahe am orgonotischen Sinn sind, womöglich überdurchschnittlich – das legte jedenfalls die Formulierung „ein fast ‚orgonomisches‘ Leben. Ein beliebiges Beispiel ist der funktionalistische Denker Nikolaus von Kues“ nahe. War es das? Tiefe Sehnsucht haben jedenfalls viele, nicht nur Leute wie Bruckner.
    Und wie ist es nun mit den Pflanzen?

    • Peter Nasselstein Says:

      Wenn ich die Orgonenergie „hören“ will, höre ich mir Bruckner an. Wenn ich ihre innere Logik verstehen will, lese ich meinetwegen Nikolaus von Kues. Wenn die nicht „orgonomisch“ waren, dann weiß ich nicht, was „orgonomisch“ sein soll. Was Pflanzen betrifft gibt es bei Einzellern keinen Unterschied zu Tieren. Bei Bäumen, Gräsern und so weiter: die sind in ihrer Zellulose gefangen und können sich nur in Zeitlupe bewegen. Es ist müßig zu fragen, wo denn nun da die Entsprechungen zur „Funktion des Orgasmus“ sind. Die Frage ist, welche Funktionen der kosmischen Orgonenergie kommen im „Pflanzenleben“ zum Ausdruck. Ich muß da spontan an Kristalle, „Eisblumen“, etc. denken – Dinge, die weit weg sind von der „Ausdruckssprache des Lebendigen“. Auf dem Mars gibt es ganze „Wälder“ solcher kristallinen Strukturen, die aussehen wie – eben Wälder.

  4. Klaus Says:

    „welche Funktionen der kosmischen Orgonenergie kommen im ‚Pflanzenleben‘ zum Ausdruck?“
    Würde mich interessieren. Sie sollten möglichst Kriterien entsprechen, nach denen auch etwas nicht als Manifestation der Funktionen des Orgons gilt. Andernfalls sind diese Redeweisen zu vage. Man kann sich damit begnügen, und dann begnügt man sich mit einer Art Dichtung. Ist OK, aber nicht das, was ich von Naturwissenschaft erwarte.
    Ich könnte mir vorstellen, dass sich orgonotische Pulsation bei Pflanzen nur auf der Ebene einzelner Organellen, Zellen oder kleinerer Zellverbände (und gewisser Beziehungen zwischen ihnen) zeigt, während sie sich z. B. bei Säugetieren auch am ganzen Organismus zeigt.

    • Peter Nasselstein Says:

      Man könnte vielleicht noch Reichs Forschungen über „Orene“ („Orin“) und mikroskopische „Protovegetation“ nennen, die er in DAS ORANUR-EXPERIMENT II (Contact with Space) erwähnt.

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