Woran sehe ich, ob ein Mensch oder eine Beziehung ungepanzert ist? An der Hingabefähigkeit oder mit anderen Worten am vorbehaltlosen Vertrauen, das mir entgegengebracht wird und das umgekehrt ich entgegenbringe. Man denke nur an eine Liebesbeziehung oder eine Arbeitsbeziehung. Beispielsweise kann ich als Starkstromelektriker nur arbeiten, wenn ich weiß, daß mein Kollege mit den Schaltungen so hantiert, als ginge es um sein eigenes Leben.
Weder in der Liebe noch auf der Arbeit ist Platz für zerstörerischen neurotischen Irrationalismus und kontaktlose Gleichgültigkeit. Umgekehrt kann keine Liebe übermäßige Eifersucht und eine Atmosphäre des Mißtrauens überleben. Sie wandelt sich schnell zu einer Hölle aus häuslicher Gewalt bis hin zum Mord. Wie kommen wir auf den absurden Gedanken, daß es in der Arbeitssphäre groß anders sein sollte? Ständig werden wir vom Staat und quasi staatlichen Organisationen kontrolliert und malträtiert bis hin zu solch absurden Institutionen wie „Qualitätsmanagement“ – seit deren Einführung die Qualität kontinuierlich sinkt… Ständig läuft man mit der geballten Faust in der Hosentasche herum oder steht kurz vor einer Panikattacke! Immer neue Vorschriften und Standards machen einem das bloße Atmen schwer.
Die Rechtfertigung für dieses Regiment eines Straflagers ist natürlich, daß „der zerstörerische neurotische Irrationalismus und die kontaktlose Gleichgültigkeit“ bekämpft werden müssen – die durch eben diese Maßnahmen erst erzeugt werden. Das Ressentiment staut sich in einem! Gerade deshalb gibt es aus orgonomischer Sicht zu einer libertären Politik wie gegenwärtig in Argentinien und ansatzweise auch unter der neuen Trump-Administration keinerlei Alternative. Ein Großteil der Gesetze, Vorschriften und staatlichen Institutionen sind nicht nur vollkommen überflüssig, sondern kontraproduktiv. Und das ist durchaus nicht so extremistisch, wie es sich anhört. Teilweise reichte es schon aus, wenn wir alles ersatzlos streichen würden, was uns das sozialdemokratische Gesindel seit Ende der 1960er Jahre an zusätzlicher gesellschaftlicher Panzerung aufgebürdet hat.
Apropos sozialdemokratischer Abschaum: Es ist bezeichnend, daß, während die Asozialdemokraten die Arbeitssphäre drangsalierten und sie gegenwärtig als krönenden Abschluß vollkommen abwürgen, sie gleichzeitig die Kriminellen und ihre Antiarbeit immer libertärer behandelten und offen hofierten. Wenn ich nun etwa ihre Asylpolitik kommentieren würde, machte ich mich strafbar… Gegenüber Liebe, Arbeit und Wissen treten sie extrem autoritär auf, gegenüber der Emotionellen Pest extrem libertär. Jeden, der das Gegenteil will, bezeichnen sie als „Faschisten“!
Schlagwörter: Arbeitsbeziehung, Argentinien, Asozialdemokraten, Asylpolitik, autoritär, Eifersucht, Faschisten, Gleichgültigkeit, Hingabefähigkeit, Irrationalismus, libertär, Liebesbeziehung, Mißtrauen, Panikattacken, Qualitätsmanagement, Sozialdemokraten, Trump-Administration, Vertrauen
24. März 2025 um 08:57 |
Und warum geschieht in Großbritannien bei Onkel Starmer und Frankreich bei Bruder Macron dasselbe wie bei uns? Offenbar haben dieselben Cliquen die halbe Welt im Griff. Vielleicht nach Russland auswandern? Da ist es mir glaube ich zu kalt. Also vielleicht Argentinien …
24. März 2025 um 09:09 |
Wäre ich jünger und hätte Kapital eines dieser beiden Länder. Wahrscheinlich Argentinien, zumal ich mein Spanisch aktivieren könnte. Ansonsten: ohne Rußland ist Deutschland nicht lebensfähig. Das haben Bismarck gewußt und auch die Großindustriellen, die nach 1918 und 1945 geradezu verzweifelt versuchten, Brücken nach Moskau zu bauen. LEIDER wird Putin nicht in Deutschland einmarschieren, denn was zum Teufel soll er hier? Lustig wird es, wenn Rußland die 4+2-Verträge kündigt…
25. März 2025 um 00:06 |
https://ansage.org/wird-russland-den-zwei-plus-vier-vertrag-kuendigen/
25. März 2025 um 00:27 |
„Woran sehe ich, ob ein Mensch oder eine Beziehung ungepanzert ist? An der Hingabefähigkeit oder mit anderen Worten am vorbehaltlosen Vertrauen, das mir entgegengebracht wird und das umgekehrt ich entgegenbringe.“
War Peter jemals in einem etwas größeren Arbeitsumfeld/Kollegenkreis tätig?
Leider sind die Menschen oftmals „schlecht“ = es ist pure Dummheit=Naivität (und es kann einem einigen Schaden bringen), in einem Betrieb mit „vorbehaltlosem Vertrauen“ zu agieren.
Traurig, aber war.
Ich denke, man kann aber trotzdem „ungepanzert“ damit umgehen.
Meine Frau bekam beim Arbeitsamtskurs eingetrichtert, nur ja nicht zu offen und privat mit seinen Kollegen umzugehen, das würde ausgenutzt werden.
So viele Liebesbeziehungen enden in schlimmem Scheidungskrieg bzw. schon vorher mit Betrügereien.
Die Menschen verändern sich.
Man kann niemandem wirklich hinter die Stirn schauen.
Zu seiner Zeit meinte ich vertrauliche Infos geben zu können – später habe ich einen großen Schaden dadurch (z.B. die Steuerfahndung im Scheidungskrieg).
Es ist ein großes Glück, wenn man Beziehungen führen kann, wo wirklich absolutes Vertrauen möglich ist.
Vielleicht hat Peter doch recht – aber die Gültigkeit endete mit dem Ende der autoritären Zeit? Ein interessanter Gedanke, wie mir scheint.
Gerade jemanden kennengelernt, die Ex-Frau Borderline und Autismus. Heute Abend ein Foto von ihr gesehen – man sieht es ihr wirklich nicht an (und merkt es wohl auch in der direkten Begegnung nicht) – auch nicht mit durchaus vorhandener Kompetenz.
25. März 2025 um 12:27 |
Neulich habe ich beobachtet, wie hier im Wohngebiet ein großer Baum gefällt wurde, was nur „von oben nach unten“ ging. Ein Mann klettert mit einer Kettensäge rauf, was an sich schon ein Himmelfahrtskommando ist, und läßt dicke Baumstämme fallen, er muß also immer sicher sein, daß der Mann unten, der das aufsammelt, nichts auf den Kopf bekommt. Einer muß die Absperrung sichern und einer bedient den Schredder. Ein erstaunlich komplexes und gefährliches Unterfangen, bei dem man sich aufeinander blind verlassen muß. Daß außerhalb der unmittelbaren Baumfällerarbeit irgendwelche Intrigen im „Baumfällerbetrieb“ laufen etc., ist unabhängig davon.
9. April 2025 um 00:38 |
Danke für den Hinweis.
Ja, es macht Sinn, zwischen den verschiedenen Ebenen (auch zeitlich) zu unterscheiden.
Zu tief und zu genau und zu umfangreich kann den Blick auf Wesentliches manches Mal versperren.