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Anhang zu „Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 27)“ (The Great Reset, oder: Der Tod Gottes und seine Wiederauferstehung)

7. November 2022

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Wie Charles Konia in Clueless ausführt, geht die antiautoritäre Gesellschaft auf das bekannte Diktum von Ende des 19. Jahrhunderts zurück, Gott sei tot und damit alles erlaubt. Das Normensystem bricht zusammen, weil es keine metaphysische Begründung mehr hat.

In Äther, Gott und Teufel hat Reich die parallele Entwicklung im Bereich der Wissenschaft erläutert. Mit dem Verschwinden des Äthers zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde der zweite Grundpfeiler des menschlichen Denkens umgestoßen:

Die Idee Gottes leitet sich überall aus den inneren seelischen Empfindungen ab; die Idee des Äthers leitet sich aus rationalen Denkoperationen zur Erklärung physikalischer Erscheinungen ab. Gott soll die seelische oder geistige Existenz des Menschen, der Äther die materielle physikalische Existenz erklären. (Äther, Gott und Teufel, S. 40)

Was den „Tod“ des Äthers betrifft beschränkt sich Reich auf die Spezielle Relativitätstheorie von 1905, doch ebenso könnte man an die sich seit 1900 entwickelnde Quantenphysik denken. Beide reduzierten die Welt auf mathematische Formeln, unter denen man sich nichts mehr vorstellen kann, bzw. wird dieses „Vorstellen“ mit einer verächtlichen Handbewegung auf den Bereich der Naturphilosophie, also letztendlich der irrationalen Religion verschoben.

Die „neue Physik“ wurde in den 1930er Jahren, also genau zu der Zeit, als sich Reich der „sexualökonomischen Lebensforschung“ zuwandte, die in der Entdeckung des Orgons mündete, – auf die Biologie übertragen und der Mensch wurde dergestalt zu einer Maschine, die von einer Software (den Genen) betrieben wird. Für den Äther, der sich durch Membranen bewegt und so unser Innenleben hervorruft, d.h. letztendlich „Gott“ ist, war kein Platz mehr! Heute stehen wir mit dem „Great Reset“ am Ende dieser Entwicklung: Gott ist tot und alles ist erlaubt, d.h. über Genmanipulation und „Transhumanismus“ löst sich der Mensch von der Biologie und jedweder Ethik.

Daß das mit den Genmanipulationen etc. wissenschaftlich betrachtet vollkommener Unsinn ist und nicht funktionieren kann bzw. in einer Katastrophe enden muß (man denke nur an die explosionsartig sich entwickelnde Epigenetik), ist von dieser Grundintention unabhängig. Genauso wie im Bereich der Ethik mit dem Tod Gottes alle Dämme gebrochen sind, ist auch mit dem „Tod des Äthers“ alle Wissenschaftlichkeit flöten gegangen. Beide Bereiche fließen zusammen im Transgenderismus und seiner logischen Fortführung im Transhumanismus. Dazu möchte ich nur auf Martine Rothblatt und ihr Buch von 2011 verweisen: From Transgender to Transhuman: A Manifesto On the Freedom Of Form.

Der Verlag schrieb dazu:

Martine Rothblatt ist für die Gründung mehrerer Satellitenkommunikationsunternehmen verantwortlich, darunter das erste landesweite Fahrzeugortungssystem (Geostar, 1983), das erste private internationale Weltraumkommunikationsprojekt (PanAmSat, 1984), das erste globale Satellitenfunknetz (WorldSpace, 1990) und das erste nicht-geostationäre Satelliten-zu-Auto-Rundfunksystem (Sirius, 1990). Als Rechtsanwältin und Unternehmerin war sie auch federführend bei den Bemühungen um die weltweite Genehmigung neuer internationaler Verträge über die Zuweisung von Satellitenumlaufbahnen und Frequenzen für weltraumgestützte Navigationsdienste (1987) und für Satelliten-Direktübertragungen an Personen (1992). In den 1990er Jahren stieg Dr. Rothblatt in den Bereich der Biowissenschaften ein, indem sie das Projekt der International Bar Association zur Ausarbeitung eines Entwurfs für einen Humangenomvertrag für die Vereinten Nationen leitete (1999 vorgelegt) und ein Biotechnologieunternehmen, United Therapeutics, gründete (1996). Dr. Rothblatt ist Autorin von Büchern über Satellitenkommunikationstechnologie (Radiodetermination Satellite Services and Standards, Artech, 1987), Geschlechterfreiheit (Apartheid of Sex, Crown, 1995), Genomics (Unzipped Genes, Temple University Press, 1997) und Xenotransplantation (Your Life or Mine, Ashgate House, 2003). Sie ist auch Cyberschriftstellerin und hat eines der ersten Cybermuseen geschaffen, das World Against Racism Museum, http://www.endracism.org.

Ein Leser kommentierte ihr Buch bei Amazon wie folgt:

Martine Rothblatt stellt in ihrem bahnbrechenden Manifest die Art und Weise, wie wir sozialisiert werden, auf den Kopf und argumentiert, daß die binäre Einteilung in männlich und weiblich bei der Geburt von Natur aus diskriminierend ist und seit Tausenden von Jahren als Instrument zur Verfolgung der Hälfte der Menschheit eingesetzt wird. Sie argumentiert, daß das Geschlecht viel komplexer ist und wir besser bedient wären, wenn wir Farben auf einem unendlichen Spektrum verwenden würden, um unser Geschlecht zu beschreiben. Sie argumentiert, daß jene neuen unsterblichen [also transhumanen] Menschen in Zukunft mit der gleichen Diskriminierung konfrontiert sein werden, mit der jede Minderheitengruppe bisher konfrontiert war, und daß wir unsere Tendenz, die Menschheit zu spalten, durchbrechen müssen, wenn wir eine gemeinsame Zukunft als Spezies haben wollen. Was ist eigentlich der Mensch? Diese Kategorie ist mit jedem Jahrzehnt breiter geworden. Vielen Dank, Martine, für dieses wunderbare Buch, das mir den Mut gegeben hat, nicht nur als Transgender-Prä-Alles-Männchen [transgender pre-everything male] Stellung zu beziehen, sondern auch elektronische Menschen als meine Brüder und Schwestern zu betrachten, die nicht weniger Rechte oder Liebe verdienen. Die Menschheit braucht mehr Menschen wie dich.

Gemach. Der Pseudoliberale hat Gott zwar ermordet, aber auch zu dessen Wiederauferstehung beigetragen. Konia beschreibt das in Clueless wie folgt:

Der mystische Glaube, der in ihrer Ideologie enthalten war, bestand darin, daß das Leben der Menschen durch „fortschrittliche“ staatliche Sozialprogramme verbessert werden könnte. In der Tat übernahm die Linke die mystische religiöse Idee eines jenseitigen göttlichen Eingreifens und verwandelte sie in die ebenso mystische Idee eines säkularen menschlichen Eingreifens.

„Gott“ wurde durch den Staat ersetzt, so wie ihn sich Sozialdemokraten, Grüne und „Intellektuelle“ erträumen. Ein Staat, der von der Wiege bis zur Bahre alles mikromanaged und durch die neuen Technologien nicht nur stets weiß, wo du gerade bist, sondern dabei auch deine Vitaldaten, wenn nicht sogar deine Gedanken registriert. Allwissend und allmächtig wie Gott und dabei natürlich auch Weise wie Gott. Das ist der tiefere, sozusagen „metaphysische“ Sinn des Great Reset, so wie er einer Martine Rothblatt vorschwebt.

Warum (linke) Meinungen auf diesem Blog keinen Platz haben (Teil 3)

4. November 2022

Man betrachte die Veranstaltungen konservativer Politiker. Die Störer, mit ihren Pfeifkonzerten, ihrem unflätigen Benehmen, ihrem provokanten Auftreten halten sich für „Antifaschisten“, doch ihr Aufstand gegen das „Establishment“ ist nur infantile Rebellion gegen den Vater. Imgrunde demonstrieren sie für mehr Taschengeld („soziale Gerechtigkeit“). Die Parolen lauten kindlich: „Her mit dem schönen Leben – eine andere Welt ist möglich!“ Oder: „Reichtum für alle!“

Die Massenpsychologie des Faschismus wird heute insbesondere durch die Renaissance des Peace-Zeichens evident, z.B. als Emblem des Fernsehsenders VIVA oder bei Schülerdemos in Hamburg. Die irrationalen Massen werden unbewußt von Sexualsymbolen bewegt: sei es das Hakenkreuz (die genitale Umarmung – siehe dazu Reich: „Die Symbolik des Hakenkreuzes“ Massenpsychologie des Faschismus), die SS-Rune (ein homosexueller Akt – Der Blaue Faschismus) oder das Friedenssymbol (die Vulva – Paul Mathews: „The Biological Miscalculation and Contemporary Problems of Man“ Journal of Orgonomy, May 1970).

Das Friedenssymbol zeigt, worum es bei den pubertierenden Friedensdemonstranten wirklich geht: Rebellion gegen die durch bedrohliche Männer („Cowboys“) vertretene „Phallokratie“ („die Arroganz der Amerikaner und Israelis“) bei gleichzeitiger Sehnsucht nach innerem „Frieden“. Entsprechend symbolisierten das Hakenkreuz und die SS-Rune den Sexualakt – wurden aber als Sinnbild von patriarchalischer Ehrenhaftigkeit und Treue präsentiert.

Es ist wie 1933 und „1968“: eine geistig verwahrloste, von den pestilenten, antiamerikanischen und antisemitischen Todfeinden des Westens (und damit des Lebendigen) in die Irre geführte Jugend.

Wie Reich in Massenpsychologie des Faschismus dargelegt hat, ist Politik ganz allgemein eine Krankheit, die aus der Kindlichkeit der Massen hervorgeht und diese weiter zementiert.

Im antifaschistischen Kampf muß darum die Frage sein, welche politische Partei am wenigsten an diese Hilflosigkeit appelliert und durch ihre Programme perpetuiert.

Dank der linksliberalen Irren ist der europäische Bürgerkrieg ohnehin bereits in vollem Gange. Wenn du dich traust: gehe heute abend durch Billstedt in Hamburg, durch Kreuzberg in Berlin, durch Duisburg oder durch Mülheim in Köln spazieren. Viel Vergnügen!

Der Linksliberale identifiziert sich mit den Ausgestoßenen dieser Gesellschaft. Das ist Ausdruck seiner Rebellion gegen den Vater (das „Establishment“). Diese Rebellion geht einher mit Angst und Schuldgefühlen: das erstere drängt ihn zu „Lösungen“ sofort, jeder Aufschub wäre verheerend, das letztere dazu, zwanghaft vermeintlich „Gutes“ zu tun und sich in Dinge einzumischen, die er nicht überblicken kann. Sein Modus operandum ist eine herablassende, selbstgerechte Intellektualität, gegen die kein auch noch so rationales Argument ankommt (siehe Bakers Der Mensch in der Falle).

Man erinnere sich an die grotesken Reaktionen der Medien auf Schulmassaker und ähnliche Gewalttaen. Von der linksliberalen Presse und „Experten“ wird typischerweise nie der Täter, sondern die Umstände (das Waffenrecht, die fehlende „Medienerziehung“, die Schulpolitik, das Leistungsdenken, gar der Kapitalismus an sich) für solche Taten verantwortlich gemacht. Niemand scheint auf den Gedanken zu kommen, daß vielleicht genau dieses vulgär-marxistische Denken, das den potentiellen Täter von jeder Verantwortung, d.h. von seinem Gewissen, befreit, für die Opfer verantwortlich ist. Charakteristischerweise stellen diese kindischen Analytiker jetzt ausgerechnet jene Menschen an den Pranger, die traditionell für Selbstverantwortung, Selbstverteidigung und Bürgersinn stehen: die Schützenvereine. Das „Establishment“, die ultimative geradezu karikaturhafte Vaterfigur („der Schützenkönig“), ist verantwortlich und muß „entwaffnet“ werden!

Der Linksliberale vertritt eine vollständig bizarre, realitätswidrige, geisteskranke Ideologie. Nachdem er über 35 Jahre hinweg über 1500 Patienten in seiner Praxis und über 2700 Fälle in der Forensik diagnostiziert und behandelt hat, ist ein amerikanischer Psychiater am Ende seiner Laufbahn zu dem Schluß gelangt, daß der „liberal mind“, d.h. die linksliberale und sozialdemokratische Ideologie das Produkt einer Geisteskrankheit ist. Sozialdemokraten, Grüne, Linke, Piraten (sic!), etc. gehören in die Psychiatrie: sie sind emotional schwerwiegend gestört – und haben in den Parlamenten, gar in der Regierung nichts verloren!

In seinem Ende 2006 erschienen Buch The Liberal Mind: The Psychological Causes of Political Madness führt Dr. med. Lyle H. Rossiter aus, daß die Linken unsere Freiheiten auf der Grundlage von auffallend irrationalen Annahmen und Emotionen untergraben.

Wie verzogene und zornige Kinder rebellieren sie gegen die normale Verantwortung, die Erwachsene zu tragen haben, und verlangen, daß eine fürsorgliche Regierung sie von der Krippe bis zur Bahre umhegt und versorgt.

Den liberalism von Leuten wie Hillary Clinton und Hussein Obama könne man, so Rossiter, nur als Geisteskrankheit verstehen.

Ein Sozialwissenschaftler, der die menschliche Natur kennt, wird nicht die zentrale Rolle der freien Wahl, der freiwilligen Zusammenarbeit und der moralischen Integrität abtun – wie es die liberals tun. Ein verantwortlicher Politiker, der die menschliche Natur versteht, wird die individuellen Unterschiede, was Talent, Antrieb, Arbeitsmoral und die Anziehungskraft, die der einzelne auf andere ausübt, angeht, nicht ignorieren und versuchen, ökonomische und soziale Gleichheit der Bevölkerung aufzuzwingen – wie es die liberals tun. Und ein Gesetzgeber, der in der Natur des Menschen bewandert ist, wird nicht ein Umfeld aus Regelungen schaffen, die die Staatsbürger im Übermaß reguliert und besteuert, ihren Charakter korrumpiert und sie zu bloßen Zellen im Staatsgefüge herabwürdigt – wie es die liberals tun.

Rossiter zufolge „können die Wurzeln des liberalism – und des mit ihm verbundenen Wahnsinns – klar identifiziert werden, wenn man sich anschaut, wie sich Kinder vom Säuglingsalter bis zum Erwachsensein entwickeln, und wie eine gestörte Entwicklung den vernunftwidrigen Glauben des liberal erzeugt.“

Rossiter weiter:

Wenn der modern liberal über vermeintliche Opfer weint, gegen imaginäre Schurken wütet und sich vor allem bemüht, das Leben von Leuten zu bestimmen, die durchaus in der Lage wären, ihr Leben selbständig zu führen, tritt die Neurose des liberal nur allzu deutlich hervor.

Liberals schüren und verstärken Gefühle von Benachteiligung, Neid und ein infantiles Anspruchsdenken. Die Menschen seien „Opfer ungerechter Verhältnisse“. Entsprechend sollen sie ihre Souveränität als Individuen aufgeben und sich ganz dem fürsorglichen Staat anvertrauen.

Hier geht Neurose in Emotionelle Pest über und wir betreten den Bereich des Roten Faschismus. Siehe dazu Der politische Irrationalismus aus orgonomischer Sicht.

Moral, Augenpanzerung und die Medien (Teil 3)

29. August 2022

Eine Diskussion wird vollkommen sinnlos, solange beide Parteien nicht einen „dritten Faktor“ anerkennen: objektive Maßstäbe jenseits der beiden subjektiven Standpunkte. Es kann nur darum gehen, welcher der beiden Kontrahenten der objektiven Wahrheit näher kommt. Alles andere ist nur sinnloses Geschwafel und zutiefst neurotisch. Das ist die große Lüge von Leuten, die ständig den „gesellschaftlichen Dialog“ im Munde führen, aber tatsächlich nur an einem Interesse haben: daß die gesellschaftliche Panzerung sich verfestigt.

Man erinnere sich an die in Teil 2 erwähnte „Sarrazin-Debatte“, wo die eine Seite mit dem „objektiven dritten Faktor“ hantierte (insbesondere Statistiken), während die andere nur mit einem aufwarten konnte: ihrer vorgefaßten Meinung.

Eine Gesellschaft, in der alle objektiven Maßstäbe wegbrechen, ist dem Untergang geweiht. Das nationalsozialistische Deutschland und der Realsozialismus sind daran zugrundgegangen. Was zählte, waren nicht die objektiven Gegebenheiten, sondern reine Wahnkonstrukte.

In einer gepanzerten Gesellschaft sind die Menschen wie blind. Die gesamte Weltliteratur handelt davon, daß Einzelne die autoritäre Gesellschaft aufrütteln, in was für einem verlogenen Wahnsinn doch alle leben. Reich war zu Zeiten der autoritären Gesellschaft der Kulminationspunkt dieser untergründigen „Bewegung“. Dabei waren die Menschen nicht einfach nur „blind“, sondern es konnte, wie man so schön sagt, „nicht sein, was nicht sein darf“. Beispielsweise konnten Autoritätspersonen Kinder nicht sexuell ausbeuten, weil das einfach nicht ins moralische Konzept der Gesellschaft paßte. Und wenn die Evidenz partout nicht mehr zu leugnen war, wurde alles unter den Teppich gekehrt, „um den Schein zu wahren“, d.h. das Gesellschaftssystem nicht zu gefährden, oder, als letzter Ausweg, wurden den „verdorbenen“ Kindern die Schuld in die Schuhe geschrieben.

Heute, in Zeiten der „Drag Queen Hour“, werden die Kinder in eine „Kultur“ eingeführt, die sich ausschließlich durch ihre Sexualität definiert. Einer Sexualität, die explizit prägenital und damit „kindlich“ ist. Eine normale sexuelle Entwicklung wird behindert, bis hin zur chemischen und chirurgischen Kastration. Die „Gender-Moral“ macht die Menschen wie blind. Immer, wenn sie doch sehen (biopysische Expansion, „Aufhellung“), setzt ihr politisch korrektes Gewissen ein und die rosarote Brille wird aufgesetzt (biophysische Kontraktion, „Dunst“).

Die okulare Panzerung der Individuen und die gesellschaftliche Moral halten einander aufrecht und verstärken einander. Ein besonders hervorstechendes Beispiel ist die Ausländerproblematik in Deutschland. Je schlimmer die Zustände werden (einfach mal in die Stadt, mittlerweile reicht auch das Dorf, gehen und die Augen aufmachen!), desto verschleierter wird der Blick der Menschen und desto brutaler wird die grünrote Moral.

Vergiß die Polizei oder gar die Justiz! Gegen einen tausendköpfigen Clan von Libanesen können sie dir nicht helfen. Du wirst gesetzlich gezwungen, deine Kinder mit den Kindern dieser Familien in eine Schule zu schicken. Niemand auf dieser Welt wird dein Kind und schließlich auch dir beistehen! Willkommen – im Libanon! (Politiker und Abgeordnete schicken ihre Kinder auf Privatschulen!)

Die Gangszene in Deutschland besteht zu 90 Prozent aus Migranten. Da können auch ethnische Konflikte auftreten. „Black Jackets“ sind zumeist Türken, während sich bei „La Fraternidad“ oder „Red Legions“ vor allem Kurden finden. Gang-Auseinandersetzungen können deshalb leicht zu bürgerkriegsartigen Zuständen eskalieren. Groteskerweise findet sich das sogar in der Politik: SPD gleich Türken, Grüne gleich Kurden.

Waren in der autoritären Gesellschaft die „Pfeiler der Gesellschaft“ unantastbar und konnten sich wie erläutert etwa an Kindern vergreifen, sind heute Ersin und Co. ebenfalls faktisch unantastbar. Auf der Straße kriegt es jeder gleich mit seinen unzähligen Cousins zu tun und die Polizei ist eh machtlos. Sollte es doch zu „polizeilichen Übergriffen“ kommen, wird das die linksliberale Justiz sofort korrigieren. Nicht die kleinen und großen Gangster, die dieses Land „libanon-isieren“ sind das Problem, sondern die liberale Gesinnung, die solche widerlichen Typen unantastbar gemacht haben.

Man schaue sich doch die zahllosen Polizeiserien im deutschen Fernsehen an: während die reale Polizeiarbeit überproportional vom Umgang mit „Migranten“ geprägt ist, was sich beispielsweise an den Belegzahlen der deutschen Gefängnisse ablesen läßt, bewegen sich die Handlungen dieser Fernsehserien in einem fast rein deutschen Umfeld. Man betrachte nur den krassen Kontrast zu Aktenzeichen XY ungelöst! Über nicht allzu großer Übertreibung kann man sagen, daß etwa Tatort-Krimis nur zwei Themen haben: Neo-Nazis und die eingangs erwähnten Kinderschänder.

Die Beweggründe für diese Fixierung auf das Deutsche werden kaum in einer deutsch-nationalen Gesinnung der Autoren liegen. (Auch wenn es lustig wäre, es in diesem Sinne anzuprangern!) Vielmehr inszenieren die rotgrünen Eliten, die die „Kulturindustrie“ praktisch lückenlos dominieren, ein flächendeckendes volkspädagogisches Projekt. Die Realität wird ausgeblendet und durch eine Scheinrealität ersetzt, die teilweise das diametrale Gegenteil der „wirklichen Realität“ ist.

Es geht den Volkspädagogen darum, die „beharrenden“ Kräfte funktionsunfähig zu machen, indem ihnen ihre Grundlagen entzogen werden. Das radikalste Mittel, um dies zu bewerkstelligen, ist, frei nach Bert Brecht, das Volk auszutauschen: die Politiker wählen sich ein anderes Volk! Ist das Land in sich gegenseitig befeindende Stämme zerfallen und die Restdeutschen ideologisch gleichgeschaltet, können die Sozialingenieure ungestört ihren mechanistischen Machbarkeitstraum ausleben.

Für Grüne und Jusos ist Deutschland etwas, daß es zu bekämpfen gilt, das „heterogenisiert und verdünnt“ werden muß. Und, nein, dieses linke Vernichtungsprogramm hat nichts mit der deutschen Vergangenheit zu tun! Das ist eine Mär, auf die so gut wie alle Konservativen, naiv und blöd wie sie sind, hereinfallen. Hätte es die Nazis nie gegeben, würde Herr Habeck den Deutschen ganz genauso ins Gesicht spucken. Seine Gesinnungsgenossen beispielsweise in Schweden, Großbritannien und den USA haben für ihre Länder genau das gleiche Anliegen: die biologische Vernichtung des Staatsvolkes.

Die Sozialdemokraten und Grünen wußten ganz genau, was sie taten! Wäre die Bevölkerung bewußt, wohin dieses Projekt bereits geführt hat, will sagen in eine multikriminelle Hölle, wäre das Spiel der Linksliberalen, die in Wirklichkeit subversive Kommunisten (pseudoliberale modern liberals) sind, am Ende. Aus diesem Grund kommt Realität im deutschen Fernsehkrimi nicht mehr vor. Ein sediertes, weggetrenes Volk, mit dem man tun und lassen kann, was man will.

Muslimische Suprematisten werden von den Medien zu Opfern stilisiert, während deutsche Opfer nicht beachtet werden. Die falsche Hautfarbe! Überhaupt dieses verlogene Doppelmaß, der allgegenwärtige Rassismus! Obama, der stotternde Teleprompter-Ableser, war superintelligent und sein Freund Michael die schönste Frau, die je gelebt hat. Man stelle sich Dumm & Häßlich einmal als weißes Paar vor! Einzig und allein weil sie negrid sind, im Falle Obamas zumindest schwarz aussehen, werden alle normalen Maßstäbe außer Kraft gesetzt. Der schiere Irrwitz grinst uns an! Der Witz dabei ist natürlich, daß das alles eine reine Reaktionsbildung ist, denn diese Umwertung aller Werte ist nur dann nachvollziehbar, wenn die Leute, die diese bizarren Sichtweisen verbreiten, heimlich in ihrem Inneren davon überzeugt sind, daß jugendliche Türken dumm und kriminell sind, und Neger dumm und häßlich. Um diese innere Stimme zu übertönen und letztendlich zu ersticken, überbieten sie sich darin, einen schmächtigen Dorfdeppen zum Genie und seine muskelbepackte Monsterfrau zur atemberaubenden Schönheit hochzujubeln.

Gleichzeitig überbieten sich die gleichen Leute darin, aus Akif Pirinçci einen Wiedergänger Adolf Hitlers zu machen und jeden Neger, der tatsächlich intelligent und gebildet ist, als „Onkel Tom“ zu denunzieren. Diese Leute werden erst zufrieden sein, wenn die menschliche Zivilisation restlos zerstört ist. „Diese Leute“ sind die Pseudoliberalen = Sozialisten = Kommunisten – und der dumme Pöbel, der ihnen folgt.

Die Flüchtlinge aus Afrika, die im Mittelmeer ertrinken, wenn sie ihr kostenloses Meerestaxi verpassen, sind nicht nur unmittelbar, sondern auch letztendlich Opfer der Gutmenschen, hat doch die sogenannte „Entwicklungshilfe“ in den letzten Jahrzehnten Afrika vielleicht irreparabel zerstört. Man lese dazu beispielsweise den Spiegel-Artikel von Kurt Gerhardt: Wie Afrika seine Würde verliert.

Auch wenn alle Bonos, Geldofs und Campinos dieser Welt auf „mehr Geld“ setzen, bleibt diese Politik gefährlich für die Entwicklung Afrikas.

Nicht nur, daß der nach Afrika exportierte Sozialismus der europäischen „Eliten“ Afrika im Kern zerstört und die Menschen nach Europa treibt. Die gleichen Leute, die (bzw. deren Ideologie) für diesen Exodus verantwortlich sind, tun alles, damit die Afrikaner sich hoffnungsfroh nach Europa aufmachen können. Die Todesverachtung der Afrikaner und die ideologische Verblendung der europäischen Gutmenschen werden dazu führen, daß Europa nach all den Abwehrschlachten doch noch in Saharasia integriert werden wird. Und genau dies, die Vernichtung des letzten Hortes des Lebendigen auf diesem Planeten, steht hinter der „rationalen Ausländerpolitik“.

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 9. Zwischen Himmel und Hölle / Opfer

11. August 2022

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 9. Zwischen Himmel und Hölle / Opfer

Die innere Dynamik der antiautoritären Gesellschaft (Teil 9)

4. April 2022

Wer trotz des staatlichen Schulsystems Englisch kann: Kaum wurde jemals so eloquent dargestellt, wie im folgenden, mittlerweile legendären Vortrag aus dem Jahr 2007, warum der modern liberal, der Linksliberale, Grüne, Sozialdemokrat, der Todfeind des Lebendigen ist. Evan Sayet war selbst ein Linksliberaler, bis er nach dem „11. September“ lernen mußte, daß seine Gesinnungsgenossen den freien Westen tatsächlich aus innerster Überzeugung heraus hassen und deshalb auf der Seite der Terroristen stehen. Ganz abgesehen davon haben wir es hier mit einem wahren Wunder an freier strukturierter Rede zu tun. Diese und das bloße sinnerfassende Lesen sind in der antiautoritären Gesellschaft so gut wie nicht mehr zu finden. So hört sich klares Denken an:

Früher, in der autoritären Gesellschaft hatten die Menschen noch einigermaßen einen freien Kopf, weil der Panzer über den ganzen Körper verteilt war („muskuläre Panzerung“). Heute, in der antiautoritären, „okular gepanzerten“ Gesellschaft braucht das Denken gar nicht mehr groß ausgeschaltet werden, – weil gar nicht mehr gedacht wird. Da der Denkapparat fast völlig in seiner Aufgabe der Abwehr aufgeht, bleibt von vornherein kaum noch Platz für Rationalität. Die Leute sind eh alle verpeilt! Die weitaus meisten Menschen sind heutzutage absolut unfähig einen Text so zu erfassen, daß sie seinen Inhalt mit eigenen Worten widergeben könnten. Was bleibt sind Floskeln, die sich um Corona, Putin etc. drehen, ohne das im einzelnen begründen zu können. Das Denken selbst zerfällt und gilt allenfalls als „Hate Speech“. Man versuche etwa mit einem Antifanten zu diskutieren.

Zu Reichs Zeiten, als die autoritäre Gesellschaft fluorierte, war die Gedankenführung geordnet und logisch bis an die Grenze der Erstarrung. Deshalb war die Avantgarde von Dada bis James Joyce, die die „assoziative Gelockertheit“ zelebrierte, so etwas wie eine Befreiung, frischer Wind. Heute sind bereits abgelesene (!) Bundestagsreden aus der Grünen Fraktion ein Blick in den geistigen bzw. „denkerischen“ Zerfall, der die antiautoritär Gesellschaft zunehmend bestimmt. Die blanke Psychose grinst einen an.

Oder wie Akif Pirincci schreibt:

Die ein so gewichtiges Industrieland wie Deutschland mit Bedacht und vorausschauend in ruhigen Wassern zu führenden und alles im Griff zu habenden Lenker leben bereits in einer Parallelwelt, deren Basis nur aus grotesken Theorien, hohlen, pathetischen Phrasen und aus einem wissenschaftlich verbrämten Aberglauben besteht.

Durch Verschwörungstheorien und Dauerpropaganda der ebenfalls von der realen Welt abgekoppelten Leitmedien flutschen mittels eines deformierten Evolutionsprozesses so Freaks, Studienabbrecher oder Doktorarbeit-Fälscher, Fähnchen-im-Winde-Neutren, Versager, Geisteskranke, hysterische Pipimädchen und Memmen in die Parlamente, die inzwischen Clownsmanegen gleichen.

Orgonomie: 1932 kommunistisch, 2022 rechtskonservativ?

15. Januar 2022

Wie paßt das zusammen, daß Reich zwischen 1928 und 1936 ein fanatischer Kommunist sein konnte, der, wie die „Antifa“ heute, kaum einen Unterschied zwischen Konservativen, Reaktionären und „Nazis“ machte; – und daß heute sein gegenwärtig einzig legitimer Nachfolger, Charles Konia, Linksliberale, Sozialdemokraten und Kommunisten unterschiedslos in einen Topf wirft?

Für Konia sind Leute wie Obama, Harris und Biden und alle anderen gegenwärtigen Führer der Demokratischen Partei der USA nichts anderes als rote Faschisten, – genauso wie es für Reich Ende der 1920er Jahre und Anfang der 1930er Jahre keinen Unterschied zwischen dem katholischen Zentrum, den Anhängern der Hohenzollern und den Nationalsozialisten gab.

Um das verstehen, muß man sich die damalige Presse und die damalige Justiz vergegenwärtigen: die ständige Hetze gegen fortschrittliche Leute wie Reich, und Gerichte, die die Schuldigen laufenließ, während Unschuldige, die die falsche politische Gesinnung hatten, mit einem Unrechtsurteil nach dem anderen in die Enge getrieben wurden. Es ist kein Zufall, daß der Justizpalast-Brand in Wien 1927, sein Vor- und Nachspiel, Reich politisch radikalisiert hat. „Funktionell“ betrachtet waren alle Akteure auf der Rechten unterschiedslos Feinde des Lebendigen, d.h. alle ihre Ideologien und entsprechenden Handlungen liefen auf das gleiche hinaus: die restlose Auslöschung der Orgonomie (d.h. des gesellschaftlich wirksamen Lebensimpulses). Es waren in Wien, Berlin, Kopenhagen, Malmö und Oslo unterschiedslos die gleichen Faschisten, ob sie sich nun katholisch, deutsch-national oder sozialdemokratisch gerierten. Sie lieben den Tod und wir lieben das Leben!

Und daran hat sich prinzipiell nichts geändert, obwohl es mittlerweile, beginnend mit den Jahren unmittelbar nach Reichs Tod, zu einer dramatischen „Rotverschiebung“ (Konia) gekommen ist, durch die sich nun das politische Spektrum sozusagen „links staut“ und alle Unterschiede auf der Linken nichtig macht. Die Medien sind nur noch „Rotbestrahlung“ und die Justiz verbreitet durchweg „Roten Terror“. Wir werden vom letzten Stalinistischen Abschaum regiert… Ich brauche das nicht weiter ausführen. Die Orgonomie, d.h. die Verkörperung des Lebendigen, ist die gleiche geblieben, sie ist die einzige letztgültige Wahrheit, nur die Zeitläufe haben sich geändert: aus einer sexualfeindlichen autoritären Gesellschaft ist eine permissive antiautoritäre Gesellschaft geworden; aus dem todestrunkenen Mystizismus der Reaktion ist der nihilistische Wahn des mechanistischen Transhumanismus geworden.

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 13)

7. Dezember 2020

Die Wahrheit ist funktionell identisch mit dem, was die Emotionelle Pest mit fanatischem Haß verfolgt: die Arbeitsdemokratie und die Genitalität. Arbeitsdemokratie (das Wirken der kosmischen Überlagerung im Bereich der Arbeit) ist von der Wahrheit auf Gedeih und Verderb abhängig. Ein Arbeitsprozeß muß reibungslos ineinandergreifen wie das Zahnrad in die Welle. Jedes Element muß „wahr“ sein, die Arbeitenden müssen einander die Wahrheit sagen oder alles bricht zusammen. Man stelle sich etwa vor, ein Fluglotze würde dem Piloten eines großen Passagierflugzeuges falsche Angaben machen! Die Arbeitsdemokratie steht und fällt mit der Wahrheit, wie immer man die auch definieren mag.

Im Bereich der Sexualität führt die Verfolgung der Wahrheit zur genitalen Überlagerung und zur genitalen Erfüllung. Wahrheit ist Kontakt mit der Wirklichkeit und dieser orgonotische Kontakt führt naturnotwendig zur orgastischen Zuckung in der genitalen Umarmung – solange man „in der Wahrheit“ bleibt. Wegen seiner extremen Beckenblockierung tut der hochenergetische pestilente Charakter deshalb alles, um nicht nur der Wahrheit auszuweichen, wie es der einfache Neurotiker tut, sondern sie durch die Lüge zu ersetzen. Man braucht nur zu schauen, wie die Sozialisten (tatsächlich sind es Kommunisten!) mit ihrer Propaganda (Lüge!) alles tun, um das Arbeitsleben zu vergiften und etwa mittels „Gendermainstreaming“ (Lüge!) Sexualität in eine frustrierende Farce zu verwandeln.

Die Emotionelle Pest ist also „gegen die Wahrheit“. Gebraucht sie deshalb die „Gegenwahrheit“? Nein, das ist Unsinn! Man denke nur zurück an die Sowjetunion und die sogenannte „DDR“, die Westdeutschland mit ihrer Friedenspropaganda überfluteten. Man müsse den Frieden schützen, der Kern des Friedens sei aber die soziale Gerechtigkeit. Es gelte für Völkerverständigung und Demokratie einzustehen und die Schöpfung zu wahren. All das Zeugs, was die heutigen Bolschewisten (Die Grünen) ebenfalls von sich geben. Warum rüsten (sich buchstäblich abpanzern)? Warum sich für die Karriere und den schnöden Mammon abstrampeln, wenn man doch das Leben genießen kann? „Höre auf dein Herz und folge der Wahrheit!“ Dagegen setzt der Konservative die Stimme der Vernunft, eben die Gegenwahrheit. „Wenn du dich nicht auf den Krieg vorbereitest und dich dem Lebenskampf stellst, wirst du in Sklaverei und Armut enden! Die Wahrheitskrämer werden dich in den Untergang führen, wenn du nicht endlich Vernunft annimmst und die Gegenwahrheit erkennst.“

Das ist das Schlimmste und Verfluchenswürdigste überhaupt, das radikal Böse schlechthin: DASS DIE SOZIALISTEN ALS ARBEITSDEMOKRATEN DAHERKOMMEN. Wie soll auch der Vertreter der drögen Gegenwahrheit gegen das Herzblut der Wahrheitskrämer ankommen?!

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 7)

15. Oktober 2020

Wie würde eine Arbeitsdemokratie konkret aussehen? Es gibt natürlich eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich einer Antwort zu nähern. Zum Beispiel Marx‘ Anmerkungen zum Gothaer Programm der Sozialdemokraten, daß die Arbeiter ihren Anteil an den gemeinschaftlich erarbeiteten Gütern entsprechend den Arbeitszeiten bekommen sollten usw. All dies basierte auf den Theorien des Arbeiterkommunisten Wilhelm Weitling, der „originale Marx“! Weitling war gläubiger Christ und sein Kommunismus basierte auf Christus und der frühchristlichen Gemeinschaft. Man könnte sagen, daß der Marx’sche Kommunismus eine satanistische Verzerrung des Weitling’schen Kommunismus war. (Dazu habe ich mich bereits an anderer Stelle geäußert.)

Ein zweiter Aspekt der Arbeitsdemokratie läßt sich an der Evolutionsbiologie festmachen. Sie zeigt uns, daß alle Tiergesellschaften, insbesondere Schimpansen, Klassengesellschaften sind und wirklich alles andere als „arbeitsdemokratisch“ organisiert sind. Sie erinnern eher an den barocken Feudalismus. Arbeitsdemokratie basiert also nicht auf Biologie, so wie sie heute gelehrt wird. Eine Ausnahme bilden die „Hippie-Schimpansen“, die Bonobos, die den für das Herdenleben der Tiere so charakteristischen immerwährenden politischen „Klassenkampf“ (u.a. Mord, Täuschung, Neid usw.) durch ständige sexuelle Aktivität abmildern und sogar ganz beseitigen. Dies läßt die spätere arbeitsdemokratische Gesellschaft a la den Trobriand-Inseln erahnen, wo die „Evolutionsbiologie“ durch eine andere Art von Biologie ersetzt wird: die von Reich beschriebene Biologie. Die Arbeitsdemokratie ist also Resultat des Übergangs von einer Gesellschaft, die auf „Schimpansenbräuchen“ beruht, zu einer Gesellschaft, die auf „kosmischen“ Funktionen (orgastische Potenz, Erstrahlung, Überlagerung, Liebe) beruht, die bereits innerhalb der Organismen aller Tiere wirksam sind (die Arbeitsdemokratie der inneren Organe). Dementsprechend regiert nicht mehr die „Schimpansenpolitik“ die Gesellschaft, sondern allein die Arbeitsfunktion – so wie „Herz und Nieren“ in uns funktionieren: die Arbeitsdemokratie. (Siehe dazu meine Ausführungen in Biologische Entwicklung aus orgonomischer Sicht.)

Dies spiegelt sich nicht nur in Reichs Verhältnis zu Marx wider, sondern auch in Reichs Verhältnis zu Freud, der (z.B. in Totem und Tabu) seine Psychologie allein auf das gründete, was heute Evolutionsbiologie ist. Die Nazis taten dasselbe! Reich stand dazu in Opposition und entwickelte seine „kosmische“ Biologie, z.B. die Unterscheidung zwischen primären und sekundären Trieben, die aus Sicht der Evolutionsbiologie überhaupt keinen Sinn macht. Einen ähnlich antidarwinistischen Ansatz verfolgte Weitling, als er sich auf das Neue Testament (die Liebe) bezog, während Marx und Engels lebhafte Anhänger von Darwin waren – und Satanisten, die vom Willen zur Macht geblendet waren.

Die Befähigung der äußersten Linken sich zu verstellen

27. Dezember 2019


Linke Subversion:

Die Befähigung der äußersten Linken sich zu verstellen

Warum haben die linksliberalen Eliten so eine Todesangst vor Leuten wie Alex Jones?

10. Dezember 2019

All die Bemühungen um „Netzdurchsetzung“ (sic!) und im Kampf gegen „Haß und Hetze“, einschließlich der Mobilisierung des Urheberrechts, sind imgrunde nur gegen eins gerichtet, nämlich gegen das Kryptonit, das Linke tötet: „Meme“. Es sind bildliche und auch filmische Pointen, von denen teilweise eine geradezu unheimliche Macht ausgeht. Manche sprechen sogar vom Praktizieren von „Meme-Magie“ im Sinne von Aleister Crowley.

Bezeichnend für das Phänomen der Meme ist, daß sie praktisch ausschließlich von Rechts angewendet werden. Versuchen sich Linke in diesem Genre, wird das betreffende Meme meist von Rechts aufgegriffen und im eigenen, rechten Sinne verwendet. Man denke nur an A. Nahles in Deutschland und Hitlary Clinton in den USA. Alles, was sie in ihren Wahlkämpfen an „Populistischem“ aufzubringen versuchten, richtete sich prompt gegen sie selbst. Oder man nehme dieses Video, daß Linke ins Netz gestellt haben, um Alex Jones mit seinen eigenen Waffen zu schlagen. Resultat: es ist das beste pro-Alex-Jones-Meme aller Zeiten:

Schon Reich mußte Anfang der 1930er Jahre mit Bedauern den propagandistischen Erfolg der Nationalsozialisten konstatieren und gleichzeitig das wirklich klägliche propagandistische Scheitern der Linken. Mit dem Hakenkreuz, ihren Inszenierungen und „Memen“ schienen die Nazis die Massen viel effektiver und vor allem tiefgehender anzusprechen als all der Agitprop der Sozialdemokraten, Sozialisten und Kommunisten.

Es ist, als wenn die Linken in der rationalistischen Oberfläche der menschlichen Struktur gefangen bleiben und nicht in die „irrationalen“ bioenergetischen Tiefen vordringen können. Das liegt natürlich daran, daß sie ganz und gar in der sozialen Fassade ihrer Charakterstruktur aufgehen, fast ausschließlich aus ihr heraus agieren und keinerlei Kontakt zum bioenergetischen Kern haben, der auf zumindest verzerrte und pervertierte Weise beim Rechten stets vorliegt. Deshalb haben Linke auch keinerlei Humor und reagieren deshalb so vollkommen hilflos auf den Troll Trump in den USA und die Trolls der AfD in der BRD. Humor funktioniert nur, wenn man draußen vor steht und das Affentheater, das die Mitmenschen aufführen, vom bioenergetischen Kern aus beobachtet. Das einzige, was den hilflosen Linken bleibt, ist, die sie plagenden Trolle mit der anfangs erwähnten Maßnahmen totzuschlagen. Was soll ein tumbes Maasmännchen sonst machen?

Man gebe „Maasmännchen“ bei Google ein, suche unter „Bilder“ und man wird auf zahllose Meme stoßen. Und obwohl es eine riesige linke Humor-Industrie gibt, vom „Zentrum für politische Schönheit“ bis zu „Die Partei“, funktioniert das ganze einfach nicht, wenn Linke ähnliches versuchen. Es ist zu verkopft, intellektualistisch, farb- und saftlos. Wenn bei linken Demonstrationen mit all dem aufgesetzten Clownesken der „Spaß-Guerilla“, das Linke aufbringen können, ein „Rechter“ kommt, um sie zu interviewen, können Linke nur rumschreien oder gar weglaufen, einfach weil keinerlei Substanz da ist. Menschen, die wie Potemkinsche Dörfer funktionieren: alles nur Fassade. Will man nachfragen, stellt sich heraus, daß alles hohl ist! Im Reich der lebenden Toten – würden sie aus ihrem Wahn erwachen, noch lebendig zu sein, fielen sie tot um: