Der NACHRICHTENBRIEF für bunte Vielfalt!

1994 wies Hans Hass darauf hin, daß die Umweltproblematik zu einem entscheidenden Entwicklungsfaktor werden könnte: „Ein gemeinsamer Feind, eine alle betreffende Gefahr kann das Wunder zuwege bringen, daß sämtliche individuellen Interessen und Zwiste sich wie Rauch auflösen und so eine auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtete Einheit entsteht“ (Die Hyperzeller, S. 252).

Auch wenn Hass es selbst nicht ausspricht, kann man doch sagen, daß die Entwicklung der menschlichen Organisationen zwangsweise zu einem Weltstaat führen wird. Nichts anderes war die Funktion des Umweltgedöns seit Anfang der 1970er Jahre.

Meines Erachtens wäre das erst recht das definitive Ende des Lebens auf diesem Planeten, denn ein einzelner Fehler in der Zielsetzung dieses weltumspannenden Staates kann zum Untergang führen, ohne daß es auf diesem Planeten noch eine Alternative gäbe. Wie viele Zivilisationen, etwa in Mittel- und Südamerika, sind vor unserer Zeit spurlos verschwunden! Und trotzdem hat die Menschheit überlebt. Das wird nicht der Fall sein, wenn sich der Kantsche Traum vom „Weltfrieden“ jemals materialisierte.

Das Hauptproblem ist stets, daß man Probleme „global“ anpacken will, zu denen man den bioenergetischen Kontakt verloren hat. Die einzige gangbare Alternative ist die Arbeitsdemokratie: daß jeder einzelne so viel Verantwortung für sich und seine unmittelbare Umgebung übernimmt, wie nur irgend möglich, auf daß „höhere“ „Verantwortungsträger“ überflüssig werden. So funktioniert jeder Vogel- und Fischschwarm! Selbstregulation statt Fremdregulation. Überspitzt ausgedrückt: Das Problem ist nicht, daß es auf dieser Welt zu viel Bewaffnete gibt, sondern zu wenige! Alle, die irgendwelche abstrakten Platonischen Ideen, Kantschen Imperative vertreten und eine weltumspannende Ethik vertreten, die uns von einer Greta Thunfisch eingebleut werden soll, sind unsere Todfeinde.

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4 Antworten to “Der NACHRICHTENBRIEF für bunte Vielfalt!”

  1. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    «Wir werden auf den Krieg vorbereitet»: Psychoanalytikerin Jeanette Fischer über das gefährliche Spiel mit der Angst von Medien und Politik

  2. Avatar von Jonas Jonas Says:

    Wäre das Konzept der Losdemokratie mit Arbeitsdemokratie vereinbar?

    • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

      Im Moment ist mir nur eine Äußerung Reichs über Wahlen erinnerlich: „Geistliche, Mönche und Nonnen haben weder aktives noch passives Wahlrecht, weil sie keine produktive Arbeit leisten.“ So äußerte er sich 1933 in Massenpsychologie des Faschismus über die UdSSR. Später waren die USA sein Vorbild – und auch hier, durften ursprünglich nur die wählen, die Land besaßen und/oder Steuern bezahlten. In Deutschland gibt es nur 15 Millionen Menschen, die wirklich produktiv arbeiten und den Rest durchfüttern. Nur die sollten wählen dürfen. – Aber auch das wäre unpraktisch wegen der Legitimität.

  3. Avatar von adamrhau adamrhau Says:

    Siehe Oswald Spengler!

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