DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 3. Medizinische Orgonomie, m. Architektur

DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 3. Medizinische Orgonomie, m. Architektur

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10 Antworten to “DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 3. Medizinische Orgonomie, m. Architektur”

  1. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Vor fünfzig Jahren erschien „Die gemordete Stadt“

    Das Standardwerk zu den Sünden der Stadtplanung, „Die gemordete Stadt“ von Wolf Jobst Siedler, hat nichts von Aktualität verloren.

    https://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/gallery125750625/Vor-fuenfzig-Jahren-erschien-Die-gemordete-Stadt.html

  2. Avatar von Claus Claus Says:

    ‚Bauhaus‘ ist als altgewordenes kulturhistorisches Phänomen zu begreifen: Der rechte Winkel, das flache Dach und all die bekannten Attitüden sind im Grunde eine Art Ornament, mehr oder wenig nicht mit ‚Funktion‘ („form follows function“ und dergleichen Modesprüche jener Zeit) zu begründen, sondern eine sich ‚progressiv‘ gebende Ästhetik (für die übrigens auch Reich etwas übrig hatte).
    Gegenwärtig greifen die hippen Hornbrilllinken eben auf diese Ästhetik zurück, wenn sie sich ‚Bauhausvillen‘ an Stadträndern bauen:
    http://www.studio-b2.de/projekte/wohngebaeude/bauhausvilla-holm-sepp/

  3. Avatar von walter walter Says:

    Bauhaus gibt es in Deutschland zu gut wie gar nicht, die entscheidenden Personen sind u.a. nach Israel ausgewandert, dort passt die Architektur ins organische Bild.

  4. Avatar von Zeitgenosse Zeitgenosse Says:

    Hmm…gibt es eigentliche eine Art „orgonomischer Architektur“ bzw. eine Näherung davon? Und gibt es Beispiele für?

    • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

      Architektur war immer Ausdruck der Machtverhätnisse und der gesellschatflichen Ideologie. Etwa im Nationalsozialismus: im Zentrum (Hauptstadt Germania) brutale pseudo-klassische Machtdemonstration jenseits jeden humanen (= klasischen Maßes), an der Peripherie eine pseudovolkstümliche Schwarzwaldromantik. Dazwischen austauschbare Architektur wie es sie in den 1930er Jahren weltweit gab.

      Eine „orgonomische“ Architektur ist schlechtweg eine Architektur wie sie organisch gewachsen ist. Sie findet sich überall da, wo es eine lebendige Tradition gibt. Eine Architektur, die unmittelbar aus der Arbeitsdemokratie gewachsen ist. Entsprechend atmet man in intakten alten Bebauungsgebieten förmlich auf.

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