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Der verdrängte Christus: 34. Warum sie uns hassen und verachten

28. Dezember 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

34. Warum sie uns hassen und verachten

Die Entwicklung der Architektur und die kosmische Orgonenergie

2. Januar 2018

Die Antike lief ungebrochen in der Romanik weiter. Zwischen etwa 1150 und 1500 entwickelte sich die Gotik. Heute wird „Gotik“ gerne mit Schwere und Düsternis assoziiert, tatsächlich war sie eine einzige Rebellion gegen die Materie und die Gravitation. Die Fassaden und das Innere wirken spielerisch, „himmelstürmend“ und die Ornamentik hat geradezu „orgastische“ Züge. Die Architektur der Renaissance zwischen etwa 1400 und 1600 strebte hingegen ein Wiederbeleben und Weiterentwickeln bestimmter Elemente der Römischen Antike an.

Der Renaissancestil betont die Symmetrie, die Proportion, die Geometrie und die Anordnung der Bauteile, wie sie in der Architektur des Alten Roms in vielen erhaltenen Bauwerken zu sehen war. Die nach festgelegten Regeln erfolgte Anordnung der Säulen, Pilaster und Lisenen, der Bau von Bögen, Kuppeln, Nischen, auch als Wandnische (Ädikula), ersetzten die komplexen Proportionssysteme und unregelmäßigen Profile gotischer Bauteile und Bauwerke.

Es folgte zwischen 1575 und 1770 das Barock. „Alle strengen Ordnungen der Renaissance werden aufgelöst; schwingende, konkave und konvexe Formen, Kuppeln, Säulengruppen, Giebel und Fensterbekrönungen mit reichem ornamentalem Schmuck rufen in dem Betrachter den Eindruck von Kraft und Bewegung hervor und bewirken eine Steigerung aller Wirkungen.“

1770 und 1840 sind die Eckdaten des Klassizismus, wie er am besten wohl vom napoleonischen „Empire“ verkörpert wurde, der sich nicht mehr nur auf die römische, sondern vor allem auf die griechische Antike bezog. Über ein Mischmach aus Neoromanik, Neogotik, Neorenaissance und Neobarock mündete dies schließlich im Jugendstil, der in seiner überbordenden Ornamentik und geschwungenen Formen an die Gotik und das Barock gemahnt. Was danach kam, kann man noch am ehesten als „Bauhaus“ bezeichnen: eine brutal auf Industriemaße reduzierte Pseudoklassik. Seit den 1960er Jahren gibt es als Gegenbewegung eine Art „Neojugendstil“ in Gestalt der Postmoderne, die das überflüssige Ornament erneut feiert und mit historischen Reminiszenzen spielt, die albernen Spielereien des Dekonstruktivismus und schließlich der Protest gegen die Geometrie in Gestalt von Friedensreich Hundertwasser und anderen „organischen“ Architekten, bei denen man sich unwillkürlich in den Jugendstil zurückversetzt fühlt. Mit neuen Bautechniken im Verbund mit künstlicher Intelligenz und dem „Drucken“ von Häusern stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklung. Es ist abzusehen, daß danach eine neue Periode der klassizistischen Strenge kommen wird und so weiter im stetigen Wechsel von Klassik (Kontraktion, Konzentration) und „Gotik-Barock-Jugendstil-Postmoderne“ (Expansion, ausufernde Imagination).

Aus der Distanz, d.h. wenn man sich nicht in Details verliert und anfängt energetische Muster zu erkennen, ist die Logik der Entwicklung offensichtlich. Es ist wie mit Sanddünen am Meer oder in der Wüste: am Boden erkennt man allenfalls ein ungeregeltes Auf- und Ab mit vielen Inkonsistenzen, doch steigt man etwa in einem Fesselballon auf, sieht man schließlich ein wohlorganisiertes Wellenmuster, das von der dominierenden Windrichtung geprägt ist.

Geschichte ist nichts anderes als das Muster, das die pulsierende Kreiselwelle der kosmischen Orgonenergie in der Menschenwelt hinterläßt:

KRWpulsieht

Im Anschluß an „nachrichtenbrief3“: Das universelle Ideal von Schönheit und Gesundheit

30. März 2017

Das Idealbild des Menschen ist universell, seien dies nun die Statuen der Antike oder der Renaissance, die Heiligenbilder des Christentums oder die „Übermenschen“ der diversen sozialistischen und faschistischen Ideologien des 20. Jahrhunderts. Heute finden wir den gleichen Typus in der Werbung und den Produkten der Unterhaltungsindustrie. Trotz aller politischen Korrektheit ist jedem sofort klar, was ein attraktiver Mann bzw. eine attraktive Frau ausmacht. Man kann „Attraktivität“ buchstäblich mit mathematischen Formeln ausdrücken. Es kommt auf Symmetrie und den Goldenen Schnitt an. Orgonometrisch läßt sich das auf die Orgonomform und weiter auf die kosmische Überlagerung zurückverfolgen. Wir empfinden Formen als schön, die zeigen, daß die inerte Materie sich ganz der primordialen Energie unterworfen hat. In mystischer Verzerrung: daß die Materie ganz vom Geist durchdrungen und bestimmt wird. Bei den Bildnissen des „sozialistischen Realismus“ war es dann halt das „Klassenbewußtsein“, das die Menschen so durchdrungen hat, daß sie zu heroischen Gestalten werden.

Soweit das energetische Orgonom, das sich in der Anatomie zeigt. Das orgonotische System, dessen Pulsation im parasympathischen und sympathischen Nervensystem Struktur geworden ist, zeigt sich in der Physiologie, im Ideal der Gesundheit: ein guter, entspannter Muskeltonus, leuchtende Augen, leicht gerötete Wangen, eine gutdurchblutete Haut und den Umständen wohlangepaßte physiologische Reaktionen. Das Ideal ist eine ungehinderte Pulsation und entsprechende Strukturen, die die energetische Pulsation sozusagen materiell vermitteln.

Evolutionsbiologisch läßt sich aufzeigen, daß sich in der Entwicklung zum heutigen Menschen hin das oben beschrieben Idealbild, das etwas im Goldenen Schnitt zum Ausdruck kommt, immer klarer und „reiner“ ausgebildet hat. Man gehe nur der Säugetierreihe von den mäuseartigen Insektenfressern, die unsere Urahnen sind, über die Halbaffen, Affen, Menschenaffen bis hin zum Menschen nach. Beim orgonotischen System läßt sich zeigen, daß bei Fischen, Amphibien und Reptilien das autonome Nervensystem kaum ausgebildet ist und daß es in der Entwicklung hin zum Menschen immer ausgeprägter wurde und vor allem immer besser die orgonotische Pulsation verkörperte. Beim Menschen schließlich steht der Parasympathikus eindeutig für Expansion, der Sympathikus eindeutig für Kontraktion. Hier und da zeigt sich bei der Innervation jedoch, daß die Evolution noch nicht ganz abgeschlossen ist.

Eine Gesellschaft, die das Entartete, Mißgeformte, Degenerierte und Kranke idealisiert, ist dem Untergang geweiht, da sie sich gegen das Leben selbst stellt. Man denke nur an Degenerationserscheinungen wie den Feminismus oder den Transhumanismus.

Zu diesen Ausführungen siehe auch Biologische Entwicklung aus orgonomischer Sicht.

Architektur

20. Dezember 2016

Da das Kaufhaus neulich abgerissen wurde, sehe ich erstmals das Haus in der Gasse in seiner vollen Pracht. Ein Unikum: verzierte Fassade und auf den vorstehenden Fenstern des Dachgeschosses jeweils ein kleiner „Kirchturm“. Wilhelminische Pracht zwischen der Todschlagsarchitektur, wie sie seit Kriegende üblich ist. „Bauhaus“: die Funktion des Gebäudes und die Zwänge einer effizienten Bauindustrie bestimmt die äußere Form. So wurden von jeher Werkzeuge und Maschinen gebaut. So würden auch unsere Körper aussehen, wenn die natürliche Auslese alles bestimmte. Scheusale der effizienten Energiegewinnung, Informationsverarbeitung und Reproduktion. Stattdessen wird jedes einzelne Organ unseres Körpers von der Orgonomform bestimmt. Wir selbst sind sozusagen „Wilhelminisch“. Bis vor kurzem gab die Architektur noch das Körpergefühl und die „kosmische Verbundenheit“ des Menschen wider (etwa im Goldenen Schnitt). Sie war organisch gewachsen von der Antike, Romanik und Gotik, über die Renaissance zum Barock, zum Klassizismus, zur Neogotik, etc. Die Architektur seit spätestens Mitte des letzten Jahrhunderts hat diese Lebenslinie brutal durchtrennt und uns in eine Wüste versetzt, in der wir buchstäblich nicht leben können.

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel VI.15.

5. Juni 2016

orgonometrieteil12

I. Zusammenfassung

II. Die Hauptgleichung

III. Reichs „Freudo-Marxismus“

IV. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

V. Reichs Biophysik

VI. Äther, Gott und Teufel

1. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter

2. Spiritualität und die sensationelle Pest

3. Die Biologie zwischen links und rechts

4. Der bioenergetische Hintergrund der Klassenstruktur

5. Die Illusion vom Paradies und die zwei Arten von „Magie“

6. Die gesellschaftlichen Tabus

7. Animismus, Polytheismus, Monotheismus

8. Dreifaltigkeit

9. „Ätherströme“, Überlagerung und gleichzeitige Wirkung

10. Die Schöpfungsfunktion

11. Die Rechtslastigkeit der Naturwissenschaft

12. Bewegung und Bezugssystem

13. Der Geist in der Maschine

14. Orgonomie ist Wissenschaft, keine Naturphilosophie!

15. Die Identitätsphilosophie

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 6.k.

14. Mai 2016

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

4. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

5. Reichs Biophysik

6. Äther, Gott und Teufel

a. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter

b. Spiritualität und die sensationelle Pest

c. Die Biologie zwischen links und rechts

d. Der bioenergetische Hintergrund der Klassenstruktur

e. Die Illusion vom Paradies und die zwei Arten von „Magie“

f. Die gesellschaftlichen Tabus

g. Animismus, Polytheismus, Monotheismus

h. Dreifaltigkeit

i. „Ätherströme“, Überlagerung und gleichzeitige Wirkung

j. Die Schöpfungsfunktion

k. Die Rechtslastigkeit der Naturwissenschaft

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.4.f.

1. September 2015

orgonometrieteil12

VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra

b. Differenzieren

c. Integrieren

d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse

b. Jenseits der Masse

c. Himmelsmechanik

d. Die Kreiselwelle

e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)

b. Wellen im Orgonenergie-Medium

c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator

d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator

e. Elektrotechnik

f. Orgontechnik

4. Kosmogonie

a. Gravitation im Funktionsbereich „Bewegung“

b. Gravitation im Funktionsbereich „Erstrahlung“

c. Quantenmechanik

d. Spezielle Relativitätstheorie

e. Allgemeine Relativitätstheorie

f. Funktionalismus