Die Behandlung eines katatonen Schizophrenen: Die Anlaufphase

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Richard Schwartzman: Die Behandlung eines katatonen Schizophrenen: Die Anlaufphase

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4 Antworten to “Die Behandlung eines katatonen Schizophrenen: Die Anlaufphase”

  1. David Says:

    Dieser Patient stellt sich als ein ernster und anständiger junger Mann vor, der sein ganzes Leben im Kern seines Wesens unter tiefen Gefühlen des Elends gelitten hatte. Er hatte nie aufgegeben, auch zu seinen schlimmsten Zeiten, und hatte fortgefahren zu arbeiten und für sich zu sorgen.

    Da ist es immerhin erstaunlich, dass er „arbeiten und für sich sorgen“ konnte. Woher? Was gibt einem menschlichen Organismus trotz schwerster „früher Störung“ diese Fähigkeit? Oder wurde die ihm – von dem offen autoritären Elternhaus – nur nicht – wie in so vielen anderen Fällen – abdressiert?

    • JanDavid Says:

      arbeiten und für sich sorgen …

      Habe in einem konservativen Forum – weiß leider nicht mehr wo – einen interessanten Beitrag gelesen.

      Anmerkung zum Hintergrund: einem Fluggast von Düsseldorf nach London wurde beim Check-in in die Billigfluglinie flybe eine übermäßig hohe Gepäckgebühr abgeknöpft – weil der Trolley – kleinlich – betreffend die Handgepäckmaße ganz geringfügig zu groß war.

      Vielleicht nur zwei Zentimeter oder so.

      Diese Strafgepäckgebühr war höher als der eigentliche Flugpreis.

      Anmerkung Ende.

      Der Beitrag-Schreiber weist auf eine Charaktereigenschaft (er formuliert es nicht so) hin – nämlich unbedingt Billigfliegen wollen – und vergleicht dieses mit den Leuten, die unbedingt versorgt und alimentiert sein wollen, die sollen ruhig linksgrünspd wählen.

      Ein richtiger Konservativer dagegen wolle seine Verantwortung selbst in die Hand nehmen oder so ähnlich.

    • stephan Says:

      „Er hat geheiratet, renoviert sein neues Zuhause und ist selbständiger Schreiner. Ohne die Unterstützung und das Verständnis seiner Frau wäre er nie so weit gekommen“

      Was wäre er ohne seine Partnerin wohl geworden?

  2. JanDavid Says:

    „ist selbständiger Schreiner“

    Und woher kann er das überhaupt? Bekanntermaßen ist in Amerika unser deutsches Berufsbildungssystem nicht vorhanden.

    Bei uns hatte als ich Jugendlicher war, jeder drei Dinge im Kopf: Ausbildung, Ausbildung, Ausbildung. Und – es reicht nicht für jeden eine Arbeitsstelle. Es war damals die Zeit kurz nach der Zweiten Ölkrise, und die Arbeitslosenzahl stieg und stieg.

    Aber wie gesagt ist in Amerika unser deutsches Berufsbildungssystem nicht vorhanden.

    Braucht man das überhaupt??

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