This entry was posted on 1. April 2017 at 05:00 and is filed under Psychologie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
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Gemeint war „selbst“, aber „Selbst“ macht wohl auch Sinn. Übrigens ein schönes Beispiel für die deutsche Sprache: wie unpraktikabel eine universelle Kleinschreibung wäre. Wie überhaupt jede Reform der Rchtschreibung ist, die Wilhelm II. eingeführt hat.
Ich als langjähriger L e s e r der Nachrichtenbriefe finde es ä u ß e r s t schade, dass die Form, anscheindend dauerhaft, auf Video gewechselt hat. Was vorher 1 Minute gedauert hat zu lesen, sind jetzt 10 (oder ist es noch krasser, 15?) langatmige, das Lebendige abtörnende Minuten Video – für die i c h a l s l e b e n d i g e r Mensch keine Geduld aufbringen kann. Sehr, sehr schade – und warum nur?
Der spritzige, witzige Textgenuß ist dahin – anstattdessen schläfrige, l e b e l o s e (und das bei diesem Thema! meine Frau meint, es wäre wie ein Fake!) Langeweile und Belanglosigkeit. Sorry. Ich habe über Jahre sehr von Peters Analysen profitiert – Peters Gedanken haben mich geprägt. Ade – vielleicht eine Chance, eigenständiger zu werden? Oder im Archiv zu stöbern – kann man ja immer mal wieder lesen 🙂
Hat ein geneigter Leser vielleicht einen Tipp, wohin ich ausweichen kann?
Profitiert? Ja, das glaube ich gern. Sie legen eine Anspruchshaltung an den Tag, als würden Sie pro Monat 500 Eur für den Nachrichtenbrief zahlen! Peter gibt uns soviel von seiner Zeit, von Ihnen habe ich bisher nichts mitbekommen.
Ich verstehe es auch als ein Experiment, es wäre schade , wenn durch Sie die Videos abgebrochen würden.
Im Video können auch spontane Einfälle dazukommen. Ich sehe es als riesen Chance, je mehr Videos Peter macht!
Eine intelligente logische Ableitung, toller Tonfall = ein charmanter Charakter, die gudste Renate. Profitiert = geldwerter Vorteil … Anspruch? Abweichende Meinungen = wie in den Mainstreammedien?
Ich freue mich ehrlich, auch für Peter und seine Arbeit, wenn bei Anderen die Videos gut ankommen.
Trotzdem wäre es sehr schön, „wenn durch Sie die Videos abgebrochen würden“ – und Peter zu der alten Form zurückkehren würde 🙂 Dann wäre der Wunsch, der meinen Kommentar angetrieben hatte, Realität geworden 🙂
Das Internet ist voll von langatmigen Videos. Ein Freund schickt mir oft Links, wo ich nach kürzester Zeit abschalten muß, weil es sich ewig in die Länge zieht. Augenscheinlich gibt es dafür aber genügend Zuschauer.
Darf der langjährige und sehr zugeneigte Leser (!) denn den Grund erfahren, warum Peter das Medium wechselt?
Vielleicht ist es nur ein Experiment?
Interessant wäre eine „Abstimmung“ unter den Mitlesern, welches Medium bevorzugt wird – wenn eine solche denn von Renate genehmigt werden würde.
10 Minuten freie Rede zu viel? Zu viel Langeweile? Schläfrigkeit?
Wollt ihr die totale Lebendigkeit? Böhmermann anschalten! Reizüberflutung garantiert. Spritzige, witzige und flitzige Sprüche garantiert. Los, los, los, schnell, schnell.
Ein Zeitalter, wo Menschen zunehmend das Gefühl für die gesunde Mitte und die Normalität verlieren : An dieser Stelle mit Böhmermann zu kommen …
Schon vor 30 Jahren an der Uni gab es solche und solche Vorlesungen.
Na endlich kommt etwas Leben in die Bude. Denn bisher waren die Kommentare der Leser immer richtig langweilig und ohne einen
Bezug zu anderen und Anderen. 🙂
Es gibt drei Arten von Leuten, die sowas gut können:
1. Teleprompter-Ableser. Will gelernt sein. Beispielsweise war Obama perfekt. Aber, naja…
2. Beispielsweise Professoren, die immer das gleiche Skript abspulen. Dazu muß man auch Talent haben, aber es ist albern, weil: dann kann man gleich das Skript lesen.
3. Leute, die wirklich Talent für freie Rede haben. Die besten öffnen den Mund ohne vorher zu wissen, was sie sagen werden. Ich bewundere und beneide solche Leute. Bei genauerer Sicht geht es aber fast nie wirklich in die Tiefe oder ist wirklich originell,
Und dann gibt es Leute, wie der von mir so bewunderte und verehrte Akif Pirincci, der mit seinen Videos und Reden grandios gescheitert ist. Es ist einfach nicht sein Medium. Meins wahrhaftig auch nicht, aber ich bin auch im Schreiben vollständig ohne literarisches Talent. Will sagen: es gibt zum Glück das Wunder der Überkompensation. Es ist schlecht, aber nicht ohne Reiz.
Lieber Peter, danke für Deine ausgewogene Bewertung 🙂
„Literarisches Talent“: Für den Sachbuchbereich hätte ich Dir immer großes Talent zugesprochen! Belletristik, da fehlen die veröffentlichten Werke …
Wie geht es denn nun weiter, per Video und Reden – oder per Schreiben? Oder per Beidem?
Abgesehen von der Art der Präsentation, um die es mir wohl eher nebenbei und zwangsläufig ging: Ist es eine Fehleinschätzung, wenn ich schätze, dass ein, von mir aus sehr schneller, Leser und Erfasser um den Faktor 10-100 mal schneller die Information des gedruckten Wortes erfassen kann? Ich schaue nur einmal, sagen wir 10 Sekunden, über einen Tageseintrag von Peter und weiß schon mal im Groben, worum es geht und was mich erwartet. Das ist nun der Kern meiner Botschaft, man kann auch sagen Kritik! Den Rest = die Art und Weise bitte in Klammern und als Fußnote.
1. April 2017 um 22:50 |
Sehr, sehr interessant, danke!
„Das Lebendige Selbst verlangt nach Eindeutigkeit, nach Konsequenz“
„Man kann nicht mit der Genitalität spielen“
„Es gibt keine Kompromisse“
2. April 2017 um 01:11 |
Oder soll es heißen:
„… das Lebendige selbst verlangt …“
selbst oder Selbst ?
2. April 2017 um 01:34 |
Gemeint war „selbst“, aber „Selbst“ macht wohl auch Sinn. Übrigens ein schönes Beispiel für die deutsche Sprache: wie unpraktikabel eine universelle Kleinschreibung wäre. Wie überhaupt jede Reform der Rchtschreibung ist, die Wilhelm II. eingeführt hat.
2. April 2017 um 15:53 |
Und auch ein schönes Beispiel für die Praktikabilität der Schriftform 🙂
1. April 2017 um 23:20 |
Ich als langjähriger L e s e r der Nachrichtenbriefe finde es ä u ß e r s t schade, dass die Form, anscheindend dauerhaft, auf Video gewechselt hat. Was vorher 1 Minute gedauert hat zu lesen, sind jetzt 10 (oder ist es noch krasser, 15?) langatmige, das Lebendige abtörnende Minuten Video – für die i c h a l s l e b e n d i g e r Mensch keine Geduld aufbringen kann. Sehr, sehr schade – und warum nur?
Der spritzige, witzige Textgenuß ist dahin – anstattdessen schläfrige, l e b e l o s e (und das bei diesem Thema! meine Frau meint, es wäre wie ein Fake!) Langeweile und Belanglosigkeit. Sorry. Ich habe über Jahre sehr von Peters Analysen profitiert – Peters Gedanken haben mich geprägt. Ade – vielleicht eine Chance, eigenständiger zu werden? Oder im Archiv zu stöbern – kann man ja immer mal wieder lesen 🙂
Hat ein geneigter Leser vielleicht einen Tipp, wohin ich ausweichen kann?
2. April 2017 um 01:08 |
Profitiert? Ja, das glaube ich gern. Sie legen eine Anspruchshaltung an den Tag, als würden Sie pro Monat 500 Eur für den Nachrichtenbrief zahlen! Peter gibt uns soviel von seiner Zeit, von Ihnen habe ich bisher nichts mitbekommen.
Ich verstehe es auch als ein Experiment, es wäre schade , wenn durch Sie die Videos abgebrochen würden.
Im Video können auch spontane Einfälle dazukommen. Ich sehe es als riesen Chance, je mehr Videos Peter macht!
2. April 2017 um 16:18 |
Eine intelligente logische Ableitung, toller Tonfall = ein charmanter Charakter, die gudste Renate. Profitiert = geldwerter Vorteil … Anspruch? Abweichende Meinungen = wie in den Mainstreammedien?
Ich freue mich ehrlich, auch für Peter und seine Arbeit, wenn bei Anderen die Videos gut ankommen.
Trotzdem wäre es sehr schön, „wenn durch Sie die Videos abgebrochen würden“ – und Peter zu der alten Form zurückkehren würde 🙂 Dann wäre der Wunsch, der meinen Kommentar angetrieben hatte, Realität geworden 🙂
Das Internet ist voll von langatmigen Videos. Ein Freund schickt mir oft Links, wo ich nach kürzester Zeit abschalten muß, weil es sich ewig in die Länge zieht. Augenscheinlich gibt es dafür aber genügend Zuschauer.
Darf der langjährige und sehr zugeneigte Leser (!) denn den Grund erfahren, warum Peter das Medium wechselt?
Vielleicht ist es nur ein Experiment?
Interessant wäre eine „Abstimmung“ unter den Mitlesern, welches Medium bevorzugt wird – wenn eine solche denn von Renate genehmigt werden würde.
2. April 2017 um 21:55 |
10 Minuten freie Rede zu viel? Zu viel Langeweile? Schläfrigkeit?
Wollt ihr die totale Lebendigkeit? Böhmermann anschalten! Reizüberflutung garantiert. Spritzige, witzige und flitzige Sprüche garantiert. Los, los, los, schnell, schnell.
2. April 2017 um 22:26 |
Ein Zeitalter, wo Menschen zunehmend das Gefühl für die gesunde Mitte und die Normalität verlieren : An dieser Stelle mit Böhmermann zu kommen …
Schon vor 30 Jahren an der Uni gab es solche und solche Vorlesungen.
3. April 2017 um 19:57 |
Na endlich kommt etwas Leben in die Bude. Denn bisher waren die Kommentare der Leser immer richtig langweilig und ohne einen
Bezug zu anderen und Anderen. 🙂
4. April 2017 um 00:45 |
Ich finde die Sachlichkeit in diesem Blog gut.
4. April 2017 um 13:29 |
Wir wollen hier keinen Pestcharakter, der versucht die anderen gegen Peter aufzubringen.
Zitat: „Hat ein geneigter Leser vielleicht einen Tipp, wohin ich ausweichen kann?“
Zitat: „Dann wäre der Wunsch, der meinen Kommentar angetrieben hatte, Realität geworden“
Ja, da haben wir den Antrieb des Pestcharakters.
4. April 2017 um 13:34 |
Das kann auch nicht mit abweichender Meinung erklärt werden, das ist manipulativ!
4. April 2017 um 14:28 |
„Ja, da haben wir den Antrieb des Pestcharakters.“
Solche Diagnosen sollte man besser unterlassen.
4. April 2017 um 14:40 |
Richtig, mein Fehler.
2. April 2017 um 22:37 |
Es gibt drei Arten von Leuten, die sowas gut können:
1. Teleprompter-Ableser. Will gelernt sein. Beispielsweise war Obama perfekt. Aber, naja…
2. Beispielsweise Professoren, die immer das gleiche Skript abspulen. Dazu muß man auch Talent haben, aber es ist albern, weil: dann kann man gleich das Skript lesen.
3. Leute, die wirklich Talent für freie Rede haben. Die besten öffnen den Mund ohne vorher zu wissen, was sie sagen werden. Ich bewundere und beneide solche Leute. Bei genauerer Sicht geht es aber fast nie wirklich in die Tiefe oder ist wirklich originell,
Und dann gibt es Leute, wie der von mir so bewunderte und verehrte Akif Pirincci, der mit seinen Videos und Reden grandios gescheitert ist. Es ist einfach nicht sein Medium. Meins wahrhaftig auch nicht, aber ich bin auch im Schreiben vollständig ohne literarisches Talent. Will sagen: es gibt zum Glück das Wunder der Überkompensation. Es ist schlecht, aber nicht ohne Reiz.
2. April 2017 um 23:29 |
Lieber Peter, danke für Deine ausgewogene Bewertung 🙂
„Literarisches Talent“: Für den Sachbuchbereich hätte ich Dir immer großes Talent zugesprochen! Belletristik, da fehlen die veröffentlichten Werke …
Wie geht es denn nun weiter, per Video und Reden – oder per Schreiben? Oder per Beidem?
Abgesehen von der Art der Präsentation, um die es mir wohl eher nebenbei und zwangsläufig ging: Ist es eine Fehleinschätzung, wenn ich schätze, dass ein, von mir aus sehr schneller, Leser und Erfasser um den Faktor 10-100 mal schneller die Information des gedruckten Wortes erfassen kann? Ich schaue nur einmal, sagen wir 10 Sekunden, über einen Tageseintrag von Peter und weiß schon mal im Groben, worum es geht und was mich erwartet. Das ist nun der Kern meiner Botschaft, man kann auch sagen Kritik! Den Rest = die Art und Weise bitte in Klammern und als Fußnote.
3. Mai 2017 um 20:54 |
Der Welttag der genitalen Selbstbestimmung:
https://genitale-selbstbestimmung.de/