Posts Tagged ‘Orgasmus’

Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

19. Mai 2019

 

Paul Mathews:
Der biologische Rechenfehler und die gegenwärtigen Probleme des Menschen

 

David Holbrook, M.D.: EMOTIONEN SPRECHEN LAUTER ALS WORTE

12. Mai 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Der Orgasmusreflex, ein trügerisches Zeichen für Gesundheit

8. Mai 2019

Im Journal of Orgonomy (50(2), S. 76) beschreibt Elsworth F. Baker eine Patientin, die mit einem frei beweglichen, also weitgehend ungepanzerten Beckensegment in Therapie gekommen war. Am Ende der Therapie führte die Beseitigung restlicher Spannungspunkte im Becken und die Mobilisierung des Beckens (Aufforderung die Schließmuskeln des Anus und der Vagina widerholt anzuspannen und wieder loszulassen) zu einem starken Zittern der Schenkel und sie war fähig, beim Ausatmen das Becken nach vorne zu stoßen. Baker war es jedoch nicht möglich den Orgasmusreflex auszulösen. Dazu schreibt er: „Reich wies darauf hin, daß, obwohl einige Fälle ein hohes Gesundheitsniveau erreichen können, sie niemals den Reflex zeigen und manche nie [orgonotische] Strömungen verspüren.”

Umgekehrt berichtet im gleichen Heft (S. 178) Charles Konia von einer Patientin, die er von einem anderen Orgonomen übernommen hatte, bei der bloßes Atmenlassen auf der Couch sofort zu einem generellen Zittern des Körpers und zu einem Orgasmusreflex führte. Das trat zu einem Zeitpunkt auf, als von einer Heilung noch nicht im Entferntesten gesprochen werden konnte, war aber kein Grund zur Besorgnis, weil der vorangehende Orgontherapeut das okulare Segment ausreichend mobilisiert hatte, um eine geregelte Fortführung der Therapie zu garantieren.

Bei Patienten, die in den oberen Segmenten stark verpanzert sind, aber ein freies Becken haben, kann der „Beckenreflex“ auftreten, sozusagen „der halbe Orgasmusreflex“. Dieser kann sogar ein schlechtes Zeichen sein, weil insbesondere bei Schizophrenen zunächst die oberen Segmente entpanzert werden müssen, was nur durch Herstellung einer Panzerung (Immobilisierung) im Becken gelingen kann (die dann am Ende der Therapie natürlich wieder beseitigt werden muß).

Laientherapeuten können das alles nicht richtig einschätzen. Hinzu kommt, daß manchmal der „Orgasmusreflex“ (bzw. etwas, was der Laie für ihn halten könnte) in der ersten Sitzung auftritt. Jedenfalls war das zu meiner eigenen starken Verwunderung bei mir der Fall. Dr. Schwartzman versicherte mir damals, daß dies mitnichten der Orgasmusreflex sei. Am Anfang ist der Organismus (soweit er nicht vollständig erstarrt ist) noch vollkommen unvorbereitet, „naiv“ und es gibt noch keine Übertragung. Der quasi „hysterisch“ erregte Organismus ist deshalb der Situation hilflos ausgeliefert und läßt sich sozusagen gehen. Sehr bald panzert man sich jedoch in der therapeutischen Situation ab und die Illusion von Gesundheit verpufft. Laientherapeuten (Freiheitskrämer) leben von der Kultivierung solcher Illusionen. Ich denke nur an das „Orgasmusreflex-Training“.

Beim Schreiben dieses Blogeintrags flattert eine Einladung des „Instituts der Deutschen Gesellschaft für Intensive Psychodynamische Kurzzeittherapie nach Davanloo“ auf den Schreibtisch. Es geht um die „12. Jahrestagung mit Einführungkurs: Metapsychologie und Technik der IS-TDP nach [Habib] Davanloo: DIE SUCHE NACH DEM WIDERSTAND“. Das ganze findet im „Exerzitienhaus der Diözese Würzburg HIMMELSPFORTEN“ statt. Bei diesem ganzen Zauber geht es um die Nutzung der Übertragung, die einen Widerstand gegen emotionale Nähe mobilisiert. Schon mal Wilhelm Reichs Buch Charakteranalyse gelesen? Der hatte aber Respekt vor dem Widerstand des Patienten, der im Kern ein charakterlicher Widerstand ist. Das alles zu Umgehen und, wie es im Flyer, heißt u.a. einen „vertikalen Zugang zum Unbewußten“ zu finden, ist von einer erschreckenden Rücksichtslosigkeit: die Abwehr wird mit Gewalt durchbrochen. Ähnlich wie das „Orgasmusreflex-Training“ wirkt es wie eine Karikatur des Reichschen Ansatzes. Das ganze gemahnt an das, was Morton Herskowitz über Lowen und Janov geschrieben hat: http://www.orgonomie.net/hdobespr3.pdf (dort S. 154-160).

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 8

7. März 2019

orgonometrieteil12

8. Wenn sich die Natur gegen sich selbst richtet

Emotionen sprechen lauter als Worte (Teil 2)

30. Januar 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Migration und die bizarr-perverse Wahnwelt der Linken

12. Dezember 2018

Mir liegt hier die Einladung zu einem Fortbildungsseminar über „Aggression und Gewalt im medizinischen Alltag“ vor. Merkwürdig, denn vor wenigen Jahren war das schlichtweg kein Thema! In dem Schreiben wird auf eine Resolution der Bundesärztekammer Bezug genommen: „Jegliche Gewalt gegen Angehörige der Gesundheitsberufe sei gesamtgesellschaftlich zu ächten.“ Früher hätte man einfach „gesellschaftlich zu ächten“ geschrieben. Was soll das sinnlose „gesamt-“? Denn „-gesellschaftlich“ impliziert doch bereits eine „Gesamtheit“! Linksliberale zerstören durch Migration (Be-Völkerung) die Gesellschaft (die Volksgemeinschaft), was zu einem ständigen Bürgerkrieg führt, in dem die offiziellen Vertreter des Staates („Hoheitsträger“ wie Ärzte und Krankenschwestern) von den Besatzern a priori als Feinde angesehen werden, und versuchen das dann im Nachhinein wieder zu kitten. Vor allem dadurch, daß UNS (also den DEUTSCHEN) „zivilgesellschaftlich“ ins Gewissen geredet wird: WIR sollen die Gewalt ächten. Friedenserziehung! Linke sind derartig irre, daß es einem die Sprache verschlägt!

Und sie sind pervers! Sie versuchen die einheitlich funktionierende hochproduktive (d.h. entladungsfähige) Gesamtgesellschaft durch Parallelgesellschaften und eine multikriminelle Gesellschaft zu zerstören. 1927 schrieb Reich in Die Funktion des Orgasmus (S. 17), daß Neurose vorliegt, wenn sich die prägenitalen Strebungen nicht mehr in den genitalen Primat unterordnen (d.h. orgonomisch sich nicht in das einheitliche bzw. ganzheitliche „gesamtorganismische“ Funktionieren einfügen). Neurose beruhe, so Reich, darauf, „daß die unbefriedigten und unsublimierten libidinösen Ansprüche, da sie sich in das Gesamtstreben nicht einfügen lassen, mit der Zeit immer mehr Interesse an sich ziehen und dadurch die Einheitlichkeit des sexuellen Erlebens stören; auch sonst kann nichts mehr voll erlebt werden. Das mag die sozialen Leistungen zunächst wenig beeinträchtigen, weil die meisten von ihnen dem persönlichen Erleben fernstehen. Im Bereiche sexuellen Erlebens, dessen Höhepunkt psychisch und physisch der Orgasmus ist, bedarf es hingegen der Fähigkeit zur Vereinheitlichung der sexuellen und der kulturellen Strebungen. Davon hängt die [libido-]ökonomische Zweckdienlichkeit des Orgasmus ab.“

Frivole Wasserspiele in den Alpen!

3. Dezember 2018

Auf Amazon findet sich ein interessanter Verriß von Charles Konias Buch The Emotional Plague. Wie könne Konias Behauptung stimmen, daß der Panzer die sekundären Triebe erzeugt und gleichzeitig vor ihnen schützt?! Dieser Einwand mag auf den ersten Blick logisch klingen, tatsächlich ist es aber eine Pseudologik, ein pseudointellektuelles Spielen mit Worten, das von der Realität vollkommen losgelöst ist.

Man nehme einen kleinen Gebirgsbach. Man kann sich in ihn hineinstellen, „herumplantschen“, etc. Er ist vollkommen harmlos. Wenn ich ihn aber aufstaue, steigt der Druck gefährlich an, so daß ich den Damm immer weiter festigen muß, bis ich schließlich eine gigantische Staumauer errichtet habe, die den verheerenden Wasserdruck erst erzeugt hat und ständig aufrechterhält, gleichzeitig aber auch vor ihm schützt,

Mit dem gleichen Bild kann man einen weiteren typischen Einwand gegen die Orgonomie widerlegen: Wie kann die regelmäßige Abfuhr von Energie im Orgasmus dafür sorgen, daß der Körper ein hohes Energieniveau aufrechterhält? Es gibt tatsächlich einen „Reichianischen“ Therapeuten, der das vertritt: Coitus reservatus, weil er die nichtabbgeführte Energie für seine (vor allem auch spirituelle) „Arbeit“ benötige! Wieder diese Pseudologik, die der Abwehr dient. Ist dafür gesorgt, daß bei einem Staudamm (der nun nicht mehr für die Panzerung, sondern einfach für den Organismus steht) überschüssiges Wasser problemlos abgelassen werden kann, brauche ich mir über den Zufluß des Wassers aus dem Gebirge keine Sorgen machen und kann dementsprechend den Wasserspiegel im Staubecken optimal hochhalten. Ohne dieses Ventil, muß ich die Wasserzufuhr tendenziell bremsen, um einen Dammbruch zu verhindern. Entsprechend sorgt die regelmäßige Energieabfuhr im Orgasmus dafür, daß der Organismus sozusagen ohne Sorge „voll aufdrehen“ kann.

Auf der einen Seite haben wir es mit dem mechano-mystischen Denken zu tun, einem abstrakten Denken, das durch rigide sich ausschließende Gegensätze geprägt ist. Dieses Denken dient stets der Abwehr: „hier ich, dort der Feind, dazwischen eine Schutzmauer (der Panzer)“. Auf der anderen Seite haben wir es mit dem dialektischen bzw. funktionellen (ungepanzerten) Denken zu tun, bei der Gegensätze in einem dritten Faktor aufgehoben werden:

symbol

ÄTHER, GOTT UND TEUFEL: Übersetzung des Klappentexts und der Inhaltsangabe des Originals von 1949

25. November 2018

In diesem Buch beschreibt Wilhelm Reich den Prozeß des funktionellen Denkens und wie die innere Logik dieses objektiven Denkprozesses ihn zur Entdeckung der kosmischen Orgonenergie und anderer grundlegender orgonomischer Entdeckungen der letzten drei Jahrzehnte führte. Funktionelles Denken und Organempfindungen sind wesentliche Werkzeuge der naturwissenschaftlichen Forschung und entscheidend für die Bewältigung der Probleme des Lebendigen. Der Unterschied zwischen der Denkweise des orgonomischen Funktionalismus und der mechanistischen und mystischen Denkweise wird deutlich durch die Darstellung der Beziehung der kosmischen Orgonenergie zu den beiden Grundpfeilern des menschlichen Denkens: „Gott“ und „Äther“. Reich zeigt, wie der „Teufel“ in Religion und Volksglauben eine Verzerrung des menschlichen Körpergefühls darstellt und wie die Orgonomie jenseits des Reiches des Teufels geht.

I. DIE WERKSTÄTTE DES ORKONOMISCHEN FUNKTIONALISMUS
Das „zu viel auf einmal“ der Orgonomie; die Funktion des Orgasmus – der einzige Zugang zu den kosmischen Orgonenergie-Funktionen; außerhalb des Rahmens von Mechanismus und Mystizismus; der Funktionalismus als Forschungsinstrument; die wissenschaftliche Ordnung der Freiheit; der biophysikalische Standpunkt; Grundlagenforschung auf unbekanntem Gebiet.

II. DIE ZWEI GRUNDPFEILER MENSCHLICHEN DENKENS: „GOTT“ UND „ÄTHER“
Der Standpunkt der Lebendigen; das Irren des Menschentiers; irrationale Fehler; die Logik des Irrens; das „GÖTTLICHE“, das „ABSOLUTE“, das „STATISCHE“; die Suche nach Schutzmaßnahmen gegen Fehler; die Frage der „SCHULD“ im Bereich des Wissens; naive Fragen und ausweichende Antworten; das Gemeinsame von Gott und Äther; Unterschiede zwischen Gott und Äther; die „Nichtexistenz des Äthers“; die Selbstkontrolle der Forschung; das gemeinsame Prinzip irrationaler Fehler; die biophysikalische Panzerung.

III. DIE ORGANEMPFINDUNG ALS WERKZEUG DER NATURFORSCHUNG
Die Rationalität der primären biophysikalischen Emotionen; Wahrnehmung – unterschiedlich bei gepanzerten und ungepanzerten Organismen; das Lebendige als Bezugsrahmen; das Kind als Lebewesen und als Bürger; biosexuelle Energiestauung; gepanzertes und ungepanzertes Leben; Reaktionen der Gepanzerten auf die Orgonomie.

IV. ANIMISMUS, MYSTIZISMUS UND MECHANISMUS
Das Verbot gegen die Untersuchung des Lebendigen; die Charakteranalyse öffnet das Tor zur Einsicht in die Empfindungen; Weltbild und Struktur des Forschers; die Natur ist unexakt; Angst vor der Organempfindung und Angst vor der Orgonforschung; Animismus und Mystizismus; Mystizismus und Erforschung des Mystizismus; die Panzerung des Mystikers; die pulsierende Welt des orgonomischen Funktionalismus; die Reinhaltung von Sinneswerkzeuge; die Lebensfunktion als Modell grundlegender Naturvorgänge; die Natur ist im Fluß; grundlegende Natur und abgeänderte Natur; funktionelle Krebsforschung; das Gemeinsame und das Trennende; der Funktionalismus löst Widersprüche auf; funktionelle Verbindungen, keine Zauberei; mechanistische, mystische und funktionelle Vorstellungen vom Organismus.

V. DAS REICH DES TEUFELS
Religion und die kosmische Erfahrung des Menschen; Gott und Teufel; das Übersehen des Wesentlichen; Hauptmerkmale des gepanzerten Menschen; die Logik der Moral; der gemeinsame Nenner des gesellschaftlichen Versagens des Menschen; Ereignisse aus Sicht der Lebenden beurteilen; Orgasmusangst als Hindernis für ein rationales Leben; Orgonomie geht über den Teufel hinaus.

VI. KOSMISCHE ORGONE ENERGIE UND „ÄTHER“
Die Existenz einer alles durchdringenden und nachweisbaren Energie; kein „leerer Raum“; Allgegenwart; orgonomisches Potential; Orgon-Metabolismus; Pulsation; Pulse und Wellen; West→Ost-Bewegung; Sichtbarkeit; Erstrahlung; Wärmeerzeugung; die orgonotische Sensibilität des Beobachters; die Eigenschaften der Orgonenergie und des Äthers; Zusammenfassung.

Sexpol 2018: Vernichtet den Freudianismus und „Reichianismus“!

14. November 2018

Bei Freud und den anderen Vertretern der Psychoanalyse wird man vergeblich nach einer Beschreibung des genital-orgastischen Erlebens suchen. Es wird reduziert auf infantil-perverse Libidoanteile wie Saugen, Pissen und Defäkieren. „Orgasmus“ kommt nur vor als „Rückkehr in den Uterus“ bzw. als illusorische selige Erfahrung der einstigen symbiotischen Beziehung des Säuglings zur Mutter. Letztendlich ist für den Psychoanalytiker der Orgasmus eine „Illusion“ wie die Religion. Der reife, durchanalysierte Mensch kann über Kindereien wie die Reichs nur milde lächeln!

Die sexualfeindliche Reaktion ist zäh, weshalb im „Reichianismus“ Freud ständig neu aufersteht. Hier wäre beispielsweise Modju Alexander Lowen zu nennen, der ganz im Sinne Freuds die Funktion des Orgasmus durch das „Grounding“ ersetzte, die Verbindung zur „Mutter Erde“; das Ersetzen des Lustprinzips, durch das Realitätsprinzips. In „neo-Reichianischen“ Kreisen ist die Ablehnung der Konzepte „Genitalität“ und „genitaler Charakter“ universell. Imgrunde ist das alles eine Wiederkehr des Freudianismus und man kann es durchweg in die Tonne treten, Dieses Ungeziefer wird ausgemerzt werden, die Geschichte wird über diesen reaktionären Dreck hinwegschreiten!

TOD DER REAKTION!

Sexpol 2018: Modju Herbert Marcuse

10. November 2018

Neulich wieder im Abendprogramm von N3. Irgendeine Moderatorin berichtet über ihren Mann, der früher eine Frau war. Wir erfahren, wie schwierig es ist einen Penis zu konstruieren und das umgekehrt Männer, die Frauen werden, darunter leiden, daß das Testosteron diese in ihrer Jugend unwiederbringbar zu häßlichen Monstern geformt hat, halt Männern (Würrrggggggghhhhhhhh!). Trotz all dem menschelnden Drum und Rum und vielen sentimentalen Tränen („Nicht Frau und Mann lieben sich, sondern zwei Menschen!“) bleibt beim normalen Zuschauer doch Ekel und Horror: verschnittene und entstellte Menschen. Außerdem Kopfschmerzen: das biologische (anatomisch vorgegebene) Geschlecht ist kein Schicksal, sondern ein bloßes Konstrukt, sozusagen ein Hirngespinst, aber das Wahngebilde im falschen Körper geboren zu sein – das ist unabwendbar, ein unhinterfragbares Absolutum, sakrosankt.

Es geht nicht um diese Menschen. Jeder hat das Recht zu tun und sein zu lassen, was er will. Meinetwegen kannst du dir einen Ring durch die Nase ziehen. Wenn interessiert’s?! Mein Problem ist, daß ich in einer vom Modju Herbert Marcuse geprägten Welt von Freaks leben muß, in der das Leben und die Probleme der 99% weggewischt wird und das Leben und die Probleme von vielleicht 700 Menschen in ganz Deutschland alles dominiert. Es wird nie, NIE, über die genitale Not von 99% der Jugendlichen gesprochen, aber ständig über Probleme, die ausschließlich Privatsache einer verschwindend kleinen Minderheit sind und dementsprechend in die Praxis von Psychiatern, Spezialambulanzen, etc. gehören. Deren Probleme brauchen dezidiert nicht öffentlich erörtert werden, allein schon weil in einer sexualökonomisch einigermaßen gesunden Gesellschaft die Menschen entspannt und entsprechend tolerant sind. Die Massen bedürfen keiner Aufklärung über verstörende Sexualabweichungen. Das einzige, was Not tut, ist ganz im Gegenteil die Aufklärung über die Funktion des Orgasmus und im Zusammenhang damit, daß man Sex und Liebe nicht voneinander trennen kann. In der autoritären Gesellschaft mußte die Sexpol der antisexuellen Propaganda insbesondere der Kirche, also der organisierten Emotionellen Pest, entgegenwirken. In der antiautoritären Gesellschaft ist es vor allen Dingen die alles durchdringende mechanistische Propaganda der pestilenten Pornographie, der entgegengewirkt werden muß. Und was machen die vermeintlichen Aufklärer in diesem Land? Sie belästigen uns mit Tucken, Transen und Tunten.

TOD DER REAKTION!