
DAS BLAUE BUCH 2012-2016: 3. Medizinische Orgonomie, l. Der Gegensatz von Alzheimer und Krebs
Die orgonomische Theorie, wie Reich sie 1933 formulierte, besagt, daß der Nationalsozialismus eine sekundäre Reaktion auf den Bolschewismus war: „das Aufbäumen einer sexuell ebenso wie wirtschaftlich todkranken Gesellschaft gegen die schmerzhaften, aber entschiedenen Tendenzen des Bolschewismus zur sexuellen, ebenso wie ökonomischen Freiheit“ (Massenpsychologie des Faschismus, 1933, S. 94). Das würde heute jeder Linke unterschreiben und im Kampf gegen die AfD entsprechend anpassen, was LGBTQAI+ betrifft und unsere sozialen Sicherungssysteme – für den Nahen Osten, Afrika und die Kokaine.
Später, nachdem Reich den wahren Charakter des Kommunismus durchschaut hatte, hat die Orgonomie dies um den Punkt ergänzt, daß der Nationalsozialismus ein ebenso verzweifelter wie pestilenter Versuch war, mit der zerstörerischen Rebellion der linken Freiheitskrämer fertigzuwerden (Charles Konia: „Cancer and Communism (Part II)“, The Journal of Orgonomy, Nov. 1996). Daß also primär die Linke schuldig geworden ist, weil sie unverantwortlich und kontaktlos, wie es ihrem Wesen entspricht, eine „Reaktion“ angestoßen hat (für deren Eigendynamik sie natürlich nicht mehr verantwortlich gemacht werden kann).
—
Nutzen wir den etwas kurzgeratenen Blogeintrag für Kunst im Netz: Bild 22
1953 wurde ein Vortrag von Jean Mallet und eine Diskussion über Reich und den Todestrieb der Zeitschrift der Société Psychanalytique de Paris veröffentlicht: „L’évolution de W. Reich ou l’analyste et l’instinct de mort“ (Revue française de psychanalyse). Der Vortragende und ein Kommentator meinten, Reich habe später den Verstand verloren: „seine Abwehrkräfte seien zusammengebrochen“ bzw. er habe zu starke Abwehrkräfte gehabt. Aber es gab einen anständigen kurzen Kommentar von Marie Bonaparte, die damals Chefin der Société Psychanalytique de Paris war zusammen mit Sacha Nacht. Sie sagte nur, sie habe in Wien ausführliche Gespräche mit Reich geführt und daß er ihr von der Bedeutung des Orgasmus erzählt habe. Kein Urteil von Seiten Bonapartes, nur ein Bericht. Sie fügte eigene kritische Anmerkungen über den Todestrieb hinzu! Interessanterweise schrieb Freud ihr einmal, sie solle seiner Todestriebtheorie keine große Aufmerksamkeit schenken, sie sei nicht wichtig.
Von Interesse ist auch, daß in der gleichen Nummer der Zeitschrift Béla Grunberger einen Artikel über „Conflit oral et hystérie“ veröffentlichte. Jener Grunberger, der 1976 zusammen mit Janine Chasseguet-Smirguel das Buch Freud ou Reich. Psychanalyse et illusion (deutsch 1979) veröffentlichten sollte, das den wohl schärfsten (und selbstentlarvendsten) Angriff der Freudisten auf Reich darstellt. Die aberwitzigen Deutungen, die aus Freuds Psychoanalyse eine Karikatur ihrer selbst machen! Alles nur, um vom Wesentlichen abzulenken: der Bedeutung des Über-Ich.
Das Über-Ich ist, so Reich, „Vertreter der versagenden Person bzw. der Forderungen der Gesellschaft im Ich“ (Charakteranalyse, KiWi, S. 284). Es ist „ein fremder, der drängenden und drohenden Außenwelt entlehnter Bestandteil“ (S. 219). In diesem Sinne, d.h. weil beide eine Verarbeitung des Ödipus-Komplexes sind, ist, wie Elsworth F. Baker in Der Mensch in der Falle geschrieben hat, das Über-Ich funktionell identisch mit dem Panzer. Reich:
Dieser Charakter des Ichs baut sich aus Elementen der Außenwelt, aus Verboten, Triebeinschränkungen und Identifizierungen verschiedenster Art auf. Die inhaltlichen Elemente des charakterlichen Panzers sind also äußerer, gesellschaftlicher Herkunft. (ebd., S. 220)
Oder wie Reich in dem von Freud so sehr inkriminierten Aufsatz über den Masochismus schrieb: das Leiden kommt „aus der Außenwelt, aus der Gesellschaft“ (S. 289).
Freud konnte das nicht akzeptieren, schob Reichs damaligen „Kommunismus“ vor, um seine Ablehnung zu rechtfertigen, doch tatsächlich ging es Freud einzig darum, daß das Leiden von Innen kommt, durch den biologisch bedingten und unabwendbaren Ödipus-Komplex und durch den Todestrieb oder zumindest durch eine Triebstruktur, die dem friedlichen Zusammenleben und dem Glück des Menschen entgegenstehen. Beispielsweise sei das Über-Ich nichts anderes als vom Todestrieb gespeister Selbsthaß, während der Gegenspieler des Todestriebes, also der Eros (sic!), den antisozialen Narzißmus speise (siehe Freuds Das Ich und das Es). Das Leben, ein mörderischer Alptraum! Die beiden Psychoanalytiker Bela Grunberger und Janine Chasseguet-Smirgel bringen dieses psychoanalytische Lebensgefühl wie folgt zum Ausdruck: „Die Existenz eines natürlichen Sozialtriebs biologischer Natur erscheint uns äußerst hypothetisch“ (Freud oder Reich?, Frankfurt 1979, S. 181).
Man frägt sich unwillkürlich, in was für einer Welt solche Leute leben! Während der Aggressionstrieb, Feindschaft und Ambivalenz für sie den Kern der menschlichen Natur ausmachen, erscheint ihnen Freundschaft, Kameradschaft, Liebe als etwas dem Menschen zutiefst Fremdes und den Kindern Aufgezwungenes. Entsprechend steht die genitale Umarmung für Grunberger und Chasseguet-Smirgel auf der gleichen qualitativen Ebene wie eine Diarrhö, nur daß sie etwas komplexer ist:
Wir glauben in der Tat, daß der Orgasmus an sich noch keine besondere Bedeutung hat. Es handelt sich bei ihm um eine einfache Abfuhr von Spannungen, welche in Wirklichkeit nichts anderes ist als eine Entleerung (Alexander spricht von einer „Entwässerung“), selbst wenn die betreffenden Spannungen weitaus komplexerer Natur sind als die rein analen Spannungen. Wenn es infolgedessen beim Orgasmus vor allem darum geht, sich aus der Umklammerung des Feindes zu lösen [den Autoren zufolge ist der Paranoiker, also Reich, psychoanalytisch betrachtet, „im Rektum seines Verfolgers gefangen“, PN], so scheint es ein Fehler zu sein, ihm in der Genitaltheorie eine solch entscheidende Rolle zu übertragen, besonders dann, wenn diese Theorie von der Vollendung der psychosexuellen Entwicklung auf allen Ebenen [also nicht nur der analen, PN] handelt. (Grunberger und Chasseguet-Smirgel, ebd., S. 125f)
Was bei Reich die Funktion des Orgasmus ist, ist bei diesen Freudisten das Gehirn, in das sie sich flüchten. Freud:
Es ist unsere beste Zukunftshoffnung, daß der Intellekt – der wissenschaftliche Geist, die Vernunft – mit der Zeit die Diktatur im menschlichen Seelenleben erringen wird. (z.n. ebd., S. 146)
Wo Es war, soll Ich sein! Grunberger und Chasseguet-Smirgel fahren fort:
Auf diesem Hintergrund erscheint nun das Werk von Reich als Einbruch des Irrationalen in die Psychoanalyse und – in gewisser Hinsicht – in den Marxismus. Gleichzeitig ist es aber, gewiß unbewußt, ein Werk der Destruktion beider Systeme. (ebd.)
Was bei Grunberger und Chasseguet-Smirgel bleibt, ist Resignation, Zynismus, ein Leben ohne jede Freude und das Gefühl intellektueller Überlegenheit – was verdammt an das erinnert, was bisher stets am Ende der Marxistischen Theorie stand: eine tote, „wertlose“ Welt – und die Illusion, die Welt (den „Warenfetisch“) durchschaut zu haben. Das Motiv ist jeweils die tiefsitzende Lebensangst und der Lebenshaß des typischen „Intellektuellen“. Reich sprach von „intellektueller Abwehr“.
Ende der 1920er, Anfang der 1930er Jahre war Reich ein Kommunist. Reich wurde von der KPD zur Mitgliederwerbung mißbraucht. Heute nimmt z.B. entsprechend Die Linke buchstäblich alles Wahre, Gute und Schöne mitsamt ihrer Vertreter in Beschlag. Diese Grundtendenz zum Mißbrauch des Lebendigen ist keine Stalinistische Entstellung, sondern gehört zum falschen, verlogenen Grundwesen des Marxismus („die soziale Fassade“). Deshalb sind Marxisten, gerade wenn sie sich Reich positiv zuwenden, Todfeinde der Orgonomie. Das Fatale ist, daß sie zu diesem Mißbrauch von Reich selbst geradezu eingeladen wurden. Mit der Revision seiner alten Marxistischen Texte wollte Reich in den 1940er Jahren seinen eigenen Marxismus der 1920er/1930er Jahre zurückdrängen, doch dummerweise hatte dies bei der Veröffentlichung in Europa den gegenteiligen Effekt, denn so wurde die Orgonomie in einem Marxistischen Kontext vermittelt. Reich hatte sich bereits 1951 voller Selbstzweifel notiert:
Ich muß damit aufhören, meine früheren Bücher zu vertreiben, z.B. Massenpsychologie und Sexuelle Revolution. Nicht, weil sie falsch sind, sie stehen so da, wie sie geschrieben wurden, sondern weil sie die entscheidende Frage, d.h. die Orgonenergie, verdecken und von den Leuten mißbraucht werden. (z.n. Chester M. Raphael: Wilhelm Reich – Misconstrued – Misesteemed, New York 1970, S. 86)
Das Phänomen des „Reichschen Freudo-Marxismus“ kann man am besten anhand des orgonomischen Modells von der Dreischichtung der menschlichen Charakterstruktur erfassen:
Die oberflächliche soziale Fassade ist das Reich des Marxismus, der die Vorstellung, der Mensch sei primär Objekt der Biologie, vehement von sich weist, vielmehr läßt er den Einzelnen und seine Bedürfnisse in ein kollektivistisches Ensemble sozialer Beziehungen aufgehen. Es ist die kontaktlose Theorie des Intellektuellen, der vom Leben isoliert das Leben mit Theorien bewältigen will, ohne sich vorher auf das Leben einzulassen. Entsprechend kann die Marxistische Soziologie nur ökonomisch rationales Verhalten erklären. Reich schreibt im Rückblick auf seine Marxistische Periode:
Die Kluft zwischen ökonomistischer und bio-soziologischer Anschauung wurde unüberbrückbar. Der „Theorie des (vom rationalen ökonomischen Kalkül geleiteten, PN) Klassenmenschen“ trat die irrationale Natur der Gesellschaft des Tieres „Mensch“ gegenüber. (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 21)
Was für Marx rational war (der durch unterschiedliche ökonomische Interessen bestimmte Klassenkampf), wurde für Reich zum Inbegriff der Irrationalität, während das, was für Marx irrational war (die Postulierung gemeinsamer Interessen zwischen den Klassen), für Reich die Essenz seiner Bio-Soziologie wurde: die alle Klassen übergreifende natürliche Arbeitsdemokratie.
Freud war in den Bereich des Irrationalen vorgestoßen, ist aber in der von den sekundären Trieben entstellten mittleren Schicht der Charakterstruktur steckengeblieben. Bei ihm löste sich das Leben in einen sadomasochistischen Alptraum auf, über den sich der menschliche Geist stoisch erheben müsse. Während Marx mit seinem Hegelianischen Geschichtsmystizismus die gesamte bisherige Entwicklung, das gesamte bisherige Patriarchat gerechtfertigt hatte, da es im Paradies münden würde, leugnete der resignative Schopenhauerianer Freud überhaupt jede Entwicklung zum Besseren.
Reich hat die optimistischen Illusionen der sozialen Fassade und die Resignation der sekundären Schicht transzendiert und ist zum biologischen Kern des Menschen vorgedrungen. Zunächst war Reich aber selbst noch in Illusionen befangen und wollte einen ins optimistische gewendeten Freud mit Marx verbinden: das perverse Unbewußte sei ein Produkt jener sozialen Prozesse, die Marx beschrieben und beherrschbar gemacht hätte. Hatten die Marxisten aber schon Probleme mit Freud, der doch immerhin lehrte, der Mensch müsse in die anarchische Natur ähnlich eingreifen wie ins Marktgeschehen, konnten sie rein gar nichts mit der nun vollkommen dem menschlichen Zugriff entzogenen ahistorischen Biologie Reichs anfangen.
Reich selbst erkannte zunehmend, daß dieser Widerstreit von Psychoanalyse und Marxismus wenig mit Wissenschaft zu tun hatte, sondern daß die beiden Weltanschauungen eine Funktion des jeweiligen Charakters ihrer Exponenten waren. Dieser war für das resignative konservative Beharren auf der einen und die optimistische liberale Kontaktlosigkeit auf der anderen Seite verantwortlich. Die Psychoanalyse beharrte gegen Reichs Optimismus auf der Unwandelbarkeit der Conditio humana. Reich mußte aber auch erkennen, daß Marx ihm nichts zu geben hatte:
Die ökonomischen Bewegungen, die durch den Einfluß von Karl Marx auf die Soziologie entstanden sind, haben durch das Hervortreten eines neuen menschlichen und sozialen Problems die Basis ihrer Wirksamkeit verloren. (Einbruch der sexuellen Zwangsmoral, Fischer TB, S. 10)
Die soziale Existenz des Lebewesens Mensch ist bioenergetisch betrachtet an sich nur ein kleiner Gipfel auf dem gigantischen Berg seines biologischen Daseins. (Ausgewählte Schriften, S. 24)
Die Orgonomie kann mit dem Marxismus rein gar nichts anfangen. Doch leider ist es umgekehrt anders und es entwickelt sich eine „Antiorgonomie“.
Man versucht Reichs Lebenswerk systematisch Schritt für Schritt aufzuarbeiten, so wie es sich historisch entwickelt hat: von Freud über Marx zur „sexualökonomischen Lebensforschung“ und schließlich dem „kosmischen Orgon-Ingenieurswesen“. Demnach könne man beispielsweise Reichs Konzept der „Arbeitsdemokratie“ erst richtig verstehen, wenn man sich mit dem Marxismus beschäftigt hat (der in diesem Zusammenhang viel wichtigere Leninismus wird dabei stets ausgeblendet!); die Orgonbiophysik erschließe sich erst vor dem Hintergrund der Psychoanalyse, etc.
Ich, der Verfasser einer umfangreichen Chronologie und Bibliographie der Entwicklung des Reichschen Denkens bin sicherlich der letzte, der diese Herangehensweise nicht zu würdigen weiß, doch trotzdem ist ihr ein tiefgreifender Denkfehler inhärent, denn Reichs Entwicklung verlief sozusagen „falsch herum“. Er hat sich von der Psychologie (Psychoanalyse) über die Soziologie (Marxismus) zur Biologie (Orgon-Biophysik) entwickelt. Also vom oberflächlichsten Funktionsbereich zum tiefsten Funktionsbereich. Nun kann man jedoch daß Höhere nur vom Tieferen her verstehen.
Es geht schlicht darum, daß in der Natur tiefere und umfassendere Funktionsbereiche die höheren und weniger umfassenden Funktionsbereiche bestimmen statt umgekehrt. Das Umgekehrte ist funktionell identisch mit widernatürlicher Panzerung. Wer also Reich „chronologisch“ aufarbeiten will, verfehlt die Orgonomie auf eine denkbar fundamentale Weise. Mehr Entstellung geht gar nicht!
Es ist schlicht und ergreifend Unsinn die Charakteranalyse, wie sie heute von Orgontherapeuten angewendet wird, von Freud her begreifen zu wollen, „um tiefer in sie einzudringen“. Desgleichen wird man die Arbeitsdemokratie grundlegend mißverstehen, wenn man sie von Reichs Beschäftigung mit Marx her begreifen will. Das gleiche gilt auch beispielsweise für den orgonomischen Funktionalismus und Engels.
Die entsprechenden „systematischen“ Ausführungen „kritischer Orgonomen“ mögen ja alle sehr schlau und akademisch klingen, man wird alle möglichen Reich-Zitate anführen können (teilweise auch aus Reichs späteren Jahren!), aber das ändert nichts an der Tatsache, daß hier eine Art „Orgonomie“ konstruiert wird, die tatsächlich so etwas wie Antiorgonomie ist. Eine Orgonomie, die auf den Kopf gestellt ist.
Übrigens beruhte auch ein Gutteil des mittlerweile zum Glück weitgehend erloschenen „Reichianismus“ auf dieser „Antiorgonomie“. Ich kann mich noch gut an die arroganten Ergüsse erinnern: die Amerikaner könnten Reich gar nicht verstehen, weil sie seine Frühschriften nicht kennen; von Arbeitsdemokratie hätten sie keine Ahnung, da sie nichts von Marx verstünden, etc.pp.
Da gibt es Leute, die haben die erste Hälfte der Charakteranalyse gelesen, fangen an wild herumzupsychologisieren – und glauben allen ernstes damit Orgonomie zu betreiben. Nicht weniger schlimm sind jene, die angeregt durch die zweite Hälfte der Charakteranalyse, sich als „Körpertherapeuten“ verstehen, d.h. die Orgontherapie auf eine Art mechanische „Gymnastik“ reduzieren.
Oder man nehme jenen amerikanischen Erzieher, der vor vielen Jahren im Wilhelm Reich Museum einen Vortrag hielt, in dem er Elsworth F. Bakers Ausführungen über die soziopolitischen Charaktere als „Travestie der Orgonomie“ abkanzelte, denn wie man anhand der Massenpsychologie des Faschismus unschwer erkennen könne, habe Reich seine soziologischen Theorien von Marx und Engels abgeleitet, von denen Baker keine Ahnung habe. Baker erklärt soziologische Phänomene von der Orgon-Biophysik (d.h. hier von der Charakterstruktur) her – und wird dafür von einem „buchkundigen“ „kritischen Orgonomen“ angegriffen.
Fast alle diese Leute haben eine linksliberale Charakterstruktur und entsprechend „intellektualisieren“ sie alles: eine oberflächliche Funktion (das Gehirn, der Intellekt) maßt sich an, die tiefere Funktion (den Körper, die Bioenergie) zu bestimmen. Von ihrer verkorksten Struktur her können sie die Orgonomie unmöglich verstehen. Sie bleibt ihnen imgrunde fremd.
Im Augist 2010 stellte Dr. Konia folgende Blogeinträge ins Netz, auf die hier erneut hingewiesen wird, damit sie nicht verlorengehen:
Blogeinträge Januar/Februar 2011
Kommentar zu: „Die wahre Bedeutung von ‚Christus starb für unsere Sünden‘“
Peter 2013: Zum Karfreitag: In der Nachfolge Christi:
http://bazonline.ch/leben/gesellschaft/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-ermordet-/story/13051615
Kommentare zu: „Warum es niemals zu einem Waffenstillstand zwischen der Linken und der Rechten kommen wird“
Robert: Der Begriff Augenpanzer scheint mir etwas unglücklich, weil die Augen ja selbst nicht muskulär gepanzert sein können. Gemeint ist hier wohl eine geistige Wahrnehmung oder Filterung des Gesehenen, welches spezifisch interpretiert wird, gemeinhin als „selektive Wahrnehmung“ bezeichnet.
Klaus: „Im allgemeinen haben sie weniger Augenpanzer und mehr Muskelpanzer“ – Hier wird von Konia schon zum Ausdruck gebracht, dass „Panzer“ nicht an Muskelverspannung gebunden ist. (Allerdings ist auch Verspannung in Bezug auf die Augen möglich, da sich auch die Augenbewegungen mit Hilfe von Muskeln abspielen. Aber „Panzer“ wird eher in Bezug auf ein Geschehen auf ‚energetischer‘ Ebene verstanden, das ‚Energie‘ chronisch bindet.)
Hitler ist mehr denn je das größte Verhängnis der deutschen Nation. Wie bereits in Teil 34 angedeutet, ist es heute vor allem der Kampf gegen Hitler, der zerstörerisch ist. Automatisch ist man gegen alles, wofür der Name „Hitler“ steht. Das reicht von der Humangenetik bis hin zu den schlimmsten Auswirkungen der christlichen Nächstenliebe. Wenn man einem „gefestigten Demokraten“ erzählt, welch ein Wahnsinn es sei, wegen billiger Gefühlsduselei eine Bevölkerung, deren angeborener Durchschnitts-IQ bei 100 liegt, das Mindestmaß an Intelligenz für ein industrialisiertes Land, mit Millionen Menschen anzureichern, deren angeborener IQ bei vielleicht 85, wenn nicht gar, was Schwarzafrikaner betrifft, 75 liegt, wird man angestarrt, als sei man Vertreter des Bösen schlechthin. Gut möglich, daß einem Reichs Die Massenpsychologie des Faschismus entgegengehalten wird!
Zu Reichs Zeiten, d.h. in der autoritären Gesellschaft, war der Schwarze Faschismus virulent, d.h. eine ORANUR-Reaktion gegen den Zusammenbruch der autoritären Gesellschaft infolge des Ersten Weltkriegs und der zunehmenden Industrialisierung. Heute stehen wir vor dem Triumph des Roten Faschismus. Der Zerfall der Gesellschaft ist soweit fortgeschritten, die Fähigkeit zur individuellen Selbststeuerung hat soweit abgenommen, daß es zu einer zentralistischen Reorganisierung auf primitivstem Niveau kommt („Sozialismus“). Sozialistische und sogar kommunistische Denkmuster sind heute wie selbstverständlich Teil des gesellschaftlichen Diskurses. Mehr, sie dominieren ihn! Nicht nur die SPD, sondern mittlerweile auch die CDU sind zu offen kommunistischen Parteien geworden.
Der schwarze Faschismus zeigt sich heutzutage vor allem in Verschwörungstheorien. Was früher die Nationalsozialisten waren, sind heute die Verschwörungstheoretiker. In dieser geisteskranken Weltsicht gibt es klare Entsprechungen zwischen damals und heute: was einst das „Weltjudentum“ war, sind heute die „Zionisten“ bzw. das „internationale Finanzkapital“, was damals das Freimaurertum war, sind heute die „Illuminaten“. In dieser Hinsicht beherrscht heut sozusagen „Rudolf Hess“ das Internet. Man schaue sich nur Candace Owens auf TouTube an oder man nehme nur mal diesen Leserbrief von vor 10 Jahren:
(…) Die Schuld trägt der Islamische Staat …welcher als Kopf einen ehemalige Mossadagenten hat und von der CIA im Kampf gegen Rußland als AL-Kaida gegründet wurde. Die Schuld (…) liegt nicht bei dem IS, denn der ist nur ausführende Kraft. Die Schuld liegt bei einigen wenigen Finanzglobalisten, welche sich über die Kriege im Mittleren und Nahen Osten oder der Ukraine eine geopolitischen oder Rohstoff sichernden Vorteil erschleichen wollen. Es ist die Politik dieser Gruppe, welche in Kriegen alle Seiten mit Waffen versorgen und sich daran eine goldene Nase verdienen und wenn WIR nicht aufpassen auf dieses PACK, dann sind WIR die nächsten Opfer!
Genauso hat zu seiner Zeit, und mit den damaligen Versatzstücken, Heinrich Himmler gedacht – und wollte gegen Ende des Krieges allen Ernstes mit Vertretern des „Weltjudentums“, also den vermeintlichen Strippenziehern hinter Roosevelt, Churchill und Stalin, verhandeln! Verschwörungstheorien sind der ungeeignete Versuch im wachsenden Wahnsinn Muster auszumachen, d.h. soziopolitische Orgonomie zu betreiben.
1933 hat Reich den Schwarzen Faschismus auf die durchschnittliche „rechte“ Charakterstruktur der Massen zurückgeführt, die hinter der industriellen Entwicklung und die damit bedingte Auflösung alter Lebensbezüge hinterherhinkte und dergestalt die „Reaktion“ in den Massen verankerte. Ähnlich sieht das heute aus, wo die Menschen sich, wie gesagt, zunehmend weniger selbststeuern können und deshalb nach dem Staat rufen. Der Unterschied ist, daß im Schwarzen Faschismus das verzerrte Lebensgefühl (der Kern im Verein mit der sekundären Schicht) gegen die Verlogenheit der liberalen Gesellschaft rebellierte („Biologismus“), während heute umgekehrt die „liberale“ soziale Fassade im Verein mit der sekundären Schicht den Kern bedroht („Soziologismus“). Das sehen wir aktuell im fanatischen Kampf gegen alles Deutsche, gegen „Blut und Boden“. Es soll keine Grenzen mehr geben und kein Volk.
Die Grenzen sind offen und Politiker wie Merkel, Scholz und Merz reden wirres Zeugs. Das ganze kann man nur biophysisch („charakterologisch“) richtig verstehen, d.h. von der Panzerung her gesehen. Die anti-autoritäre Gesellschaft ist dadurch gekennzeichnet, daß sich bei den Menschen die körperliche Panzerung, insbesondere aber die Beckenpanzerung, weitgehend aufgelöst hat und sich als Ausgleich, d.h. zur Bindung der freiwerdenden Angst, die Augenpanzerung verstärkt hat. Wenn der rot-grüne Mainstream für offene Grenzen eintritt und das mit schierem Unsinn rechtfertigt (etwa dem vermeintlichen oder meinetwegen auch wirklichen „Fachkräftemangel“ – Fachkräfte, die als Asylanten aus Afrika und Arabien ins Land strömen sollen…), dann spiegelt dies getreulich die verbreitete Charakterstruktur einer anti-autoritären Gesellschaft wider: keine Grenzen = keine Panzerung und wirres, gefühlsduseliges Denken = okulare Panzerung. (Bei der Umstrukturierung in Alexander Lowens „Bioenergetik“ und anderen „Reichianischen“ Therapien wird exakt diese Charakterstruktur künstlich erzeugt! Man halte sich tunlichst von sogenannten „Reichianern“ fern, denn sie sind das Problem, sie verkörpern das Problem, nicht die Lösung.)
Über kurz oder lang wird eine Gestalt wie Donald Trump in Amerika, Marine LePen in Frankreich oder Viktor Orbán in Ungarn auftreten, die tabuisierten Themen zum Zentrum seiner Politik machen und „Tacheles reden“. Es wird weitgehend von dieser jeweiligen Gestalt selbst und den Eliten, die sie umgeben und eingrenzen können, abhängen, ob hier ein neuer Hitler entsteht oder jemand, man denke an Franco oder Pinochet, der dem Wahnsinn zumindest zeitweise Einhalt gewährt und das Land vor dem Untergang im Roten Faschismus bewahrt.
In Amerika wurde Trump schon wiederholt von Linken mit Hitler verglichen. Für einen funktionellen Denker ist ein solcher Vergleich weder abwegig noch schockierend. Er ist nur für jemanden anstößig, der mechanistisch in fixen Kausalitäten („Hitler –> Auschwitz“) oder von der Ethik her, also mystisch denkt. (Auf verquere Weise ist für letztere Ausschwitz und damit Hitler heilig!) Was Europa betrifft sind diese Volkstribunen, etwa Wilders oder Höcke, völkische Sozialdemokraten wie einst Hitler. Allein schon deshalb werden sie die Probleme auf keinen Fall lösen können, aber sie werden immerhin dafür sorgen, daß die Probleme lösbar bleiben. Eine „multikulturelle“ Gesellschaft, auf die wir zusteuern, wenn man CDU, SPD und Grüne weiter gewähren läßt, wird sich auflösen und der Barbarei den Weg ebnen. Wie diese konkret aussieht, kann man heute in Afrika oder Arabien (also den Herkunftsländern der „Flüchtlinge“) bewundern oder etwa in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, wo der Kommunismus die gesellschaftliche Selbststeuerung nachhaltig, wenn nicht sogar irreparabel zerstört hat. Von daher haben wir es beim Asylirrsinn mit sich ausbreitendem Krebs zu tun, der hier Fuß fassen kann, weil unsere Gesellschaft ebenfalls bereits vom Krebs befallen ist.
Das Hauptproblem des Linksliberalen ist sein Schuldgefühl. Wegen seines wie auch immer verzerrten Kontakts zum bioenergetischen Kern, findet der Konservative Entlastung von seiner Schuld durch „die Vergebung Gottes“ bzw. deren emotionalen Entsprechungen. Der Linksliberale hat einen sehr prekären Kontakt zum Kern und muß deshalb seine Schuld durch „soziale“ Aktivitäten buchstäblich abarbeiten. Alles, was der Gutmensch tut, ist ein „Ablaßhandel“. Das funktioniert natürlich mehr schlecht als recht und deshalb kommt Hitler ins Spiel. Es muß etwas absolut Böses geben, gegen das man sich wohltuend als das absolut Gute abheben kann. Entsprechend wurde bereits vor langem der antitotalitäre Konsens gekündigt und die Sowjetunion zum „Befreier vom Faschismus“ exkulpiert. Den Holocaust in irgendeinen, wie auch immer gearteten Kontext zu stellen, wäre sozialer Selbstmord, und anzudeuten, daß Hitler durchaus etwas richtig gesehen hat, – man könnte sich wirklich gleich selbst die Kugel geben… Damit ist aus charakterologischen Gründen ein Verständnis des Phänomens „Hitler“ in der heutigen Zeit schlichtweg ausgeschlossen!
Soweit ich zurückdenken kann, habe ich Hitler verflucht, weil er „den Russen an die Elbe gebracht hat“. Tatsächlich kann man sich aber die berechtigte Frage stellen, ob die Wehrmacht nicht der in Angriffsstellung befindlichen Roten Armee in letzter Sekunde in den Arm gefallen ist und ob es nicht ihr heroischer Abwehrkampf war, der verhindert hat, daß die Russen bis zum Atlantik durchmarschiert sind. Man muß schlichtweg komplett verpeilt oder dumm wie Brot sein, um nicht zu sehen, daß Stalin, genauso wie etwa Trotzki, die Weltrevolution wollte. Es sollte nur alles schön kontrolliert ablaufen, nämlich auf einem Territorium das zuvor von Sowjetpanzern plattgewalzt worden ist. Aber, wie gesagt, niemand darf böser als der Böse schlechthin sein!
Die Verfolgung und Ermordung der Juden: Ohne den Holocaust macht der Nationalsozialismus keinen Sinn. Man muß sich einfach dazu bequemen, tatsächlich zu lesen, was Hitler und die Hitleristen über die Juden geschrieben haben. Die Juden seien eine Kraft, die allen biologischen Gesetzen (jedenfalls das, was ein Leser der populärwissenschaftlichen Schriften Ernst Haeckels damals dafür hielt!) entgegenarbeiten und die deshalb diesen Planeten über kurz oder lang in einen „weiteren Mond“ verwandeln würden. Die entsprechenden „Charaktereigenschaften“ seien angeboren und nicht veränderbar. Wegen diesem hanebüchenen Unsinn wurden sechs Millionen Kinder, Frauen, Greise, Greisinnen und Männer unterschiedslos ermordet und zu diesem Beginnen aus aller Herren Länder herangekarrt.
„Intellekt“ und „Intellektueller“ galt als „undeutsch“ und „jüdisch“. Die Nazis unterstellten den Juden, ganz im „Intellekt“ aufzugehen, d.h. im „kritischen zersetzenden, sterilen Denkvermögen“. Der Jude sei wurzellos, „intellektualisiert“ und zynisch, könne nur „zersetzen und negieren“. Weitere Stichworte: Stadtmenschen, Wurzellose, „Asphalt“, Literatentum, Kaffeehaus, entseelt und diesseitig, bar jeder Tiefe und bar jeder Leidenschaft. Am besten wird das ganze von Goebbels zusammengefaßt, wenn er von „einer bestimmten Geistes- und Charakterhaltung“ spricht, „die das Resultat einer völligen Überwucherung der Kräfte des Instinkts und des Gefühls durch solche eines diabolischen Intellekts und einer eiskalten, dunkelhaften Berechnung ist“ (Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus, Berlin 2007, S. 316f).
Was haben die psychotischen Nationalsozialisten eigentlich verfolgt? Nein, natürlich nicht den emotionell pestkranken „pseudo-liberalen Charakter“ bzw. „modern liberal“, aber eine Entsprechung. Das wird auch deutlich, wenn sie dieser irrealen Chimäre „Jude“ alle nur denkbare Hinterlist und Bösartigkeit andichten, so als wollten sie die Emotionelle Pest beschreiben.
Ähnlich ist es mit dem Haß der Nazis auf das Christentum und der Frage bestellt, warum Leute wie Hitler und Himmler den Islam bevorzugten. Aus ihrer Sicht würde das Christentum mit seiner Friedensbotschaft und dem „Hinhalten der anderen Wange“ im „Überlebenskampf der Rassen“ die christliche „weiße Rasse“ benachteiligen.
Ich will das hier nicht weiter ausführen. Man kann das ganze ohnehin nur vor dem Hintergrund der soziopolitischen Charakterologie verstehen. Als Schwarze Faschisten waren die Nazis in vieler Hinsicht das genaue Gegenteil der Kommunisten. Entsprechend hatten sie einen Blick für das, was zum Kommunismus führt: die „Zersetzungsarbeit“, des von seinem biologischen Kern abgeschnittenen pseudoliberalen Charakters und die Naivität und Blauäugigkeit des liberalen Charakters, der eben das ist: „liberal“.
Man kann den Antisemitismus und die Demokratiefeindlichkeit nicht mit Moral überwinden, sondern nur mit der Freilegung der von Reich, Baker und Konia dargelegten charakterologischen Zusammenhänge.
Ohne die Orgonomie muß jede Geschichtsschreibung belanglose Makulatur und Moralisiererei bleiben!
Reich sprach ausgiebig von der kommunistischen Verschwörung gegen die Orgonomie. Der Kommunismus ist die finale Ausprägung der mechanistischen Weltanschauung, die die Welt als große Maschine betrachtet. In ihr ist das organisch gewachsene nichts weiter als ein Störfaktor. Zum Ausdruck kommt das beispielsweise im alles beherrschenden Vereinheitlichungswahn, angefangen bei gigantischen Schulfabriken („Gesamtschule“) bis hin zur EU, die dich mit einem Federstrich von Ursula gesellschaftlich und ökonomisch ausradieren kann. Neuerdings wird sogar der biologische Geschlechtsunterschied infrage gestellt und wenn du das infrage stellst, kannst du dir gleich eine Kugel durch den Kopf jagen! Die sich spontan bewegende Lebensenergie, die Grundlage der Selbststeuerung, hat hier keinen Platz. Geduldet werden können nur mechanische Energien (ORANUR und DOR).
Was Reichs Fokus weitgehend entging, ist die, wenn man so will, „mystische Seite“ dieser Verschwörung, die praktisch die gleichen Ziele hat: die Vereinheitlichung der Welt. Die „Maschine“ muß letztendlich von einem „Geist“ gesteuert werden. Es stehe eine weltweite „Bewußtseinsveränderung“ ins Haus, bei der der Menschen ihr Ego verlieren. Die energetische Schwingungsfrequenz und der energetische Druck würden sich erhöhen, so daß nur Menschen mit einem höheren Bewußtsein, einer entsprechenden bioenergetischen Struktur, überleben könnten.
Das ist die „Verschwörung“, der Rest ist nur Firlefanz.
Der größte Fehler von Verschwörungstheoretikern ist es, sich in technischen Details zu verlieren. Man nehme nur „9/11“. Warum sich in Fragen der Baustatik verirren, wenn es doch für mögliche Verschwörer viel leichter gewesen wäre, das bekannte offizielle Szenario sich einfach entfalten zu lassen und dabei die enge Verzahnung der US-Regierung mit den Saudis auszunutzen. Es ist einfach eine Frage der Ökonomie: die Verschwörer gehen den einfachen geraden Weg, während sie die, die ihnen auf die Schliche kommen könnten, sich hoffnungslos verzetteln lassen. Man muß einfache Fragen stellen.
Reich wurde nicht fertiggemacht im Rahmen einer grandiosen Machination, sondern es wurden nur zweckdienliche Gerüchte gestreut. Der Rest ist dann automatisch abgelaufen, ohne großes Dazutun der Verschwörer.
Ähnliches spielt sich heute vor unser aller Augen ab. Warum will die Orgonomie einfach keinen Fuß fassen? Die Antwort ist einfach: Weil Hollywood, das durchgehend dem Kult des Teufels verfallen ist, nichts mit Reich zu tun haben will. Ohne die richtige kulturelle Atmosphäre kann sich die Orgonomie nicht entfalten. Es ist schlichtweg kein Platz für die Genitalität in einer Kultur, die von sexueller Perversion und der kompensatorischen Anbetung von Macht geprägt ist. Ich meine das nicht mystisch, sondern so, wie Reich es in Äther, Gott und Teufel beschrieben hat.
Man nehme die Teeny-Stars, etwa eine Britney Spears oder eine Lady Gaga. Sie kommen aus dem Nichts, werden uns vor die Nase gesetzt, um die Hölle in die Zimmer unserer Kinder zu tragen; sind offensichtlich seit frühster Kindheit sexuell mißbrauchte multiple Persönlichkeiten:
Eine andere Geschichte sind die Drogen. Wie, um alles in der Welt, sind die Hippies Mitte der 1960er Jahre an all das LSD gekommen und wie konnte die entsprechende Drogenkultur (Beatles, Jimmy Hendrix, Grateful Dead, etc.) derartig explodieren? Seit den 1970ern gibt es keinen Teeny-Film mehr aus Hollywood, der nicht eine offene Werbesendung für Cannabis ist! Es gibt schlichtweg keinen Hollywood-Streifen mehr, in dem man nicht in die Welt der Dämonen bzw. der „Dämonie“ eingeführt wird. Seit den 1960er Jahren ist die populäre Musik kaum etwas anderes als Dauerwerbung für die Crowleyanity.
Wollte man im Kalten Krieg die rebellische akademische Jugend der USA ruhigstellen? Verschwörungstheoretiker können einen mit entsprechenden Dokumenten über die CIA und das FBI erschlagen! Sind noch heute sinistere Kräfte am Werk, um die Jugend massenhaft in ein „anderes Bewußtsein“ zu initiieren?
Es geht hier um Verschwörungstheorien der Marke: Obama, ein Mann ohne Vergangenheit, wurde, genauso wie sein Vorgänger, von der Trilateral Commission, die von David Rockefeller und seinen Kumpanen von der Bilderberg Society gegründet wurde, an die Macht gebracht, um die Massen der Welt in ein globales faschistische System einzubinden. Derartige „Theorien“, man denke nur an „9/11“, werden sowohl von Links- als auch von Rechtsextremen verbreitet und überschwemmen das Internet ähnlich wie Pornographie. Der von der Orgonomie geprägte Schauspieler Orson Bean hat dazu etwas sehr Kluges und Kontaktvolles gesagt. Er schreibt über die links- und rechtextremen Verschwörungstheoretiker:
Sie würden erst dann befriedigt sein, wenn sie in den rauchenden Ruinen der Gesellschaft stehen… – egal welcher Gesellschaft. Sie fühlen sich nur im Chaos wohl. Sie peitschen die Ängste der Menschen auf und bieten ihnen dann etwas, an das die Ängste festgemacht werden können.
Das Internet (…) ist ein mächtiges Werkzeug zum Guten und zum Bösen. Dieses Zeugs ist böse. Es bleibt und wie alles Böse ist es auf eine verführerische Weise anziehend. Kein Konservativer kann jemals konservativ genug sein und kein Liberaler jemals liberal genug, um die Anhänger von Verschwörungstheorien zu befriedigen. Es sind politische Nyphomanen, süchtig aber unfähig Befriedigung zu finden, und das Zeugs, das sie verbreiten, ist wie Pornographie. Wenn du dich erst darauf eingelassen hast, brauchst du mehr und mehr.
Linke und rechte Obskurantisten, „Anti-Zionisten“, Antiamerikaner, „Reichsdeutsche“ und so weiter und so fort, sind wirklich nichts anderes als Verschwörungswichser! Früher ebneten Leute wie sie dem Nationalsozialismus und dem Realsozialismus die Bahn. Aktuell liefern sie uns systematisch dem Islam aus, unterminieren jede Abwehrstrategie und belegen jedes klare Denken mit einem Tabu. Ein vernünftiges Wort und du wirst mit den absurdesten Vorwürfen abgekanzelt.
Das Problem fängt damit an, daß die Leute, wie eingangs anhand von „9/11“ erläutert, viel zu kompliziert denken und sich entsprechend in einer Wahnwelt verfangen. Das wird etwa deutlich, wenn David Icke gegen die Verschwörung der Eliten predigt und dabei nichts anderes tut, als die Gedankenwelt von Madame Blavatsky, also die luziferische Ideologie der Eliten, zu verbreiten…
Um was es wirklich geht, sind einfache energetische Zusammenhänge. Ich kann nur jedem raten, das folgende 16teilige Video anzuschauen und dabei die wahnhaften Elemente, das christlich verbrämte New-Age- und Verschwörungsgeschwafel und die Ausfälle gegen den angeblichen „Schwarzmagier“ Wilhelm Reich und gegen James DeMeo schlicht zu überhören. Was die Autoren ab dem 6. Video beschreiben ist, wie ORANUR bzw. Dorgonit buchstäblich ein Loch ins Raumzeitgefüge reißt. Ich verweise dazu auf meine Erörterungen in Ea und die Wellenfunktion .
Die Orgonomie bzw. eine Travestie der Orgonomie begann erst zu blühen, als sie sich in Gestalt von „Körpertherapeuten“, die massenhaft die okulare Panzerung verstärken (d.h. das organismische Orgonenergie-Feld zerstören), Esoterikern, die etwa von St. Germain faseln, und nicht zuletzt dem Dorgonit vom bioenergetischen Kern löste (Genitalität und ORgon) und dergestalt „Hollywood“ dienstbar wurde.