Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 1)

von Roberto Maglione

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Autors; übersetzt durch Robert (Berlin). Der Aufsatz wurde aus Zweckmäßigkeitsgründen in fünf Teile aufgeteilt.

Dieses Papier ist das erste einer Reihe von drei Papieren, die sich auf den Reichschen Orgonmotor konzentrieren und die im Journal of Psychiatric Orgone Therapy erscheinen (1). Das Vorliegende ist ein kurzer Bericht über den Stand der Technik. Das zweite Papier (Co-Autor ist Dionisio Ferrari) konzentriert sich auf selbst durchgeführte Laborexperimente, bei denen eine spontane zyklische Produktion von elektrischer Energie aus Orgonapparaten in einer durchschnittlichen orgonenergetischen Umgebung gewonnen wurde. Das dritte Papier (Co-Autor ist Dionisio Ferrari) berichtet und diskutiert die Reaktion der Orgonapparate bei der Produktion von elektrischer Energie, wenn das orgonomische Potenzial der Umgebung künstlich erhöht wird. Eine Hypothese für den Y-Faktor wird im letzten Papier entwickelt und beschrieben.

Reich verbrachte sein ganzes Leben mit dem Studium und der Erforschung einer in der Natur allgegenwärtig präsenten kosmischen Energie, deren Nutzung dramatische soziale und technologische Auswirkungen auf das Leben der Menschen gehabt hätte. Gegen Ende des Jahres 1950 begann Reich nach vielen Jahren der Erforschung der biologischen und physikalischen Eigenschaften dieser kosmischen Energie, die er Orgonenergie nannte, einen Geiger-Müller-Zähler zu verwenden, um die Wechselwirkung zwischen Orgonenergie und Radioaktivität zu untersuchen (2). Er dachte, dass die Orgonenergie die gefährliche und schädliche Wirkung der Radioaktivität auf Organismen und Lebensformen generell abschwächen oder sogar annullieren könnte. Er plante und führte diese Art von Forschung teilweise wegen des aufkommenden Koreakrieges durch, um eine Antwort und ein Gegenmittel gegen die Bedrohung eines möglichen nuklearen Konflikts zu finden. Er war überzeugt, dass (3):

Kernstrahlung, z. B. Radium, unter dem Einfluss von konzentrierter Orgonenergie verändert wird. Die Art und das Ausmaß dieser Veränderung ist noch sehr dunkel.

Entsprechend konzentrierten sich seine späteren Experimente auf diese Annahme und zielten darauf ab, zu überprüfen, ob sehr kleine Mengen radioaktiver Stoffe, wenn sie in starke und intensive Orgonakkumulatoren in einem Orgonraum (4) liegen, unschädlich gemacht werden würden. Die Ergebnisse dieses letzten Experiments, genannt Oranur (5), das in Reichs Labor durchgeführt wurde, führten ihn zu ganz anderen Schlussfolgerungen, denn die Radioaktivität erwies sich als schädlich bei einer hohen Konzentration der Orgonenergie (6). Dennoch haben weitere Untersuchungen von Reich in den folgenden Jahren auf der Grundlage der Ergebnisse der Oranur-Erfahrung bewiesen, dass am Ende die Orgonenergie die Kernenergie in eine leistungsfähigere und grundsätzlich gutartige Form der Energie umwandeln könnte, genannt Orur (7). Die Ergebnisse seiner ersten Experimente mit dem Geiger-Müller-Zähler und Orgonapparaten, die in den Jahren 1947 und 1948 durchgeführt wurden, führten ihn zu unerwarteten Befunden und zu dem Schluss, dass Orgonenergie auch genutzt und umgewandelt werden könnte, um mechanische Energie oder Arbeit zu erzeugen (8).

 

Hinweise:

1. Es ist eine Zusammenfassung des Kapitels „Reich and the Orgone Motor“, das in dem Buch The Legendary Shamir von Maglione R (2017) enthalten ist.

2. Zu diesem Zweck plante er zunächst die Verwendung von 2,2∙10-5 Millicurie von radioaktivem Cobalt CO-60 (Halbwertszeit von 5,3 Jahren) und 20 Millicurie Phosphor P-32 (ein radioaktives Isotop von Phosphor); und später zwei Nadeln mit je 1 mg Radium.

3. Reich W, The Anti Nuclear Radiation Effect of Cosmic Orgone Energy, Orgone Energy Bulletin, Orgone Institute Press, Maine, Vol. 3, No. 1, January 1951.

4. Der Orgonraum, der sich in Reichs Labor, Orgonon, Maine, befand, war ein komplett metallausgekleideter Raum, in dem der Beobachter, nachdem er eine Weile in völliger Dunkelheit gesessen hatte, Orgonenergie beobachten konnte. Der Raum wurde von Reich in vielen seiner Experimente sowie im Oranur-Experiment verwendet. Der Raum, Größe 18 x 18 ft (6 x 6 m), wurde aus einer äußeren Schicht aus organischem Material gefertigt und innen mit einer Eisenplatte ausgekleidet. Im Inneren des Orgonraumes befanden sich einige kleine Akkumulatoren, von denen einer bei dem Oranur-Experiment von Reich verwendet wurde, wo das radioaktive Material mehrere Tage täglich hineingelegt wurde.

5. Oranur wurde von Reich als Akronym für Orgone Anti Nuclear geprägt.

6. Reich W, The Oranur Experiment: First Report (1947-1951), The Wilhelm Reich Foundation, Rangeley, Maine, 1951.

7. Reich W, History of the Discovery of the Life Energy. Atoms for Peace vs the HIG, Documentary Supplement N° 3, A-XII-EP, Orgone Institute Press, Orgonon, Maine, 1956, Seite 14.

8. In dieser ersten Untersuchungsperiode nutzte Reich niemals radioaktive Stoffe in seinen Experimenten, obwohl er sich manchmal auf Messungen der von seiner Armbanduhr (mit einem Radium-Zifferblatt) ausgestoßenen Impulse, von einem Geiger-Müller-Zähler gezählt, bezog (Reich W, The Oranur Experiment: First Report (1947-1951), The Wilhelm Reich Foundation, Rangeley, Maine, 1951, Seite 214).

Schlagwörter: , , , , , ,

31 Antworten to “Elektrische Ströme in Orgongeräten. Der Weg zum REICH-Orgonmotor? Stand der Technik (Teil 1)”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Lektoriert und verbessert durch Peter.
    Da mein Englisch nicht so gut ist, habe ich Google und Bing Translator benutzt.
    Ich würde mich freuen, wenn jemand mit guten English skills Lust hätte, bei weiteren Übersetzungen mit mir zusammen zu arbeiten.

    • stephan Says:

      Ich hätte Lust- da sich sich bald beruflich etwas bei mir ändern wird weiß ich nicht wie viel Zeit und Energie mir noch für solche Dinge bleiben wird.

  2. Peter Nasselstein Says:

    Leon Southgates OR-Motor:

    • claus Says:

      Plastik und Aluminium nach Senf. Wie auch immer. Das ‚Rotorgon‘ dürfte funktionieren (habe es selbst nur so versucht, dass sicher eher Luftbewegungen relevant waren als Orgon; daher wäre eine Bauanleitung interessant – gibt es eigentlich Eisenfolie?). Andererseits: Es ist niemandem zu wünschen, mit jemandem zu wohnen, der das baut.

    • Peter Nasselstein Says:

      Ich dachte, ich werde nicht wieder, als ich all die Alufolie gesehen habe! Und es gilt nicht der Einwand, dies sei ja schließlich kein Akkumulator für Mensch, Tier, Pflanze. Wer nur etwas energiefühlig ist, dem wird in der Umgebung solcher Horrorkisten speiübel!

      Wenn ich mich nicht irre, gibt es nur Eisengitter bzw. Eisengewebe. Ähh, danke für die Frage denn ich sehe in diesem Augenblick:

      https://www.magnethandel.de/Eisenfolie-Ferrofolie

      • stephan Says:

        Welchen Hersteller von ORACs und Orgondecken würdest du empfehlen?

        • Peter Nasselstein Says:

          Ja, die Frage stand ja schon mal im Raum. Jürgen Fischer. Ich habe nur Probleme mit dem Polyester, das er für seine Orgondecken benutzt. Von der Feuchtigkeitsabweisung her, ist es sicher hervorragend, aber energetisch. Die Akkumulation ist da, aber mir persönlich hat die Qualität der Energie nicht sehr zugesagt. Am besten ist Eigenbau. Ebay? John Trettin? Kann denn hier niemand was Sachdienlicheres sagen?

          • claus Says:

            Warum nicht erst einmal ein Kissen aus ein bis drei abwechselnden Schichten Stahlwolle und Baumwollwatte? Funktioniert; Materialien von der Qualität her OK; Feuchtigkeit meines Erachtens kein Problem; hat wohl nicht gleich derart umfassende Wirkungen in den Raum hinein wie ein Kasten; es kann nach Belieben draußen gelüftet werden; und es kann jederzeit beseitigt werden.

        • O. Says:

          Welchen Hersteller kann ich empfehlen? Keinen.

          Es gibt nur den Eigenbau mit den richtigen Materialien, einer langsam sich anzueignenden Sensiblilität (durch Benutzung des ORAC) und eine kluge Ausschaltung aller möglichen Strahlenquellen. Bei Gegenanzeichen (wie Kopfschmerzen etc.) die Nutzung abbrechen und Duschen. Dann auch wissen, was zu tun ist.
          Um einen fertig gebauten ORAC nach seinem Innenleben zu untersuchen, muss man ihn bis auf das Metall und den Holzrahmen auseinanderbauen und wieder neu zusammensetzen, also da kann man es auch fast neu bauen.

          Um einen ersten Eindruck zu bekommen, kann man sich ganz einfach Reagenzgläser aus der Apotheke besorgen und die mit Stahlwolle füllen, dann etwas Watte draufstecken, damit die Stahlwolle nicht rausrieselt. Pro Reagenzglas bleibt man da unter einem Euro. Bei zehn Stück, die man mit einem Schnappgummi zusammenbindet, hat man für unter 10 € schon einen kleinen Schooter.

          Mit OR-Kissen hatte ich letztens kein Glück, funktionierte nicht oder war sogar komisch von der Ausstrahlung. (Decken werden ja ähnlich gebaut.) Man kann sie auch nicht richtig auffrischen, außer sie an der Luft zu lüften. Doch stickige Energie wird immer in DOR umkippen.

        • claus Says:

          Reich erwähnt in einem Brief an Neill übrigens folgende – nach meinem Eindruck wirksame – Methode:
          Stahlblech biegen (geht mit einem Band), Federbett darüberlegen, sich selbst drunterlegen.
          Das lässt sich jederzeit sofort beseitigen.

        • stephan Says:

          Vielen Dank an alle für die Info!

  3. Peter Nasselstein Says:

    Das ORANUR-Experiment: radioaktiver Zerfall im „modifizierten Faradayschen Käfig“ (Orgonenergie-Akkumulator):

    Anomalous effects of radioactive decay rates and capacitance values measured inside a modified Faraday cage: Correlations with space weather

    F. Scholkmann, V. Milián-Sánchez, A. Mocholí-Salcedo, C. Milián, V. A. Kolombet and G. Verdú

    Published 19 May 2017
    EPL (Europhysics Letters), Volume 117, Number 6

    http://iopscience.iop.org/article/10.1209/0295-5075/117/62002/meta

  4. Zeitgenosse Says:

    Ich denke auch man sollte sich einen Orgonakkumulator oder auch seinen Pendant, den DOR-Buster, selber fertigen. Reich hatte auch keinen Fischer…davon abgesehen ist mir dieser Fischer nicht mehr geheuer. Seine angel-Akkus – nee danke. Der Mann selber sieht ja auch nicht gerade sehr vital und gesund aus; wenn er seine eigenen Produkte auch verwendet und es kommt ein kränkliches Etwas wie dieser Mann raus dann verzichte ich gerne.

    Nur wenn man es selber konstruiert, hat man zumindest die Gewissheit, dass dabei kein Material zur Verwendung kommt, welches möglicherweise toxisch wirkt. Baupläne beschreibt reich ja selber zur Genüge; PN hat im Blog den Bau ja auch selber öfters mal beschrieben. Also Informationen sind genug da. Die wesentliche Frage ist, ob man sich in seinem Zu Hause sich solche Dinger überhaupt reinstellen sollte. Stichwort: Oranur-Effekt!

    • Peter Nasselstein Says:

      Ideal wäre ein Gartenhaus für den ORAC. Unter keinen Umständen eine beengte Wohnung oder gar ein Einzimmerapartment (Wohnklo).

      • Robert (Berlin) Says:

        Diese beengte Wohnung war auch ein Grund (der ORAC war bei mir im Schlafzimmer), warum ich ihn abgegeben habe. Dazu kam noch eine Kontraindikation, von der ich erst später erfuhr.

    • Peter Nasselstein Says:

      ENERGIE! Heilung und Selbstheilung mit Lebensenergie in der medizinischen Praxis und zu Hause. Ein Kompendium Dr. med. Heike S. Buhl und Jürgen Fischer

      http://www.siebenstern-imkerei.de/pdf/AllesGesunde/2-Vortraege-Berichte/5-Gesundung%20mit%20Orgon%20Energie/Buch-EnergieHeilung.pdf

      • claus Says:

        Ich rede ja ein bisschen gegen Wände, wenn ich immer betone, dass man Aussagen über Orgon in möglichst bewusster Rücksicht auf ihre Wahrheitsbedingungen machen sollte. Das wird allerdings besonders deutlich, wenn man so etwas liest: „Der Rosenquarz-Akkumulator baut dieses Energiefeld nur in der Schwingung des Rosenquarzes auf. Daher werden nur bestimmte, sehr reine Energie-Ebenen verstärkt.“

        • Zeitgenosse Says:

          Das meinte ich damit. Daher ist mir Fischer nicht mehr geheuer..spätestens nach seinen diversen Kontaktaufnahmen mit dem totem Reich mittels channeling. So etwas braucht eine Orgonmomie nicht; zumindest noch nicht. Irgendwann kann sich die Orgonomie mit der Fragestellung eines eventuellen Lebens nach dem Tode beschäftigen.

          Richtig PN. Solche Gartenhäuser sind ja auch für Bezieher mittlerer Einkommen möglich auch in Städten; der berüchtigte Schrebergarten mit Bude ist ja ein gutes Beispiel. Was die sekundären Effekte betrifft: völlig abkoppeln kann man sich davon ohnehin nicht mehr – alleine die allgegenwärtigen Mobilfunknetze sind dafür ein gutes Beispiel. Mit solchen Datschas im Grünem kann man zumindest die meisten Einwirkungen minimieren. Alles andere muss man dann schon selber beeinflussen. Ein Akku ist mit äußerster Sorgfalt zu behandeln – eine Möglichkeit ist natürlkich die Adaption nach Jerome Eden. Also die „Erdung“ bzw. Wasserung eines Akkus um die negativen Effekte weitestgehend abzufangen. Ich nenne soche Adaptionen gerne „Annulierungskerne“. 😀

          • Peter Nasselstein Says:

            1955/56 haben Silvert und sein Mitarbeiter Mangravite auf Anordnung von Reich sämtliche noch verfügbaren ORACs mit flexiblen hohlen Metallkabeln versehen, um sie „zu wässern“.

            Losgelöst von der Orgonomie glaube ich, daß sämtliche Kontakte mit dem Jenseits und Kontakte mit „höheren Meistern“ dämonische Eingaben sind. Nicht ohne Grund verbietet die Bibel das grundsätzlich. Das gleiche gilt für Rückführungen in Vor- und „Zwischenleben“.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.


%d Bloggern gefällt das: