Posts Tagged ‘Radioaktivität’

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Der orgonomische Funktionalismus und die UFO-Forschung

29. Oktober 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Der orgonomische Funktionalismus und die UFO-Forschung

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Entdeckung des Orgons und die UFO-Forschung

27. Oktober 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Entdeckung des Orgons und die UFO-Forschung

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Das Atom und Saharasia

27. August 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Das Atom und Saharasia

Wahrheit und Wirklichkeit (Teil 3): PHYSIK – die funktionelle Identität von KOSMISCHER ÜBERLAGERUNG und ORANUR

8. Juli 2020

Wenn man sich die Physik, so wie sie an Gymnasien und Universitäten gelehrt wird, anschaut, hat man den Eindruck, daß die Orgonenergie völlig überflüssig ist. Doch nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein, wie man mit Hilfe von Poincare, Planck, Bohr, Heisenberg und Feynman zeigen kann.

Nachdem Newton, Maxwell und Boltzmann ihre Arbeit getan hatten, schien die Beschreibung des Universums abgeschlossen zu sein. Alles wurde in Begriffen der Mechanik und des Elektromagnetismus erklärt. Als erster zerstörte Poincare das Versprechen der Mechanik, indem er das einführte, was heute als „Chaostheorie“ bekannt ist. Er versuchte ganz einfach, das Sonnensystem in allen Einzelheiten zu beschreiben, und erkannte bald, daß es nicht stabil sein kann, wenn wir alle Planeten, Monde und die Sonne und deren gravitative Wechselwirkungen untereinander betrachten. Wie beim berühmten „Schmetterlingseffekt“ in der Klimatologie würden all diese winzigen Gravitationseffekte bald auf gigantische Effekte hinauslaufen, die das Sonnensystem auseinander rissen. Das von Kepler und Newton überkommene präzise „kosmische Uhrwerk“ ist eine Illusion! Wie Reich betonte, stabilisiert nur die Kontraktion der kosmischen Orgonenergie durch die einströmende (und, wie der Orgonom Robert A. Harman gezeigt hat, durch die Funktion der koexistenten Wirkung koordinierte) kosmische Überlagerung das Sonnensystem und jedes andere planetarische und galaktische System im Universum.

Dasselbe kann man über den Mikrokosmos sagen, der durch die statistische Mechanik (Thermodynamik) und die Aufklärung des Elektromagnetismus erschlossen wurde. Auch diese geordnete Welt brach zusammen, als Planck mit der „Ultraviolett-Katastrophe“ konfrontiert wurde. Wenn elektromagnetische Strahlung zu immer kleineren Wellenlängen übergehen kann, würde das Universum einfach wie eine Wasserstoffbombe explodieren! Auch generell: wenn alles immer kleiner und kleiner werden kann, sich hier im Kleinen eine Unendlichkeit auftut, wäre der Energiegehalt jedes kleineren Teils des Raumes unendlich! Deshalb wurde das Plancksche Wirkungsquantum h eingeführt. Ähnlich wie im Sonnensystem ermöglichte es, wie Bohr als erster formulierte, die Stabilität der Atome, denn ohne das Plancksche Wirkungsquantum würde jedes den Atomkern umkreisende Elektron aufgrund seiner Beschleunigung durch Aussendung immer kürzerer Wellenlängen elektromagnetischer Strahlung in den Atomkern einschlagen.

Aber selbst Planck und Bohr konnten das Universum nicht vor der Explosion bewahren, denn Heisenberg trat auf und tat das Unvermeidliche: das Plancksche Wirkungsquantum impliziert die Unschärferelation. Wenn wir im Mikrokosmos die Entfernungen (Länge) immer weiter reduzieren, kann der Impuls jeden Wert annehmen, und wenn ich immer kleinere Beobachtungszeiträume wähle, kann die Energie jede beliebige Skala überschreiten. Es ist nur eine andere Version der „Ultraviolett-Katastrophe“, d.h. das Universum sollte wieder wie eine Wasserstoffbombe explodieren! In Feynmans Quantenelektrodynamik, die alles erklärt, außer Schwerkraft und Radioaktivität (d.h. kosmische Überlagerung und ORANUR), ist die Lösung einfach: man muß nur all die höheren Terme aus den Gleichungen streichen! Diese an sich dilettantische Manipulation der Gleichungen funktioniert, d.h. die Gleichungen spiegeln danach immer noch die Realität in allerhöchster Präzision wider! Aber warum und wie dieser wirklich lächerliche Ansatz, ein bloßer Taschenspielertrick, der als „Renormierung“ bezeichnet wird, funktioniert, weiß niemand zu sagen.

Hier operiert im Mikrokosmos das Äquivalent der kosmischen Überlagerung, die Ordnung in die Bahnen der Planeten bringt: ORANUR. Wiederum koordiniert durch die Funktion der koexistierenden Wirkung (Harman) zieht sich auch auf dieser Ebene die kosmische Orgonenergie zusammen und hält das Chaos in Schach. Dies erklärt, warum in Zuständen der Überexpansion („Parasympathikotonie“) alles in den Biopathien (sogar Krebs ist Parasympathikotonie auf zellulärer Ebene!), in den Soziopathien (die gegenwärtige Antifa- und BLM-Scheiße) und in den Kosmopathien (kosmische Ausbrüche in galaktischen Systemen jenseits jeder vorstellbaren Energieabgabe) zu explodieren scheint. Durch den ORANUR-Mechanismus hält die Orgonenergie die Materie, sogar den Raum selbst, davon ab, „parasympathisch“ zu entarten!

Man kann einwenden, daß ORANUR doch für Expansion steht, doch dieser Einwand entstammt einem rein abstrakten Denken. Wann tritt eine ORANUR-Reaktion auf? Zum Beispiel, wenn es ein Leck in einem Kernkraftwerk gibt. Zuvor la gein gewisses Gleichgewicht vor, d.h. die Kernstrahlung wurde sequestriert. Jetzt wird sie freigesetzt und das Orgon versucht, sie erneut zu sequestrieren (Kontraktion), das Ergebnis ist eine ORANUR-Kettenreaktion.

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 58

7. März 2020

orgonometrieteil12

 

58. Von Freuds „Libido“ zu Reichs „Orgon“

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Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 8

7. März 2019

orgonometrieteil12

8. Wenn sich die Natur gegen sich selbst richtet

Die Begegnung Wilhelm Reich – Albert Einstein (Teil 1)

27. Februar 2019

von Bernd Laska

Vorbemerkung über die Anerkennungsproblematik

Reich stieß mit seinen Theorien von Anfang an auf erbitterte Gegnerschaft; ob es bei den ‚aufgeklärten‘ Psychoanalytikern war; ob es bei den Kommunisten und Sozialisten mit ihrer ‚wissenschaftlichen Weltanschauung‘ war; oder ob es bei den ‚nüchternen und sachlichen‘ Naturwissenschaftlern war; von anderen Gruppen ganz zu schweigen. Jede von diesen dreien sich auf ihre Rationalität etwas zugute haltenden Gruppen ‚liquidierte‘ Reich auf ihre Art, aber keine setzte sich ernsthaft mit seinen Argumenten auseinander.

Nun ist Reich aber nie ein im eigentlichen Sinne unpolitischer Mensch geworden, der mit seiner Forschung und einer kleinen Anhängerschaft zufrieden gewesen wäre. Er war nur zu der Ansicht gekommen, daß die Veränderung der Welt zum Besseren hin nicht länger durch relativ ungerichtete Aktivität und Agitation erreicht werden kann, auch wenn diese unter den (inhaltlich nie klar ausgefüllten) Schlagwörtern „Fortschritt“, „Freiheit“, „Emanzipation“ usw. läuft; ein Problem, das heute leider noch so aktuell ist wie vor vierzig Jahren, als Reich sich vom organisierten Marxismus löste.

Und gemäß dieser Einsicht, die Reich nicht aufgrund philosophischer Spekulationen und von Wunschdenken gelenkt, sondern durch praktische und theoretische Arbeit an Mensch und Gesellschaft erlangte, arbeitete Reich an einem wissenschaftlichen Menschenbild, das den ganzen Menschen und seine Stellung in Natur und Gesellschaft erfassen sollte und den obenerwähnten Schlagworten einen konkreten Sinn geben konnte.

Ich glaube, daß die Entstehung der oft als unpolitisch bezeichneten Orgonforschung ohne diesen Gesichtspunkt nicht voll verständlich ist. Nach dem Fiasko in der Sowjetunion resignierte Reich nicht wie so viele ehemalige Sympathisanten und ‚fellow travellers‘ aus dem Westen, sondern er suchte und fand die Ursache, die allerdings sehr viel tiefer liegt als der gewöhnliche Intellektuelle akzeptieren möchte.

Das Thema verlockt zur weiteren Ausführung; ich muß aber im Rahmen dieser Vorbemerkung hier abbrechen. Nur noch soviel: Wenn Reich sich später z.B. um die Entwicklung eines Orgonmotors bemühte, so sicher nicht, um den herkömmlichen Motoren Konkurrenz zu machen. Er wollte damit sowohl das wissenschaftliche Fundament seiner Entdeckungen (also auch der Funktion des Orgasmus) verbreitern, als auch die Menschen dazu bringen, daß sie sich damit auseinandersetzen. Gerade er wird sich dabei voll bewußt gewesen sein, daß dies noch lange nicht genügt hätte; aber es hätte ein Anfang sein können.

Ähnliche Motivationen kann man vielen seiner Aktivitäten in der Orgonforschung unterstellen, ob es nun die Experimente zum Krebsproblem, zur Immunisierung gegenüber der Radioaktivität (Oranur) oder zur Wetterbeeinflussung waren. Die Orgonforschung war in einem höheren (oder tieferen) Sinn immer hochpolitisch (zumindest intentional), weil sie nie zu trennen war von Reichs Person und seinem Menschenbild, das vielen „linken“ Idealen erst eine wissenschaftliche Grundlage liefern und sie damit ihres illusionistischen Charakters entledigen könnte.

 

Literatur:

/1/ The Einstein Affair, Rangeley USA 1953
/2/ Ilse Ollendorff-Reich, Wilhelm Reich, München 1975

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 2/76N.

Chronik der Orgonomie (Teil 2)

12. Januar 2019

ChronikderOrgonomie

Ich habe den zweiten Teil meiner 414seitigen Reich-Biographie überarbeitet:

CHRONIK DER ORGONOMIE 1940-1957

Orgonotische Erregungseffekte II (1958) (Teil 2)

28. November 2018

von David Boadella

2. Die Erstrahlung von Isolatoren

In dem Artikel über das Leuchten von Glühbirnen beschrieb ich, wie eine Vielzahl von Materialien ausprobiert wurden und wie die Verwendung dieser Materialien die Erregung durch die Hand zu behindern schien. Seither wurde eine Reihe von Ausnahmen gefunden, bei denen der Kontakt mit bestimmten Materialien eine ebenso starke, wenn nicht manchmal sogar stärkere Erstrahlung erzeugte, als die der Hände. Ich habe versucht, die 25 Watt Glühbirne in einen Gummihandschuh zu stecken und wieder herauszuziehen. Wenn beide trocken waren, leuchtete sie gut. Es war keine heftige Reibung nötig: Wenn der Handschuh über der Birne gehalten wurde und die Finger sich sanft dagegen bewegen konnten, gab es auch Blitze in der Birne. Mit etwas Übung konnte ich die Birne schwach glühen lassen, indem ich sie sehr nahe an den Handschuh bewegte, ohne sie jedoch zu berühren. Bei all diesen Gelegenheiten wurde der Gummihandschuh geladen, indem er zuerst für ein paar Sekunden in der Handfläche zerknüllt wurde, oder indem er ein paarmal über das Haar gestrichen wurde.

Anschließend habe ich versucht, einen Plexiglasbecher und einen Streifen aus einer Ethylenfolie (ein von Designern verwendetes Kunststoffmaterial) zu benutzen. Wenn die Glühbirne in den Becher gegeben und zurückgezogen wurde, leuchtete sie recht gut auf. Ich habe versucht zu verhindern, daß die Birne die Seiten des Bechers berührt. Sie hat ihn an bestimmten Stellen leicht berührt, da der Becher einfach nicht groß genug war, um das zu vermeiden. Aber der tatsächliche Kontakt war sicherlich minimal. Bei dem Ethylenstreifen leuchtete die Glühbirne stark auf bei einem Abstand von einem Zoll oder mehr, wenn der Streifen leicht bewegt wurde. Es sei daran erinnert, daß es der NPL gelungen ist, eine Erstrahlung der Birne zu erhalten, wenn Terylen ruckartig an ihr vorbeigeführt wurde. Wenn ein Nylonstrumpf über meine Hand gelegt wurde und die Birne durch ihn hindurch gestreichelt wurde, war das Leuchten schwächer, als wenn der Strumpf entfernt worden war.

Im Verlauf dieser Experimente bemerkte ich, daß der Gummihandschuh aufleuchtete, als ich ihn handhabte, wenn die Birne nicht benutzt wurde. Dies erforderte wiederum keine starke Reibung, sondern fand nur unter trockenen Bedingungen statt. Es war möglich, den Handschuh am unteren Ende mit den nach unten hängenden Fingern zu halten und die Erstrahlung nach unten zu den Fingern hin zu streichen. Das Licht war wieder bläulich, ziemlich schwach und manchmal leicht zu übersehen. Wenn ich den Handschuh gleichmäßig zwischen zwei Fingern hindurchzog, konnte man einen klar definierten flackernden bläulichen Rand entlang der Kante jedes Fingers beobachten. Durch dieses Licht konnte man in einem ansonsten völlig dunklen Raum sowohl die Position und die Länge dieser beiden Finger als auch den Winkel zwischen ihnen erkennen, wie es der bläuliche Rand zeigte.

Die Beobachtung, daß, wenn ein Seiden- oder Rayon-Kleidungsstück im Dunkeln kräftig über den Kopf gezogen wird, es bläuliche Blitze ausstoßen wird, ist nicht ungewöhnlich und wird wieder leichthin als „Elektrizität in deinem Haar“ erklärt. Ich kannte diesen Effekt in diesem Zusammenhang sehr gut, habe ihn aber nie in Kontakt mit meinen Händen beobachtet. Ich versuchte es mit einem alten Hemd aus Viskosefaser, das zwischen den Händen gerieben wurde. Es flackerte auch, aber etwas schwächer als der Gummihandschuh. Je größer die betroffene Oberfläche, desto stärker schien der Effekt zu sein. Wenn die Vorder- und Rückseite der Hand des Handschuhs zusammengedrückt, gestreichelt und dann getrennt wurden, war es möglich, ziemlich kräftige Blitze zu erhalten. Das Reiben des Handschuhs mit der darin befindlichen Hand erzeugte keinerlei Erstrahlung, wenn der Handschuh hauteng war. Wenn er leicht zerknittert war, so daß eine kleine Lücke zwischen Haut und Handschuh war und der Handschuh dann gestreichelt wurde, erstrahlten die Falten. So war es möglich, die Menge des erzeugten Lichts zu variieren, sowohl durch die Art des verwendeten Materials als auch durch die Handhabung. Es variierte von schwachem Glimmen des Handschuhs, wenn er zwischen den Fingern ‚zerbröselt‘ wurde (mit einer Tätigkeit, als zerbrösele man Tabak), mit nur einer sehr leichten Bewegung von zwei Fingerspitzen, bis zu kräftigen Blitzen, als zwei größere flache Flächen voneinander getrennt wurden.

Anschließend probierte ich verschiedene Arten von Plastikstreifen aus (alte Tischdecken, Mackintoshs [„Mac“, Baumwollstoff, der mit in Gummi löslicher Textilfarbe imprägniert wurde], usw.). Ich versuchte, im Orgon-Akkumulator zu sitzen, mit einem Plastik-Mac, der neben der Metallwand hing. Wenn das Mac einmal fest gegen das Metall gerieben wurde und dann zu mir gezogen wurde, gab es starke Blitze bei der Trennung vom Metall und wieder wenn ich meinen Arm oder meine Hand nahe an das Mac brachte. (Nur ein Mac funktionierte so gut; ein anderer, der versucht wurde, gab nur sehr schwache, minimale Effekte). Wenn ich meinen Handrücken so nahe an den Stoffstreifen hielt, nachdem er auf diese Weise gerieben und weggezogen wurde, konnte man an jedem Fingerknöchel nacheinander einen winzigen blauen Funken erkennen. Dabei trat genausowenig ein Gefühl des Unbehagens auf, wie bei den winzigen Funken, die an den Kontaktbolzen der Glühbirne erhalten wurden, wie zuvor beschrieben.

Es wird akzeptiert, daß es 2 500 Volt benötigt, um einen ½ mm langen elektrischen Funken zu erzeugen.

Ich habe andere Isolatoren, Hartgummi und Glas, ausprobiert. Eine Hartgummistange, die zwischen den Fingern gezogen wurde, ergab eine ähnliche „schimmernde“ Linie wie der Gummihandschuh. Ich versuchte, gewöhnliche Marmeladengläser zu reiben und erhielt keinen Effekt, aber ein Leser des Artikels rief an, um mir zu sagen, daß er an der Außenseite von Glastassen ein Aufleuchten erhielt, wenn er sie rieb.

Ungefähr zu dieser Zeit las ich einen Brief im News Chronik von einer Frau, die sich beschwerte, daß es zu viel „Radioaktivität“ gäbe, da die Plastikrassel ihres Babys in einem dunklen Raum mit einem „seltsamen grünlichen Licht“ glühe. Sie sagte nicht, ob das weiterging, wenn sie unberührt blieb, aber es scheint wahrscheinlich, daß sie die gleiche Art von Phänomen bei einem Isolator beobachtete, der von dem Baby angeregt worden war. Zwei Tage später erschien der folgende Brief im News Chronik, unterschrieben von einem Fellow des Institute of British Physicists unter der Überschrift „Gespeichert“: „Es ist sehr unwahrscheinlich, daß die Rassel von Baby Murkin radioaktiv ist. Viele Substanzen leuchten im Dunkeln aufgrund einer Freisetzung von Energie, die in einer chemischen oder physikalischen Form gespeichert worden sein kann. Einiges, dazu gehören einige Kunststoffe, speichert Energie, wenn Licht auf es fällt, und gibt sie langsam ab, wenn es im Dunklen ist. John Vickers” (22.05.58).

Mit anderen Worten, die Erstrahlung wird hier mit Phosphoreszenz erklärt. Das Licht hat die Rassel angeregt (wenn es das Licht war, und nicht die Handhabung, die für die Anregung sorgte), und als Ergebnis strahlt die Rassel. Wenn wir fragen, warum sie strahlen sollte, beginnt das Problem, denn wir finden, daß bei der Phosphoreszenz „es nicht viel gibt, was weniger gut verstanden wird“. Im wissenschaftlichen Sinne ist ein phosphoreszierender Gegenstand etwas, das, nachdem es dem Licht ausgesetzt worden war, im Dunkeln scheint. Offensichtlich kann er Licht speichern und es wieder abgeben, aber wie das geschieht, weiß niemand“ (2, S. 525). In einem Buch über fluoreszierende Beleuchtung lesen wir, daß „die verschiedenen Phänomene (der Fluoreszenz bei Festkörpern) so komplex sind, daß die Erklärungen noch nicht vollständig bekannt sind” (6, S. 13).

 

Literatur

2. Taylor, Sherwood: THE WORLD OF SCIENCE, Heinemann, 1936

6. Zwikker, C. (ed.): FLUORESCENT LIGHTING, Philips Technical Library, Eindhoven, Holland, 1952

 

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgonotic Excitation Effects II“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 5 (1958), No. 4, S. 211-232.