Posts Tagged ‘Kernenergie’

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Entdeckung des Orgons und die UFO-Forschung

27. Oktober 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Entdeckung des Orgons und die UFO-Forschung

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Einführung

23. Juni 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Einführung

Paul Mathews: Das Weltgeschehen, die Medien und Modju

28. Dezember 2019

 

Paul Mathews:
Das Weltgeschehen, die Medien und Modju

 

Das Weltgeschehen, die Medien und Modju (Teil 6)

16. August 2019

 

Paul Mathews:
Das Weltgeschehen, die Medien und Modju

 

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 10)

24. September 2018

Klaus Heimann (Philipps-Universität Marburg/Lahn 1977, gepostet mit der freundlichen Genehmigung des Autors)

III. Das Oranur-Experiment1

Langjährige Beobachtungen wiesen auf einen Antagonismus zwischen masse-freier, kosmischer Orgonenergie und Nuklearenergie, die durch Spaltung als Produkt von Materie entsteht, hin. Bion-Versuche hatten auf die Existenz von sogenannten T-Bazillen hingewiesen, die durch Degeneration und fauligen Zerfall aus lebenden und nichtlebenden Eiweißstoffen entstanden (T = Tod). Sie unterschieden sich unter anderem durch ihre längliche Form und ihre Zickzackbewegungen von den bereits besprochenen Orgonenergiebläschen, den Bionen. Die Bione zeigten nun die Eigenschaft, die T-Bazillen zu immobilisieren und zu töten.2 Bei der Erforschung der Krebskrankheit wurde deutlich, daß aber auch die im Körper des Krebskranken vorhandenen T-Bazillen, die aus fauligem Gewebezerfall entstehen, in der Lage sind, den menschlichen Organismus zu töten. Ebenso zeigt die Nuklearenergie eine tötende Wirkung auf den menschlichen Organismus, während die Orgonenergie niemals schädliche Wirkungen gehabt hat. Analog zur Wirkung der Bione auf T-Bazillen wollte Reich die Wirkung von Orgonenergie auf Kernenergie untersuchen. Er hoffte, so ein Mittel gegen die Gefährlichkeit radioaktiver Strahlen und gegen die Strahlenkrankheit zu finden.

Er besorgte folglich radioaktives Material, welches er in einen Orgon-Akkumulator setzte. Mit einem Geiger-Müller-Zähler untersuchte er die Veränderungen der Meßwerte. Es geschah jedoch etwas ganz anderes als erwartet: das radioaktive Material erregte die Orgonenergie so stark, daß die zuvor gemessenen Geiger-Müller-Zähler Werte sowie die Werte unbehandelten radioaktiven Materials, das zur Kontrolle diente, um ein Vielfaches überschritten wurden, Trotz Einhaltung der von der Atombehörde vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen wurde das ganze Gelände, auf dem das Oranur-Experiment stattfand, von der übererregten Orgonenergie verseucht. Mitarbeiter wurden von massiver Übelkeit befallen, einige hatten gar mit dem Tod zu kämpfen, andere machten einen Rückfall in alte Krankheiten durch. Das Gebäude, in dem die Experimente stattfanden, und die nähere Umgebung waren noch jahrelang verseucht, so daß es unmöglich war, dort zu leben. Offenbar hatte die Kernstrahlung nicht nur die orgonotische Ladung im und um den Orgon-Akkumulator herum erhöht, was sich in den Meßwerten am Geiger-Müller-Apparat zeigte, sondern auch die Orgonenergie irgendwie umgefomt. Diese umgeformte Orgonenergie nannte Reich DOR (von Deadly ORgone), weil sie eine „tödliche“ Wirkung auf die Atmosphäre hat, die drückend, fast erstickend wirkt, und von Stille und Öde beherrscht wird. Der Glanz und die Strahlen verschwinden aus der Natur (trotz Sonnenschein), Menschen reagieren mit heftigen Beschwerden, ohne oft genau angeben zu können, was mit ihnen los ist. Dieser Zustand der Atmosphäre wurde erst im Anschluß an das Oranur-Experiment entdeckt, konnte seitdem aber des öfteren beobachtet werden. Reich nahm an, daß auch die Entstehung von Wüsten auf die Einwirkung von DOR zurückzuführen ist.

Insgesamt gesehen stellt DOR einen der größten Probleme der Orgonomie dar. „Man kann nur schwer sagen, was es eigentlich ist und wie es wirkt, obwohl einige seiner Eigenschaften schon genauer bekannt sind. Seine Farbe ist schwarz, sensible Menschen empfinden es als drückend, während unsensible Menschen es erst bewußt wahrnehmen, wenn sie von massiver Übelkeit befallen werden. … Das DOR wurde auch als ‚abgestanden‘, tödlich und unbeweglich charakterisiert. Was abgestanden hier bedeutet, ist schwer zu definieren. Wir meinen damit, daß die frische, stimulierende und belebende Wirkung des ursprünglichen Orgon fehlt.“3 Wie Orgonenergie in DOR umgewandelt wird, ist bislang nur wenig bekannt. Raknes vermutet, daß die primordiale Orgonenergie, die sich in ständiger Bewegung befindet und die Eigenschaft hat, Materie mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zu durchdringen, viel von ihrer Beweglichkeit verliert, wenn sie auf Materie trifft, die sie nur schwer durchdringen kann, und zum „schweren, trägen, drückenden und lebensfeindlichen“ DOR wird.4 In der Bewegungsform der toten Materie sieht Raknes eine Ähnlichkeit zur DOR Bewegung; er neigt zu der Annahme, daß DOR gesetzmäßig beim Übergang von lebender zu toter Materie auftritt.

 

Fußnoten

  1. Das Oranur-Experiment ist ausführlich beschrieben in: Reich, W., Ausgewählte Schriften, Köln 1976 S. 368-447 (Oranur = ORgone Anti NUclear Radiation)
  2. Vgl. Reich, W., Die Entdeckung… Der Krebs a.a.O. S. 52ff
  3. Raknes, W. Reich und die Orgonomie, a.a.O. S. 80f
  4. Vgl. ebenda S. 81f

Eine notwendige Ergänzung zu David Boadellas „Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe“: der Verweis auf Jerome Eden

6. Juni 2018

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Einführung

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 9)

3. Juni 2018

von David Boadella, B.A.*

TEIL 5 (Fortsetzung)

Wir können jetzt unsere letzte Frage für heute abend stellen. Warum kommen sie jetzt und so häufig zu unserem kleinen Planeten, was reizt sie hier so?

Eine Reihe von Schriftstellern hat vorgeschlagen, daß die Entwicklung unserer eigenen atomaren Möglichkeiten sicherlich für irgendwelche nahen Nachbarn im Weltraum Anlaß zur Sorge gäbe. Professor Einstein machte kurz vor seinem Tod deutlich, daß der Mensch nun genügend Macht in seinen Händen hätte, um die totale Vernichtung des Lebens auf unserem Planeten in den Bereich des technisch Machbaren zu rücken.

Gerald Heard ist noch einen Schritt weitergegangen und hat vorgeschlagen, daß die Energie durch eine unter Wasser explodierte Wasserstoffbombe so viel Instabilität erzeugen könnte, daß als Ergebnis die Materie der Erde selbst zerfallen könnte. Die Insassen der Raumschiffe wären dann genauso an unserer Zukunft interessiert, wie wir es sein sollten, wenn zum Beispiel der Planet Mars bald explodieren würde mit all den Auswirkungen, die dies auf unsere eigene Position im Sonnensystem hätte.

Wie stichhaltig die Ideen von Heard auch immer sein mögen, bietet uns die Orgonforschung eine etwas andersgeartete Herangehensweise. Während des Oranur-Experiments wurden sehr starke atmosphärische und biologische Effekte beobachtet. Das verwendete Kernmaterial schien das Orgon in der Atmosphäre in einem derartigen Ausmaß anzuregen, daß es für die Gesundheit abträglich und lebensgefährlich wurde. Reich nannte das die Deadly Orgone-Reaktion.

Bei diesem Zustand wird die Orgonladung der Atmosphäre stark erhöht, bei gleichzeitig stark reduzierter Energiepulsation. Eine Stagnation und Starrheit trat an die Stelle des gewohnten gesunden, lebendigen Zustandes der Atmosphäre. Reich beschrieb seinen Eindruck von dem Notstand, der in der Nähe seines Laboratoriums entstand, wie folgt:

Stille und Öde breiten sich über die Landschaft, wobei das betroffene Gebiet von der nicht in Mitleidenschaft gezogenen Umgebung ziemlich deutlich abgegrenzt ist. Die Stille drückt sich darin aus, daß alles Leben in der Atmosphäre zu ersterben scheint. Die Vögel hören auf zu singen, die Frösche hören auf zu quaken. Die Vögel fliegen tief oder verstecken sich in den Bäumen. Die Tiere kriechen viel langsamer als sonst am Boden hin, und die Blätter und die immergrünen Nadeln der Bäume sehen sehr „traurig“ aus; sie hängen herab und verlieren ihre innere Spannung und die Fähigkeit, sich wieder aufzurichten. Die Bäume sehen schwarz aus, als ob sie abstürben. Man hat tatsächlich den Eindruck von Schwärze oder besser von Öde. Man wird das Gefühl nicht los, daß das der Tod ist, der „öde Tod“, wie manche sich ausdrücken. (Orgone Energy Bulletin, Vol. 4, No.4)

Diese tödliche Orgon-Reaktion, die erstmals während des Oranur-Experiments entdeckt wurde, tritt immer dann auf, wenn das Orgon durch Kernmaterial gereizt wird. So hat jede von uns erzeugte Atomexplosion neben all ihren bekannten Wirkungen auch zu bisher UNBEKANNTEN Wirkungen auf den Orgon-Stoffwechsel unserer Atmosphäre geführt. Sie alle haben dazu beigetragen, die tödliche Orgonreaktion auszulösen. Der Effekt ist kumulativ, oft diffus und schwer mit bestimmte Explosionen in Zusammenhang zu bringen.

Das vieldiskutierte Verhältnis der Atomexplosionen zur merklichen Verschlechterung des Wetters in der Welt wird jedoch angesichts dessen, was wir über Orgon und Wetter wissen, verständlich.

Aus Sicht des Orgon-Metabolismus und der gehemmten, stagnierenden tödlichen Reaktion werden eine ganze Reihe von Problemen verständlich. Warum das Dürreproblem in den USA die Ausmaße eines großen nationalen Notstands erreicht hat, wobei vier Fünftel des Landes anfällig für Dürre sind, im Gegensatz zu einem Fünftel vor nur zehn Jahren. Für uns in England mag es schwierig sein, sich der Schwere des Wüstenproblems in der Welt bewußt zu werden oder zu erkennen, daß dies mit einer Verringerung der Orgon-Pulsation zusammenhängt. Es stimmt, es gab immer hier und dort irgendwo Wüsten. Der entscheidende Punkt für uns 1955 ist, daß die atomare Strahlung die Macht hat, das, was Reich den „öden Tod“ in der Atmosphäre genannt hat, stark zu vermehren. Wir erleben diesen öden Tod in einer anderen Form. In dem zunehmenden Pulsationsverlust in unseren Jahreszeiten, im Hang zu gefährlichen Ansammlungen von Smog, selbst in ländlichen Gegenden, wo es über viele Kilometer hinweg weit und breit keinen Rauch aus Fabriken gibt. Versmogte Wolken und trüber Nieselregen, das Ausbleiben jedweden echten Sommers – auch das deutet auf einen Stillstand des gesunden Energieflusses hin. Erst letzte Woche (am 11. Juli) forderte die Sektion Warwickshire der National Farmers‘ Union eine globale Untersuchung der Auswirkungen atomarer Explosionen auf das Wetter durch Wissenschaftler. Zur Unterstützung ihrer Behauptung, daß etwas Anormales das Wetter aus dem Gleichgewicht gebracht habe, haben sie auf die folgenden vier Fakten hingewiesen:

  1. Seit vier Jahren gab es keine gute Saison.
  2. Hunderte Hektar Land sind durch zu viel Regen unbrauchbar geworden.
  3. Schafe und Rinder sind in größerer Anzahl unfruchtbar als je zuvor.
  4. Die Lammsaison ist die schlimmste seit Menschengedenken

In der Schlußfolgerung zu ihrem Bericht erklären sie, daß, wenn sich das Wetter in den nächsten zwei Jahren nicht bessern würde, die Landwirtschaft, wie sie heute kennen, verschwände.

Dies scheint weit entfernt von Raumschiffen zu sein. Aber wenn das Orgon so empfindlich auf nukleares Material reagiert, gibt es allen Grund, warum für die Raumschiffe die gegenwärtigen Entwicklungen auf der Erde von mehr als gewöhnlichem Interesse sein sollten. Wenn ein Milligramm Radium in einem 20-lagigen Orgonakkumulator eine atmosphärische Reaktion erzeugen kann, die als Zunahme der Hintergrundstrahlung im Radius von 300 Meilen von Reichs Laboratorium meßbar ist, können wir nur erahnen, welche Auswirkungen eine Wasserstoffbomben-Explosion auf den Orgon-Metabolismus im Weltall hätte.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

Orgonenergie, Liebe und Raumschiffe (1955) (Teil 2)

8. Mai 2018

von David Boadella, B.A.*

TEIL 1: ERSTRAHLUNG

Das British Flying Saucer Bureau hat eine statistische Analyse aller Sichtungen durchgeführt, die sich in seinen Akten befinden. Aus dieser Analyse geht hervor, daß 78% aller Nacht-Sichtungen die beobachteten Objekte als leuchtend beschreiben. Die Leuchtkraft reicht offenbar von einem dumpfen Schein bis zu einer brillanten, flammenden Ausstrahlung. Die Farbe scheint von bläulich-grau oder bläulich-grün über lila bis hin zu rot, orange und weiß zu reichen. Diese große Vielfalt an Erstrahlung ist eine der verwirrendsten Eigenschaften der Untertassen. Darüber hinaus wurde beobachtet, daß eine Anzahl von Untertassen die Farbe ändern, während sie beobachtet werden. Hier ist interessant, daß dieser Farbwechsel immer mit einer Bewegungsänderung verbunden zu sein scheint.

Eine Sichtung, die dieses Verhältnis erhellt und zugleich viele andere Merkmale der Fliegenden Untertassen, mit denen ich mich beschäftigen werde, ist es wert, vollständig zitiert zu werden, da es eines der am wenigsten bekannten und doch eines von den lebendigsten Berichten ist, die ich bisher gesehen habe.

Ein Konstrukteur aus der kleinen Bergbaustadt Kerkrade in Holland schickte folgenden Bericht an die Zeitschrift CIVILIAN SAUCER INVESTIGATION (Vol. 4):

Ich ging um Mitternacht spazieren. Alles war ruhig. Plötzlich wurde meine Aufmerksamkeit auf ein blau-grünes Licht mittlerer Intensität gelenkt, das im Osten durch den Himmel lief. Es kam in einem eleganten Sturzflug herunter und verlangsamte sich dann. Zuerst dachte ich, es wäre ein Meteorit, aber es hinterließ keine Feuerspur, wie sie es tun. Es kam langsam auf mich zu und so nah, daß ich es sehr deutlich sehen konnte. Ich habe einen Test gemacht: Wenn du wissen willst, wie groß ich es gesehen habe, nimm einen Teller, halte ihn auf Armeslänge, hebe den Teller dann etwas höher als die Schädeldecke und sieh ihn dir an. Das ist genau die relative Größe des Objekts, das ich gesehen habe. Während des Fluges und als es stillstand, war kein Geräusch zu hören. Seine Farbe war grau. Als es herabkam, gab es ein blaugrünes Licht ab. Sobald es angehalten hatte, verschwand das Licht. Nachdem ich es ein paar Minuten intensiv angeschaut hatte, fühlte ich ein sehr unangenehmes Gefühl in meinen Augen, sie fühlten sich irritiert an, dasselbe Gefühl, wie nachdem man länger auf einen schlechten Fernsehbildschirm gestarrt hat. Plötzlich schoß es davon und vollzog dabei mehrere spitze Winkel. Zur gleichen Zeit erschien der blau-grüne Farbton erneut. Alles in allem war es für etwas mehr als eine Minute zu sehen.

Ich möchte nun auf die Eigenschaften der Orgon-Erstrahlung eingehen.

Als Reich 1937 an seinen Bion-Experimenten arbeitete, entwickelte er eine heftige Konjunktivitis im Auge, mit der er seine Kulturpräparate durch das Mikroskop beobachtet hatte. Dieselben Kulturen erzeugten auch eine Rötung der Haut. Um sie zu isolieren und mehr über die Strahlung zu erfahren, die von ihnen ausging, nahm er die Kulturen und brachte sie in einen dunklen Kellerraum, um dort Beobachtungen zu machen.

Und so beschrieb er, was er sah:

Die Beobachtungen im Dunkeln waren irgendwie „unheimlich“. Der Raum wurde nach Gewöhnung der Augen statt absolut schwarz grau-bläulich. Ich sah neblige Schwaden, bläuliche Lichtstriche und fliegende Punkte. Tief violette Lichteindrücke schienen wie aus den Wänden und von Gegenständen herzukommen. Diese Lichteindrücke, durchwegs blau oder blaugrün, wurden stärker, die einzelnen Striche und Pünktchen wurden größer, wenn ich eine Lupe vor meine Augen hielt. Schwarze Brillen schwächten die Eindrücke ab. (…) Nach ein oder zwei Stunden Aufenthalt im Kellerraum schmerzten meine Augen und wurden gerötet. Eines Abends verbrachte ich fünf Stunden im Kellerraum in einem Zuge. Nach etwa zwei Stunden konnte ich deutlich meine Handfläche leuchten sehen, ebenso meine Hemdärmel und (im Spiegel) auch mein Kopfhaar. Der blaue Schimmer lag wie ein unscharfer, langsam bewegter, graublau leuchtender Dunst um meine Gestalt und um Gegenstände im Raum. Ich gestehe, daß ich erschrak. (…) Die Strahlung irritierte die Sehnervem sehr. Ein Kaufmann, der mir einen Apparat besorgt hatte und einmal teilnahm, sagte: „Es ist mir, als ob ich lange in die Sonne geschaut hätte.“ (aus Der Krebs, Fischer TB, S. 104f)

Die Kraft dieses Effekts war der unmittelbare Anreiz zum Bau des ersten experimentellen Orgonakkumulators und Ausgangspunkt für die vielen Techniken, um die Existenz der Energie objektiv zu messen, aufzuzeichnen und zu demonstrieren. Viele Experimente im Orgonakkumulator führten zu der Annahme, daß Orgonenergie in drei Grundzuständen existiert: bläulich-graue nebelartige Formationen, tief blau-violette Leuchtpunkte und schnelle weißliche Strahlen. Sie wechselt vom nebelartigen zum strahlenförmigen Zustand, wenn sie durch einen Reiz stark erregt oder gereizt wird. Die hauptsächlichen Reize sind metallische Substanzen, die Nähe eines anderen Orgonsystems (zum Beispiel die Anwesenheit eines Menschen im Akkumulator) oder eine elektrische Entladung. Zu diesen wurde später der intensivste Reiz von allen hinzugefügt – die Kernenergie.

Der klarste Beweis sowohl der fundamentalen blauen Farbe von Orgon, als auch der Verschiebung zu Weiß, wenn gereizt, wird durch einige Experimente erbracht, die Reich mit einer Standard-Vakuumröhre durchführte, wie sie in der elektronischen Forschung verwendet wird. Er fand heraus, daß Vakuumröhren, die über mehrere Wochen Orgon in einem Akkumulator aufsaugen konnten, bläulich-violett leuchten, wenn eine Spannung von 600-700 Volt durch sie geleitet wird. Außerdem ist die Erstrahlung an den Elektroden heller, bis hin zu Weiß, und tendiert mehr zum bläulichen Violett zur Mitte der Röhre hin. Wird die Spannung, also der Anregungsreiz, erhöht, leuchtet schließlich die ganze Röhre weiß.

* Abdruck der Übersetzung aus dem Englischen mit freundlicher Genehmigung des Autors, Dr. Boadella. Der Originalaufsatz „Orgone Energy, Love and Space Ships“ findet sich in der von Paul und Jean Ritter in Nottingham, England herausgegebenen Zeitschrift Orgonomic Functionalism, Vol. 2 (1955), No. 5, S. 287-306.

nachrichtenbrief109

14. April 2018

ORANUR, DOR, CORE, ORAC, MDB

13. November 2017

Das ORANUR-Experiment

DOR und Melanor

Die DOR-Krankheit

Der OR-DOR-Metabolismus

Kosmisches Orgon-Ingenieurswesen

Physikalische Orgontherapie

Die emotionale Wüste