Mona Lisa und die Pestratten

Im leeren IC habe ich stundenlang eine junge Frau, vielleicht 18, angestarrt, die ihrerseits versonnen aus dem Fenster blickte. Es war nichts Sexuelles, nicht mal „Erotisches“. Ich war kein „schmutziger alter Mann“. Es ging auch nicht um sehnsuchtsvolle Reminiszenzen an meine eigene Jugend. Nein, ich war schlichtweg von der Schönheit und wehmütigen Tiefe des Lebens ergriffen – vom Mysterium des Frauseins. Derweil mußte ich an die junge Frau denken, der ich vor meiner Abfahrt begegnet war. Sie hatte früher ähnliche Regungen bei mir hervorgerufen, doch heute war sie vor mir gesessen und jedweder Zauber war verflogen. Vor mir saß ein androgynes Etwas mit militärischem Kurzhaarschnitt und grotesker „modischer“ Aufmachung, die jedwede Weiblichkeit leugnete, wenn nicht kontrakarierte. Das ORgon war gewichen und an seine Stelle aufgepeitschtes ORANUR und drückendes DOR getreten. In ihrer Gegenwart verlor der Raum an Tiefe und zurrte zu einem „zweidimensionalen Schirm“ zusammen. Die Emotionelle Pest (hier in Form von „Feminismus“) hatte ein neues Opfer gefunden und ich saß einem Zombie gegenüber, der sie weitertragen wird.

Die Pest hat so viele Formen. Meine „Mona Lisa“ aus dem Zug wird vielleicht bald ihre eigene Tiefe nicht mehr ertragen können und zu Psychopharmaka oder „Gras“ greifen, um „flach zu werden“ wie all die anderen. Sie wächst ohnehin in eine Welt hinein, in der ihre Weiblichkeit „enteignet“ wird und „Transgender-Männer“ eine Farce aus ihrem Wesen machen. Die Pest wird alles tun, um das auszulöschen, was ich gesehen habe. Sie wird alles tun, um die allerletzten Reste von Genitalität auszumerzen. Die „antifaschistischen“ Sturmtruppen der Pest werden in die allerentlegensten Ecken unserer Existenz vordringen, um auch noch die verborgensten Glutnester des Lebensfeuers auszutreten.

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5 Antworten to “Mona Lisa und die Pestratten”

  1. Robert (Berlin) Says:

    Trauriger Weise betrifft es fast nur Westeuropäer. Musliminnen und Osteuropäerinnen können sich von der feministischen Pest größtenteils freihalten.

  2. Robert (Berlin) Says:

  3. claus Says:

    Wir werden auch mit Bildern erzogen, z.B. mit dem gegenwärtigen Google-Doodle:
    „Das heutige Google-Doodle zur Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2019 stellt die Spielerinnen von 12 Nationen in den Vordergrund. Sie sind dank eindeutige Trikots sehr gut zu erkennen und werden in typischen Spielszenen und Techniken gezeigt. In einem Punkt bleibt Google der Tradition der Fußball-Doodles treu: Der Ball steht exakt in der Mitte des Doodles und wird das wohl auch in den nächsten Tagen tun – denn es handelt sich hierbei um eine neue Doodle-Serie.“
    https://www.googlewatchblog.de/2019/06/fussball-weltmeisterschaft-frauen2019-google/
    Gibt es eine gesellschaftliche Praxis, in der ein Geschlecht dominieren darf?

  4. Peter Nasselstein Says:

    Der Kern jeder Art von Faschismus ist im Kern immer gegen das Weib gerichtet – gegen das Leben selbst. Der schlimmste Angriff der Pest auf das Weib ist wahrscheinlich der Transgenderismus:

    https://jungefreiheit.de/kultur/2019/transgender-kritik-always-nimmt-venussymbol-von-damenbinden/

    „Wir“ Männer werden Euch ALLES nehmen! ALLES!

  5. Robert (Berlin) Says:

    Wie Transgender den Frauensport zerstört

    Seitdem es Sportwettbewerbe gibt, sind diese nach Geschlecht getrennt worden, um einen faireren Wettbewerb zu ermöglichen, weil Männer generell eine größere Muskelmasse haben als Frauen. Das hat sich aber völlig geändert, seitdem es möglich geworden ist, das Geschlecht nach subjektiven eigenem „Gefühl“ willkürlich zu ändern und selber zu bestimmen, Transgender genannt. Das Resultat ist eine riesige Benachteiligung von Frauen, denn biologische Männer können an Frauenwettbewerben teilnehmen und gewinnen dadurch.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2019/11/wie-transgender-den-frauensport-zerstort.html

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